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Donnerstag, 3. Dezember 2015

Mwanza

Die Fahrt mit der Fähre haben wir gut überstanden. Wir hatten es zudem recht luxuriös, da wir eine erste Klasse Kabine bekamen, zweite Klasse war leider ausgebucht und dritte Klasse war uns doch eine Nummer zu krass. Da lagen nämlich massenweise Menschen dicht nebeneinandergekauert am harten Boden. Um halb 6 Uhr morgens kamen wir im Hafen von Mwanza an. Wir staunten, die Stadt sah wirklich toll aus. Vor allem ist sie sehr hügelig und von Felsen und den wundersamsten Steinformationen durchzogen.

Wir sind bei "Dorocella" einer 52-jährigen Einheimischen untergekommen. Sie ist eine absolut liebenswerte Dame und hat uns auch gleich mit einem Frühstück überrascht. Dorocella hat ein riesiges Haus in dem sie mit ein paar Mädchen wohnt. Sie finanziert für diese teilweise elternlosen Mädels die Schule, indem sie ihnen Kochen und dergleichen beibringt und sie dann in ihrem Restaurant einspannt. Dorothea hat wirklich ein großes Herz. Sie zeigte uns ihr Restaurant und auch ihre Bar.

Nachmittags empfahl Dorothea uns mit der Fähre nach Kamanga zu fahren. Laut ihr wäre dies eine schöne Insel. Da ich Fährenfahrten liebe, befolgten wir ihren Rat. Die Fahrt auf hoher See dauerte ca 30 Minuten und kostete ca 40 Cent, war also wirklich okay. Nur landeten wir, wie sich schlussendlich herausstellte, auf keiner Insel sondern lediglich gegenüber von Mwanza am Festland. Dazwischen liegt der sozusagene "Mwanza-Kanal". Wir trafen auf ein kleines verschlafenes Dörfchen, wo es aber sonst nicht viel zu tun gab. Aber es hat sich trotzdem ausgezahlt. Wir genossen die Ruhe und den schönen Strand dort. Den Rest des Tages erkundeten wir Mwanza. Die Stadt hat es uns wirklich angetan. Die meisten Häuser sind irgendwie in die Felsbrocken hineingebaut. Leider sind bei unseren Felsbesteigungen meine absoluten Lieblingsflipflops draufgegangen. Den Abend verbrachten wir in Doros Bar.

Ich muss nun nach einigen Tagen in Tansania noch klarstellen, dass die meisten Einheimischen wirklich superlieb sind. Ich hab wohl am ersten Tag einfach unglücklicherweise ein paar negative Erfahrungen gemacht. Nur die Verständigung ist wirklich schwierig. Die meisten sprechen genau null englisch. Aber trotzdem is Tansania ein faszinierendes Land. Ein Großteil der Menschen sind Muslime, dadurch sieht man auch sehr viele verschleierte Frauen.

nochmal die MV Serengeti, mit der wir von Bukoba kamen

wunderschöne Steinformationen

das Dörfchen von unserem heutigen Fährenausflug











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