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Freitag, 2. Dezember 2016

Amazonas-Tour Tag 3 - Piranhas fischen, Affen und eine Anakonda

Piranhas fischen

Piranhas fischen war der Plan für den heutigen Vormittag. Jeder mit einer einfachen selbst gebastelten Angel standen wir also am Boot und versuchten unser Glück mit kleinen rohen Hühnchenfleischstückchen. Jeroslav hatte als erster Glück. Er stellte sich beim Einziehen der Rute jedoch so ungeschickt an, dass der Piranha erstmals über Doros Rücken runterrurschte. Diese brach sogleich in hysterisches Geschrei aus. Der Guide nahm das Tier von dem Angelhaken und hielt es in Händen. Jeroslav hielt spaßeshalber seinen Finger nahe an den Mund des Piranhas. So schnell konnten wir gar nicht schauen hing das Biest dran. Doro brach wieder in hysterisches Geschrei aus, Jeroslav dagegen beachte vor lauter Schock bloß ein "Fuuuck" heraus. Nach wenigen Sekunden ließ der Piranha wieder los und fiel zu Boden. Jeroslav blutete ordentlich. Der Fisch hat ihm doch glatt ein kleines Stückchen raus gebissen. Nun hatten wir also unsere erste Piranha Attacke auch schon hinter uns. Leider hatten wir beim Fischen wenig Glück, wir ergatterten bloß einige kleine Sadinen und noch weitere drei Piranhas, die aber alle viel zu klein zum Essen waren.

Wir entschlossen aufgrund der Hitze nochmals schwimmen zu gehen. Diesmal an einen schönen weißen Sandstrand am Amazonas - unglaublich, dass es so etwas gibt. Innerhalb weniger Minuten artete unser Schwimmen in eine ordentliche Schlammschlacht aus, in die wir letztendlich auch unseren Guide integrierten. Das war ein Spaß.

Affenfarm

Das Highlight des Tages war eine Farm, auf der jede Menge gerettete Tiere leben - Affen, Anakondas, Papageien, Schildkröten usw
Bereits als wir die Farm betraten, stürmten Affen unterschiedlicher Rassen auf uns zu. Erstmals reagierten wir fast etwas überfordert, denn die Tiere sprangen uns einfach an, hüpften uns am Kopf herum und einer klaute sogar meinen Ohrring. Als der Besitzer gemütlich daher schlenderte, meinte er wir bräuchten keine Angst zu haben, die Affen wären ganz harmlos. Einer von ihnen war besonders übermütig, er nahm mich bei der Hand und führte mich herum. Plötzlich nahm er umherstehende Wasserkübel und begann sie wie wild herum zu schleudern. Dieses Affentheater erinnerte uns an einen Kindergarten. Irgend einen Blödsinn führten sie immer im Schilde. Danach zeigte uns der Besitzer noch seine 4 Meter lange Anakonda. Wir durften sie sogar auf die Schultern nehmen, was bei einem Gewicht von 30 kg nicht so einfach war. Die Farm war einfach so faszinierend, vor allem die sieben Affen, die dort einfach so mit der Familie mitleben, dass wir sie am liebsten gar nicht mehr verlassen wollten.

Caipirinha 

Nach dem Abendessen bereiteten wir mit dem Guide zusammen Caipirinha zu. Tagsüber hatten wir kleine runde und vor allem saure Früchte gesammelt, die mit einem Alkohol vermischt werden und das wars dann auch schon. Abartig stark war das Zeugs jedenfalls. Jeroslav hatte natürlich jede Menge Trinkspiele auf Lager.

unser erster selbstgefischter Piranha








"Kamu Kamu" - diese Frucht sammelten wir zum Herstellen des Caipirinhas

Schwimmen zum Sonnenuntergang im Amazonas 



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