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Samstag, 31. Oktober 2015

Nkuruba-See und Pastor Bosco

By On Oktober 31, 2015
Im Hostel gings schon um 6 Uhr morgens recht geschäftig zu aufgrund des heutigen Triathlons. Ich hab um ca halb 8 mein Frühstück bestellt, um 9 Uhr kam dann der Junge bei dem ich bestellt hatte und meinte, er hätte meine Bestellung vergessen. That's Africa. Ich war ja der Meinung, dass es einfach wieder einmal lange dauert, denn das Abendessen bekommt man meist auch erst 2 Stunden nach Aufgabe der Bestellung. Gut, dass Zeit für mich so gut wie keine Rolle spielt. 

Nach dem Frühstücken machte ich mich auf zum idyllischen Lake Nkuruba um dort Pastor Bosco zu treffen - ob mans glaubt oder nicht, dieser 53-jährige Mann ist auch auf Couchsurfing. Nach einer 30-minütigen, sehr holprigen Bodafahrt kam ich dort an. Rund um den See sind Unmengen von Affen und zwar 4 verschiedene Arten. Boscos Haus ist ca 10 Gehminuten vom See entfernt auf einem Hügel. Er leitet außerdem ein Waisenhaus, ein paar dieser Kinder wohnen sogar mit ihm. Weiters hat er einen Campingplatz am See, wobei im Moment keine Gäste da sind. Die Gegend hier ist etwas abgeschieden, sehr ländlich und wirklich wunderschön. In Boscos Haus gibt es kein Wasser aber ich durfte am Campingplatz freiluftduschen. Dann ging ich einen kleinen Weg bergab zum See, welcher angenehm warm ist. Falls das Wetter morgen mitspielt werde ich es wohl wagen eine kleine Runde zu schwimmen. Bosco meinte, der Sere sei bilharzosefrei, aber auf solche Aussagen darf man sich generell nicht verlassen. Aber da ich sowieso schon im Nil war, werf ich meine guten Vorsätze über Board und werde in ein paar Wochen einfach Medikamente gegen Bilharziose einnehmen. Ich genoss die Abendstimmung am See. Hunderte Frösche begannen in der Dämmerung ihr lautstarkes Abendkonzert. Weiters vollbrachten Unmengen von Affen ihre Kunststücke über mir in den Bäumen. Die waren mir schon fast unheimlich, wie sie mich so aus nächster Nähe beobachteten, vor allem sind da auch richtig große Exemplare dabei. Nicht zu vergessen sind die ganzen wunderschönen Vögel hier, wobei die meisten auch riesig sind und die schönsten Farben haben. Leider ist es mit dem Handy nicht möglich, diese ordentlich ins Bild zu bekommen. Aber ich bin auch diesmal wieder in einem kleinen Stück Paradies gelandet.

Ooh, Pastor Bosco hat mir gerade erzählt, dass ich rund um den See vorsichtig sein sollte, da es dort jede Menge giftiger Schlangen gibt wie zB Mambas, Kobras, usw. Warum hat er mir das bloß erzählen müssen? Ich glaub ich trau mich da nicht mehr allein hin...

Falls jemand Interesse hat an Boscos Projekt:
www.nkurubaorphanage.com

typische Speisekarte hier in Uganda, auch die Preise hier sind recht gängig (1Euro = 4000USH)


Lake Nkuruba


schwarz-weiße Affen

schwarz-weiße Affen


Affen
riesige blaue Vögel - leider sieht man sie am Foto nicht gut
Freiluftdusche am Campingplatz

die Kinder um Boscos Haus

Baby Ziegen auf Boscos Hof





Freitag, 30. Oktober 2015

Wasserfall und Vulkankraterseen

By On Oktober 30, 2015
Die Nacht im Hostel war wirklich sehr erholsam. Ich teilte mir den Schlafsaal mit einer Deutschen, namens Veronika. Ein superliebes Mädel, das auch alleine durch Uganda reist. Es ist immer wieder spannend, auf wieviele Alleinreisende man hier so trifft. Da sieht man wieder, dass an dem Gerücht, dass man als Frau nicht alleine durch Afrika reisen kann, nicht viel dran ist. Ich bin mitttlerweile wirklich froh, diesen Schritt des Alleinereisens gewagt zu haben, da man einfach völlig frei und auf niemand anderen angewiesen ist. Es erfüllt mich auch mit einem gewissen Stolz, da ich anfangs nicht dachte, alles so gut meistern zu können. Außerdem ist man wie gesagt nie wirklich alleine.

