Mein bisher höchster bestiegener Berg
Lobuche East, 6.119 m im Rahmen des Three-Passes-Treks in Nepal
2026
Greater Patagonian Trail
Land/Region: Chile und Argentinien, Patagonien
Höhe: wechselnde Höhenlagen bis ca 2.300 m
Tour: Greater Patagonian Trail (GPT), Sektionen 1 - 21
Dauer: 3 Monate
Schwierigkeit: sehr anspruchsvoll
Besondere Gipfel und Berge am GPT:
- Sollipulli 2.282 m, Sektion 14
- Puyehue-Vulkan 2.236 m, Sektion 19
- Antillanca 1.990 m, Sektion 20
Erlebnis:
Drei Monate lang war ich alleine auf dem Greater Patagonian Trail unterwegs, einem der abgelegensten Weitwanderwege der Welt. Oft war ich tagelang unterwegs, ohne einer einzigen Menschenseele zu begegnen. Weglose Abschnitte, Flussquerungen, dichtes Gebüsch, Vulkane und die menschenleeren Landschaften machten diese Reise zu einer völlig neuen Erfahrung für mich. Insgesamt bin ich 1.336 Kilometer und 53.143 Höhenmeter gewandert. Der GPT war mein erstes richtiges Weitwanderabenteuer und hat mir gezeigt, wie sehr ich das lange Unterwegssein in der Natur liebe.
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Lykischer Weg
Land/Region: Türkei, Mittelmeerküste
Höhe: bis ca. 1.500 m
Tour: Ovacık (Ölüdeniz) → Kalkan, Lykischer Weg
Dauer: 6 Wandertage / 6 Nächte
Schwierigkeit: anspruchsvoll
Erlebnis:
Eine Woche lang wanderte ich auf dem Lykischen Weg von Ovacık bei Ölüdeniz bis nach Kalkan. Auf den 130 Kilometern ging es durch Wälder, über Berge, durch kleine Dörfer und immer wieder entlang der wunderschönen Küste. Ich habe die ganze Strecke wild gecampt und konnte dabei mein neues Trekking-Equipment für das große Abenteuer in Patagonien testen. Besonders in Erinnerung bleiben mir die traumhaften Ausblicke aufs Meer und die Begegnungen mit den freundlichen Menschen unterwegs.
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2024
Mount Roraima · 2.810 m
Land/Region: Venezuela, Gran Sabana
Höhe: 2.810 m
Tour: Mount-Roraima-Trekking zum Punto Maverick
Dauer: 6 Tage
Schwierigkeit: anspruchsvoll
Erlebnis:
Der Mount Roraima war eines der außergewöhnlichsten Trekkings meiner Reisen. Der gewaltige Tafelberg liegt im Dreiländereck von Venezuela, Brasilien und Guyana und beeindruckt mit bizarren Felsformationen, Nebelschwaden und absolut einzigartigen Landschaften. Auf dem Plateau erkundete ich gemeinsam mit einem Einheimischen, der in einem Dorf am Fuße des Berges wohnt, unter anderem das Tal der Kristalle, La Fosa und La Ventana. Während der gesamten sechs Tage wurde wild gecampt.
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2023
Mount Yasur
Land/Region: Vanuatu, Insel Tanna
Höhe: 361 m
Tour: Besteigung des aktiven Vulkans Mount Yasur
Dauer: 1 Nacht
Schwierigkeit: mittelschwer
Erlebnis:
Eine ganz besondere Art von Bergabenteuer: Der Mount Yasur ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. In einer mehr oder weniger inoffiziellen Nacht- und Nebelaktion machte ich mich gemeinsam mit einer Chinesin und einem Türken auf den Weg zum Kraterrand, wo die glühende Lava fast bis zu unseren Füßen hochkam und das Grollen und Donnern des Vulkans uns Gänsehaut bescherte.
