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Montag, 23. Januar 2017

Afrika Fotoalben

By On Januar 23, 2017
Hallo Leute,

tut mir leid, dass ich so lange nichts mehr von mir habe hören lassen. Ich bin immer noch in Crucita/ Ecuador zum Hundesitten. Ich genieße meine Zeit hier in diesem Paradies in vollsten Zügen.

In meiner Freizeit versuchte ich nun etwas an meinem Blog zu arbeiten und habe nun endlich meine neuen Afrika Fotolaben fertig.
Schaut sie euch an:


=> DIE NEUEN AFRIKA FOTOALBEN <=

Fotoalben Afrika









Dienstag, 9. Februar 2016

ROUTE SAMBIA

By On Februar 09, 2016


ROUTE SAMBIA:
MALAWI - Lusaka - Livingstone - Viktoriafälle - BOTSWANA

Reisezeitraum:
27.01 - 08.02.2016 


Montag, 8. Februar 2016

Welcome to Botswana

By On Februar 08, 2016
Nachdem ich mich heute morgen von Ivor und seiner Familie verabschiedet hatte, machte ich mich auf den Weg zu der Grenze Sambia-Botswana, wobei ein Fluss, der "Sambesi", die zwei Länder voneinander trennt. Meinen Ausreisestempel von Sambia bekam ich auf der einen Seite des Sambesis, dann folgte eine ca 3-minütige Fahrt mit der Fähre ans andere Ufer des Flusses und dort bekam ich den Einreisestempel für Botswana. Ein Visum ist für Botswana zum Glück nicht notwenig, das heißt es war nichts zu zahlen und es ging außergewöhnlich flott über die Bühne. 

In Botswana legte ich nur wenige Minuten mit den Taxi zurück, bis in die nächste kleine Stadt "Kasane". Dort traf ich mich mit Theresa, einer Amerikanerin, die dort arbeitet. Bei ihr werde ich die nächsten Tage unterkommen. Kasane ist ein nettes Städtchen, da es direkt am "Chobe-River" liegt. Dieser mündet dann in den Sambesi. In dem Fluss soll es jede Menge Nilpferde und Krokodile geben - der Sache werde ich morgen noch näher auf den Grund gehen. Theresa brachte mich in ihr gemütliches Zuhause und dann musste sie auch schon wieder zur Arbeit. Sie empfahl mir ein Hotel, das ich aufsuchen könnte, wenn ich Lust auf Schwimmen hätte. Ich müsste mich nur unauffällig verhalten, damit nicht auffällt, dass ich kein Gast sei (darin bin ich mittlerweile eh schon geübt). In dem Hotel kostet ein Zimmer immerhin 500 Dollar pro Nacht. Ich genehmigte mir eine Cola an der Poolbar und schmiss mich danach in den Pool. Von dort aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf den Chobe-River. Auf dem Rückweg in Theresas Zuhause kamen mir ein paar Wildschweine auf der Straße entgegen. Was es nicht alles gibt. Theresa hat mich bereits gewarnt, dass hier jede Menge Wildtiere unterwegs seien, teilweise auch Elefanten, da Kasane am Rande des "Chobe Nationalparks" liegt. Kasane liegt außerdem im Vierländereck von Sambia, Simbabwe, Namibia und Botswana.

Ansonsten muss ich wirklich festellen, dass Afrika je weiter man in den Süden kommt, immer mehr seinen Flair verliert. Erstens sind die Preise in Botswana der Knaller, man kann sie wirklich mit zu Hause vergleichen. Es gibt sogar einen Spar, wobei auch hier die Preise alles andere als günstig sind. Großteils sind sie sogar höher als bei mir in Österreich. Ich fragte die Leute nach einem lokalen Markt, dort wo die Frauen Gemüse usw an ihren Ständen verkaufen. Auch so etwas gibt es hier leider nicht. Keine Mopedtaxis, keine Fahrradtaxis und generell scheint hier alles bereits ein wenig moderner zu sein. Schade, aber daran muss ich mich jetzt schön langsam gewöhnen, das wird auch in Südafrika nicht besser werden.