Wir hatten gestern noch eine nette Unterhaltung mit einem kanadischen Pärchen, die mit dem Bike von Uganda nach Südafrika reisen wollen. Sie planen täglich ca 50km zu radeln und möchten im März dort ankommen. Na wer weiß, vielleicht treff ich sie dort wieder, die Welt ist teilweise ja wirklich klein. Ich hatte noch einen netten Vormittag mit Veronika, sie beschloss dann jedoch zurück nach Kampala zu fahren.

Ich machte mich dann alleine auf den Weg zu ein paar Vulkankraterseen in der Nähe. Ein Boda-Boda brachte mich dorthin. Leider sagte man mir dort, dass ich einen Führer bräuchte, da es einfach zu gefährlich sei, als Mädel alleine durch den Dschungel zu irren. Zum einen weil man die Wege nicht kennt und zum anderen ist die Gefahr groß ausgeraubt zu werden, wenn man als Muzungu ohne Begleitung fernab von anderen Menschen herumwandert. Na gut, der Spaß kostete mich 31000 USH (=ca 8 Euro), aber es hatte sich im Nachhinein schon ausgezahlt. Mein Führer war ein ganz Lieber und da ich alleine war, konnte ich auch alles selbst bestimmen zB wohin wir gehen, wie lange wir wo bleiben, usw. Er zeigte mir ein paar kleine Höhlen im Dschungel und einen idyllischen Wasserfall. Danach wanderten wir über die Hügel und sahen tolle Kraterseen. Das Wetter war leider nich so gnädig mit uns und es begann plötzlich heftig zu regnen, also mussten wir nach 2 Stunden Schutz zum Unterstellen suchen. Nach einer Stunde war es wieder trocken. Mein Führer klagte, dass es nun viel zu nass sei umweiterzugehen, aber ich bestand drauf. Schließlich hab ich dafür bezahlt. Er meinte, er würde bestimmt krank werden, woraufhin ich ihm den Spruch "Was dich nicht umbringt, macht dich stärker" nahelegte. Daraufhin gings dann weiter. Wir hatten einen wundervollen Ausblick von den Hügeln aus. Zurück nach Fort Portal brachte mich ein total lieber älterer Herr mit seinem Auto und er wollte nicht einmal Geld dafür. Er war bereits in Deutschland und in vielen anderen Ländern. Er führt in Fort Portal ein ein Tourunternehmen für Wanderungen auf das Rwenzori-Gebirge und  bot er mir eine supergünstige Tour an - 5 Euro pro Tag. Vielleicht komme ich auf dieses nette Angebot zurück.

Das Hostel ist mittlerweile voll belegt, es hat immerhin 60 Betten. Grund dafür ist ein Triathlon, der morgen hier in der Gegend stattfindet.

mein Führer "James"

