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Freitag, 22. Januar 2021

Das Palmetum auf Teneriffa


Mittlerweile ist tatsächlich auch Sdravko auf Teneriffa angekommen. Wie ihr euch wahrscheinlich erinnern könnt ist er der Biologe, den ich auf Gran Canaria kennengelernt habe. Mit Sdravko war ich in der Zwischenzeit recht viel unterwegs - zumeist auf der Suche nach seltenen Früchten, welche seine absolute Passion sind. Nun hat er es hinbekommen Kontakt zum Chef des Palmetums herzustellen. Er heißt Carlo Morici, ist ebenfalls Biologe und kommt ursprünglich aus Sardinien. Seine Leidenschaft für exotische Pflanzen hat ihn nach Teneriffa gebracht. 



Das Palmetum in Santa Cruz ist ein weltweit einzigartiges Projekt, das eine Müllhalde in einen botanischen Gärten verwandelt hat. Hier wächst die größte Palmensammlung Europas und eine der besten der Welt. Carlo Morici hat das Projekt von Anfang an begleitet.


Heute hatte Sdravko ein Treffen mit ihm arrangiert und ich durfte mitkommen. So eine einmalige Gelegenheit konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Wir trafen Carlo vor dem Palmetum. Schon auf den ersten Blick konnten wir erkennen, dass der Typ ganz schön verrückt zu sein scheint - im positiven Sinn. Der temperamentvolle Italiener führte uns durch den botanischen Garten und präsentierte uns voller Stolz die seltenen Palmen- und Bananenarten, die er dort anbaut. Sdravko und er waren sogleich auf einer Wellenlänge und fachsimpelten ohne Ende. Davon verstand ich natürlich nicht besonders viel, was aber nicht weiter schlimm war. 


Carlo Morici ganz in seinem Element 


Bananenstaude mit roten Saft


Am Ende lud uns Carlo sogar noch ein seine Finca in San Andrés zu besichtigen. Da waren wir natürlich mit dabei. Leider ist im Moment nicht unbedingt die Saison für Obst, weshalb es nicht viel zum Probieren gab. Die ein oder andere seltene Frucht war dann aber doch dabei. Zudem ganz viele kleine süße Mangos. Für Sdravko war das natürlich ein sehr spannender Tag, aber auch für mich war es super interessant. Ich konnte wieder sehr viel Neues lernen.


Gin Berry

Ich liebe diese kleinen süßen Mangos, obwohl sie ziemlich viele Fasern haben, die gerne zwischen den Zähnen hängen bleiben. 


Die nächsten Tage ist wandern im Anagagebirge geplant. Geschlafen wird im Freien wenn das Wetter mitspielt. Meinen unnötigen Ballast kann ich bei Silvana zwischenlagern. Vielleicht erinnert ihr euch an sie: Ich war bei meinem ersten Teneriffa Aufenthalt bei ihr und wollte ihr bei ihren Deutsch-Online-Kurs zur Hand gehen. Leider kam dann der Corona Lockdown dazwischen. Nun wollen wir nächste Woche einen neuen Versuch starten. 






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