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Freitag, 6. November 2015

Vielen Dank...

By On November 06, 2015

... für die 10.000 Seitenaufrufe :) Freut mich sehr, dass mein Blog so zahlreich gelesen wird!

Donnerstag, 5. November 2015

Ärgernis im Matatu

By On November 05, 2015
Heute Morgen startete ich eine neue Erkundundungstour durch Katunguru. Man hat mir gestern erzählt, dass die Nilpferde nachts ins Dorf heraufkommen und durch die Gassen spazieren. Leider war ich zu spät dran, die Kolosse waren schon wieder im Fluss. Ich hatte dann eigentlich vor noch ein wenig die Natur und die Ruhe zu genießen, was mir aber leider nicht vergönnt war. Ein junger Mann verfolgte mich und ich musste mich wieder mit Heiratsanträgen und dem üblichen Smalltalk herumschlagen.

mein Schlafgemach um 1,50 Euro/Nacht in Katunguru inklusive Ratten, Riesenkakerlaken und Moskioschwärmen... dafür aber ohne Strom und ohne fließend Wasser ;)

Nach dem alltäglichen "Chapatai und Tee"-Frühstück beschloss ich zurück nach Fort Portal zu fahren, in das selbe Hostel wo ich bereits war. Ich brauche einfach wieder mal Strom und fließend Wasser um mich wohl zu fühlen. Die Matatufahrt hat mich etwas verärgert, da der sozusagene "Schaffner" mehr als den 3-fachen Fahrtpreis von mir verlangte. Na soweit solls noch kommen! Ich hasse diese Diskusionen und finde es absolut nicht okay, wenn gewisse Leute meinen, sie können die Muzungus abzocken und bescheißen. Nach einem recht turbulenten Wortwechsel bezahlte ich dann zum Glück nur den regulären Fahrpreis. Mein Sitznachbar, ein älterer Herr bestärkte mich, dass ich richtig gehandelt habe. Kurze Zeit später kam ein weiterer junger Mann und meinte in einem nicht netten Tonfall: "He madam, give me your money!" Er unterstellte mir doch glatt nicht bezahlt zu haben. Gott sei Dank kam mir mein netter Sitznachbar gleich zur Hilfe. Na sowas, manche wollen einen doch echt für blöd verkaufen!
Trotz einiger penetrant um Geld bettelnder Kinder, unfreundlicher Schaffner und ein paar nerviger Heiratsanträge in den letzten Tagen, bin ich ich nach wie vor davon überzeugt, dass die Ugander ein super gastfreundliches Volk sind. Großteils wirken sie wirklich total freundlich und hilfbereit auf mich.

Mittwoch, 4. November 2015

Queen Elizabeth National Park

By On November 04, 2015


=> Vorheriger Bericht: Katunguru Tag 1 <=



Die letzte Nacht schweißtreibend heiß. Hier in Katurungu hat es ein komplett anderes Klima als in Fort Portal. Während es dort richtig kühl war und meistens regnete, ist es hier richtig heiß und es regnet so gut wie nie. 

Nach einem sehr simplen Frühstück – Chapati (=Fladenbrot) und Tee – wanderte ich nochmals zum Fluss hinunter. Ich begab mich auf die kleine Brücke und sah mich nach den Nilpferden um. Wenige Minuten später konnte ich auch schon eines entdecken. Ich beobachtete es eine ganze Weile. Ein junger Mann riss mich aus meiner Ruhe. Ob ich denn nicht eine Nationalparktour machen wolle, fragte er mich. Ich erklärte ihm, dass ich mit sehr wenig Geld reise und mir so etwas deshalb nicht leisten kann. Er meinte, das sei überhaupt kein Problem. Er würde mich zu einem Spottpreis dorthin bringen, denn er hätte ein eigenes Fahrzeug. Das Einzige, das ich bezahlten müsste wäre die Nationalparkgebühr und etwas für den Benzin. Ich überlegte kurz. Das hörte sich auf alle Fälle nach einem Abenteuer an. Mit einer Agentur wollte ich sowieso keine Safari machen, die Preise wirklich wahnsinnig hoch sind und es mein Ziel war, alle Wildtiere ohne eine organisierte Tour zu sehen. Ich hatte ja immerhin genügend Zeit. Nach kurzem Überlegen, versuchte ich den Preis ein wenig herunterzuhandeln, wobei ich auch Erfolg hatte. Der junge Mann schien mir außerdem sehr sympathisch, er heißt übrigens Eddie. Ich ah ihn mir kurz noch einmal genau an, um mir auch sicher darüber zu sein, dass er vertrauenswürdig aussah. Mein Bauchgefühl sagte mir eindeutig ja. Ich gab ihm meinen Handschlag. Mittag sollte es losgehen.