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Mount Wilhelm · 4.509 m
Land/Region: Papua-Neuguinea, Simbu Province
Höhe: 4.509 m
Dauer: 2 Tage
Schwierigkeit: anspruchsvoll
Erlebnis:
Eine abenteuerliche Gipfeltour auf den höchsten Berg Ozeaniens. Nach einer kurzen Nacht im sozusagenen Basecamp (eine einfach Holzhütte) ging es um kurz nach Mitternacht los. Mein Guide - ein junger Mann aus einem Nachbardorf - sorgte dabei für ordentlich Unterhaltung: Erst dauerte es ewig, bis er den richtigen Schlüssel für die Hütte fand, dann streikte seine Stirnlampe und schließlich verschwand er plötzlich im Dunkeln und ließ mich komplett alleine. Der Grund? Er hatte während der Gipfelbesteigung ein Baumkänguru entdeckt und wollte es unbedingt fangen, damit wir ein leckeres Mittagessen haben. Nach dieser kleinen Jagd-Einlage erreichten wir um schließlich 6:15 Uhr bei eisigem Wind und dichtem Nebel den Gipfel.
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2021
Point Lenana · 4.985 m
Land/Region: Kenia, Mount Kenya National Park
Höhe: 4.985 m
Tour: Mount-Kenya-Trekking über die Sirimon Route und Abstieg über die Chogoria Route
Dauer: 4 Tage
Schwierigkeit: anspruchsvoll
Erlebnis:
Das Trekking startete in einem Regenwald und führte später durch Bambuswälder und alpine Landschaften bis hinauf auf knapp 5.000 Meter. Der Gipfeltag begann mitten in der Nacht und brachte eisige Temperaturen, Nebel, Schneesturm und anspruchsvolle felsige Passagen. Der Point Lenana war bis dahin mein höchster Berg in Afrika.
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2020
Mardi Himal Trekking
Land/Region: Nepal, Himalaya, Annapurna-Region
Höhe: 3.580 m (Mardi Himal High Camp)
Tour: Mardi Himal Trekking
Dauer: 6 Tage
Schwierigkeit: anspruchsvoll
Erlebnis:
Gemeinsam mit einer Freundin aus der Schweiz machte ich mich im Januar auf zum Mardi Himal Trek. Es war bereits Winter in Nepal und somit nicht die perfekte Zeit für diese Tour. Je höher wir kamen, desto mehr Schnee lag am Weg. Im High Camp auf etwa 3.580 Metern angekommen, wurde der Schnee schließlich so tief, dass ein weiterer Aufstieg nicht mehr möglich war. Trotzdem war die Tour durch die verschneite Landschaft, die eisigen Temperaturen und die beeindruckenden Ausblicke auf die umliegenden Gipfel ein ganz besonderes Abenteuer.
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2019
Lobuche East · 6.119 m
Land/Region: Nepal, Himalaya, Everest-Region
Höhe: 6.119 m
Tour: Everest Base Camp & Three Passes Trekking mit Besteigung des Lobuche East
Dauer: 20-tägiges Trekking
Schwierigkeit: sehr anspruchsvoll
Erlebnis:
Mein bisher höchster bestiegener Berg. Gemeinsam mit meinem Trekkingpartner Andrea wanderte ich 20 Tage lang durch die Everest-Region. Wir legten mehr als 300 Kilometer und über 21.000 Höhenmeter zurück und bewegten uns dabei meist auf Höhen um die 5.000 Meter. Die extreme Höhe, der schwere Rucksack und die eisigen Nächte machten die Tour körperlich sehr herausfordernd. Trotzdem oder vor allem deshalb gehört sie zu den schönsten Trekkingabenteuern meines Lebens.
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Everest Base Camp & 3 Passes Trek
Land/Region: Nepal, Himalaya: Everest-Region, Khumbu und Gokyo-Tal
Tour: Everest Base Camp & Three Passes Trekking mit Besteigung des Lobuche East
Die höchsten Gipfel auf dieser Tour:
- Lobuche East: 6.119 m
- Kala Patthar: 5.648 m
- Chhukung Ri: 5.546 m
- Sunder Peak: 5.361 m
- Gokyo Ri: 5.360 m
Dauer: 20 Tage
Schwierigkeit: sehr anspruchsvoll
Erlebnis:
Der Three Passes Trek war eine intensive Kombination aus hochalpinem Trekking und imposanten Gipfelerlebnissen inmitten des Himalaya. Die Landschaften dort sind absolut imposant: von den gewaltigen Eisflanken des Everest und Lhotse über die weiten Gletscherlandschaften des Khumbu bis hin zu den türkisfarbenen Seen des Gokyo-Tals. Neben den Gipfeln gehörten auch die Überquerungen der drei hohen Pässe Renjo La, Cho La und Kongma La sowie der Besuch des Everest Base Camps zu den Höhepunkten dieser Tour.
