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Montag, 23. Januar 2017

Afrika Fotoalben

By On Januar 23, 2017
Hallo Leute,

tut mir leid, dass ich so lange nichts mehr von mir habe hören lassen. Ich bin immer noch in Crucita/ Ecuador zum Hundesitten. Ich genieße meine Zeit hier in diesem Paradies in vollsten Zügen.

In meiner Freizeit versuchte ich nun etwas an meinem Blog zu arbeiten und habe nun endlich meine neuen Afrika Fotolaben fertig.
Schaut sie euch an:


=> DIE NEUEN AFRIKA FOTOALBEN <=

Fotoalben Afrika









Sonntag, 14. Februar 2016

ROUTE BOTSWANA

By On Februar 14, 2016



ROUTE BOTSWANA
SAMBIA - Kasane - Maun - NAMIBIA

Reisezeitraum:
08.02. - 13.02.2016




Samstag, 13. Februar 2016

Welcome to Namibia - Autostoppen bei 40°C in völliger Verlassenheit

By On Februar 13, 2016


Der heutige Tag fällt bestimmt unter meine Top 10 der aufregendsten Reiseerlebnisse.


Mit erhöhter Reisegeschwindigkeit geht es nun voran....

Aber beginnen wir einmal von vorne. Wie ihr bestimmt schon bemerkt habt, habe ich ordentlich Zahn zugelegt in meiner Reisegeschwindigkeit. In Botswana verbrachte ich nicht einmal eine Woche. Aber zugegebenermaßen ist es auch nicht so unbedingt mein Land. Ich trauere einfach immer noch Uganda, Tansania und Malawi hinterher. Ein Grund dafür ist bestimmt auch, dass ich viel mehr Zeit dort verbrachte und somit supertolle Menschen kennengelernt habe. Außerdem wird einfach auch dieses typische Afrika Flair je weiter man in den Süden reist weniger. Ich vermisse die freundlichen Menschen, die Kinder die "Muzunguu" rufen, die maßlos überfüllten Minibusse, den Kleidungsstil der Frauen mit ihren bunten Tüchern, usw.

Eines muss man Botswana aber lassen: Das Wildlife hier ist wirklich klasse. So viele Wildtiere habe ich in den anderen Ländern nicht gesehen. Wenn man in Maun am Fluss entlang spaziert, kann man jede Menge Krokodile und Nilpferde sehen - sehr zum Leidwesen der Einwohner, da diese Tiere gar nicht so ohne sind und hin und wieder einen Hund, eine Ziege oder gar ein Kind verspeisen. Es ist also alle Achtung angesagt.


Reise von Maun zur Grenze zu Namibia 

Jedenfalls begann mein Tag heute um 4 Uhr morgens. Um kurz nach 5 saß ich schon im Bus nach Ghanzi. Dort muss ich fast 2 Stunden auf einen Bus warten, der mich an eine Tankstelle, ca 8 km von der Grenze zu Namibia entfernt, brachte. Der Busfahrer versprach mir anfangs mich direkt an der Grenze abzuladen, stammelte jedoch dann irgendwas von er fühle nicht so gut daher. Naja, nicht aufregen nur wundern. An der Tankstelle versuchte ich vergebens ein Fahrzeug zur Grenze zu suchen. Es kam zum einen bloß jede halbe Stunde ein Gefährt vorbei und zum anderen fuhren diese dann natürlich nicht zur Grenze Namibias. Doch ich hatte eine lustige Unterhaltung, denn fünf aufgedrehte einheimische Frauen saßen dort, die fest am Alkohol trinken waren und mich immer wieder animierten mitzutrinken. Naja, was solls, im Moment bleibt mir ja sowieso nichts anderes übrig. Nachdem eine Flasche recht stark schmeckenden Alkohols geleert wurde, wurde schon die nächste geköpft. Ich staunte nicht schlecht, nippte selbst aber bloß immer ein wenig daran. Das war mir gerade echt zu krass in der Mittagshitze. Außerdem hatte ich bereits großen Hunger. Und siehe da, eine der Damen servierte uns ein Mittagessen. Sie ließen es sich nicht nehmen, alles mit mir teilen zu wollen. Es handelte sich dabei um Kuhgedärme mit Riesendarmzotten. Ich glaube ich habe schon einmal erwähnt wie ich zu dieser Delikatesse stehe. Anstandshalber würgte ich so ein Teil hinunter. Mir drehte es fast den Magen um.

