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Samstag, 18. März 2017

Meine größten Reiseabenteuer


.... in Südamerika


  • Ich bestieg einige einige der höchsten Berge der Welt, darunter der 5.752 m hohe Nevado Pisco in der Cordillera Blanca, einem der schönsten Gebirgszüge weltweit, der sich in den Anden Perus befindet. Außerdem versuchte ich zweimal den 6.310 m hohen Chimborazo in Ecuador zu besteigen. Dieser Berg hat die weiteste Entfernung zum Erdmittelpunkt und ist ebenso der naheliegendste Punkt zur Sonne auf dieser Erde - und übertrifft damit sogar den Mount Everest. Wir campten sowohl bei der Pisco Besteigung als auch bei der Chimborazo Besteigung auf über 5.000 m Höhe in eisiger Kälte




  • Ich verbrachte insgesamt eine ganze Woche auf einer Fähre am Amazonas auf dem Weg von Leticia (Kolumbien) nach Yurimaguas (Peru) mit Zwischenstopp in Iquitos für zwei Tage. Geschlafen wurde in einer Hängematte zwischen zig Einheimischen. Als einzige Gringa auf der Fähre war ich das Highlight schlechthin - vor allem für die Kinder. Zu essen gab es dreimal täglich Reis - zum Frühstück Reis aufgekocht mit Zuckerwasser und zu Mittag und zu Abend gesalzen mit Soße oder einem minikleinen Stückchen Hühnchen - seitdem kann ich Reis irgendwie nicht mehr essen.

am-amazonas fähre-amazonas schlafen-in-hängematte backpacking



  • Ich besuchte einen Schamanen mitten im Dschungel am Amazonas in der Nähe von Leticia und machte dort eine Ayahuasca Zeremonie. Fazit: Eindeutig kein Wiederholungsbedarf, trotzdem möchte ich dieses Erlebnis nicht missen.

Ayahuasca-Zeremonie Leticia



  • Ich schwamm im Amazonas inmitten von Piranhas und Krokodilen. Unser Guide versichterte uns aber, das sich diese Tierchen nur im Uferbereich aufhalten würden, wir hätten also in der Mitte des Flußes absolut nichts zu befürchten. Das glaubte ich ihm auch, bis mich plötzlich etwas am Bein beknapperte...

schwimmen-im-amazonas





.... in Afrika



  • Ich wanderte einige Tage mit einem Einheimischen durch Lesotho und wir schliefen dabei in Höhlen. Wir kamen an den eindrucksvollsten Felsschluchten vorbei und genossen eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Weiters durchquerten wir einige Dörfer, für die so ein Muzungu (= weißhäutige Person) eine absolut außergewöhnliche Begegnung war. 

Lesotho



  • Ich versuchte bei 40 °C in der Mittagshitze mitten im Nirgendwo an der Grenze Botswana - Namibia Auto zu stoppen, um nach Windhoek zu gelangen. Im Endeffekt kam ich mit zwei verschiedenen Trucks dort heil an - jedoch inklusive jeder Menge Nervenkitzel!




  • Ich lebte einige Tage mit einem Massai-Stamm in Tanzania am Lake Natron und habe dabei mit ihnen frisches Ziegenblut getrunken und noch weitere unvergessliche Abenteuer erlebt.

Massai-Dorf Tansania Ziege-schlachten Weltreise Backpacking



  • Ich war mit den Hadzabe, dem ältesten Jäger- und Sammlerstamm jagen. Diese Menschen leben noch in Höhlen und haben eine ganz besondere Sprache, die aus Schnalzlauten mit der Zunge besteht. Sie sind Nomaden und haben keine Schulbildung. Ich fühlte mich wie in einer komplett anderen Welt.

Hadzabe Weltreise Backpacking Hadza



  • Ich lebte einige Tage in Uganda in einem kleinen Dörfchen mitten im Busch, fernab jeglicher Zivilisation - also ohne Strom und ohne fließend Wasser. Ich lernte dabei ihre doch recht andersartige Kultur und Brauchtümer näher kennen.

Im-Busch Uganda Mbirizi









Kommentare:

  1. Wow, Michaela! Das sind echte Abenteuer. Einiges erinnert mich an meine eigenen Erlebnisse in Afrika, wenn's bei mir auch nicht ganz so abenteuerlich war. Bergbesteigungen wie den Chimborazo hätte ich allerdings nie geschafft. Dafür bin ich viel zu unsportlich. Hut ab! Ich bin schon gespannt, was Du als nächstes planst.

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    1. Danke Monika! Ja, ich bin auch schon gespannt welche Abenteuer mich als nächstes erwarten ;)

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  2. Hallo Michi,
    tolle Abenteuer! Und ganz besonders freue ich mich über deine Berichte über meine Wahlheimat Amazonas, wenn auch bisschen weiter oben. Aber die Gegend um Iquitos werden wir wohl auch mal erforschen, immerhin ist das die Heimat des Volkes meiner Freundin.
    Wünsch dir noch ne gute Zeit in Abya Yala.
    Liebe Grüße
    Klaus

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  3. Wow! Ich finde nur das gleiche Wort wie Monika eben - das ist echt wow! Du machst es absolut richtig, so taucht man in fremde Länder und Kulturen ein. Dafür braucht man Zeit und den Willen, wirklich alles auszuprobieren. Dafür bewundere ich Dich, tolle Erlebnisse und Erfahrungen, auch wenn sie zwischendrin sicher nicht immer angenehm und manchmal auch nicht ungefährlich waren, aber immer interessant.

