Enter your keyword

Posts mit dem Label 07 Südafrika werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 07 Südafrika werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 23. Januar 2017

Afrika Fotoalben

By On Januar 23, 2017
Hallo Leute,

tut mir leid, dass ich so lange nichts mehr von mir habe hören lassen. Ich bin immer noch in Crucita/ Ecuador zum Hundesitten. Ich genieße meine Zeit hier in diesem Paradies in vollsten Zügen.

In meiner Freizeit versuchte ich nun etwas an meinem Blog zu arbeiten und habe nun endlich meine neuen Afrika Fotolaben fertig.
Schaut sie euch an:


=> DIE NEUEN AFRIKA FOTOALBEN <=

Fotoalben Afrika









Freitag, 20. Januar 2017

Patrizio und die Drogenbraut

By On Januar 20, 2017
Heute ein Gastartikel von Patrick, den ich auf Sansibar in Tansania kennen gelernt habe und mit dem ich ein paar ganz verrückte Reiseabenteuer in Malawi, Namibia und Südafrika erlebte:

Neues aus der Rubrik "Crazy people & drugs all around the world". Das Drogen, welch Überraschung, überall auf der Welt erhältlich sind und auch recht intensiv konsumiert werden, ist bekannt, jedoch ist die Art und Weise der Beschaffung & Intensität recht unterschiedlich. Am Rande,  zufälligerweise wurde heute in Deutschland Cannabis als Medizin anerkannt und "Gras" ist nun auf Rezept legal erhältlich. 


Zurück zu unserem ursprünglichen Thema "Patrizio und die Drogenbraut". Auf Reisen trifft man die unterschiedlichsten Leute mit total verschiedenen Lebensläufen und Einstellungen zu allen Themen. Wir haben auf unserer Reise zwei recht interessante Leute getroffen und kennengelernt. Wir sprechen hier und im Weiteren von Patrizio und der Drogenbraut. Patrizio  kommt ursprünglich aus Sachsen, derzeit liebevoll Dunkeldeutschland genannt, und ist Ende 20. Die Drogenbraut stammt wie Michi aus der wunderschönen Alpenrepublik Österreich und ist Mitte 20. Hier nun eine Geschichte aus dem Leben, scheinbar unglaublich und doch passiert sind, da wir dabei gewesen sind.


Die Drogenbraut steht generell neuen Dingen, inbes. Wachmachern & erheiternden Mittelchen,  sehr offen gegenüber, während Patrizio, geboren in der Sowjetischen Besatzungszone, eher skeptisch agiert. Vorab muss noch erwähnt werden, dass der Konsum von Cannabis in Malawi strengstens verboten ist und streng bestraft wird! Mag die folgende Geschichte auch humorvoll dargestellt sein, raten wir dringend vom Drogenkonsum in Malawi ab, in Deutschland mit Rezept jedoch möglich. Malawi Gold, der Begriff hat sich immerhin bei Wikipedia durchgesetzt, klingt im ersten Moment nach einem edlen Whisky oder einer guten Wertanlage, erweist sich auf den zweiten Blick jedoch als die weitverbreiteste Droge in Malawi. Wir haben die Drogenbraut und Patrizio ein-/zweimal auf deren Cannabistrip erlebt. Bei einem dieser Trips waren die beiden zu unserer Freude sehr, sehr gut gelaunt und haben eigentlich nur gelacht. Hier ist zu erwähnen, dass alle vorher bereits ein paar kleine Bierchen (0,33 l) getrunken hatten. Das lockere Dasein erschien den beiden irgendwann zu langweilig, die Braut der Drogen kam dann auf die fabelhafte Idee noch bei neuen Hosts (Couchsurfing.com) bzgl. einer möglichen Unterkunft anzufragen.  Als Hintergrundinformation, die Drogenbraut ist recht gutaussehend und wird daher meistens eingeladen, anstatt Leute anschreiben zu müssen, Patrizio hatte es da wohl deutlich schwerer. Inmitten des entspannten Rumlümmelns wurde das Klischee der Größe eines Gliedes in Abhängigkeit der Hautfarbe angesprochen. Die Drogenbraut entschloss sich kurzerhand dies mit möglichen künftigen Hosts abzuklären. Für uns alle überraschend waren diese sehr auskunftsfreudig und belegten dies auch sofort mit Bildern! So endete diese Session am Strand etwas bizarr mit einer Auswertung der verschiedenen Größen, da jedoch noch bei den beiden Malawi Gold im Spiel war, wurde auch hier herzlichst gelacht.

