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Donnerstag, 16. Februar 2017

Kurzausflug nach Kolumbien

Von Quito zur kolumbianischen Grenze "Rumichaca"

Heute Mirgen verabschiedete ich mich dann von Belen, ihren zwei Freunden und der Farm für einige Tage. Es ging für mich zur kolumbianischen Grenze. Mit einem Direktbus fuhr ich von Quito nach Tulcán (ca 5 Std, 5,50 USD). In Tulcán traf ich ein liebes Pärchen aus Finnland, welche schon seit Jahren ihr Leben dem Reisen gewidmet hatten. Wir fuhren gemeinsam mut einem Taxi (10 Minuten, 3,50 USD für uns alle gemeinsam) zur Grenze.

Die Grenze Rumichaca

Auf der Grenze traf uns fast der Schlag - hunderte Menschen standen in einer Schlange vor dem Grenzposten. Es folgten etwa  drei Stunden, die wir mit Warten verbrachten. Vor allem der ecuadorianische Grenzposten war sehr nervenaufreibend, obwohl ich dort eigentlich nur den Ausreisestempel brauchte.

Weiter nach Ipiales zu Jorge

Als endlich alle Formalitäten erledigt waren, ging es weiter mit einem Taxi nach Ipiales. Dort hat man zwei Möglichkriten: ein Gemeinschaftstaxi (1.700 COP) oder ein privates Taxi (8.000 COP). Wir entschieden uns für ein privates Taxi, da wir damit pro Kopf fast dasselbe zahlten. In Ipiales am Busbahnhof verabschiedete ich mich von den zwei lieben Finnen - für sie ging es weiter nach Cali. Ich machte mich auf in Richtung Park, wo ich mich dann mit Jorge, meinem neuen Gastgeber, traf. Dieser wohnt mit seiner Mama in einem Häuschen im Zentrum von Ipiales. Jorge ist übrigens Tänzer und seine Mama Amanda Sängerin. Amanda hatte gerade eine kleine Fete steigen und im Wohnzimmer befanden sich etwa 15 Menschen, die mich alle neugierig musterten. Touristen, vor allem blinde, sind hier in Ipiales eher selten. Ich wurde sofort auf ein paar Stamperl "Aguardiente" (dieser ekelhafte kolumbianische Schnaps) eingeladen und neugierig ausgefragt. Dann wurde ich noch verköstigt mit Backhühnchen und Pommes. Unheimlich herzliche und liebe Menschen. Für mich ging es dann aber früh ins Bett, da die vorige Nacht mit nicht besonders viel Schlaf ausgefüllt war, aufgrund eines Schreiorchesters des Esels auf der Farm.

Michi um die Welt, Reiseblog, Weltreise, worldtrip, Reiseblogger, Einmal um die Welt

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