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Sonntag, 30. Oktober 2016

Zurück nach Bogotá

Nachtleben von Villa de Leyva

Gestern Abend saßen wir mit Jozef und seinen Freunden noch ein wenig am Hauptplatz auf den Stufen vor der Kirche von Villa de Leyva zusammen. Das ist "der" Haupttreffpunkt der jungen und auch älteren Menschen am Wochenende. Da wird im kleinen Shop neben der Kirche günstig Bier, Aguardiente und Rum gekauft und dann auf den Stufen sitzend getrunken. Richtig gemütlich. Außerdem fand am Platz gerade eine religiöse Veranstaltung statt. So eine Art "Maria Mutter Gottes Fest". Zuerst wurde eine relativ große Statue der Heiligen Maria über den riesigen Platz getragen, gefolgt von einer betenden Menschenmenge. Später gab es dann sogar noch ein riesiges Feuerwerk. Mit riesig meine ich wirklich riesig. Ich traue mich fast zu behaupten, dass es eines der beeindruckendsten Feuerwerke war, die ich jemals gesehen habe.

Wieder im kalten Bogotá

Der Abschied von Anki rückt nun immer näher. Wir packten heute Vormittag unseren Rucksack und nahmen von Jozef Abschied. Wir verbrachten den Tag aber noch bis 16 Uhr in Villa de Leyva, da unser Gastgeber "Juan" in Bogotá erst am Abend zu Hause sein wird. Angekommen  im kalten Bogota hatten wir erstmals ein kleines "Uber" Taxi Missgeschick, dann fanden wir aber recht schnell zu Juan. Die Polizei stoppte uns zwar einmal, um uns zu sagen, dass es hier nachts gefährlich sei und wir aufpassen sollten. Weiters hielt ein Typ mit dem Fahrrad an und sagte ich sollte doch bitte mein Handy verstecken, da es gefährlich sei, dies hier öffentlich zur Schau zu stellen. Na gut, sie haben natürlich alle recht, aber manchmal ist es fast unmöglich ohne Handy wohin zu finden.
Es ging aber wie immer alles gut. Juan wohnt in einem 14-stöckigem Hochhaus. Bei ihm in der Wohnung angekommen wurden wir sogleich von sämtlichen Tieren begrüßt. Er lebt nämlich mit zwei Hunden und vier Katzen zusammen. Er scheint ein richtiger Tierliebhaber zu sein, denn diese dürfen so ziemlich alles tun was sie wollen, sogar von seinem Teller am Tisch essen. Was ich glaube ich noch nicht erwähnt hatte ist, dass ich hier bei Juan fast zwei Wochen bleiben werde - nämlich als Tiersitterin ;)

Am 12.11. kommt dann meine liebe Mami um mit mir für zwei Wochen Kolumbien unsicher zu machen.

Buenas noches!

"Lulo", eine typisch kolumbianische Frucht - schmecht sehr sauer und wird hauptsächlich für Säfte verwendet

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