Anerkennend muss noch erwähnt werden, dass sich das Spektakel in Melkbosstrand (Südafrika) abspielte und das besagte Gold über mehrere Grenzen (Sambia, Namibia und Südafrika) transportiert wurde. Wenn ich mich recht entsinne, ist Cannabis überall verboten und die Wachtmeister freuen sich ganz besonders über drogenschmuggelnde Touristen. Hier ist die Kühnheit sowie der Mut der Drogenbraut besonders hervorzuheben, ohne diese wäre die Session in Melkbosstrand nur halb so witzig gewesen.







Donnerstag, 24. März 2016

ROUTE SÜDAFRIKA/ LESOTHO

By On März 24, 2016



Reiseroute:
NAMIBIA - Kapstadt - Melkbosstrand - Port Elizabeth - East London - Kokstad - LESOTHO  - Qachas Nek - Ha Moshebi - Sehlabathebe - Qachas Nek - Maseru - SÜDAFRIKA - Johannesburg - ARABISCHE EMIRATE

Reisezeitraum: 
20.02. - 14.03.2016




Dienstag, 22. März 2016

Abschied von Afrika

By On März 22, 2016
14.03.2016
Nun ist die Zeit gekommen Afrika zu verlassen - heute geht es wieder Richtung heimwärts. Mein Herz blutet richtig. Knappe 6 Monate habe ich nun auf diesem faszinierendem Kontinent verbracht. Die Zeit verfliegt leider nur so ich - keine Ahnung wo die letzten Monate hin sind.  Ich habe Afrika sehr in mein Herz geschlossen. Ich hätte am Beginn meiner Reise nie gedacht, dass mich dieser Kontinent so in seinen Bann ziehen würde. Selten zuvor habe ich so viel Gastfreundschaft und Freundlichkeit erlebt. Ich konnte lockeren, gelassenen Lebensstil der Afrikaner genießen und viele Freunde fürs Leben finden.
Ich freue mich schon wieder sehr auf einen kurzen Besuch zu Hause bei meinen Freunden und meiner Familie. Obwohl im Moment die Traurigkeit überwiegt. Wenn ich zurückdenke an all die unglaublichen Erfahrungen und Abenteuer, die ich in den letzten Monaten gemacht habe, an meine supertollen Reiseabschnittsbegleiter und generell an all die hilfsbereiten und liebenswürdigen Menschen, die ich kennengelernt habe und vielleicht nie wieder sehe, bekomme ich fast ein wenig nasse Äuglein.
Ich hoffe, dass ich mit meinen Reiseberichten euer Interesse an diesem faszinierenden und geheimnisvollen Kontinent wecken konnte.
In 3 Wochen geht das Abenteuer weiter - Costa Rica ich komme! :)

Dienstag, 15. März 2016

20,5 Stunden in Abu Dhabi

By On März 15, 2016
Gestern hat mich Itu (der Uber Fahrer) um 16 Uhr abgeholt und mich zum Flughafen gebracht. Der Kerl ist wirklich ein Herzstück.
Nun begann meine elendslange Reise:  Montag,19:40 Uhr Start in Johannesburg; Dienstag, 06:00 Uhr morgens Ankunft in Abu Dhabi, Aufenthalt: 20,5 Stunden!!!; Mittwoch 02:30 morgens Abflug von Abu Dhabi; Mittwoch, 06:00 Uhr Ankunft in Wien. Verrückt oder? Aber dafür war dieser Flug um einiges billiger, als all die schnelleren Verbindungen, die ich finde konnte.
Ich habe mir eigentlich vorgenommen in meinem über 20 stündigen Aufenthalt in Abu Dhabi  die Stadt zu erkundschaften, aber dadurch, dass ich im Flieger nicht eine Sekunde schlafen konnte, war ich ziemlich fertig. Ich bekam netterweise gratis Frühstück, Mittagessen und Abendessen am Flughafen aufgrund der langen Zwischenlandung. Der heutige Tag am Flughafen bestand aus herumlümmeln, irgendwie schlafen versuchen, essen, schaufensterbummeln und Internet surfen. Morgen früh komme ich in Wien bei meiner geliebten Anna an. Ich freue mich schon auf sie :)

Sonntag, 13. März 2016

Mein allererstes Fußballspiel und weitere Großstadtabenteuer

By On März 13, 2016
Mein Gastgeber Daniel hat mich gestern ein wenig in der Stadt herumgeführt. Wir genossen ein leckeres Mittagessen in einem mosambikanischen Restaurant.