Kratersee



Bambus

Bananenverkäufer
Wasserfall


Donnerstag, 29. Oktober 2015

Auf nach Fort Portal

By On Oktober 29, 2015
Die gestrige Fernsehnacht verlief wieder mal nicht ganz komplikationslos. Als wir um 17 Uhr in der Schule ankamen mussten wir feststellen, dass kein Strom vorhanden ist. Die Schule hat zu wenig Geld um ihn zu bezahlen. Yoshi machte sich auf den Weg um die Stromgebühren zu bezahlen. Letztendlich starteten wir um 20 Uhr mit dem Film. Zwei 18-jährige Deutsche leisten Freiwilligenarbeit an dieser Schule für ein Jahr - sie unterrichten dort. Sie berichteten, dass das Budget der Schule sehr knapp bemessen ist, meist ist viel zu wenig zu essen da. Weiters mangelt es an Lehrern und die Organisation der Schule ist auch ausbaufähig. Eigentlich sollte die Schule um 8 Uhr beginnen, doch viele Lehrer erscheinen einfach erst um 12 oder gleich gar nicht. Es mangelt an Stiften, Papier und Büchern. Die meisten der Schüler sind Waisenkinder und wohnen in der Schule. Außerdem erzählten mir die Deutschen ein paar ihrer negativen Erlebisse, sie wurden beide bereits mehrere Male ausgeraubt, sind aber erst 2 Monate in Uganda. Das Mädchen wurde von einem Boda-Fahrer mit einem Messer bedroht und von der eigenen Gastfamilie ausgeraubt. Die Leute in ihrer Nachbarschaft betteln sie andauernd um Geld an. Also ich muss schon sagen, dass ich enorm viel Glück gehabt habe im letzten Monat hier. Richtig negative Erlebnisse hatte ich nur sehr wenige. Mir wurde noch nie was gestohlen und um Geld gefragt hat man mich auch nur selten. Aber ich denke auch, dass es in Kampala gefährlicher ist als am Land.

Heute morgen musste ich mich leider wieder verabschieden von Yoshi. Ich machte mich auf den Weg zu dem verrückten Busbahnhof in Kampala und konnte glücklicherweise rasch einen Bus nach Fort Portal finden. Das weniger Gute an der Sache war, dass der Bus natürlich erst dann losfuhr als er voll war. Das war wieder einmal eine ordentliche Geduldsprobe für mich denn es dauerte gschlagene 4 Stunden bis wir losfuhren. Mein Plan war es ja vor Einbruch der Dunkelheit in Fort Portal anzukommen. Und als ob das nicht schon genug wäre, laberte mich noch die ganze Zeit ein nerviger Inder voll, der roch als ob er sich schon wochenlang nicht mehr gewaschen habe. Es hat eine Zeit gedauert bis er endlich begriff, dass ich genau null Bock weder auf ein Gespräch mit ihm noch auf seine billigen Anmachsprüche habe. Die Busfahrt nach Fort Portal zog sich ins unendliche: Staus, Unfälle, andauernde sinnlose Stopps - das war wohl nicht so mein Tag heute. Bin dann um 19 Uhr in Fort Portal angekommen und hab dann auch gleich ein günstiges Hostel anfunden. 

Fort Portal ist übrigens wunderschön, es ist sehr hügelig hier und man hat einen tollen Ausblick aufs Rwenzori-Gebirge.

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Movie-Night mit den Kids

By On Oktober 28, 2015
Yoshi musste heute früh in die Arbeit, dadurch hatte ich wieder mal sturmfrei. Ich nutzte die Zeit zum Wäsche waschen, zum ausgiebig duschen (bzw schöpfen) und brachte Yoshis Wohnung auf Hochglanz. Diese Zeit für mich genieße ich immer sehr, da ich ja sonst eh immer von Menschen umgeben bin.

Ja jetzt bin ich wirklich schon ein Monat von zu Hause weg und ich muss sagen, die Zeit ist wirklich wie im Flug vergangen. Mir kommt schön langsam vor, dass mir die Zeit zu schnell vergeht, vor allem hab ich ja noch so Einiges vor. Aber mal sehen...

Heute Abend ist "Movie Night" in Yoshis Schule geplant. Yoshi wird ihren Laptop mitnehmen und dann sehen wir uns gemeinsam mit den Kids einen Film an. Zwei Deutsche, die Freiwilligenarbeit in Uganda machen, sind auch mit dabei - da freu ich mich schon. Das dauernde englisch sprechen ist schon krass. Ich war zu Beginn der Reise echt kein Englisch-Genie, muss aber sagen, dass es mittlerweile super klappt. Ich fang sogar schon an in Englisch zu denken :D