Fähre von Sambia nach Botswana über den Sambesi River

Chobe-River 

Riesenechse im Hotelgarten

Hotelpool

Chobe-River 

Wildschweine mitten in Kasane 


Samstag, 6. Februar 2016

Couchsurfing in Livingstone

By On Februar 06, 2016
Heute bin ich vom Jollyboys umgezogen zu einem Couchsurfing Gastgeber namens "Ivor" in Livingstone. Die Unterkunft ist ein krasser Kontrast zu dem Hostel. Es ist ein minikleines 2-Raum-Wellblechdahhaus, vergleichbar mit der Unterkunft bei Rickon. Die Klohütte ist ca 50m vom Haus entfernt und wird von der gesamten Nachbarschaft geteilt. Die Frau und die zwei Kinder von Ivor sind superlieb und ich wurde mit einerm leckeren Mittagessen bestehend aus "Nshima"(Maismehlbrei), frittierten Minifischen und Grünzeug überrascht.
Ivor machte mir danach den Vorschlag eines der noblen Hotels in der Nähe der Viktoriafälle aufzusuchen, das mitten im Nationalpark liegt. Wir könnten uns da sozusagen reinschummeln, einen Drink trinken und eine Runde im Pool schwimmen. Außerdem kann man vom Hotel aus in den Nationalpark und mit etwas Glück ein paar Tiere sehen. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Wir trafen bereits in unmittelbarer Umgebung des Hotels auf 4 Giraffen. Wir waren richtig nah dran, nur ca 5m entfernt. Das Männchen schien uns gegenüber jedoch nicht ganz wohlgesonnen zu sein, also ergriffen wir nach wenigen Minuten die Flucht. Als wir dann am Hotelpool waren durchquerte  doch glatt eine kleine Herde Zebras die Hotelanlage. Sowas habe ich auch noch nie gesehen. Die Tiere spazierten nur einen Meter an mir vorbei.

Am Abend wird mich Ivor ein wenig in das Nachtleben von Livingstone einweihen.

Ivor's Sohn

"Nshima" mit.frittierten Minifischen und Grünzeug 


Zebras im Hotel


Freitag, 5. Februar 2016

Viktoriafälle

By On Februar 05, 2016
Heute besuchte ich gemeinsam mit Lars (einem halb Deutschen, halb Dänen) und Hugh (Engländer) eines der sieben Weltwunder, nämlich die Viktoriafälle. Diese befinden sich nur wenige Fahrminuten von Livingstone entfernt, an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia. Es war ein großartiges Erlebnis. Wir fanden einen sozusagenen inoffiziellen Guide, der uns zu einem ganz besonderen Plätzchen, dem "Angels Pool", unmittelbar an der Kante der Viktoriafälle brachte. Dort ist ein kleines natürliches Becken, in dem man bei nicht allzu hohem Wasserspiegel halbwegs gefahrlos baden kann. Das war ein ordentlicher Adrenalinkick, direkt der Kante der Wasserfälle im Wasser zu sitzen und die Wassermassen ca 100m in die Tiefe donnern zu sehen. Lars hielt einen ordentlichen Sicherheitsabstand zum Abgrund, da er dies mit seiner Höhenangst nicht vereinbaren konnte. Das Schöne war, dass wir einzigen Leute dort waren. Der Weg dahin und zurück war mitunter auch ein ordentliches Abenteuer. Wir durchquerten den reißenden Fluss. Ein falscher Schritt oder ein Ausrutscher hätte uns mit in die Tiefe reißen können. Und von den Krokodilen und Wasserschlangen, die sich dort ohne Weiteres tummeln könnten möchte ich gar nicht reden. Obwohl uns der Guide natürlich versicherte, dass die Krokodile erst einige hunderte Meter weiter oben im Flussverlauf vorzufinden wären. Als ob sich da nicht manchmal eines verirren würde... Stellenweise mussten wir auch schwimmen, was bei der reißenden Strömung gar nicht so Ohne war.

