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Freitag, 3. Juni 2016

Autsch!!

Im Prinzip verlief der Tag recht ähnlich wie der gestrige: 7-10 Uhr arbeiten, Relaxen, Mittagessen, Strandlauf ... und dann passierte es. Ich entdeckte während meines Laufs einen ziemlich eindrucksvollen Felsen im Meer - mehr oder weniger in Ufernähe. Da aber gerade Flut war, es wie aus Eimern schüttete und der Wind stark wehte, schien es gar nicht so einfach dorthin zu kommen. Meterhohe Wellen donnerten gegen den ca. 3 Meter hohen Felsen. Auf dem Felsen war ein 20 m langes Plateau. Natürlich wollte ich da unbedingt hin. Das Wasser dorthin schien nicht besonders tief, bloß die Wellen fand ich etwas beängstigend. Na gut, dann los. Es war einfacher als gedacht auf das Plateau zu kommen. Ich machte es mir gemütlich, ließ meine Blicke in die Ferne auf die Weiten des Ozeans schweifen und genoss diesen einmaligen Augenblick. Es regnete immer noch wie aus Eimern, aber das machte die ganze Situation nochmals magischer. Ich bemerkte, dass die Wellen immer größer wurden, die gegen den Felsen donnerten. Teilweise wurde ich regelrecht überflutet. Dann sah ich in der Ferne eine richtige Riesenwelle. Ich bekam es ein wenig mit der Angst zu tun und krallte mich mit den Fingern, in den Felsen. Wenn mich diese Welle vom Felsplateau schwemmt könnte das böse enden. Und da war sie dann auch schon. Ich konnte mich gar nicht fest genug an den Felsen krallen, die Welle riss mich einfach fort und schliff mich über das ganze Plateau. Als der Zauber vorüber war, konnte ich erst gar nicht fassen was geschehen war, musste dann aber lachen.... bis ich merkte, dass es warm über meine Füße hinunter läuft. Als ich nach unten schaute, wurde mir das Ausmaß der ganzen Sache erst bewusst. Blut strömte von den  Knien abwärts meine Beine runter. Ich hatte mehrere Schürf- und Schnittwunden. Na gut, jetzt musste ich so schnell wie möglich den Felsbrocken wieder runter kommen und mich auf den Heimweg machen. Ich wusch mir meine Wunden erstmals mit dem Meerwasser aus. Als das Blut weg war, sah das Ganze schon etwas besser aus, brannte aber höllisch. Der Heimweg verlief etwas beschwerlich. Dort angekommen wurde erstmals ordentlich desinfiziert. Tja, so bleibt jeder Tag spannend ;)

Tagtäglich begeistern mich diese wahnsinnig schönen Sonnenuntergänge 



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