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Dienstag, 4. Februar 2020

Meine erste Nachtzugfahrt in Indien von Bangalore nach Hampi


Gestern Nachmittag ist mein Besuch - Theresa - in Bangalore gelandet. Zu meinem Erstaunen schien sie die lange Anreise nicht besonders mitgenommen zu haben. Wir spazierten deshalb gleich ein wenig durch die Stadt und fanden dabei unter anderem den Cubbon Park

Jede Menge Tauben im Cubbon Park in Bangalore

Und weil es die Zeit zuließ gab es dann sogar noch einen neuen Haarschnitt für Theresa. Am Abend machten wir uns dann zum Bahnhof. Meine allererste Nachtzugfahrt in Indien stand an. Es sollte für neun Stunden nach Hampi gehen. Mit uns kam Karthrik, ein Einheimischer, den ich hier über Couchsurfing kennengelernt habe. Darüber waren wir dann wirklich froh, denn am Bahnhof herrschte ein heilloses Chaos. Da wir mega spät dran waren, hätten wir ohne ihn höchstwahrscheinlich den Zug versäumt. Zu unserem Erstaunen fuhr dieser nämlich mehr oder weniger pünktlich ab.

Der Zug selbst war weitaus gemütlicher als ich mir gedacht habe inklusive Decke und Kissen. Ich habe sogar tatsächlich etwas schlafen können, und das ist bei mir gar nicht so selbstverständlich.

im Nachtzug in Indien mit Theresa

Die Gegend um Hampi beeindruckte uns sehr. Eine wunderschöne Landschaft mit beeindruckenden Gesteinsformationen und Flüssen und Seen.

Hampi

Von dem Ort Hampi kann man mit einer Fähre auf die andere Seite des Flusses fahren. Das wunderschöne Fleckchen dort wird auch als "Hippie Island" bezeichnet. Wie ihr euch vielleicht vorstellen könnt, sind dort allerhand Hippies anzutreffen. Daneben ist es ein Paradies zum Bouldern.

Wir fanden recht schnell eine sehr günstige Unterkunft in einer richtig urigen Hütte mit Strohdach. Am Nachmittag haben wir uns dann Mopeds und ausgeliehen (für 150 Rupies pro Moped = 1,90 Euro) und dann damit die Gegend erkundet. Wir kamen unter anderem zu dem wunderschönen Sanapura See und erfrischten uns dort im Wasser.

Ich, Karthrik, Theresa

Reisfelder in Hampi

Abendstimmung in Hampi: Zum Sonnenuntergang erklommen wir einen der wunderschönen Steinhügel hinter unserer Unterkunft. 









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