Enter your keyword

Donnerstag, 21. April 2016

La Fortuna

By On April 21, 2016
Heute morgen ging es los in Richtung La Fortuna. Zuerste mit dem Bus, dann mit einem Boot über den "Arenal-See", dann nochmals mit dem Bus weiter. Ich lernte dort ein nettes Mädel aus Deutschland kennen, sie heißt Verena. Wir machten uns gemeinsam auf Hostelsuche. Im Endeffekt landeten wir in der selben Unterkunft wie Jack und Gijs. Das Amüsante war, dass wir Jack im Park vorfanden, wie er soeben eine Dusche am Springbrunnen nahm und natürlich mit einem Bierchen bewaffnet war. Mit dem Kerl gibts immer jede Menge zu lachen. Verena, Jack und ich spazierten tagsüber in La Fortuna herum und schwindelten uns in ein anderes Hostel um dort ein wenig im Pool zu planchen.

Pura vida!



die Straße auf dem Weg nach La Fortuna war wieder ein holpriges Vergnügen, dafür war die Gegend ringsherum ein Traum

Arenal See

Vulkan Arenal

eine kleine Babyschlange auf der Straße

Mittwoch, 20. April 2016

Monteverde Cloud Forest

By On April 20, 2016
Mein Aufenthalt bei Roger im Cloud-Forest war einmalig. Er musste gestern arbeiten, besorgte mir aber Tickets für sämtliche Aktivitäten im Park im Wert von 120,- Euro. Bezahlen musste ich nur die "Superman Zipline", das waren 18,- Euro. Das war ein richtig toller Tag, ich machte eine Ziplinetour, welche atemberaubend war. Es ist ein unglaubliches Gefühl den Regenwald aus der Vogelperspektive zu sehen. Weiters gibt es einen Trek mit jeder Menge Hängebrücken, was auch superschön war. So ein Regenwald hat etwas richtig magisches, mit all seinen Geräuschen und Tieren. Später zog dann auch noch Nebel auf, was das Ganze noch eindrucksvoller machte. Außerdem flattern jede Menge Kolibris im Park herum. Ich lernte ein deutsches Mädel namens Karo kennen, mit der ich meine Erkundungstour im Regenwald fortsetzte. Es war auf alle Fälle ein gelungener Tag. Am späten Nachmittag verabschiedete ich mich von Roger und fuhr mit Karo gemeinsam in den Ort, um mir dort ein Hostel für zwei Nächte zu suchen. Es scheinen viele Touristen hier zu sein, denn erst beim dritten hatte ich Glück.

Am Abend traf ich mich mit Jack und dem Holländer, der übirgens "Gijs" heißt. Da im Ort gerade ein sozusagenens Bullen-Festival stattfand, beschlossen wir dies zu besuchen. Es war eine Arena aufgebaut, in welcher dann die sozusagenen Stierkämpfe stattfanden. Die Stimmung war toll, obwohl mir die Tiere doch etwas leid taten. Wir verbrachten einen superlustigen Abend.

Jack und Gijs sind heute morgen nach "La Fortuna" weitergereist. Ich werde mich morgen dahin aufmachen, da ich heute einen Tag zu Relaxen einlegen wollte. Mittags setzte ich mich in ein kleines Restaurant und bestellte mir dort Burritos. Und siehe da, plötzlich standen zwei Freunde von Gijs vor mir. Wir hatten sie gestern kurz auf der Straße getroffen. Die zwei überredeten mich mit ihnen ein wenig wandern zu gehen. Also doch nichts mit ausruhen. Aber das bereue ich kein Stück, wir hatten eine superlustigen Nachmittag und gingen dann noch gemeinsam Abendessen. Die zwei heißen übrigens "Sjef" und "Jonny". Mit Jonny hatte ich noch tiefgründige Gespräche bis in die späte Nacht hinein. Ich bin immer wieder begeistert, auf was für interessante und tolle Menschen man beim Reisen so trifft. Mittlerweile sind sogar die 4 Deutschen, die ich in Maxis Hostel kennengelernt habe, in Monteverde eingetroffen. Leider ist sich heute kein Treffen mehr ausgegangen. Da sollte noch einmal jemand sagen, dass man beim Alleinereisen einsam ist! Man trifft wirklich auf mehr Menschen als man denkt und das verrückte daran ist, dass man die meisten sogar mehrmals trifft. Unvorstellbar!