Pötzlich kam ein kleines rotes Auto an. Eine ältere Frau stieg aus. Ich rannte sofort auf sie zu und fragte hoffnungsvoll ob sie denn nicht zufällig zur Grenze fahre. Natürlich war dem nicht so. Doch die Gute meinte, sie würde mich gegen ein wenig Kleingeld dorthin bringen. Na, dem Himmel sei dank.

Grenzüberquerung zu Namibia

Die Grenze schien komplett verlassen zu sein. Ich musste erstmals einen Grenzbeamten suchen. Dieser stempelte mir dann den Ausreisestempel in den Pass. Weiter ging es zum namibischen Grenzposten. Dieser befindet sich etwa 2km entfernt. Ich quälte mich also mit meinem viel zu schweren Rucksack in der brütenden Hitze bei etwa 40°C durch das Niemandsland.

im Niemandsland zwischen Botswana und Namibia bei brütender Hitze


Auch auf der namibischen Seite ging alles völlig problemlos über die Bühne. Doch was nun? Ich fragte ein paar Polizeibeamte, die ein Nickerchen im Schatten hielten, wie ich denn nun am besten von hier nach Windhoek käme. Diese schauten mich entgeistert an. Naja, ich sollte hoffen, dass heute noch ein Truck oder so käme und diesen dann fragen ob er mich mitnehmen könnte. Das sind ja tolle Aussichten. Ich gesellte mich also zu ihnen in den Schatten.

Unvergessliche Autostopp-Abenteuer

Nach etwa einer Stunde warten kam endlich ein Truck an. Ich fasste mir den etwas unheimlich aussehenden Fahrer sogleich. Er komme wohl aus Südafrika und wäre auf dem Weg nach Gobabis. Ganz geheuer schien er mir nicht, doch was blieb mir anderes übrig. Ich fragte sicherheitshalber die Polizei noch, wie ihnen dieser Typ so vorkomme, woraufhin diese erwiederten, dass er ganz okay aussehe. Na gut, Augen zu und durch. Ich habe ja generell vor solchen Dingen eher wenig Angst, aber hier so mitten im Nirgendwo war die ganze Situation doch ein wenig unheimlich.

Ich saß also neben dem Kerl in dem riesigen Truck. Er zündete sich eine Zigarette nach der anderen an. Plötzlich fragte er mich, ob ich Lust hätte einen Film zu gucken. Er hätte einen kleinen tragbaren DVD-Player. Hört sich gut an. Als ich seine DVD durch schaute, musste ich bemerken, dass etwa die Hälfte davon Pornos waren. Erneut wurde kam mir ein komisches Gefühl hoch. Auf einmal fragte er mich, ob es mir denn egal wäre, wenn er sein T-Shirt ausziehen würde. Ach du lieber Himmel. Ich nickte bloß nervös. Was sollte ich denn sagen? Wenn er ein verrückter Krimineller wäre, dann würde er sowieso machen was er will. Nach etwa einer Stunde Fahrt ohne irgendwelche Vorkommnisse, stoppte er plötzlich. Der Truck hätte ein technisches Problem. Mir lief ein kalter Schauer den Rücken hinunter. Das alles erinnerte mich gerade an irgend einen Horrorfilm. Der Typ stieg aus und schraubte an dem Gefährt rum. Etwa 20 Minuten später kam er schweißübertrömt und mit einem Lächeln im Gesicht zurück. Es sei nun wohl alles repariert. Weiter ging es also. Letztendlich führten wir sogar ein paar ganz nette Gespräche.

Der Truck-Fahrer fragte mich unter anderem wie ich denn von Gobabis nach Windhoek kommen wollte. Na Autostoppen, sonst gabs ja hier nicht viel an öffentlichen Verkehrsmitteln. Er meinte, dass sei viel zu gefährlich und er möchte mich nicht einfach irgendwo absetzen. Er würde mit mir versuchen einen weiteren Truck zu stoppen, da er der Meinung sei, Truckfahrer seien gute Menschen. Und wirklich, der Gute wartete ernsthaft mit mir auf der Straße um eine weitere Mitfahrgelegenheit zu finden. Was für eine gute Seele und ich habe ihm zuvor glatt Böses zugemutet. Nun hatte ich doch glatt ein schlechtes Gewissen. Im Endeffekt war es ein grundguter Kerl.