Am späteren Nachmittag traf ich mich mit Patrick. Wir hatten mit dem "Itu", dem Uber-Fahrer von gestern ausgemacht, dass er mit uns eine kleine Stadtrundfahrt macht. "Jason", der im Hostel von Patrick wohnt, schloss sich uns an. Zuerst fuhren wir in einen Stadtteil namens "Alexandra". Dies ist wohl eines der ärmsten und gefährlichsten Gebiete im ganzen Land. Allein hier leben ca 400.000 Menschen, laut Itu ausschließlich Schwarze. Man sollte hier eigentlich zu keiner Tages- oder Nachtzeit herumspazieren und schon gar nich mit einer Handtasche oder irgendwelchen Wertgegenständen. Man würde mit ziemlicher Sicherheit ausgeraubt werden. Man sieht hier Wellblechhütten soweit das Auge reicht, jede Menge Müll auf den Straßen und ausschließlich schwarze Menschen.
Danach kamen wir in ein weiteres gefährliches Viertel, in dem es ziemlich geschäftig zuging. Man könne hier zwar herumgehen, aber müsste höchste Vorsicht walten lassen. Itu klärte uns über junge Männer - er nennt sie die "Chillers" - auf, die meistens irgendwo am Straßenrand herumstehen und sozusagen chillen. Sie tragen meist Hüte oder Kappen und scannen die vorbeigehenden Menschen. Sie halten Ausschau nach Wertgegenständen, Handys und Geldbörsen. Anscheinend sind sie sehr geschickt in dem was sie tun. Itu zeigte uns jede Menge dieser Chiller, da er diese recht rasch erkennen kann. Meist handeln sie zudem noch mit Drogen. Nicht selten arbeitet sogar die Polizeit mit diesen Männern zusammen. Ziemlich krasse Vorstellung.

Für den Abend plante Patrick bei einem Fußballspiel zuschauen zu wollen. Da ich so etwas eigentlich noch nie im Leben gesehen habe, beschloss ich mitzukommen. Auch Jason folgte uns. Ich bereue diese Entscheidung nicht. Die Stimmung war einfach hammer. Es spielten die "Orlando Pirates" gegen die "Jomo Cosmos". Die Pirates gewannen mit 5:0. Die Masse flippte völlig aus. Es wurde getanzt, gesungen und geschrien. Ich glaube in Zukunft werde ich mir öfters Fußballspiele ansehen. Patrick meinte zwar, dass hier in Afrika um einiges ausgelassener gefeiert wird als bei uns zu Hause. Interessanterweise waren wir auch die einzigen Weißen beim Spiel. Wir freundeten uns mit ein paar Einheimischen an, die uns ihre sozusagene Stammbar zeigten. Es war bloß eine kleine Bar und natürlich wieder bloß Schwarze und ausgelassene Stimmung. Ich liebe es! Es wurde noch eine lange und lustige Nacht. Vor allem Jason sorgte für lustige Unterhaltung, da er anscheinend nie Alkohol trinkt und wir ihn aber für ein Bier überreden konnten. Plötzlich fing ihm das Zeugs doch glatt zu schmecken an.
=> Video zum Fußballspiel

Der heutige Tag verlief dementsprechend gemütlich.

Alexandra:







Jason, Patrick, ich und Itu

Fußballspiel:








Freitag, 11. März 2016

Jo'burg ich komme!

By On März 11, 2016
Gestern hatte ich dringend einen Erholungstag nötig - und den gönnte ich mir auch.

Heute ging mein Tag um 3 Uhr morgens los. Um 4 Uhr holten mich Dee und ihr Freund aus Luxemburg ab und nahmen mich mit nach Johannesburg. Ich bin schon sehr gespannt auf diese große Stadt. Sie hat vor allem den Ruf sehr gefährlich zu sein, anscheinend sogar eine der gefährlichsten Städte der Welt. In gewissen Gegenden sollte man sich weder nachts noch tagsüber aufhalten. Die Kriminalität und die Gewaltbereitschaft sei teilweise sehr hoch und die Polizei überfordert. Außerdem werden die Polizisten unterbezahlt, was zur Folge hat, dass sie sich meistens auch nicht um die Aufklärung solcher Verbrechen bemühen.

