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Dienstag, 28. Juni 2016

Von La Palma nach San Salvador

Straßenkunst in La Palma

Melvin und ich unternahmen einen kleinen Morgenspaziergang durch das niedliche Stätdchen La Palma. Hier bestimmt die Straßenkunst das Stadtbild. Es scheint eine kollektive Übung zu sein, Wandgemälde am laufenden Band zu produzieren. Es gibt wahrscheinlich nirgendwo auf der Welt so viele dieser Malereien pro Einwohner wie hier. Das Städtchen ist in grell-bunte Farben regelrecht eingetaucht. Der Maler Fernando Llort zog 1972 hierher und begründete die Naive Kunst, ein Trend, der bis heute überall auf der Welt für die Kunst El Salvadors steht. Diese bunten und primitiven Bilder von Bergdörfern, campesinos oder Jesus Christus sind gleichbedeutend mit der Kunstbewegung des modernen El Salvador. Llort brachte den Einheimischen hier bei, dieselben Bilder herzustellen, und gründete so eine erfolgreiche Kooperative. Heute verdienen sich schätzungsweise drei Viertel der Dorfbewohner mit der Massenproduktion dieser grellen Motive ihren Lebensunterhalt.

Nachdem Melvin am Vormittag mit seiner Gitarre im Park von La Palma musizierte machten wir uns am frühen Nachmittag zurück in die Hauptstadt San Salvador auf. Gegen 6 Uhr abends kam ich bei meinem Gastgeber Andre an. Ansonsten verlief der Tag ohne gröbere Vorkomnisse.




Melvin beim Musizieren im Park 

Warten auf den Bus nach San Salvador
An der Hausmauer sieht man die bunten Malereien, die überall in La Palma zu finden sind.






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