=> Video: auf dem Weg zum Angels-Pool
=> Video: Viktoriafälle

Nach diesem Abenteuer kehrten Lars und Hugh zurück nach Livingstone, während ich die Gegend um die Wasserfälle noch etwas erkundschaftete. Dabei traf ich auf jede Menge nicht besonders scheue Paviane. Man konnte wenige Zentimeter vor ihnen stehen und sie wichen trotzdem nicht aus. Anfangs fand ich diese Tierchen ganz süß, bis mir dann aber das Alfa-Männchen den Krieg erklärte. Er kam auf mich zu und baute sich bedrohlich vor mir auf. Diese Tiere können ziemlich groß werden. Ich hatte zugegebenermaßen ordentlich Schiss. So schnell konnte ich gar nicht schauen, hatte mir das Tier meine Plastiktüte, die ich in der Hand hielt, entrissen. Das war wirklich Glück im Unglück, denn in der anderen Hand hielt ich mein Handy. Von da an versuchte ich einen ordentlichen Sicherheitsabstand zu den lieben Äffchen zu halten. Ansonsten war es ein sehr schöner Spaziergang, obwohl man dabei ziemlich nass wird vom Sprühnebel der in die Tiefe donnernden Wassermassen. Er steigt bis zu 300m auf und ist bis zu einer Entfernung von 30 km zu sehen. Da kann man sich vorstellen welche Wucht das Ganze hat. Die Wasserfälle sind außerdem fast 2 km lang und somit die breitesten durchgehenden Wasserfälle der Welt. Rundherum ist dichter Regenwald.
überall Affen

traumhafter Ausblick auf die Viktoriafälle 

auf dem Weg zum "Angels Pool"


an der Kante der Viktoriafälle 


"Angels Pool"


























Donnerstag, 4. Februar 2016

Jollyboys

By On Februar 04, 2016
Heute machte ich jede Menge interessanter Bekanntschaften im Jollyboys. Es ist wirklich auf wieviele Alleinreisende man immer wieder trifft. Da werden dann die spannendsten Geschichten ausgetauscht.

der Swimmingpool des Hostels


Mittwoch, 3. Februar 2016

Auf nach Livingstone

By On Februar 03, 2016

Heute geht es mir wirklich beträchtlich besser. Ich habe gestern meine Malaria Prophylaxe abgesetzt, da mir der Gedanke kam, dass diese vielleicht die Magenschmerzen verursachte. Sambia ist zwar nach wie vor Hochrisikogebiet für Malaria, aber irgendwo sind diese Prophylaxen auf Dauer auch Gift für den Körper.

Jedenfalls packte ich gleich nach dem Aufstehen meine sieben Sachen, verabschiedete mich von meinem wundervollen Gastgeber Shirshir und suchte mir einem Bus nach Livingstone. Ich glaube ich muss meine grauen Zellen wieder einmal ein bisschen fordern, da ich schön langsam das Gefühl habe da verkalkt alles. Hab ich doch glatt mein anderes Handy bei Shirshir vergessen. Sowas Blödes aber auch. Ich werde später einfach versuchen ein Hostel in Lusaka anzurufen, vielleicht sind dort Reisende, die nach Livingstone fahren und mir das Ding mitnehmen können. Tja die typischen Probleme im Travellerdasein. Aber solangs nichts Schlimmeres ist ;)

Am Abend kam der Bus mit reichlich Verspätung (ganz was Neues) in Livingstone an. Ich habe das "Jollyboys Backpackers" Hostel aufgesucht, da Shirshir mir dies empfohlen hatte. Es ist wirklich ein schönes Plätzchen und hat sogar einen kleinen Pool. Morgen werde ich die Gegend ein wenig erkunden und übermorgen dann die berühmten Viktoriafälle aufsuchen.

Dienstag, 2. Februar 2016

Am Weg zur Besserung

By On Februar 02, 2016

Nun bin ich wirklich schon fast eine Woche in Lusaka. Aber diese kleine Ruhepause war jetzt einfach dringend nötig. Gestern fühlte ich mich noch sehr schwach und müde und hatte weiterhin Schmerzen in der Magengegend, vor allem nach dem Essen. Außerdem ließen der Schnupfen und das Kopfweh nicht nach. Ich verbrachte die meiste Zeit im Bett. Am Nachmittag raffte ich mich dann auf und unternahm einen Spaziergang zur Apotheke und deckte mich dort mit ein paar Wunderpillen ein. Und sie haben doch glatt Wirkung gezeigt. Heute fühle ich mich schon um einiges besser, obwohl es immer noch nicht zu 100% gut ist. Das Magenbrennen macht mir immer noch ein wenig Sorgen.
Shirshir ist ein wundervoller Gastgeber, er sorgt sich um mich wo er nur kann. Und das Schlimme ist: Er kocht ausgezeichnete indische Gerichte, von denen ich in meinem Zustand aber leider die Finger lassen soll.