In Joburg konnte ich einen supercoolen Couchsurfing Gastgeber namens Daniel finden. Wieder ein total verrückter Kerl, dessen Leben großteils aus Parties zu bestehen scheint. Trotz dessen ist er superlieb und ein hervorragender Gastgeber.
 Patrick (der Deutsche, den ich auf Sansibar kennengelernt habe) ist auch gerade in der Stadt und wir hatten einen lustigen Abend mit einem Uber-Fahrer.

Samstag, 5. März 2016

Welcome to Lesotho

By On März 05, 2016
Ich habe schon lange nicht mehr so gut geschlafen wie diese Nacht. Gleich am Morgen holte mich Piet ab und führte mich auf seine Farm. Ich war mehr als beeindruckt, alles im Öko-Stil und jede  Menge freilaufender Tiere. Piet scheint sehr kreativ und intelligent zu sein, er hat viele interessante Projekte am laufen. Er hat beispielsweise eine eigene Währung für Kokstad erfunden, welche mittlerweile schon in einigen Shops hier akzeptiert wird. Wir besuchten noch einen Farmermarkt und trafen auf viele Freunde von Piet. Einer davon, er heißt Rex, gab mir wertvolle Tipps für Lesotho. Er ist auch begeisterter Bergsteiger und erzählte mir von einem sehr traditionellen Dorf in Leshoto von wo aus man die besten Touren machen könnte - ein sozusagenener Geheimtipp, da Touristen dort selten hinkommen. Ich war natürlich sofort Feuer und Flamme für dieses Vorhaben. Rex kennt einen Einheimischen namens Patrick in dem Dorf und telefonierte sogleich mit ihm. Dann eröffnete er mir meinen Plan für die nächsten Tage. Morgen sollte ich versuchen irgendwie in das Dorf von Patrick zu gelangen. Übermorgen wird die Tour dann starten. 3 Tage Bergsteigen seien geplant. Patrick wird noch einen Esel besorgen, der die Lasten trägt. Schlafen werden wir unter freiem Himmel. Wow ich freue mich jetzt schon auf dieses einzigartige Abenteuer.
Mittags machte ich mich mit Minibussen Richtung Lesotho auf. Die weißen Südafrikaner finden das zwar immer etwas suspekt und gefährlich, dass ich mich mit Minibussen fortbewege, da dieses Transportmittel hier eigentlich nur die Schwarzen benutzen. Aber gerade das reizt mich. Es war endlich wieder einmal ein richtig afrikanisches Erlebnis: maßlos überfüllter Minibus, halsbrecherische Geschwindigkeiten und Insassen, die sich wunderten was denn die Weiße hier macht.

Der Grenzübergang nach Lesotho war völlig komplikationslos. In Qachas Nek angekommen wurde ich von Lirra und zwei jungen Männern namens Tyler und John am Taxipark abgeholt. Sie alle sind als Freiwilligenarbeiter hier. Wir werden diese Nacht alle vier bei Tyler in der Hütte schlafen. Wir hatten noch einen lustigen Spieleabend. Morgen soll es für mich nach Ha Moshebi weitergehen, von dort aus wird meine Wanderung beginnen.

Lesotho ist übrigens ein Königreich und die Landschaft ist von Bergen und Flüssen geprägt. Im Winter gibt es hier sogar Schnee. Qachas Nek liegt auf knappen 2000m.  Die Bevölkerung ist recht arm, die Arbeitslosenrate beträgt 45%. Außerdem ist die AIDS Rate auch hier beträchtlich, ganze 23% der Erwachsenen sind mit HIV infiziert.

Tylers Hütte

Freitag, 4. März 2016

Unendliche Gastfreundschaft und weiter nach Kokstad

By On März 04, 2016
Gestern Abend überraschte uns noch Warren's Mam mit einem leckeren Abendessen. Dann gings schon bald ab ins Bettchen, denn ich hatte geplant heute so früh wie möglich Richtung Lesotho aufzubrechen.
Ich verbrachte eine unruhige Nacht, da mein Magen wieder einmal verrückt spielte. Ich denke, das sollte mir nun endlich eine Lehre sein, nicht immer alles wie wild in mich hineinzustopfen. Aber essen ist und bleibt einfach eines der schönsten Dinge, die es gibt. 

Patricks Plan war in Richtung Coffee Bay aufzubrechen, das heißt unsere Wege trennten sich heute wieder. Ich werde diesen verrückten Kerl fast ein bisschen vermissen, da unser Humor doch ziemlich auf einer Wellenlänge liegt und die alltäglichen Lachanfälle richtig gut getan haben.