Queen Elizabeth Nationalpark

Fast pünktlich holte er mich mit seinem relativ schrottreif aussehenden Auto ab. Beim Eingang des Queen Elizabeth Nationalparks musste ich die Eintrittsgebühr bezahlen. Dann ging es weiter durch eine eindrucksvoll Steppe, vorbei an einer Herde riesiger Paviane. Diese schienen sich an unserer Anwesenheit nicht besonders zu stören und verharrten weiterhin am Wegrand während sie uns neugierig musterten. Eddie erzählte mir von einer Bootstour im Nationalpark. Wenn ich wollte könnte ich eine solche machen und er würde mich in zwei Stunden wieder abholen. Die kleine Gebühr würde sich auf alle Fälle auszahlen, da man sehr viele Wildtiere sehen könnte. Ich simmte zu. Und er hatte wirklich nicht übertrieben, die Bootsfahrt war ein Traum. Ich sah Krokodile, Nilpferde, Wasserbüffel, die schönsten Vögel und noch vieles mehr aus nächster Nähe. Gemeinsam mit anderen Touristen war ich auf diesem Boot, doch diese schienen wohl alle in irgendwelchen noblen Safarilodges zu wohnen. Sie konnten es gar nicht glauben, dass ich einfach so alleine mit dem Rucksack durch Afrika reiste. Als ich ihnen von dem jungen Mann erzählte, der mich mit seiner schon etwas mitgenommen aussehenden Karre durch den Park fährt, fanden sie das fast schon leichtsinnig. Mir wurde wieder einmal bewusst, dass meine Art des Reisens sich sehr von der, anderer Touristen unterschied. Das machte mir aber nichts. Ich liebe diese abenteuerliche Art des Reisens einfach.

Eddie wartete nach der Bootstour bereits auf mich. Es ging weiter. Plötzlich stoppte er abrupt und schrie „Jaguar!“. Leider war es schon zu spät und ich konnte das Tier nicht mehr sehen. Ich bekam nun doch ein wenig Bedenken bezüglich unseres Autos. Wenn uns irgend so ein Wildtier attackieren würde, dann würde das Ding bestimmt einfach auseinanderbrechen und das wärs dann mit uns. Obendrein hatte die Windschutzscheibe so viele Sprünge, dass man gar nicht mehr richtig hindurch sehen konnte. Wegen der Hitze hatte Eddie zusätzlich noch das Fenster hinuntergekurbelt. Nicht nur hörte ich Medienberichte von Geschichten, wo jemand bei einer Safari durch das Autofenster sprang und einen Insassen tötete. Er lachte aber nur, als ich ihm von meinen Bedenken erzählte. Sein Gefährt sei noch in einem Top Zustand und Einheimische würden teilweise sogar mit dem Moped durch den Nationalpark fahren. Weiters ist der Adrenalinkick so, auf alle Fälle größer als in einem langweiligem Safarijeep. Damit hatte er sogar Recht.

Weiter ging es vorbei an Antilopenherden, Elefanten, Warzenschweinen und Büffeln. Die Tiere standen teilweise nur 2-3 m von unserem Auto entfernt. Am hätte liebend gerne noch ein paar Löwen gesehen, doch bisher hatten wir kein Glück. Wir wollten es schon fast aufgeben, da sahen wir einen Jeep am Straßenrand stehen. Eddie meinte, die würden bestimmt einen Löwen beobachten. Zu meinem Glück hatte er mit dieser Behauptung recht. Leider war die Löwenherde ein gutes Stück weg, aber mit dem Fernglas konnte man sie gut beobachten. Bloß aus einem Foto wurde nichts. Für mich hatte sich unsere Tour nun auf alle Fälle mehr als ausgezahlt. Eddie schlug mir vor, noch einen Salzsee im Nationalpark zeigen zu können. Es stellte sich heraus, dass dieser ein weiteres Highlight war. Der See war atemberaubend schön und schien fast als wäre er nicht von dieser Welt.