Nach einer knappen Stunde kam ein Truck an. Zwei junge schwarze Männer saßen darin. Sie waren doch glatt auf dem Weg nach Windhoek. Die beiden meinten, es sei eigentlich verboten, zu dritt in so einem Truck zu fahren, doch wenn ich mich hinter ihren Sitzen in dem Bett verstecken würde, dann würden sie mich mitnehmen. Gesagt getan. Auch bei den beiden hatte ich anfangs ein komisches Gefühl. Doch erneut stellte sich heraus, dass es herzensgute Menschen waren.

Michi um die Welt: Autostoppen an der Grenze Botswana - Namibia. Dieses Erlebnis fällt bestimmt unter meine Top 10 der aufregendsten Reiseabenteuer
im LKW

Angekommen in Windhoek

Ich musste zu meinem Couchsurfing Gastgeber ins Zentrum Windhoeks und die beiden hatten eine ganz andere Route. Doch sie wollten mich keineswegs mitten in der Nacht irgendwo am Stadtrand absetzen und brachten mich dann wohlbehütet zu dem Treffpunkt den ich mit meinem Couchsurfing Gastgeber ausgemacht habe.

Mein Gastgeber, ein superlieber Pilot, erwartete mich bereits. In seinem wirklich luxuriösem Zuhause angekommen, verwöhnte er mich sogleich mit einem leckeren Abendessen und einem frischen Fruchtsmoothie. Das Leben kann so schön sein.

Dieser Tag brachte dermaßen unvergesslich schöne Bekanntschaften mit sich, die ich bestimmt nie wieder vergessen werde. Und wieder bestätigt sich meine Meinung, dass man mehr an das Gute im Menschen glauben sollte, als immer gleich vom Schlimmsten aus zu gehen.

In diesem Sinne,
Gute Nacht :)





Freitag, 12. Februar 2016

Reiten im Okavango Delta

By On Februar 12, 2016
Heute Nachmittag war ich im Okavango Delta reiten. Das richtig Spannende war, dass ich noch nie zuvor richtig reiten war. Mein Guide hat mir kurzerhand in 30 Sekunden erklärt wie man das Tier startet, stoppt und nach links und rechts lenkt. Dann gings auch schon in einem ordentlichen Galopp los. Irgendwann während unseres Ausritts kamen wir nochmals auf meine Reitkünste zu sprechen. Mein Guide hatte wohl irgendetwas missverstanden, denn er war der festen Überzeugung ich sei schon eine geübte Reiterin. Er war ganz verdattert und meinte mit Anfängern würde er normalerweise eine viel kürzere und langsamere Tour machen, doch fügte hinzu dass ich schnell lernen würde. Es war auf alle Fälle ein ordentlicher Adrenalinkick, denn das Vieh gab ordentlich Gas. Schlussendlich war es eine wunderschöne Sonnenuntergangstour durch das Flussdelta. Das Einzig nicht so schöne war, dass mir der Freund des Guides, der auf meinen Rucksack aufpasste, Geld gestohlen hat. Leider kam ich erst drauf, als ich wieder im Camp war. Shit happens. Außerdem bin ich wirklich selbst schuld, denn man lässt seinen Rucksack mit Wertsachen nicht einfach bei irgendwem. Es handelte sich zum Glück nur um einen Kleinbetrag. Trotzdem ist mir das nun wieder eine Lehre, besser auf meine Sachen aufzupassen. 

Morgen klingelt der Wecker um 4 Uhr, da ich nach Windhoek aufbrechen werde. Das wird ein Abenteuer, da kein Bus dorthin fährt, also heißts Autostoppen ;) 




Donnerstag, 11. Februar 2016

Old Bridge Backpackers

By On Februar 11, 2016
Heute Morgen konnten Yuki und ich ins "Old Bridge Backpackers" umziehen. Dort wohnen wir nun in einem niedlichen  Zelt mit direktem Ausblick auf den "Thamalakane River". Wunderschön! Leider hat das ganze auch seinen Preis. Botswana ist eindeutig nicht mehr billig. 

Im Camp traf ich auf eine nette Deutsche namens "Klara", mit der ich mich mittags auf den Weg ins Ortszentrum machte um ein paar Einkaufe zu erledigen. Das Gute ist, dass man die Kueche im Camp benutzen kann und somit die Moeglichkeit hat, selbst zu kochen. Somit spart man sich wenigstens Geld fuer die Mahlzeiten.

