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Montag, 6. Januar 2020

4-tägiges Mardi Himal Trekking




Der Mardi Himal Trek ist eine wunderschöne mehrtägige Trekkingtour im Annapurna-Gebiet von Nepal. Da die Route recht neu erschlossen ist, ist der Wandertourismus dort noch nicht so stark vertreten wie beispielsweise im Everest Gebiet. Die atemberaubende Landschaft ist sehr vielseitig: Man wandert durch dschungelartige Wälder, Reisfelder und  viele traditionelle Dörfer mit sehr freundlichen Einheimischen. Dabei hat man spektakuläre Aussichten auf die umliegenden Berggipfel, die zum Teil über 8.000m hoch sind. Die größten Herausforderungen auf unserem Trek waren wohl die eisigen Temperaturen nachts -  teilweise unter - 15 Grad Celsius und das in komplett unbeheizten Schlafräumen. Der Januar ist nämlich der kälteste Monat in Nepal. Ein guter Schlafsack ist also unbedingt notwendig. 



Fishtail mountain 6.997m

1. Tag: Khande (1.800m) - Forest Camp (2.550 m) 

  • 15,32 km
  • 1.189 Höhenmeter 
  • Wir starteten früh am Morgen von unserer Unterkunft in Pokhara. Da der Baglung Busbahnhof, von dem aus wir einen lokalen Bus nach Khande finden sollten, recht weit weg ist, nahmen wir uns ausnahmsweise ein Taxi dorthin (300 NPR). 
  • Der Bus von Pokhara nach Khande kostete uns 100 NPR pro Person. Die Fahrt dauerte knappe zwei Stunden. 
  • Zu unserem Erstaunen ist recht viel los am Trail, trotz Nebensaison. Es sind vor allem Einheimische unterwegs. Das liegt wohl daran, dass viele Nepalesen Neujahr in Pokhara gefeiert haben und das dann gleich noch mit einem Trekking verbinden wollten. 
  • Wir fanden eine ganz nette Unterkunft um 200 NPR pro Person. 
  • Am Abend gab es noch ein wenig Schneeregen. Wir hoffen nun wirklich, dass uns das Wetter die nächsten Tage halbwegs mitspielt. Der Wetterbericht ist ja nicht so prickelnd. 
Voll motiviert starteten wir

Der erste Tag führte uns durch wunderschöne dschungelartige Wälder




2. Tag: Forest Camp (2.550m) - Middle Camp (3.300m)


  • 6,08 km
  • 832 Höhenmeter
  • Der Tag heute startete mit Regen, welcher sich bereits nach 20 Minuten Gehzeit in starken Schneefall umwandelte.
  • Im Low Camp auf 2.970m aßen wir zu Mittag. Es schneite weiterhin unaufhörlich. Die meisten anderen Trekker beschlossen an dieser Stelle umzudrehen. Andralynne zeigte sich jedoch noch sehr motiviert weiterzuwandern.
  • Als wir um etwa 15 Uhr im Middle Camp auf 3.300m Seehöhe ankamen, beschlossen wir die Nacht hier zu verbringen und morgen weiterzusehen, wie sich das Wetter entwickelt. Wenn es so weiterschneit haben wir keine Chance das Mardi Himal Basecamp zu erreichen.



In den Hütten konnten wir uns bei den eisigen Außentemperaturen am Kamin wärmen. Es wird zudem Schneewasser zum Kochen, Waschen und Trinken geschmolzen. 

3. Tag:. Middle Camp (3.300m) - High Camp (3.550m)


  • 6,09 km
  • 461 Höhenmeter
  • Wie durch ein Wunder hatten wir heute Morgen strahlenden Sonnenschein, trotz sehr schlechter Wettervorhersage. Wir wagten es also weiter ins High Camp auf 3.550m.
  • Im High Camp aßen wir zu Mittag. In der Zwischenzeit begann es leider wieder zu schneien.
  • Wir starteten trotzdem einen Versuch das Mardi Himal Basecamp zu erreichen, mussten aber leider nach etwa einer Stunde umkehren, da das Schneegestöber immer stärker wurde.
  • Hier im High Camp hat es eisig kalte Temperaturen. Nachts sollte es um die - 15 Grad Celsius haben. Sämtliches Wasser ist gefroren, selbst auf der Toilette kann man nach seinem Geschäft nicht nachspülen, da das Wasser im Kübel ein einziger Eisklotz ist. 





4. Tag: High Camp (3.550m) - Siding (1.900m) - Lumre (1.130m)


  • 19,67 km
  • 245 Höhenmeter
  • Heute erwachten wir wieder bei strahlendem Sonnenschein mit einem traumhaften Ausblick auf den Fishtail Mountain. 
  • Wir stiegen vom High Camp ab nach Siding, da man uns sagte, dass man von dort öffentlichen Transportmittel nach Pokhara finden würde. Leider war dem nicht so und wir mussten weiter wandern bis nach Lumre.
  • Der Weg zog sich ordentlich. Die Kinder aus den Bergdörfern, die uns immer wieder laut kreischend und über das ganze Gesicht strahlend verfolgten, waren eine willkommene Unterhaltung für uns, um den Weg kurzweiliger zu gestalten. 
  • Dieser Tag war eine ordentliche Herausforderung, immerhin legten wir knapp 20 Kilometer zurück und stiegen fast 2.500 Höhenmeter bergab. Das wird auf alle Fälle einen ordentlichen Muskelkater geben. 
  • In Lumre konnten wir ein nettes Gasthaus zum Übernachten finden. Die Familie dort freute sich sichtlich über unseren Besuch. Sie bewirteten uns äußerst warmherzig. 





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