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Dienstag, 6. Dezember 2022

Interviews, Presse & Publikationen

By On Dezember 06, 2022


Hier findest du einige Veröffentlichungen, Interviews und Erwähnungen auf anderen Blogs und in den Medien!




Interviews:

 














Erwähnungen:



  • 09.12.2017 - Artikel über meine Reise in der österreichischen Tageszeitung Salzburger Nachrichten: "Traum wurde wahr: Ganz allein um die Welt"
Salzburger Nachrichten




Gastbeiträge:





Bücher, E-Books:









Bist du an einer Zusammenarbeit interessiert?
.... dann schau doch mal HIER rein.




Freitag, 29. Dezember 2017

Mein Interview mit Michael Blömeke: "Als Frau alleine reisen - unterwegs im Niemandsland"

By On Dezember 29, 2017

Vor Kurzem traf ich Michael Blömeke (erfolgreicher Podcaster, Blogger und Autor) von WorkandTravel20.de . Wir führten ein super spannendes Live-Interview über meine Reise mit dem Schwerpunkt "Alleinreisen" in einem kleinen Kaffeehaus in Karlsruhe. 




Vorstellung, stelle Dich kurz vor Mein Name ist Michaela, ich bin 29 Jahre alt, komme aus Österreich und bin seit etwa zwei Jahren auf Weltreise. Davor arbeitete ich sieben Jahre als Krankenschwester in einem Spital. Ende September 2015 packte ich meinen Rucksack und startete eine Reise ins Ungewisse. Ausgestattet bloß mit einem One-Way Ticket nach Uganda und viel Optimismus ging es los. Ich hatte nicht die leiseste Ahnung was mich in Afrika erwarten würde, wie meine Route aussehen sollte oder wie lange ich unterwegs sein würde. Es war mein erster richtiger Backpacking Trip, mein erstes Mal im tiefsten Afrika und meine erste Reise alleine. Die besten Voraussetzungen also für das Abenteuer meines Lebens. Nach sechs Monaten Backpacking in Afrika ging es weiter für ein halbes Jahr nach Zentralamerika und Mexiko. Danach war ich über zehn Monate in Südamerika. Im Moment bin auf Besuch in meiner wunderschönen Heimat Österreich. Michaela Gruber Ich reise vorwiegend abseits der abgetretenen Touristenpfade und bin immer auf der Suche nach versteckten Plätzen. Warum bist Du auf Reisen? Dieser Lebenstraum ist im Jahr 2013 in mir erwacht, als ich das erste Mal nur mit einem Rucksack bewaffnet mit einer Freundin auf Bali und Lombok in Indonesien herumreiste. Es machte sich ein ungeahntes Freiheitsgefühl in mir breit. Außerdem lernte ich dort auch erstmals andere Weltreisende kennen, die mich sehr inspirierten. Wie bist Du unterwegs? Wie schon gesagt, liebe ich es abseits der abgetretenen Touristenpfade zu reisen. Massentourismus und Sightseeing ist nicht so meins. Ich reise mit öffentlichen Verkehrsmittel und per Autostopp. Unterkünfte suche ich mir meistens über die Webseite Couchsurfing.com und liebe es! Manchmal wird auch gecampt oder ich schlafe in Hostels. Was gibt Dir das, interessiert Dich auf Reisen? Natur, Berge, Seen, das Meer, Tiere, Sonnenauf- und -untergänge am Berg oder Meer, Schreiben, Lesen, Fotografieren, neue Sprachen lernen, essen (vor allem auch fremde Gerichte ausprobieren), Neues ausprobieren, verrückte Ideen, klettern, joggen, Bergsteigen Hast du ein Projekt auf Deiner Reise und willst Du es hier vorstellen? Mein letztes Projekt war mein allererstes Buch. Es geht darin darin um meine sechs Monate Backpacking in Afrika. Seit Kurzem ist das Buch sowohl im E-Book Format sowie auch als Taschenbuch auf Amazon erhältlich und ich bin wirklich mega stolz darauf. Deine Website, wo finden wir weitere Infos über Dich? Meine Webseite: www.michiumdiewelt.com Facebook: https://www.facebook.com/langersehnteweltreise2015/ Instagram: https://www.instagram.com/michiumdiewelt/  

