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Montag, 21. Oktober 2019

Packe, packe Rucksack


... das hört sich im ersten Moment gar nicht so wild an - dachte ich zumindest bevor ich mir überlegte, was denn alles einpacken muss für meine anstehende Reise. Für alle, die es noch nicht wissen: Mir stehen 5,5 Monate der grenzenlosen Freiheit und Abenteuer bevor. Es geht nun zuerst für ein paar Tage nach Tschechien und dann nach Nepal. Der weitere Reiseverlauf steht noch nicht fest. Immerhin gibt es nichts Schöneres als jeden Tag aufs Neue komplett spontan zu entscheiden, wo es hingehen sollte und wo nicht.

Aber nun wieder zum Grundthema zurück: das liebe Rucksack packen. Da ich ja unter anderem nach Nepal reise und dort - so wie auch bei uns - nun bald der Winter einkehren wird, brauche ich eine ganze Menge warmer Klamotten. Zudem ist mein großes Ziel - wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt - der Himalya. Also kommt noch Wander- und Trekking-Ausrüstung dazu. Dass das ganze Zeugs viel Platz brauchen wird, war mir von Vornherein klar, nichtsdestotrotz unterschätzte ich es ein bisschen. Ich habe aus meinen vorherigen Reisen schon viel für mich gelernt was das Leichtgewicht-Packen angeht, aber dennoch war es erneut eine Herausforderung. So ein Schlafsack für bis zu -36 Grad Celsius beispielsweise, braucht ordentlich Raum. Dann kommen noch Daunenjacke, Hardshelljacke, Haube, dünne und dicke Handschuhe, Schuhwerk usw dazu. Im Endeffekt bin ich aber ziemlich stolz auf mich, denn ich habe tatsächlich alles in meinen Rucksack reingebracht - und das Gewicht fühlt sich am Rücken noch okay an. Das ist auch gut so, immherin werde ich mit dem Ding wochenlang durch den Himalya trekken - das heißt er wird von mir täglich mehrere Stunden am Rücken herumgeschleppt und das in Höhenlagen von 4000 bis über 6000 Metern. Na gut, das mit den über 6000 Metern ist noch nicht so fix, das kommt darauf an, wie es mir diesmal mit der Höhe gehen wird. In den Anden hatte ich damals auf etwa 6000m Seehöhe nämlich eine ordentliche Höhenkrankheit ausgefasst.


So sieht mein Rucksack Inhalt für die nächsten 5,5 Monate aus

Minimalistischer Lebensstil...

Das ist zur Zeit ein Begriff, der in fast aller Munde ist. Die Menschen möchten wieder mehr weg vom Konsumwahn - "weniger ist mehr", also. Bei meiner über 2-jährigen Weltreise lebte ich die ganze Zeit aus dem Rucksack. Und ob man's glaubt oder nicht: Da hatte ich tatsächlich alles dabei, was ich brauchte. Wollte ich mir irgendetwas Neues kaufen, dann musste dafür ein anderes Teil weg, sonst wäre das platzmäßig nicht möglich gewesen.

Kaum begann ich in der Schweiz zu arbeiten, häufte ich mir leider nach und  nach wieder nutzloses Krimskrams an. Da ich jetzt für diese Reise mein kleines Studio wieder räumen musste und nur begrenzten Lagerraum für meine Sachen habe, hieß es ordentlich ausmisten. Es macht mich schon nachdenklich, wie schnell man wieder in so einen Konsumwahn verfällt. Das meiste konnte ich zum Glück verkaufen oder verschenken. Aber mein Vorsatz für die Zukunft ist auf alle Fälle nicht mehr so viel Geld auszugeben, für Dinge, die man eigentlich gar nicht braucht.


Pack-, Umzieh- und Ausmistchaos *lach*





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