An diesem Abend fiel ich todmüde aber überglücklich auf meine Matratze – was für ein toller Tag sich wieder zu Ende neigte. 

Zum Abendessen habe ich soeben frischen Fisch verspeist. Wo es morgen hingehen sollte weiß ich noch nicht, entweder Richtung Kampala oder wieder zurück nach Fort Portal. Das werde ich dann spontan entscheiden.

Fischerdorf "Katunguru" mit Nilpferd im Wasser

Nilpferde
Paviane
Wasserbüffel
Warzenschweine
Wasserbüffel

Vögel
Antilope
Antilopen
Vögel
Krokodil
Pavian
Wasserböcke
Elefanten am Straßenrand
Kratersee
Salzseen


Dienstag, 3. November 2015

Katunguru und die Nilpferde

By On November 03, 2015


Heute morgen bekam ich von Boscos Freund Kochunterricht, er zeigte mir wie man Chapati macht. Nach dem Frühstück verabschiedete ich mich vom Pastor und seiner Frau.

Chapati Kochunterricht

Weiter nach Katunguru

Die Fahrt von Fort Portal nach Katunguru gestaltete sich abenteuerlich. Zuerst ging es mit einem Boda-Boda von Pastor Bosco in das Zentrum Fort Portals. Ich stand Todesängste während der Fahrt durch. Die Straße war äußerst schlecht. Als wäre das nicht genug, musste sich mein Fahrer die ganze Zeit angeregt mit mir unterhalten und dazu den Kopf regelmäßig zu mir nach hinten umdrehen, wodurch wir mehrmals vom Weg abkamen. Zusätzlich hatte sein Motorrad irgend ein Problem und der Motor starb immer an den steilsten Stellen ab. Als Draufgabe fuhren wir dann zuguterletzt noch mitten in eine riesige Schlammpfütze. Ich war von oben bis unten mit Dreck bespritzt. Am liebsten hätte ich dem jungen Mann jetzt einmal ordentlich die Meinung gesagt. Doch seinem Gesichtsausdruck nach war ihm das Ganze nun wohl doch sehr unangenehm und er entschuldigte sich mehrmals. Ich versuchte das Geschehen mit Humor zu nehmen. Er brachte mich zum Glück ohne weitere Vorkommnisse zu der Haltestelle des Matatus nach Katunguru. Dieses war leider noch leer. Oje, das hieß also warten bis es voll wird. Es dauerte ganze drei Stunden bis wir dann endlich starteten.

Meine Mitfahrer fragten mich was um Himmels willen ich denn in Katunguru wolle. Das sei doch bloß ein kleines Fischerdorf und sonst gäbe es dort überhaupt nichts. Tja, da ich meine Reiseziele oft eher nach dem Zufallsprinzip aussuche, konnte ich ihnen keine richtige Antwort auf diese Frage geben. Würde ich mich nur nach meinen Reiseführer orientieren, würde ich doch immer nur die typischen Touristenziele sehen. Außerdem hat mir irgendjemand erzählt, dass es in dem Dörfchen Nilpferde geben sollte und die wollte ich unbedingt sehen. Die Matatufahrt war sehr aufregend, denn wir fuhren durch den Queen Elizabeth Nationalpark und ich konnte jede Menge Antilopen sehen.


Katunguru 

Als wir in Katunguru ankamen, musste ich feststellen, dass dieses Dörfchen wirklich miniklein ist. Ich fand ein kleines, simples Gasthaus. Es gab zwar kein fließend Wasser und auch keinen Strom, aber das war mir egal. Die Besitzerin der Unterkunft sprach so gut wie kein englisch. Zuerst wollte sie mir ein Zimmer für umgerechnet 10 Euro andrehen. Das war mir dann aber ein wenig zu viel, für die Gegebenheiten. Ich wollte schon weitergehen, da meinte sie plötzlich, dass sie noch etwas Günstigeres hätte. Daraufhin führte sie mich in einen klitzekleinen Raum mit einer Matratze am Boden für 1,50 Euro pro Nacht. Das war doch perfekt.
Einige Kinder der Nachbarschaft verfolgten mich gleich bis in mein Zimmer und bettelten um Geld. Sie schienen alle zwischen 2 und 5 Jahre alt zu sein. Da fragte ich mich, ob sie in diesem Alter wirklich schon an Geld interessiert sind, oder ob sie von ihren Eltern geschickt wurden.