    Jetzt gehe ich gleich mal weiter lesen - die Links machen neugierig!

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  4. Eine richtige Abenteuerreise! Ich bin noch relativ am Anfang meiner Weltreise und im Moment in Südamerika. Man erlebt so viel Unglaubliches! Ich habe immer andere Weltreisende beneidet und jetzt treffe ich manchmal andere Menschen, die mich mit großen Augen ansehen. Verkehrte Welt :D Ich denke, und das wirst du sicherlich bestätigen, dass man so sehr über sich hinauswächst und deinen Willen diesen Berg zu besteigen kann ich absolut nachvollziehen! Schöne Zusammenstellung deiner Abenteuer ;)

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  5. Liebe Michaela,
    wow, das sind ja richtige Abenteuer, die du da erlebt hast und klingt alles wirklich sehr spannend. Ich glaube, auf die Piranha-Aktion hätte ich allerdings verzichten können. :)
    Hast du ein Lieblingserlebnis? Eines, dass dir ganz besonders gut gefallen hat?

    Viele liebe Grüße
    Kathi

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  6. Liebe Michaela,
    mega cool was du schon alles erlebt hast! Liest sich alles ganz spannend! Vor allem der Kontakt zu Einheimischen und in ihrem Umfeld zu leben, das hört sich aufregend an. Viel Spaß bei den kommenden Abenteuern :D

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    1. Oh ja, das ist für mich eigentlich das wichtigste am Reisen - in die Kultur des jeweiligen Landes einzutauchen. Und das funktioniert am besten, wenn man direkt mit diesen Menschen lebt und sich nicht bloß in Hostels aufhält.
      Vielen Dank, Simone :)

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  7. Hey Michaela!
    Du beeindruckst mich echt immer wieder! Ich bewundere deinen Mut und auch deine Aufgeschlossenheit selbst den Dingen gegenüber die deinem Kulturkreis indem du sozialisierst worden bist extrem fremd sind. Die Welt braucht definitiv mehr Reisende wie dich! :)

    Lieben Gruß!

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    1. Danke für diesen superlieben Kommentar Franzi :) Ich würde mir auch wünschen, dass es mehr Gleichgesinnte gibt, die diesen Reisestil bevorzugen ;)

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  8. Liebe Michaela,
    ich bin sehr begeistert von den vielen Abenteuern und freue mich sie alle gebündelt zu lesen! Es ist doch schon verblueffend, wie unterschiedlich Kontinente und Abenteuer sein koennen! Ich kann mir auch glatt vorstellen die Abendteuer auf mich zu nehmen!

    Liebe Grüße!

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    1. Vielen Dank, freut mich wirklich sehr, dass dich meine Abenteuer begeistern :)

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  9. Hallo Michaela,
    da kann man wirklich von Abenteuern sprechen! Der Berg wäre nichts für mich, auf diese Kälte stehe ich so gar nicht. Respekt, dass du dich sogar zweimal daran gewagt hast!
    LG
    Gina

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  10. Wahnsinn, so viele einzigartige Erlebnisse die du da schon gesammelt hast. Obwohl seit 10 Jahren am reisen kann ich in der Art nicht so richtig mithalten. Bin schon gespannt um wieviel Erlebnisse dein Liste in einem Jahr gewachsen ist.

    Viele Grüße

    Victoria

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    1. Danke Victoria. Ja, bin auch schon total gespannt wie diese Liste in einem Jahr aussehen wird :)

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  11. Respekt!!! Ich bin am Chimborazo auch gescheitert und habe noch nicht mal mit dem Aufstieg begonnen. Es war die falsche Jahreszeit und ich habe keine Mitkletterer gefunden. Deine Afrika Abenteuer hören sich spannend an.
    Noch viel Spaß, Claudia

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    1. Schade, aber die Einheimischen hier sagen immer so schön: "Der Berg wird immer da sein" ;)

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  12. Das nenn ich echt mal mutig.
    Da war so einiges dabei, wie schlafen in einer Höhle oder auch schwimmen im Amazonas, was ich mich sicher nicht getraut hätte.
    Hut ab, das sind echt coole Erlebnisse.

    Frühlingshafte Grüße
    Katja

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  13. Hallo Michaela,
    Deine Art des Reisens abseits der Touristenpfade fasziniert mich immer wieder! Sich in fremden Kulturkreisen so auf das (wirkliche) Leben der Menschen einzulassen, ist super spannend aber ganz sicher auch eine Herausforderung für Körper und Geist. Eine Woche Reis dürfte dabei noch die kleinste Challenge gewesen sein... ;-) Zum Schwimmen im Amazonas hätte mich nichts und niemand überreden können - sobald ich nicht mehr sehen kann, was unter mir ist, ist es vorbei. Bin sehr gespannt auf Deine weiteren Erlebnisse!
    LG
    Katharina

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    1. Danke für deinen lieben Kommentar Katharina :)

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