Morgen geht es für mich dann nach La Fortuna weiter, bin schon gespannt ob ich Jack und Gijs dort wiedertreffe.

Kolibri





magischer Regenwald

beim Mitternachtssnack von Hunden umzingelt

in der Bullenarena


Sonntag, 17. April 2016

Auf nach Monteverde

By On April 17, 2016
Jack, der Österreicher, beschloss heute morgen kurzerhand sich mir anzuschließen und mit nach Monteverde zu kommen. Jack ist Mitte fünfzig, frisch geschieden und hat danach beschlossen sein Haus zu verkaufen und zu reisen. Ein richtig verrückter Kerl. Sein einziges Laster ist der andauernde Durst nach Bier.

Jack ;)

Ich verabschiedete mich also von Maxi und bedankte mich nochmals herzlich für die tolle Zeit, die ich in seinem Hostel verbringen durfte.

Im Bus nach Monteverde machte ich eine spannende Entdeckung: auch hier in Costa Rica werden lebende Hühner im Bus mitgenommen. Ich dachte vorher ja wirklich, dass es so etwas nur in Afrika gibt. So etwa ab der Hälfte der Strecke war Schluss mit asphaltierten Straßen. Es ging steile, enge Bergstraßen bergauf. Das war ein holpriges und vor allem langsames Vergnügen. Der Bus konnte nicht schneller als 10-20km/h fahren. Die Gegend ringsherum entschädigte dafür für alles. Saftig grüne Hügel und Berge soweit das Auge reichte. 

Wir lernten außerdem einen jungen Mann aus Holland während unserer Reise kennen. Dieser schien sich prächtig darüber zu amüsieren Jack wieder zu treffen, wobei Jack keine Ahnung hatte ob er den Typen schon jemals gesehen hätte. Von Zeit zu Zeit passiere es ihm nämlich, dass er zu tief ins Bierglas schaue und dann wird schon dieses oder jenes vergessen. Über diese ganze Situation musste ich wieder einmal ordentlich schmunzeln. Jack reist außerdem ohne Handy und hat meistens gar keine Ahnung wo er gerade ist. Diese verrückten Bekanntschaften, die ich irgendwie auch magisch anziehe, machen das Reisen erst so richtig interessant.

Das Highlight des heutigen Trips war, dass ein Bus vor uns den Geist aufgegeben hat. Das hieß, dass auch wir nicht weiter kamen, da die Straßen zu eng sind. Es hieß also weiterwandern. Die Straßen waren sehr rutschig und matschig, es muss davor ordentlich geregnet haben. Zum Glück warteten ein Stück weiter schon Taxis auf uns. In Santa Elena traf ich meinen Gastgeber Roger. Er wohnt mitten im Dschungel, in einem privaten Naturschutzgebiet. Der nächste Nachbar ist 6 km weit entfernt. Er lebt in einem idyllischen kleinen Holzhaus. Die Geräuschkulisse ringsherum ist einfach nur atemberaubend. Leider ist es heute schon dunkel, also kann man nicht viel von der Gegend sehen. Ich freue mich schon wenn ich morgen alles bei Tageslicht betrachten kann.
Roger arbeitet ausserdem in dem Naturschutzgebiet. Es gibt dort viele Ziplines, Hängebrücken usw fuer Touristen. Das ganze Vergnuegen ist leider gar nicht billig, so ab 50 Dollar ist man dabei. Roger meinte, er kann mir da aber bestimmt einen guten Preis rausschlagen. 