Buchtipps:

Michaelas Buch:

Einmal im Leben mutig sein Backpacking for Beginners Das ultimative Backpacking Buch für Einsteiger

Sonntag, 8. Oktober 2017

Mein Interview für HINREISEND

By On Oktober 08, 2017


Vor einigen Tagen hatte ich die Ehre, zu einem Interview mit Timo Möbes von HINREISEND eingeladen worden zu sein. Er führt einen spannenden Blog mit dem Themenschwerpunkt "alleine reisen". In unserem fast einstündigem Interview besprachen wir viele spannende Themen. Vor allem ging es um meine sechs Monate Backpacking in Afrika.



HIER kommt ihr zum Interview.



Viel Spaß beim Zuhören :)





Mittwoch, 27. September 2017

Mein Interview für Backpack Stories

By On September 27, 2017


ALLEIN ALS FRAU IN AFRIKA BACKPACKEN

MEIN INTERVIEW FÜR BACKPACK STORIES


HIER könnt ihr euch mein Interview für Backpack Stories anhören :)



Es geht um meine Erfahrungen aus sechs Monaten Backpacking in Afrika und generell meinen Entschluss zu einer Weltreise. 


Viel Spaß mein Zuhören :)






Sonntag, 5. März 2017

Mein Interview: "Alleine das Abenteuer (er)leben" für journey-book

By On März 05, 2017

Dienstag, 22. März 2016

Fragen über Fragen nach 6 Monaten Backpacking in Afrika

By On März 22, 2016


Den ersten Kontinenten meiner Reise habe ich nun hinter mir. Ganze sechs Monate ging es für mich und meinen Rucksack quer durch Afrika. Gestartet habe ich in Uganda und machte mich dann über den Landweg auf bis nach Südafrika. Ich traue mich zu behaupten, dass es die beste Zeit meines Lebens war. Natürlich wurde ich sogleich mit unzähligen Fragen bombadiert. Hier habe ich für jeden den es interessiert die wichtigsten nochmals aufgelistet:


1. Wie ging es dir mit dem alleine reisen? Bereust du es?

Natürlich hat man beim Alleinereisen manchmal das Gefühl von Einsamkeit. Vor allem am Anfang meiner großen Reise hatte ich teilweise mit Heimweh und Einsamkeitsgefühlen zu kämpfen. Nach ungefähr einem Monat war das jedoch kein Thema mehr. Wahrscheinlich musste ich erst ein wenig lernen alleine zu sein und mit mir selbst klar zu kommen. Zu Hause hat man schließlich meist Freunde und Familie um sich herum. Das ist am Anfang schon eine krasse Umstellung wenn man plötzlich weiß, dass man nicht einfach Mama oder Papa anrufen kann wenn man Hilfe braucht. Man muss plötzlich alles alleine regeln. Das Gute daran ist, dass sich mit der Zeit mein Selbstvertrauen enorm gesteigert hat. Ich musste so viele schwierige Situationen ganz alleine meistern ohne dass irgendjemand an meiner Seite stand. Ich merkte plötzlich wozu ich eigentlich fähig bin.
Ich kann also sagen, dass ich es definitiv nicht bereue alleine losgezogen zu sein. Ganz im Gegenteil, diese Erfahrung war extrem wichtig für mich und ich freue mich schon richtig Anfang April alleine nach Zentralamerika zu starten. Außerdem habe ich supertolle Reisebekanntschaften gemacht, mit denen ich auch Teilabschnitte meiner Reise bewältigt habe. Viele meiner Bekanntschaften hätte ich höchstwahrscheinlich gar nicht gemacht, wenn ich nicht alleine unterwegs gewesen wäre.
Es gibt natürlich auch ein paar klitzekleine Nachteile: Wenn es einem schlecht geht, ist oft keiner da um einen zu trösten oder Zuspruch zu leisten und man hat niemanden mit dem man diese tollen Erfahrungen teilen kann.
Im Endeffekt bin ich aber unheimlich stolz auf mich, die letzten 6 Monate so gut bewältigt zu haben und mich nicht von Aussagen wie "Afrika alleine als Frau ist doch viel zu gefährlich" abschrecken lassen zu haben. Ich kann jeden Einzelnen nur ermutigen, es einmal zu versuchen, alleine zu verreisen.