Dienstag, 27. Oktober 2015

Zurück nach Kampala

By On Oktober 27, 2015
Heute gehts schon wieder zurück nach Kampala. Der Bus zurück war leider nicht so komfortabel, wie der hierher aber dafür etwas billiger. Er war wieder mal maßlos überfüllt, vor allem waren extrem viele Kinder und Babies im Bus, die aber keinen eigenen Sitzplatz haben, sondern von den Eltern auf den Schoß genommen werden. Ein kleiner Junge neben mir musste sich mehrmals übergeben und die Babys haben keine Windeln, sondern sind nur in Stofftücher gewickelt, weshalb der Uringeruch mit der Zeit immer etwas mehr wurde. In den größeren Städten stiegen immer wieder Leute aus und deshalb warteten wir jedes Mal bis der Bus wieder voll ist, das dauerte einmal knappe 2 Stunden. Ein Bus hier in Uganda fährt generell nicht los bevor er voll ist und damit meine ich RICHTIG voll. Die Busfahrt dauerte diesmal geschlagene 11 Stunden.

Mein Plan ist es bis Donnerstag bei Yoshi zu bleiben und dann nach Fort Portal aufzubrechen.

Blick auf die 3 Vulkane in Kisoro

Montag, 26. Oktober 2015

Kisoro: Besuch eines Batwa-Dorfes

By On Oktober 26, 2015

Wieviele Personen passen in Auto?

Frühmorgens starteten Yoshi und ich von Kabale nach Kisoro. Das Dorf ganz im Westen Ugandas, auf ca 2.350m Seehöhe am Fuße eines Vulkans. Außerdem grenzt es an die demokratische Republik Kongo und Ruanda. Die Fahrt dahin dauerte zwei Stunden. Leider konnten wir kein Matatu (= Minibus) finden, deshalb mussten wir mit einem sozusagenen Gemeinschaftsauto mitfahren, also ein ganz normales 5-Mann-Auto. Wir waren mittlerweile zu fünft in dem Gefährt, aber der Fahrer schien noch nicht ans Wegfahren zu denken. Es stiegen immer mehr und mehr Leute in das Auto zu und im Endeffekt waren wir neun erwachsene Personen! Yoshi und ich am Beifahrersitz, der Fahrer und noch eine Frau am Fahrersitz und 5 Personen auf der Rückbank. 

In Kisoro angekommen konnten wir rasch eine günstige Unterkunft finden - generell scheint hier alles recht billig zu sein.

Die Batwa - eine vergessene Bevölkerungsgruppe

Dann machten wir uns auf die Suche nach Informationen über das Batwa-Volk, das hier ganz in der Nähe am Rande des Nationalparks leben sollte. Yoshi plant ein Projekt, um diese zu unterstützen. Früher lebten sie als Jäger in den Wäldern und führten dort ein sehr traditionelles Leben abgeschieden von der Stadtbevölkerung. 1991 wurden die Batwas aus den Wäldern vertrieben, da man Nationalparks daraus machte. Diese vertriebenen Menschen leben nun unter richtig ärmlichen Bedingungen am Rande der Nationalparks und haben kein Geld, keine Bildung und sind wirklich mittellos. Sie werden von der Bevölkerung teilweise verspottet und als dumm beschimpft. Dies ist ein Mitgrund, dass sie weiterhin so abgeschieden leben.

Wir fanden zufällig eine Organisation, die diesen Menschen durch diverse Projekte helfen möchte und uns dirket in ein solches Dorf  brachte. Wir mussten ihnen lediglich die Benzinkosten zahlen. Mit einem Safarijeep machten wir uns auf in die Wildnis, was wiederum ein verdammt holpriges Erlebnis war. Das Dorf, das wir besuchten, besteht aus ungefähr 40 Familien.


Dort angekommen stach die Armut dieser Menschen sogleich ins Auge. Die meisten Kinder hatten richtige Wasserbäuche aufgrund der Unterernährung. Viele schienen außerdem irgendwelche Hautkrankheiten und sogenannte Sandflöhe in den Füßen zu haben. Diese Tiere legen ihre Eier unter die Haut der Füße, vor allem Fußsohle, und das ganze beginnt sich das schrecklich zu entzünden und zu eitern. Wir konnten sogar beobachten wie sich kleine Kinder die Sandflöhe gegenseitig aus den Füßen schnitten. Ihre Behausungen glichen Zeltern.