Gute Nacht :)

die Gegend um Monteverde

Bus steckt fest, also heißt es weiter wandern


Relaxing in Playa Hermosa

By On April 17, 2016
Da ich mich recht wohl fühle hier bei Maxi im Hostel, beschloss ich noch einen weiteren Tag da zu bleiben. Heute kamen noch vier Deutsche (Alex, Anna, Claudia und Christina) und ein Österreicher (Jacky) an, wir waren also eine recht lustige Truppe. Morgen geht es für mich weiter in die Nebelwälder von Monteverde. Letztendlich konnte ich dort nach langem Suchen noch einen Gastgeber finden, der ganz in Ordnung zu sein scheint. Seit ich in Costa Rica bin, habe ich übrigens noch kein einziges Mal für eine Unterkunft bezahlen müssen. Ich versuche mich wirklich mit Couchsufing durchzuschlagen und plane auch meine Route danach, ansonsten würde ich dieses Land wohl recht schnell wieder verlassen, da die Preise wirklich horrend sind. Außerdem sind die tollen Bekanntschaften, die ich durchs Couchsurfen mache unbezahlbar.

Playa Hermosa - Spuren im Sand


Samstag, 16. April 2016

Wandern in Jacó

By On April 16, 2016
Martin machte den Vorschlag heute Vormittag "kurz" zu einem Wasserfall zu wandern. Er wäre noch nie da gewesen, doch er sei ganz in der Nähe. Die drei Jungs aus Dänemark, die Französin, Martins Freundin und ich beschlossen mitzukommen. Das Ganze entpuppte sich als harte Ganztagestour. Im Endeffekt wanderten wir fast drei Stunden steil bergauf, was in dieser Hitze richtig schweißtreibend war. Als immer noch keine Spur von einem Wasserfall zu sehen war, beschlossen wir umzudrehen. Wir machten bei einem kleinen leerstehenden Häuschen Rast. Ringsherum standen jede Menge Mangobäume, welche uns ein willkommenes Mittagessen boten. Wir machten uns wieder auf den Rückweg und entdeckten einen Fluss. Wenn wir den Fluss entlang hochgehen muss doch logischerweise auch der Wasserfall früher oder später kommen - dachten wir. Weitere 2 Stunden kletterten wir den Flussverlauf hoch. Da wir weder etwas zu essen noch genug zu trinken dabei hatten, entschieden wir aufzugeben. Wir nahmen dafür ein ausgiebiges Bad im erfrischenden Fluss. Tja so kann es einem gehen. Andererseits bin ich froh wieder einmal etwas für die körperliche Fitness getan zu haben ;)
Ob ich morgen noch einen weiteren Tag hier im Hostel bei Maxi bleibe oder ob ich weiterziehe, werde ich spontan entscheiden.

=> Video: Geräuschkulisse beim Wandern

Buenas noches!

Maxis Hostel

Startpunkt unserer Wanderung

Bananen

Dschungel so weit das Auge reicht


Bienennest

toter Riesenkäfer

die Jungs sind fix und fertig

Schmetterling auf einer Mango









Freitag, 15. April 2016

Bei Maxi in Jacó

By On April 15, 2016
Die Begeisterung von Carlos hielt sich in Grenzen als ich ihm erzählte, dass ich heute weiterziehen werde. Mein nächster Gastgeber wohnt in Jacó, was nur ca 1,5 Busstunden von Quepos entfernt liegt. Er hat ein Hostel, etwas außerhalb des Ortes. Und ich darf hier gratis schlafen. Das Beste ist, dass es sogar einen Pool gibt. Was will man mehr? Es ist wieder ein paradiesisches Fleckchen Erde hier. Das Hostel führt Maxi gemeinsam mit Martin, sie sind beide Argentinier. Als Gäste sind gerade eine Französin und 3 Holländer hier. 

Vom Hostel aus, sind es ca 20 Gehminuten zum Meer, der Strand dort heißt "Playa Hermosa" und besteht aus einem relativ dunklen Sand. Der Sonnenuntergang dort war wie jeden Abend atemberaubend. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich gerade an der Pazifikküste bin und dort die Sonne genau über dem Meer untergeht. Der gesamte Himmtel erleuchtet ein einem intensiven rot.


traumhafter Sonnenuntergang am Playa Hermosa