2. War Afrika gefährlich? Hast du dich in irgendwelchen Situationen unwohl gefühlt?

Das Afrika, das die meisten von uns kennen kommt aus irgendwelchen Medienberichten, die geprägt sind von Hungersnöten, Kriegen und schweren Krankheiten. Leider vermitteln uns diese ein falsches Bild von diesem wundervolle Kontinenten.
Für mich persönlich gab es keine einzige Situation, in der ich mich ernsthaft bedroht oder unsicher gefühlt hätte. Mir wurde zwar einmal das Handy gestohlen und einmal ein kleiner Betrag an Geld. Dabei muss ich anmerken, dass ich oft wirklich nicht gut genug aufgefpasst habe. Und immerhin gibt es wirklich Schlimmeres als das. Ich wurde niemals bedroht oder mit Waffengewalt ausgeraubt.
Klar fällt man als Weiße teilweise sehr auf und zieht auch Aufmerksamkeit auf sich. Die Menschen haben sich aber großteils sehr freundlich und höflich mir gegenüber verhalten. Wichtig ist bloß, nicht zu viel ungewollte Aufmerksamkeit durch einen zu freizügigen Kleidungsstil oder Wertsachen, die man offen zur Schau stellt, zu erregen. In muslimischen Ländern hatte ich immer meine Knie und Schultern bedeckt. Man sollte auch keinen allzu auffälligen Schmuck tragen.
Im Großen und Ganzen habe ich mich vor allem in Ostafrika sehr sicher gefühlt. Wenn ich mich verlaufen hatte oder sonstige Hilfe brauchte, standen mit die Einheimischen wirklich mit Rat und Tat zur Seite und waren durchwegs außergewöhnlich freundlich.
Auch beim Ausgehen habe ich anfangs mit mehr Zudringlichkeiten der afrkanischen Männer gerechnet. Dabei waren diese zu meinem Erstaunen eher zurückhaltend. Klar wird man sehr oft angesprochen, doch großteils reicht ein klares "nein" um sie abzuweisen. Heiratsanträge gab es natürlich unzählige, aber ich denke solche Situationen kann man auch mit ein wenig Humor meistern.
Das erste Mal Gedanken über meine Sicherheit habe ich mir in Südafrika gemacht. Man hat mich mehrmals gewarnt nicht alleine auf den Straßen in bestimmten Stadtteilen von Kapstadt oder Johannesburg herumzulaufen, nicht in irgendein Taxi zu steigen, nicht in die Townships zu gehen, bei den Bankomaten vorsichtig zu sein, keine Handtaschen mitzunehmen usw. Ich hatte glücklicherweise überhaupt keine negative Erfahrungen dort, obwohl ich mich nicht immer zu hundert Prozent an die wohlgemeinten Ratschläge gehalten habe.
Ich würde sagen, mit den üblichen Vorsichtsmaßnahmen und ein wenig Hausverstand kommt ihr in Afrika gut durch. Ich habe auch von anderen Reisenden wenig richtig schlimme Stories gehört.

3. Wieviel Geld hast du ungefähr ausgegeben?

Ich mache jedes Monat eine kleine Abrechnung. Man kann sagen, dass ich so 300-700 Euro im Monat brauchte. Ich habe natürlich viel couchgesurft und in Uganda teilweise gearbeitet und dafür gratis Unterkunft und Verpflegung bekommen. Außerdem habe ich mich immer mit dem billigsten Transportmittel fortbewegt, auch wenn dieses um Einiges ungemütlicher war und länger brauchte als ein vergleichbar teureres. Ich habe teilweise in fast schon schäbigen Unterkünften mit Ratten und Mäusen geschlafen, die jedoch nur ca 1 Dollar pro Nacht kosteten. Das ist wahrscheinlich nicht für jedermann was. Zwischendurch gab ich aber trotzdem viel Geld aus, weil ich einfach wieder einmal etwas Luxus wollte. Vor allem in den Städten gab ich Einiges für Essen und Shoppen aus. Zudem machte ich auch ein paar Aktivitäten, die nicht gerade billig waren wie zB das Raften am Nil. Was hier in diesem Betrag nicht inkludiert ist, sind Sonderausgaben wie der Heimflug, der Flug nach Costa Rica und die Anschaffung eines neuen Handys.