Der Tag heute war nochmals dem Relaxen gewidmet und morgen möchte ich dann nach Livingstone aufbrechen. Das ist die Stadt von der aus man zu den Viktoriafällen kommt. Ich denke dass ich dann Sambia auch schon abhaken und weiter nach Botswana reisen werde. Es gäbe sicher noch Einiges zu sehen hier, aber die Unterkünfte sind leider recht teuer.

Sonntag, 31. Januar 2016

Bei Shishir im Zentrum Lusakas

By On Januar 31, 2016
Mein Befinden hat sich immer noch nicht besonders gebessert. Geschlafen habe ich zwar sehr gut, doch leider wenig. Rickons Mam war superlieb und hat mir befohlen in ihrem Bett zu schlafen. Sie selbst bestand darauf, auf einer Matratze am Boden zu schlafen. Ihre Tochter "Lucy" und die kleinen Kinder schliefen im anderen Bett. Rickon übernachtete auf der Couch, sein Bruder am Boden.
Die Familie ist wirklich sehr lieb und gastfreundlich. Heute morgen hat mich Lucy mit auf den lokalen Markt genommen. Das war ein Abenteuer, Kuhschädel lagen am Boden herum und jede Menge Raupen gabs im Angebot. Lucy packte gleich ein paar Raupen ein fürs Mittagessen. Resümee: Grashüpfer schmecken eindeutig besser. Das Problem mit den Raupen war, dass wir sie getrocknet gekauft haben und dann wurden sie frittiert. Frisch in die Pfanne geschmissen wären sie bestimmt besser gewesen. Die Nachbarschaft hier im "Ghetto" (so nennen die Leute selbst das Viertel hier) schienen recht erstaunt gewesen zu sein, dass hier ein Muzungu herumläuft und jeder wollte mich grüßen oder schrie mir lachend hinterher. Die Gegend hier ist wahrlich recht schmutzig. Vor dem Nachbarhaus lag heute Vormittag ein völlig besoffener Mann. Die Kinder sprangen auf ihm herum und keiner schien sich sonderlich über seinen Zustand zu wundern. Und in der Klohütte vor dem Haus hatte ich heute auch ein spannendes Erlebnis: eine Ratten fiel vor meinen Füßen von der Decke auf den Boden. Bei genauerem Hinsehen konnte ich noch einen ganzen Haufen dieser Tiere erspähen.

Am frühen Nachmittag versuchte ich einen anderen Couchsurfing Gastgeber zu finden. Der Grund dafür war nicht, dass ich mich bei Rickson nicht wohlgefühlt habe, sondern eher mein schlechter körperlicher Zustand. In dem kleinen 2-Zimmerhaus herrscht immer Hochbetrieb, also wenig Zeit für Ruhe.
Ich fand einen nett klingenden Inder namens "Shishir", der im Zentrum wohnt.

Bei Shirshir angekommen erwartete mich wieder Luxus. Er hat eine riesige Wohnung mit sämtlichen Annehmlichkeiten wie Warmwasser, Fernseher usw. Vor allem ist Shishir der erste Inder, den ich persönlich kennen lerne und ich bin wirklich positiv überrascht.

Kuhschädel am Markt

mein heutiges Mittagessen: Raupen

Rickons Nachbarschaft 



Shishir, mein neuer Gastgeber

Samstag, 30. Januar 2016

Ans andere Ende der Stadt

By On Januar 30, 2016
Heute traf ich mich mit Rickon. Er wohnt am anderen Ende der Stadt. Jonathan hat mich bereits gewarnt, dass dies ein sehr schmutziges Viertel sei, die Townships von Lusaka.