Ich machte mich erstmals auf zum Fluss. Einige Frauen wuschen dort ihre Wäsche und ein paar Fischer waren mit ihren Holzbooten unterwegs. Ich fand einen kleinen, schmalen Pfad und wanderten diesen am Ufer entlang. Als ich schon eine Weile unterwegs war, hörte ich plötzlich Stimmen. Ich schlich mich langsam zwischen den Büschen an das Ufer heran. Da schienen ungefähr 10 Männer beim Baden zu sein. Als ich genauer hinsah, bemerkte ich, dass sie alle nackt waren. Ups. Ich musste grinsen, machten mich aber schnell auf den Rückweg, bevor sich mich entdecken konnten. Ein Stückchen weiter sah ich auf einmal etwas vor mir im Wasser auftauchen. Als ich genauer hinsah, erkannte ich, dass es sich um ein Nilpferd handelte. Es war bloß zwei Meter vor mir. Wow, endlich mein erstes Nilpferd in freier Natur. Leider verschwand es sogleich wieder im Wasser. Alle zwei Minuten tauchte es für einige Sekunden auf zum Luft holen. Ich beobachtete es noch ein wenig, dann ging ich weiter. Später entdeckte ich noch ein paar Wasserbüffel und riesige Echsen. An einer schönen Stelle, setzte ich mich an den Fluss und genoss die wirklich atemberaubende Gegend hier. Ich sah sogar noch ein weiteres Nilpferd, außerdem faszinierte mich die unglaubliche Artenvielfalt an Vögeln. Es gab sie hier in allen nur erdenklichen Farben und Größen. Was mich bloß etwas wunderte war, wie es denn bloß möglich war, dass die Leute hier im Fluss badeten, Wäsche wuschen, usw. wenn es doch nur so vor Nilpferden wimmelte. Ich war immer der Meinung, dass diese Tiere gar nicht so ungefährlich seien.

Als ich am Abend zurück in meiner Zimmer kam, brachte mir die Hausherrin sogleich eine Kerze mit. Als ich diese anzündete, schwirrte sogleich ein Schwarm Moskitos um das Licht. Ich sprühte mich gründlichst mit meinem Insektenschutzspray ein und versuchte zu schlafen. Es war folgte eine schweißtreibend heiße Nacht.


der Hof meines "Hotels"
diese Mädchen leisteten mir am Flussufer Gesellschaft

Nilpferd

Montag, 2. November 2015

Landleben am Lake Nkuruba

By On November 02, 2015

Daphne


Der Tag heute verlief recht ruhig. Eigentlich wollte ich weiterreisen, aber Bosco hat mich zu einem weiteren Tag überredet. Vormittags startete ich Versuch Nummer drei zum Schwimmen im Lake Nkuruba. Vor dem Sprung ins kühle Nass betrachtete ich das Wasser genauer. Irgendwie kam mir plötzlich vor, dass ich die Bilharziose-Würmchen direkt sehen konnte und man will sein Unglück ja auch nicht unbedingt herausfordern. Also nichts mit Schwimmen. Aber ich genoss die Ruhe und den Sonnenschein am See.
Zurück in Boscos Heim hatte ich jede Menge Spaß mit den Tieren: Rinder, Schweine, Ziegen, Hunde, Hühner und Katzen. Alle bis auf die Hunde haben gerade niedliche kleine Babies.

Boscos Kirche



Sonntag, 1. November 2015

Gottesdienst und ugandische Mahlzeitenlehre

By On November 01, 2015
Nach einer moskitoreichen Nacht gabs ein leckeres, typisch ugandisches Frühstück: African-Tea,  Rolex und eine Banane. 