4. Freust du dich, dass du nun für einen kurzen Besuch zu Hause bist? Würdest du am liebsten gleich hier bleiben? Oder plagt die das Fernweh schon wieder?

Ich freue mich unheimlich alle meine Freunde und Verwandten wieder zu treffen. Vor allem bedeutet es mir sehr viel am 50. Geburtstag meiner Mami dabei sein zu können. Dass ich am liebsten gleich hier bleiben möchte, könnte ich nicht behaupten. Mich plagt das Fernweh jetzt schon wieder, obwohl ich erst ein paar Tage zu Hause bin. Das Reisen macht leider süchtig. Einerseits trauere ich noch Afrika nach, andererseits freue ich mich schon sehr auf Zentralamerika.

5. Denkst du es wird schwer für dich sein in Österreich wieder Fuß zu fassen wenn du von deiner Weltreise zurück kommst?

Ich glaube es wird definitiv nicht einfach werden. Bereits viele Reisende, mit denen ich gesprochen habe, berichteten von einer Art Heimkommensdepression. Beim Reisen ist man total ungebunden und frei, man weiß nie was der nächste Tag bringt. Es gibt keine Routine und keinen Alltag. Jeder Tag steckt voller neuer Abenteuer, Bekanntschaften und Erlebnisse. Zu Hause ist alles geregelt. Man kennt oft den kompletten Tagesablauf, da er immer derselbe ist. Außerdem hat man beim Reisen so viele tolle Sachen erlebt, so viel Leid gesehen usw, dass man sich zu Hause vielleicht sogar unverstanden fühlt. Ich glaube, das Heimkommen wird auf alle Fälle schwer, aber wir werden sehen ;)

6. Was waren deine Top Erlebnisse?

Es gibt einfach zu viele einzigarte und unvergessliche Erlebnisse, die ich hatte. Hier ein paar Beispiele:
- Das Unterrichten in einer Baby-Class in Uganda - die kleinen waren 3-5 Jahre alt, oh Mann, das war anfangs ein ordentliches Chaos
- Das Trinken von frischem Ziegenblut mit dem Massai-Stamm in Tansania => Reisebericht Ziegenblut, => Video: Massai schlachten Ziege
- Jagen mit dem Hadzabe-Stamm in Tansania. Das war eine komplett andere Welt, diese Menschen wohnen noch in Höhlen und leben nur vom Jagen und Sammeln. => Reisebericht Hadzabe-Stamm, => Video: Hadzabe-Stamm
- Die Bergtour und die traditionellen Bergdörfer in Lesotho. Die Menschen hier leben teilweise sehr abgeschieden, jedoch in den eindrucksvollsten Gegenden. Bei meiner Wanderung durch Lesotho habe ich übrigens in einer Höhle geschlafen und die ganze Nacht Angst davor gehabt, dass irgendeine Giftschlange in meinen Schlafsack krabbelt. => Reisebericht: Wandern in Lesotho
- Die unglaubliche Gastfreundschaft, die ich in ganz Afrika erleben durfte, vor allem auch durchs Couchsurfen.

Für Afrika Interessierte

Ich habe vor Kurzem mein allererstes Buch veröffentlicht, in welchem es über meine sechs Monate Backpacking in Afrika geht. Es liefert allen notwendigen Informationen, die man für so eine Reise benötigt und beinhaltet jede Menge spannender Stories, die ich dort erlebte.
HIER könnt ihr euch das Buch im E-Book Format oder als Taschenbuch kaufen :)