Enter your keyword

Dienstag, 17. März 2026

Von Puerto Montt nach Santiago - meine letzten Tage in Chile

By On März 17, 2026


Von Puerto Montt aus arbeitete ich mich langsam wieder in Richtung Norden hinauf, nach Santiago - dem Ort, von dem ich diese Reise zu Fuß gestartet hatte. Während der Busfahrten hatte ich Blick auf die Berge und musste an die Herausforderungen der vergangenen drei Monate denken, die ich dort erlebt hatte. Die ganze Strecke, die ich nun über mehrere Tage verteilt mit dem Bus zurücklege, habe ich zuvor wandernd über hohe Berge bewältigt. Beim Hinausschauen aus dem Busfenster kamen wieder so einige Erinnerungen hoch.

Santiago de Chile bei Nacht - die Aussicht von meinem Airbnb-Appartement

Meine sozusagenen Urlaubstage verbrachte ich mit ein paar kurzen Wanderungen, erkundete schöne Orte und machte zwischendurch einige Trailruns.


Nach drei Monaten fast ausschließlich in der Natur brauchte ich ein paar Tage, um mich wieder an Städte, Straßen und die vielen Menschen zu gewöhnen. Manchmal stand ich irgendwo mitten im Trubel und dachte mir, dass ich jetzt eigentlich viel lieber wieder in den Bergen wäre - mit meinem Zelt und der Stille der Wildnis um mich herum.


Die letzten zwei Wochen waren also ein langsamer Einstieg zurück in die Zivilisation. Eine Zeit, um die Eindrücke der vergangenen Monate wirken zu lassen und dieses Abenteuer langsam ausklingen zu lassen.


Der Fischerhafen Angelmó in Puerto Montt - hier tummeln sich immer jede Menge Seelöwen und hoffen darauf, etwas von den Fischabfällen abzubekommen

Frisch vom Boot zum Verkauf. Da ich Meeresfrüchte liebe, habe ich am Fischmarkt lecker geschmaust.

Ich könnte diese knuffigen Tiere stundenlang beobachten 


Angekommen in Valdivia - hier sieht man noch heute deutliche Spuren deutscher Einwanderung aus dem 19. Jahrhundert. Viele Restaurants, Cafés und Bäckereien verwenden deutsche Wörter wie „Brot“ oder „Kuchen“. "Kuchen" wird übrigens in ganz Chile angeboten ;)

In Valdivia wage ich mich an meinen ersten Trailrun nach langer Zeit des ausschliesslichen Wanderns

Es gibt tatsächlich ein paar richtig schöne Trails

Valdivia 


In Valdivia fühlte ich mich fast wie auf den Galapagos Inseln - überall auf der Seepromenade liegen diese riesigen Seelöwen herum


Da schmaust jemand am Fischmarkt

Eine alte Burgruine in Niebla 

Am Strand von Niebla


In meinem Airbnb in Concepción habe ich vom Bett aus eine mega Aussicht auf den Sonnenuntergang 

Auch in Concepción finde ich wieder schöne Strecken fürs Trailrunning 


Und zwischendurch lasse ich es mir natürlich auch gut gehen - hier mit einem Pie de Limon, ein chilenischer Kkassiker

Zurück in Santiago angekommen 

Cerro Santa Lucía in Santiago 

Auch wenn diese Reise hier endet, werden die Erinnerungen an all die Abenteuer ewig bleiben.



=> Hier findest du alle meine Fotos von Puerto Montt <=