So ganz überzeugt hat mich Botswana immer noch nicht. Die Leute sind bei weitem nicht mehr so offen und freundlich, wie in den vorherigen afrikanischen Ländern. Alles ist superteuer und das afrikanische Flair hat ordentlich abgenommen. 

Den morgigen Tag werde ich eventuell noch hier verbringen und dann gehts weiter nach Namibia. Leider gibt es keinen Bus dorthin, also werde ich wohl oder übel autostoppen müssen.

Ausblick vom Zelt aus

unser Zelt






Mittwoch, 10. Februar 2016

Auf nach Maun

By On Februar 10, 2016
Um 6 Uhr klingelte leidder wieder einmal der Wecker. Ich frühstückte gemeinsam mit Theresa. Meine Bläschen am Kinn wuchern weiterhin. Ich werde mal die Zahnpastatherapie fortsetzen.
Um kurz nach 7 war ich am Busbahnhof, da ich nach Maun aufbrechen wollte. Mein Plan war ja anfangs, dass ich von Botswana nach Südafrika reise. Diesen Plan habe ich nun aber wieder etwas umgekrempelt. Ich möchte Namibia noch mitnehmen und somit von Maun nach Windhoek.

Den kompletten weiteren Tag habe ich dann mit warten und Bus fahren verbracht. Erstmals wartete ich 2 Stunden im Bus bis er endlich los fuhr. Daraufhin folgte eine 4-stündige spannende Busfahrt durch eine Art Steppe. Ich konnte jede Menge Elefanten am Straßenrand entdecken. Dann hieß es in Nata umsteigen. Leider tauchte der Anschlussbus erst um halb 4 auf. Maun erreichten wir um 19:30Uhr. Ich entdeckte dann sogar noch, dass "John", den ich im Jollyboys kennengelernt habe, im selben Bus war. Was für eine Wiedersehensfreude! Außderdem lernte ich "Yuki", eine Japanerin, kennen. Sie wollte ins selbe Hostel wie ich, also haben wir uns zusammengeschlossen. 

Leider war das Hostel verwunderlicherweise komplett ausgebucht, also mussten wir für eine Nacht in den sozusagenen "Partnercampingplatz" umziehen. Dort naechtigten wir in einem riesigen, richtig komfortablen Zelt.

Dienstag, 9. Februar 2016

Bootstour am Chobe River

By On Februar 09, 2016
Als ich heute Morgen aufwachte, entdeckte ich Bläschen am Kinn. Genau das gleiche Bild wie damals in Tansania, als ich im Massaidorf von der "Nairobi Fliege" gestochen wurde. Das kann doch nicht wahr sein!! Ich hab wirklich keine Lust wieder wochenlang mit Bläschen im Gesicht herumzulaufen. Außerdem habe ich eine bleibende Hyperpigmentierung an der Wange, dort wo mich die Fliege das letzte Mal gestochen hatte. Diesmal werd ich aber gleich mit der Zahnpasta Therapie anfangen, vielleicht hilft es ja was.

Den Tag startete ich zur Abwechslung wieder einmal mit einer ausgiebigen Jogging Tour. Ich bin wirklich stolz darauf, mich wieder einmal dazu aufgerafft zu haben. Kasane ist wirklich das perfekte Örtchen dafür, es gibt jede Menge zu entdecken wenn man am Flussufer den Chobe-Rivers entlang läuft. Außerdem kamen mir wieder jede Menge Wildschweine (oder heißen diese Tiere Warzenschweine?) unter. Danach schwindelte ich mich wieder ins Hotel zum Schwimmen.

Für den späten Nachmittag empfahl mir Theresa eine Sonnenuntergangs-Bootstour am Chobe River zu machen, da man dort unglaublich viele Tiere sehen könne. Ich fand einen Guide, der das zu einem vernünftigen Preis mit mir machte. Wir fuhren mit einem kleinen Motorboot den Chobe River entlang. Gleich nachdem wir Kasane verlassen hatten, begann der Chobe-Nationalpark. Dort wimmelte es nur so von Elefanten, Nilpferden, Impalas, Wasserbüffel, Krokodilen und Pavianen. Die Tiere waren auch nicht besonders scheu, man konnte auf ca 2m zu den Elefanten und Krokodilen hinrudern. Lediglich die Nilpferde waren etwas vorsichtiger. Ist schon ein krasses Gefühl, wenn so ein Krokodil nur 2m vor einem im Wasser liegt. Kurz gesagt: Es war eine wunderschöne Bootstour und wir hatten einen traumhaften Sonnenuntergang am Chobe-River. Es hat sich auf alle Fälle ausgezahlt. Der Guide war zwar letztendlich ein bisschen anstrengend, da er sich in mich verliebt hatte (wie die meisten schwarzen Männer hier, wenn sie eine weiße Frau sehen). Aber damit werde ich mittlerweile schon recht gut fertig. Meine Handynummer gebe ich den meisten sogar, da sie sich meistens sowieso nach kurzer Zeit wieder ändert - spätestens wenn ich die Grenze zu einem anderen Land passiere. Damit sind sie meistens schon recht zufrieden. Er begleitete mich noch heim und versprach mich morgen anzurufen. Blöd nur, dass ich morgen schon wieder weiterreisen werde ;)