Ja, und es ist wirklich ein kompletter Kontrast zu dem Villenviertel, in dem Jonathan wohnt. Ich fühle mich nun endlich wieder wie im richtigen Afrika. Kleine Häuser mit Wellblechdächern, meist ohne Strom, eine  Gemeinschaftstoilette und ein Gemeinschftswasserhahn für alle umliegenden Häuser ca 50m vom Haus entfernt. Das Haus von Rickon besteht aus 2 kleinen Räumen, einem Wohnzimmer und einem Schlafzimmer. In dem Haus wohnen er, seine Mutter, sein Bruder und seine Schwester mit ihren zwei Kindern. Ja, und sie schlafen alle in einem Schlafzimmer. Ich darf im Wohnzimmer auf der Couch nächtigen . Nun heißt es wieder Wasser schleppen zum Duschen ;)
=> Video aus dem anderen Ende der Stadt

Ansonsten war heute nicht so mein Tag, ich fühle mich weiterhin etwas kränklich und habe schon seit ein paar Tagen andauernde Magenschmerzen. Ich hoffe das wird wieder...

Freitag, 29. Januar 2016

Lusaka Tag 3

By On Januar 29, 2016
Schön langsam fängts mir hier bei Jonathan zu gefallen an. Der einzige Haken hier ist, dass es 90% des Tages keinen  Strom und kein fließend Wasser gibt. Aber dafür sind seine Jungs, seine Frau und das Hausmädchen richtige Herzstücke. Jonathan hat gemeint ich könne solange hier wohnen bleiben wie ich will. Trotzdem werde ich morgen ans andere Ende der Stadt zu einem neuen Couchsurfing Gastgeber umziehen. Man braucht ja immer etwas Abwechslung.

Heute setzte ich meine Erkundungstour durch Lusaka fort und legte dabei Unmengen an Kilometern zu Fuß zurück. Am Abend kochte ich Pasta mit Tomatensauce für alle. Doch wie nicht anders zu erwarten, ist für einen Afrikaner eine Mahlzeit ohne den typischen Maisbrei kein richtiges Essen. Der Brei besteht bloß aus Wasser und Maismehl ohne jegliche Gewürze und wird mindestens zweimal täglich gegessen. Als Beilage gibt es meist Bohnen, etwas Grünzeug (sieht aus wie Spinat) und manchmal auch Fleisch. Gegessen wird ohne Besteck. Der Brei wird mit der rechten Hand zu kleinen Kügelchen gerollt und dann mit den Beilagen gegessen. Dieser Maisbrei wird hier in Sambia "Nshima" genannt. In Uganda hieß er "Posho", in Tansania "Ugali" und in Malawi ebenso "Nshima". Und alle lieben ihn. Fragt man Leute nach ihrer Lieblingsspeise, kommt mit ziemlicher Sicherheit als Antwort "Nshima" oder wie der Brei auch immer genannt wird in dem jeweiligen Land. Verrückt oder?

beim Blödeln mit Jonathans Kids

Pedro and me

Donnerstag, 28. Januar 2016

Ein gemütlicher Tag in Lusaka

By On Januar 28, 2016
Heute Morgen fühlte ich mich richtig schlapp und kränklich. Ich habe fast bis mittags geschlafen und war immer moch total fertig. Die letzten Tage habe ich einfach zu wenig Schlaf erwischt. Ich raffte mich dann aber doch auf und machte mich auf den Weg ins Stadtzentrum, um mein Internet am Handy zu aktivieren, damit ich meine Route hier in Sambia etwas planen kann.
Zwischendurch schüttete es knappe 2 Stunden wie aus Eimern. Interessant ist auch, dass ich in Uganda, Tansania und Malawi auf der Straße großteils mit "Sister" (=Schwester) angesprochen wurde, hier in Sambia jedoch immer mit "Mama". Ob das wohl zu beudeuten hat, dass mich das Reisen altern ließ? :D

Danach besuchte ich Jonathan in seinem Büro, da er mich mit dem Auto mit nach Hause nehmen wollte. Sein Haus ist immerhin 30 Fahrminuten vom Zentrum entfernt. Er erzählte mir, dass er noch ein kurzes Meeting mit seinem Anwalt hätte und ich gerne mitkommen könnte. Im Endeffekt lud er mich dann in ein nobles chinesisches Restaurant zu einem vorzüglichen Essen ein. Dort trafen wir auch den Anwalt. Wow, was für ein Glück ich in meinem Reisealltag immer wieder habe!

Andi und Pedro -> Jonathans Söhne

Die Währung in Sambia heißt wie in Malawi "Kwacha", hat jedoch eine andere Umrechnungsrate. Ein Euro sind ca. 12 sambische Kwacha. Der größte Schein ist der Hunderter (=ca 8 Euro) 


Andi, Jonathan und Pedro