Zusätzlich leiden die Batwa an Wassermangel, aufgrund dessen zählt eine Dusche zu großem Luxus, den sie sich meist nicht leisten können. Dementsprechend schmutzig ist ihre Kleidung und auch ihr Körper selbst.

Der Häuptling des Dorfes, ein kleiner Mann in einem recht  noblen Anzug, begrüßte uns herzlich. Die Bewohner waren anfangs sehr scheu und schienen sich vor uns zu verstecken. Mit der Zeit wurden sie aber neugieriger und begannen uns zu mustern. Wir spendeten dem Dorf 50 kg Maismehl, das wir auf dem Weg hierher gekauft haben. Damit können sie "Posho" (= eine sehr gängige Mahlzeit in Uganda, die lediglich aus Maismehl, das mit Wasser aufgekocht wird, besteht). Außerdem brachten wir ihnen ein paar Süßigkeiten mit.

Der Dorfhäuptling rief die ganze Gemeinschaft zu einer Versammlung zusammen. Yoshi eröffnete ihnen nun, dass sie sie mit ihrem Projekt unterstützen möchte und einigen der Kindern - soweit es das Budget zulässt - Schulbildung ermöglichen wird. Leider ist das nicht so einfach, da die Schulen weit entfernt liegen und die Kinder großteils keine Schuhe haben. Weiters haben sie Angst von den anderen Kindern verspottet zu werden.

Die Freude über unseren Besuch im Dorf war jedenfalls enorm und die Batwa tanzten zum Abschluss noch einen ihrer traditionellen Tänze für uns. Es war ein unglaubliches Erlebnis dort aber es macht einen auch sehr betroffen.



die Batwa leben in einfachen Hütten bze Zeltern









=> mehr Fotos und Videos unseres Besuches im Batwa Dorf <=









Sonntag, 25. Oktober 2015

Dorfbesuche und Kanutour

By On Oktober 25, 2015
Es ist wirklich ein Paradies hier. Der Bunyonyi-See ist auch sehr bekannt für seine Vielfalt an verschiedenen Vögeln und diese ist wirklich beeindruckend. Am Vormittag hatten wir kurze Zeit Sonnenschein und das nutzten wir auch sogleich aus und wagten uns in den See, welcher eine richtig angenheme Temperatur hatte. Außerdem nahmen uns zwei einheimische Jungs auf ihrem Holzkanu mit. 

Danach machten wir eine kleine Wanderung auf einen der umliegenden Hügel und landeten in einigen abgelegen Dörfern. Dort machten wir auch meine erste nicht so schöne Erfahrung mit Einheimischen. Drei ca 16-jährige Jungs fragten uns um Geld. Als wir ihnen antworteten, das wir keins haben wurden sie verbal ziemlich aggressiv, was mich doch ein wenig beängstigte, da weit und breit niemand war, der uns helfen könnte. Doch es ging nochmals gut aus und sie ließen ins weitergehen. Ähnliches erlebten wir kurze Zeit später nochmals. 

Als wir wieder zurück im Camp waren machten wir eine zweite 4 stündige Kanutour zu den umliegenden Inseln, wovon es anscheinend 29 Stück gibt. Die meisten davon sind ziemlich klein. Auch unser Holzkanu war winzig und man darf sich nicht zuviel bewegen, sonst droht es zu kentern. Aber es war richtig idyllisch in der Abenddämmerung über den See zu rudern. Wir besuchten das "Punishment Island", das ist eine winzig kleine Insel mit nur einem Baum darauf. Man hat früher unverheiratete Frauen, die schwanger waren dorthin gebracht. Und da die meisten nicht schwimmen konnten mussten sie auf der Insel verhungern oder darauf hoffen, dass ein mittelloser Mann kommt, der sich keine Frau leisten kann, um sie zu heiraten.  Der Mann, der unser Kanu ruderte war recht lustig, da er uns ständig in seiner Sprache etwas erzählen versuchte, wir aber kein Wort verstanden.

Schwimmen im Bunyonyi See

Yoshi und ich

wunderschöne Vögel


Kanutour mit den Jungs




Ausblick von einem der Hügel

einheimische Frau mit Baby



Punishment Island



Zebras auf einer der Inseln

unser Kanufahrer


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