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Freitag, 18. November 2016

Auf nach Guatapé

Bus fahren, Bus fahren und nochmals Bus fahren

Nachdem wir gestern einen gemütlichen Tag ohne viel Action genossen, stand der heutige Tag wieder vollkommen im Sinne des Busfahrens. Um 8 Uhr ging bereits unser Kleinbus von Salento nach Medellín (43.000 COP/ Person). Die Busfahrt sollte sieben Stunden dauern - und siehe da diesmal stimmte diese Zeitangabe sogar. Leider kamen wir am Busbahnhof Süd an, der Bus nach Guatapé fährt aber Nord ab. 

Nachdem wir uns mit einem Subway Sandwich gestärkt hatten, ging es also mit dem Taxi zum Busbahnhof Nord. Dort hatten wir Riesenglück, denn es fuhr sogleich ein Bus in unsere Richtung ab. Es folgten weitere zwei Stunden Busfahrt. Doch die Gegend entschädigte für vieles, es ging vorbei an saftig grünen Hügeln mit Kaffee- und Bananenplantagen. Als wir uns dem See "Embalse Guatapé" näherten, wurde die Landschaft immer faszinierender. Der Stausee ist durchzogen mit unendlich vielen kleinen Inseln und das Ufer ist zerklüftet. Ich habe selten so eine schöne Landschaft gesehen. 

Leider ist es heute schon dunkel, aber morgen folgt auf alle Fälle eine Erkundungstour. Die Unterkunft, in der wir wohnen ist nagelneu, sie existiert erst seit wenigen Wochen. Der Weg dorthin  gestaltete sich dementsprechend schwierig, da weder der Tuk Tuk Fahrer noch sonst jemand wusste wo dieses sei. Letztendlich fanden wir die niedliche Unterkunft mit Jacuzzi im Garten aber doch noch. Lustigerweise waren im Hostel derzeit bloß zwei Freiwilligenarbeiter vor Ort und nicht einmal diese wussten wie das Hostel heißt, was anfangs für weitere Verwirrnisse sorgte. Doch die Unterkunft ist eindeutig ein Glückstreffer,  sie liegt etwas außerhalb des Ortes leicht erhaben auf einem Hügel mit wunderschönem Ausblick. Derzeit sind wir fast die einzigen Gäste, blo´ß ein weiteres Pärchen ist dort. 

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