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Dienstag, 8. Dezember 2015

Mount Meru - Tag 1

Oh Wunder, der Guide ist wieder aufgetaucht. Er wurde wohl aus unerklärlichen Gründen verhaftet. Aber Hauptsache es geht heute los. Um 10 Uhr waren der Guide, der Träger und der Koch da. Ist zwar für unsereins schon recht spät um eine Bergtour zu starten, aber die heutige Etappe ist relativ kurz. Unsere Jungs packten noch ihre Einkäufe für die nächsten Tage in die Rucksäcke. Ich staunte nicht schlecht was da alles dabei war, nämlich Unmengen von Gemüse und anderen Fressalien. Da gehts uns ja gut. Aber die Jungs schleppen auch um die 25kg.

Am Eingang zum Nationalpark gabs noch die üblichen Probleme, wie zB, dass unser Guide zu wenig Geld dabei hatte die Nationalparkgebühr zu bezahlen usw. Im Endeffekt leihte Alex ihnen dann seine Kreditkarte. Nach einer knappen Stunde war alles geregelt und wir konnten weiter. 

An unserem Ausgangspunkt für die Tour angekommen trafen wir noch auf weitere 4 Muzungus, die anscheinend auch mit uns kommen werden. Damit hatten wir zwar nicht gerechnet, aber okay. Ein junges Pärchen aus Kalifornien und zwei Nonnen aus Polen waren dabei. Wir mussten uns mit ihnen einen Parkranger teilen, den braucht man nämlich auch noch und zwar wegen der wilden Tiere. Er ist mit einem ziemlich großen Gewehr ausgestattet. Bin mir aber nicht sicher ob er das jemals gebraucht hat. Aber so kann man wenigstens Arbeitsplätze beschaffen. 

Die Wanderung zur 1. Hütte (2.500m) der  "Miriakamba-Hut" dauerte ca 5 Stunden und war wirklich wunderschön. Wir sahen Warzenschweine, Wasserbüffel, Zebras, Giraffen, Affen und Antilopen. Auch die Natur ist einmalig. Leider hat es bereits nach einer halben Stunde zu schütten begonnen und hörte es erst auf, als wir kurz vor der Hütte waren. Die zwei Nonnen scheinen recht gut in Form zu sein, denn sie gaben ordentlich Tempo vor. Ganz im Gegenteil zu den Kaliforniern, auf die wir immer warten mussten. Wie sich herausstellte sind sie Biologen, deswegen gabs natürlich allerhand zu sehen für sie. Tja so läuft das in größeren Gruppen, aber im Endeffekt wars ganz okay. Das Gute ist, dass im Moment generell recht wenig los ist und wir die einzigen Gäste auf der Hütte sind. Unser Koch verwöhnte uns mit einem außerordentlich leckerem Abendessen: Zucchinicremesuppe, Fisch mit Pommes und Gemüse, Avocadosalat und frischen Früchten. Unglaublich oder? Alles frisch zubereitet. 

Es ist bereits ziemlich  frisch hier auf dieser Höhe und ich bin über sämtliche Fleecepullis, die ich mitgeschleppt habe, sehr froh.

Morgen um 7 Uhr geht's zur nächsten Hütte der " Saddle Hut" auf 3.500m weiter.

tolle Tierwelt am Weg zum Meru: Giraffen, Zebras, Affen, Warzenschweine, Antilopen, Wasserbüffel,...

auch die Pflanzenwelt ist beeindruckend





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