Warren und seine Mutter brachten uns in die Stadt und ließen sich auch nicht davon abhalten uns noch beim Suchen der Busse behilflich zu sein. Leider schien es fast unmöglich Lesotho heute noch zu erreichen, deshalb wird mein heutiger Tagestrip vorerst nur bis Kokstad gehen. 

Im Bus versuchte ich einen Last-Minute Couchsurfing-Gastgeber in Kokstad zu finden. Leider gibt es hier nicht richtig viele Personen, die auf dieser Website angemeldet sind. Ich bekam bloß eine Absage von einem jungen Mann namens Piet, da es seiner Mutter nicht gut gehe. Kurz darauf meldete er sich jedoch bereits wieder und meinte er hätte nun einen Schlafplatz bei einer Freundin organisiert und er würde mich am Busbahnhof abholen. Und siehe da der quirlige junge Mann holte mich doch glatt wirklich ab, lud mich noch auf einen Drink ein und erzählte mir von seinem spannendem Leben als Farmer. Dann brachte er mich zu seiner Bekannten, die am Rande der Stadt in idyllischer Umgebung mitsamt der ganzen Familie wohnt. Sie vermieten kleine Häuschen an Urlauber. Da nicht viel los war, durfte ich eine für mich alleine haben. Dann wollten sie mich noch bekochen usw. Morgen möchte mich dann ein Freund von Piet unbedingt an die Grenze von Lesotho bringen, da er die Minibusse für zu gefährlich hält. Also die Gastfreundschaft hier in Südafrika ist fast unübertrefflich, so etwas erlebt man in Österreich eher selten. Ich bin zutiefst gerührt von so viel Hilfsbereitschaft. Es ist unbeschreiblich auf wie viele wundervolle Menschen ich während meiner Reise bereits getroffen bin. Ich erlebte immer wieder rührende Hilfsbereitschaft und wurde von fremden Menschen wie ein Familienmitglied aufgenommen. Im Moment geht mir eine vor allem eine Frage durch den Kopf: Wie kann ich mich für all das jemals bedanken oder revanchieren?

Donnerstag, 3. März 2016

Auf der Farm bei den Millers

By On März 03, 2016
Die Farm der Millers ist richtig idyllisches Fleckchen ca 15km außerhalb von East London. Wir wurden heute fest zum Arbeiten eingespannt oder besser gesagt fast versklavt. In der brütenden Mittagshitze mussten mussten Patrick und ich ein Loch im Garten graben. Wir wurden dafür mit leckeren Mahlzeiten versorgt, die Warren für uns zubereitete.

Nach getaner Arbeit brachte uns Warren an sein Lieblingsplätzchen. Dort mündet ein Fluss namens "Kwelera" ins Meer. Dieses Fleckchen war wahrlich atemberaubend. Wir wanderten das Flussdelta entlang und staunten nicht schlecht über die abwechslungsreiche Vegetation. Unsere Wanderung artete dann sogar noch in eine Schlammschlacht aus. Warren ist ein richtig verrückter und humorvoller Kerl. Das war wieder ein Traumtag, den ich bestimmt nicht so schnell vergessen werde.

die Farm der Millers

die Farm hat sogar einen Pool

ein kleiner Tümpel in der Nähe der Farm




Kwelera Flussdelta





Patrick, ich, Warren und Warren's Rottweiler





Mittwoch, 2. März 2016

Cape Recife und East London

By On März 02, 2016
Patrick und ich machten uns heute Mittag mit einem Minibus auf zum nahegelegenen "Cape Recife", ein Naturschutzgebiet am Meer am Rande von Port Elizabeth. Ein traumhaftes Stückchen Erde zum herumwandern. Die vielfältige Pflanzenwelt war faszinierend, ebenso die Küste, die teilweise steinig war und zum anderen aus Sanddünen bestand. Meine Bauchschmerzen machten sich mit der Zeit jedoch wieder bemerkbar, weshalb wir uns dann vorzeitig auf den Nachhauseweg machten. Aufgrund meiner "überaus gesunden Ernährungsweise", die heute aus einem frisch gegrillten halben Hühnchen zum Frühstück bestand, darf einem das Ganze aber auch nicht wundern. Der Doktor hat mir gestern ausdrücklich geraten leichte Kost zu essen, aber die Krankenschwestern wissen ja immer alles besser.

