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Mittwoch, 16. November 2016

Valle de Cocora - im Tal der Wachspalmen

Auf ein zweites Mal ging es für mich heute in die "Valle de Cocora" - das Tal der Wachspalmen. Das breite grüne Tal ist von zackigen Berggipfeln und saftig grünen Hügeln umrundet. Überall sind Wachspalmen mit einer Höhe bis zu 60m zu sehen, welches die größte Palmenart der Welt ist. Wir machten uns nach einem Frühstück auf der Terrasse unseres Hostels in der angenehmen Morgensonne auf zum Hauptplatz von Salento. Von dort fahren Jeeps (für 3.600 COP) in das Tal Cocora. Wir hatten Glück, denn sogleich nach unserer Ankunkt fuhr einer los. Es ging ca 45 Minuten durch eine traumhafte Gegend bis wir an unserem Ziel ankamen. Von dort aus starteten wir unsere Wanderung. Wir versuchten diesmal einen anderen Weg, als den, den ich damals mit Anki ging. Wir trafen noch auf eine Argentinierin namens Lorena und einen Holländer namens Erick. Auch die beiden hatten keinen Schimmer wo der Weg hinführen sollte. Als wir ein paar Einheimischen begegneten, versicherte uns diese, dass wir, wenn wir diesen Weg so 3 Stunden folgen würden, wieder in das Tal Cocora kommen würden. Es ging einen steilen, matschigen Dschungelpfad bergauf. Die Pflanzenwelt war einfach atemberaubend. Außerdem konnten wir die buntesten Vögel - unter anderem Kolibris in den schönsten Farben -beobachten. Lorena und Erick schienen bereits ziemlich am Ende mit ihrer Kraft zu sein. Da merkt man wieder, dass wir Österreicher die Berge gewohnt sind. Erick schien generell nicht so aufs Wandern eingestellt gewesen zu sein, er hatte weder Jause noch Wasser dabei. Die ganze Runde gestaltete sich länger als erwartet - ganze 6 Stunden waren wir unterwegs. Irendwann kamen wir an eine Kolibri-Farm. Dort wurde uns leckere heiße Schokolade serviert, die richtig gut tat, da es kurz vor unserer Ankunft zu regnen begann. Doch der Regen wurde keineswegs weniger, ganz im Gegenteil - es begann richtig zu schütten. Irgendwann bemerkten wir, dass ein Warten auf ein Ende keinen Sinn hatte und wir beschlossen uns auf den Rückweg zu machen. Mami und ich hatten schlauerweise einen Regenschutz dabei. Der arme Erick war schon nach wenigen Minuten völlig durchnässt, auch Lorena sah nicht besser aus. Der Weg war zuerst extrem matschig, später verwandelte er sich in einen reißenden Fluss. Da wir sowieso schon in unseren Schuhen schwammen, war uns das irgendwann auch schon egal. Ungefähr zwei Stunden lang wanderten wir durch den strömenden Regen und träumten von einer heißen Dusche. Diese gönnten wir uns auch sogleich als wir zurück im Hostel ankamen. Später ging es für Mami und mich in ein gutes Restaurant und wir bestellten uns ein richtig leckeres, wohlverdientes Abendessen.

Buenas Noches :)

Ausblick von unserem Balkon

die bunten Häuschen von Salento

Saftig grüne Hügel von den riesigen Wachspalmen durchsät










Kolibris werden mit Zuckerwasser angelockt


ein richtiger "Sauweg"

gefährliche Flussüberquerungen


die Palmen in mystischen Nebel eingehüllt





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