Um 10 Uhr gings dann in den Gottesdienst mit Bosco und seiner Familie. Die Kirche steht gleich neben dem Haus. Dort waren ca 40 Menschen versammelt, mehr als die Hälfte jedoch Kinder. Ich wurde herzlich begrüßt. Dann wurde mit vollem Einsatz gesungen, getanzt und getrommelt. Auf einmal streckten alle Anwesenden die Arme empor und jeder begann für sich selbst lautstark zu beten, ja fast schon zu schreien. Das war ein Schauspiel. Auch die Predigten unterscheiden sich sehr von den unsrigen. Der Pastor schreit regelrecht beim Reden und die Leute hören mit voller Begeisterung zu. 

Nach 3 Stunden verließ ich die Kirche jedoch vorzeitig wieder, da ich sowieso nichts verstand und das Wetter gerade perfekt zum Schwimmen war.
Ich machte mich auf den Weg zum Lake Nkuruba, hatte aber die ganze Zeit dieses Schlangenthema im Hinterkopf. Der Pastor hatte mir gestern noch erzählt, dass dieses Gebiet wirklich sehr schlangenreich sei, vor allem um den See, da dort ein dichter Wald ist. Er hat auch regelmäßig giftige Schlagen im Haus, so ca einmal pro Woche komme ihm so ein Vieh schon unter. Ach, warum hat er mir das bloß erzählt! Ich war dann wirklich sehr übervorsichtig. Kaum am See angekommen begann es zu regnen. Na toll! Ich machte mich auf zum Campingplatz um mich unterzustellen. Kurz darauf begann es wie verrückt zu schütten und ein Gewitter, wie ich es noch nicht oft erlebt hatte, ging nieder.
Ich traf dann den zweiten Besitzer des Campingplatzes - einer ist ja Bosco selbst - und fragte ihn ob er was zu essen da hätte, was ja nicht so selbstverständlich ist, wenn keine Gäste da sind. Er machte mir dann einen großen Salat, der umgerechnet gerade mal 50 Cent kostete. Das war eine Wohltat. Die lokale Küche in Uganda ist leider nicht sehr vielfältig und das meiste ist unglaublich fettig und ohne Gewürze. Die Leute wollen einfach nur satt werden und sind meistens sehr arm, deshalb spielt die Qualität des Essens nur eine untergeordnete Rolle.

Ein kleiner Überblick über die ugandische Küche:


- Posho: Maismehl mit Wasser aufgekocht, ohne jegliche Gewürze. Ist zwar nicht direkt schlecht, schmeckt aber nach gar nichts. Die Kinder in den Waisenhäusern werden oft ausschließlich damit ernährt. Mangelerscheinungen sind somit vorprogrammiert.
- Matoke: Kochbananen, meistens als gekochter im Ganzen oder als Brei erhältlich, teilweise werden sie auch gegrillt.
- Ziege oder Rind: ist meistens recht zäh
- Huhn: wird frittiert, schmeckt aber lecker.
- Chapati: Flade aus Mehl und Wasser, mit sehr viel Öl herausgebraten
- Rolex: ein Omlett bestehend aus einem Ei wird in einem Chapati eingerollt, unheimlich fettig
- Toastbrot bzw frittiertes Brot
- Reis
- Kartoffeln und Süßkartoffeln
- Bohnen
- Katoke: ein Gericht bei dem so ziemlich alles eben Aufgelistete dabei ist, sozusagen "Resterlessen", meist aber sehr günstig
- grünes Gemüse, ähnlich wie Spinat, leider weiß ich den Namen nicht.

Andere Speisen sind in den lokalen Restaurants so gut wie gar nicht zu finden. Ach ja, Obst kann man noch kaufen: riesige Papayas, Wassermelonen, Ananas, Bananen, Avocados, Jackfrucht (= riesige Frucht, die bis über 20kg schwer werden kann) und Maracuja. Aus unerfindlichen Gründen essen die Einheimischen aber sehr wenig Obst. Zu trinken gibts fast ausschließlich "African Tea" = Heiße Milch mit Wasser und minimalem Teebeigeschmack.

Kinder beim Gottesdienst
wieder einmal ein Affe

Schweinchennachwuchs aus Boscos Hof
ein Unwetter zieht über der Kirche auf