Mein Reisebudget - Wie schaffe ich es wirklich Low-Budget zu reisen?
By
Michaela Gruber
On
Juni 02, 2016
In
Reisebudget
Da ich immer wieder zu meinem Budget befragt werde, habe ich beschlossen euch über meine Reisekasse ein wenig aufzuklären ;)
Bevor ich meine Reise startete, habe ich nach einigen Recherchen im Internet den Entschluss gefasst, dass man mit ca 1000 Euro im Monat auf einem Backpacking Trip rechnen muss. Ich denke, das ist im Prinzip ein sehr guter Anhaltspunkt. Man muss aber dazusagen, dass dieser Richtwert nur zutrifft, wenn man low-budget reist, d.h. Hostels, lokale Verkehrsmittel, selbst kochen oder billiges Essen an der Straße kaufen und nicht allzu viele Sonderausgaben für Ausflüge und Parties.
Der Betrag setzt sich zusammen aus:
- eventuellen Fixkosten zu Hause (Versicherungen, Bausparer, etc.)
- Flug und anderen Transportkosten
- Visakosten
- Essen
- Übernachtungen
- Aktivitäten
- Extras und Shopping (SIM-Karten, Kosmetikprodukte, Medikamente,...)
Die ersten Monate meiner Reise habe ich mich immer so knapp unter den 1000 Euros im Monat bewegt. Mit der Zeit schaffte ich es aber im Durchschnitt mit fast weniger als 300 Euro im Monat auszukommen - wenn kein Flug anfällt. Ihr fragt euch nun bestimmt wie!
ABER: Man darf sich natürlich nicht verrückt machen mit diesem ganzen Sparen und sollte keinesfalls auf alles verzichten. Manchmal hat man einfach das Bedürfnis eine Nacht in einem Hotel in einem Einzelzimmer zu verbringen oder sich eine leckere Mahlzeit, einen Cocktail oder was auch immer zu gönnen - und dann sollte man es auch machen!
Für mich stellt der Low-Budget Reisestil den abenteuerlicheren Reisestil dar - und genau deshalb liebe ich ihn so. Natürlich ist das nicht jedermanns Sache so simpel zu reisen und auf viel Luxus zu verzichten. Wobei ich es nicht als Verzicht sehe, sondern mir das tatsächlich genau so Spass macht. Wenn ich dann wieder nach Hause komme, weiss ich auch viel mehr die kleinen Annehmlichkeiten im Leben zu schätzen.

Bevor ich meine Reise startete, habe ich nach einigen Recherchen im Internet den Entschluss gefasst, dass man mit ca 1000 Euro im Monat auf einem Backpacking Trip rechnen muss. Ich denke, das ist im Prinzip ein sehr guter Anhaltspunkt. Man muss aber dazusagen, dass dieser Richtwert nur zutrifft, wenn man low-budget reist, d.h. Hostels, lokale Verkehrsmittel, selbst kochen oder billiges Essen an der Straße kaufen und nicht allzu viele Sonderausgaben für Ausflüge und Parties.
Der Betrag setzt sich zusammen aus:
- eventuellen Fixkosten zu Hause (Versicherungen, Bausparer, etc.)
- Flug und anderen Transportkosten
- Visakosten
- Essen
- Übernachtungen
- Aktivitäten
- Extras und Shopping (SIM-Karten, Kosmetikprodukte, Medikamente,...)
Die ersten Monate meiner Reise habe ich mich immer so knapp unter den 1000 Euros im Monat bewegt. Mit der Zeit schaffte ich es aber im Durchschnitt mit fast weniger als 300 Euro im Monat auszukommen - wenn kein Flug anfällt. Ihr fragt euch nun bestimmt wie!
- Zuerst einmal versuche in nur in billigen Ländern zu reisen, da mich diese unter anderem auch mehr reizen. Ich liebe Kulturschock!
- Ich versuche Flüge so gut wie es geht zu meiden.
- Ich benutze nur die lokalen öffentlichen Verkehrsmittel, die auch die Einheimischen benutzen, egal wie umständlich diese sind oder um wie viel länger sie brauchen als die komfortableren aber teureren Touristenbusse bzw. - shuttles.
- Ich bin mittlerweile auch mutiger geworden in Sachen "autostoppen". Man macht tolle Bekanntschaften und spart natürlich auch Kleingeld.
- Ich versuche wo es nur geht selbst zu kochen, bzw billiges Essen an der Straße zu kaufen. Der Nachteil ist, dass diese Mahlzeiten teilweise sehr ungesund sind. Es ist wirklich schwer billig und gesund zu essen aber es ist eindeutig möglich.
- Ich versuche wo so gut wie immer couchzusurfen. Ich plane sogar meist meine Route nach Couchsurfing-Gastgebern und ich muss sagen: Ich liebe es! Man lernt die tollsten Menschen kennen - habe wírklich Freunde fürs Leben dadurch gemacht, erlebt die Kultur hautnah, sieht Dinge die kein anderer Tourist sieht, ist gratis, usw.
- Ich habe seit kurzem die Website workaway.info für mich entdeckt. Hierbei bieten Leute diverse Arbeiten wie z.B. Aushelfen in Hostels, Mitarbeiten auf einer Farm, usw an. Im Gegenzug für 3-5 Stunden Arbeit am Tag erhält man je nach Abmachung Mahlzeiten und Unterkunft gratis. Ist eine supertolle Möglichkeit um einmal ein bisschen zur Ruhe zu kommen und länger an einem Ort zu verweilen. Zudem hat man noch genügend Zeit für andere Aktivitäten, ich habe beispielsweise einen Spanischkurs belegt, während ich abends im Hostel an der Rezeption war.
- Mein Reisen besteht nicht aus andauernder Party. Für viele gehört es dazu sich beim Reisen täglich abends zu betrinken, vor allem wenn man sich in Hostels aufhält ist die Gefahr dafür groß. Davon abgesehen, dass dies für die Gesundheit schädlich ist, belastet es auch die Reisekasse stark.
- Ich mache nur in Ausnahmefällen Touristenaktivitäten, wie geführte Touren usw, da ich diese zum einen nicht besonders toll finde (ich mag diese Touri-Ansammlungen gar nicht) und da sie zu anderen meistens eine Stange Geld kosten.
ABER: Man darf sich natürlich nicht verrückt machen mit diesem ganzen Sparen und sollte keinesfalls auf alles verzichten. Manchmal hat man einfach das Bedürfnis eine Nacht in einem Hotel in einem Einzelzimmer zu verbringen oder sich eine leckere Mahlzeit, einen Cocktail oder was auch immer zu gönnen - und dann sollte man es auch machen!
Für mich stellt der Low-Budget Reisestil den abenteuerlicheren Reisestil dar - und genau deshalb liebe ich ihn so. Natürlich ist das nicht jedermanns Sache so simpel zu reisen und auf viel Luxus zu verzichten. Wobei ich es nicht als Verzicht sehe, sondern mir das tatsächlich genau so Spass macht. Wenn ich dann wieder nach Hause komme, weiss ich auch viel mehr die kleinen Annehmlichkeiten im Leben zu schätzen.