=> Video: Bootstour am Chobe River, Elefanten
=> Video: Bootstour am Chobe River


Elefanten beim Plantschen

Baby Elefant :)

Adler

Antilopen





Krokodil

Nilpferd

mein Guide



wunderschöner Sonnenuntergang am Chobe River

Montag, 8. Februar 2016

Welcome to Botswana

By On Februar 08, 2016
Nachdem ich mich heute morgen von Ivor und seiner Familie verabschiedet hatte, machte ich mich auf den Weg zu der Grenze Sambia-Botswana, wobei ein Fluss, der "Sambesi", die zwei Länder voneinander trennt. Meinen Ausreisestempel von Sambia bekam ich auf der einen Seite des Sambesis, dann folgte eine ca 3-minütige Fahrt mit der Fähre ans andere Ufer des Flusses und dort bekam ich den Einreisestempel für Botswana. Ein Visum ist für Botswana zum Glück nicht notwenig, das heißt es war nichts zu zahlen und es ging außergewöhnlich flott über die Bühne. 

In Botswana legte ich nur wenige Minuten mit den Taxi zurück, bis in die nächste kleine Stadt "Kasane". Dort traf ich mich mit Theresa, einer Amerikanerin, die dort arbeitet. Bei ihr werde ich die nächsten Tage unterkommen. Kasane ist ein nettes Städtchen, da es direkt am "Chobe-River" liegt. Dieser mündet dann in den Sambesi. In dem Fluss soll es jede Menge Nilpferde und Krokodile geben - der Sache werde ich morgen noch näher auf den Grund gehen. Theresa brachte mich in ihr gemütliches Zuhause und dann musste sie auch schon wieder zur Arbeit. Sie empfahl mir ein Hotel, das ich aufsuchen könnte, wenn ich Lust auf Schwimmen hätte. Ich müsste mich nur unauffällig verhalten, damit nicht auffällt, dass ich kein Gast sei (darin bin ich mittlerweile eh schon geübt). In dem Hotel kostet ein Zimmer immerhin 500 Dollar pro Nacht. Ich genehmigte mir eine Cola an der Poolbar und schmiss mich danach in den Pool. Von dort aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf den Chobe-River. Auf dem Rückweg in Theresas Zuhause kamen mir ein paar Wildschweine auf der Straße entgegen. Was es nicht alles gibt. Theresa hat mich bereits gewarnt, dass hier jede Menge Wildtiere unterwegs seien, teilweise auch Elefanten, da Kasane am Rande des "Chobe Nationalparks" liegt. Kasane liegt außerdem im Vierländereck von Sambia, Simbabwe, Namibia und Botswana.

Ansonsten muss ich wirklich festellen, dass Afrika je weiter man in den Süden kommt, immer mehr seinen Flair verliert. Erstens sind die Preise in Botswana der Knaller, man kann sie wirklich mit zu Hause vergleichen. Es gibt sogar einen Spar, wobei auch hier die Preise alles andere als günstig sind. Großteils sind sie sogar höher als bei mir in Österreich. Ich fragte die Leute nach einem lokalen Markt, dort wo die Frauen Gemüse usw an ihren Ständen verkaufen. Auch so etwas gibt es hier leider nicht. Keine Mopedtaxis, keine Fahrradtaxis und generell scheint hier alles bereits ein wenig moderner zu sein. Schade, aber daran muss ich mich jetzt schön langsam gewöhnen, das wird auch in Südafrika nicht besser werden.

Fähre von Sambia nach Botswana über den Sambesi River

Chobe-River 

Riesenechse im Hotelgarten

Hotelpool

Chobe-River 

Wildschweine mitten in Kasane