Am späten Nachmittag ging es auf nach East London. Oscar hat uns einen Transport mit einem Bekannten von ihm dorthin organisiert. Warren, Oscar's Bruder, kam auch mit. Ihre Eltern haben nämlich eine FarmPatrick und ich machten uns heute Mittag mit einem Minibus auf zum nahegelegenen "Cape Recife", ein Naturschutzgebiet am Meer am Rande von Port Elizabeth. Ein traumhaftes Stückchen Erde zum herumwandern. Die vielfältige Pflanzenwelt war faszinierend,       ebenso die Küste, die teilweise steinig war und zum anderen aus Sanddünen bestand. Meine Bauchschmerzen machten sich mit der Zeit jedoch wieder bemerkbar, weshalb wir uns dann vorzeitig auf den Nachhauseweg machten. Aufgrund meiner "überaus gesunden Ernährungsweise", die heute aus einem frisch gegrillten halben Hühnchen zum Frühstück bestand, darf einem das Ganze aber auch nicht wundern. Der Doktor hat mir gestern ausdrücklich geraten leichte Kost zu essen, aber die Krankenschwestern wissen ja immer alles besser.

Am späten Nachmittag ging es auf nach East London. Oscar hat uns einen Transport mit einem Bekannten von ihm dorthin organisiert. Warren, Oscar's Bruder, kam auch mit. Ihre Etern wohnen nämlich in East London und haben eine Farm dort. Sie haben uns eingeladen bei ihnen nächtigen zu können. Was will man mehr? Die Gastfreundschaft der Südafrikaner ist  wirklich bemerkenswert.



vielfälte Pflanzenwelt am Cape Recife



eim kleiner See, dahinter kann man die Sanddünen sehen










Dienstag, 1. März 2016

Sardinia Bay

By On März 01, 2016
Die Nacht verlief wieder relativ schlaflos, da mich erneut Bauchschmerzen und Übelkeit plagten. Ich hatte diese Beschwerden ja bereits in Lusaka, wobei sie sich nach ein paar Tagen von selbst verflüchtigten. Die letzten1-2 Wochen kamen dieselben Wehwehchen vermehrt wieder. Ich suchte also doch einen Doktor auf. Dieser bestätigte mir meinen Verdacht, dass es sich wohl um eine Gastritis handeln würde. Nun hoffe ich, dass in ein paar Tagen mittels den geeigneten Pillen wieder besser wird.

Nachmittags machte Oscar den Vorschlag zu einer schönen Bucht zu fahren. Patrick und Ozy kamen auch mit. Es war ein traumhafter Strand mit Sanddünen ringsherum. Wir genossen einen malerischen Sonnenuntergang von einer Düne aus.











Montag, 29. Februar 2016

Studenten WG

By On Februar 29, 2016
Nach einer schlaflosen Nacht im Bus wurde ich am Busbahnhof von meinem Gastgeber "Oscar" abgeholt. Er teilt seine Wohnung mit einem seiner Brüder "Warren" und seinem Freund "Ozzy". Alles Studenten. Außerdem waren heute morgen noch ein weiterer Bruder von ihm, ein weiterer Freund und noch eine Freundin da. Full House sozusagen. Ich glaube mein Aufenthalt hier könnte witzig werden. Patrick ist bei einer anderen Gastgeberin, nicht weit von mir entfernt, untergebracht.

Da ich mich heute einfach nur völlig übermüdet und fertig fühlte, gings am Nachmittag bloß auf den schönen Sandstrand, der nur 100m vom Haus entfernt liegt, zum Relaxen. Ironischerweise erfuhren Patrick und ich jetzt erst, dass zwischen Cape Town und Port Elizabeth die berühmte "Garden Route" liegt. Wir haben haben davon im Dunkeln unglücklicherweise nicht viel mitbekommen. Tja, das kommt davon wenn man zu faul ist, Reiseführer zu lesen.

Strandpromenade in Port Elizabeth 





Sonntag, 28. Februar 2016

Townshipparty und dann auf nach Port Elizabeth

By On Februar 28, 2016
Jason erzählte mir von einer Party, die jeden Sonntag in den Townships, also in den sozusagenen Schwarzenvierteln, stattfinden würde. Patrick und ich machten uns gegen Mittag dorthin auf. Wir trafen sogar Danas nochmals kurz und später tauchten noch Jason und Hayley auf. Es war ein Riesenspaß, gute Musik und ausgelassene Stimmung dort. Um ca 16 Uhr mussten Patrick und ich uns auf zum Busbahnhof machen. Heute gehts nämlich mit dem Nachtbus auf nach Port Elizabeth.


Hayley und ich

Ich, Patrick und Danas