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2018
Mount Kadam
Land/Region: Uganda, Karamoja-Region
Höhe: 3.063 m (wobei wir aber nicht ganz oben waren)
Dauer: 2 Tage
Schwierigkeit: sehr anspruchsvoll
Erlebnis:
Eine ziemlich abenteuerliche Tour mit zwei Freundinnen aus Österreich durch den ugandischen Dschungel. Unsere beiden „Guides“ - also die zwei Jungs, dir wir im Dorf gefunden haben - versuchten uns mit der Machete den Weg freizuschlagen. Nach einer Nacht in einer Höhle wollten wir am nächsten Morgen natürlich noch auf den Gipfel. Das Problem war: Unsere beiden Jungs hatten offenbar überhaupt nicht auf dem Schirm, dass wir einen Gipfel besteigen wollten. Der Weg wurde immer wilder und irgendwann war klar: Hier geht’s nicht weiter. Ohne Gipfelsieg, dafür aber mit jeder Menge Dschungelabenteuer und einer ziemlich guten Geschichte im Gepäck ging es also wieder zurück.
2017
Nevado Pisco · 5.752 m
Land/Region: Peru, Cordillera Blanca
Höhe: 5.752 m
Tour: Besteigung des Nevado Pisco und Wanderung zur Laguna 69
Dauer: 3 Tage
Schwierigkeit: sehr anspruchsvoll
Erlebnis:
Eine hochalpine Tour in der beeindruckenden Cordillera Blanca. Der Aufstieg führte meinen Couchsurfing Gastgeber Raul und mich über Gletscher bis zum Gipfel auf stolzen m. Nach der Gipfelbesteigung ging es weiter zur berühmten Laguna 69 mit ihrem türkisblauen Wasser.
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Chimborazo · 6.310 m
Land/Region: Ecuador, Anden
Höhe: ich bin jeweils etwa bis auf 6.000m gekommen
Dauer: jeweils 2 Tage
Schwierigkeit: extrem anspruchsvoll
Erlebnis:
Nicht jede Bergtour endet mit einem Gipfelsieg. Den Chimborazo habe ich zweimal versucht zu besteigen, musste aber beide Male abbrechen. Das erste Mal aufgrund einer beginnenden Höhenkrankheit und das zweite Mal aufgrund der schlechten Schneesituation. Der Chimborazo ist bekannt dafür, dass viele Besteigungsversuche scheitern, da die Verhältnisse äußert schwierig sind.
→ Zu den Reiseberichten: 1. Besteigunsversuch & 2. Besteigungsversuch
Rucu Pichincha · 4.696 m
Land/Region: Ecuador, Anden
Höhe: 4.696 m
Dauer: Tageswanderung
Schwierigkeit: mittelschwer
Erlebnis:
Der Rucu Pichincha wurde während meiner Zeit in Ecuador zu meinem Trainings- und Akklimatisationsberg. Ich bestieg ihn mehrmals als Vorbereitung auf den Chimborazo. Da man mit der Bergbahn bis auf 3.950 m Seehöhe fahren kann, ist es von dort aus nicht mehr weit bis zum Gipfel. Aufgrund der Höhe kommt man aber trotzdem ordentlich aus der Puste.
→ Zu den Reiseberichten: 1. Mal, 2. Mal, 3. Mal, usw
Quilotoa Loop Trekking
Land/Region: Ecuador, Andenhochland
Höhe: bis ca. 3.900 m
Dauer: 5 Tage
Schwierigkeit: anspruchsvoll
Erlebnis:
Eine abenteuerliche Wanderung durch das ecuadorianische Andenhochland. Gemeinsam mit meinem Kumpel Patrick ging es rund um den Quilotoa-Kratersee, vorbei an abgelegenen Dörfern, tiefen Schluchten und beeindruckenden Vulkanlandschaften. Ein heftiger Hagelsturm und ordentliches Verlaufen machten die Tour noch spannender. Am Ende wurden wir jedoch mit grandiosen Ausblicken und jeder Menge lustiger Reiseanekdoten belohnt.
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2016
La Malinche · 4.420 m
Land/Region: Mexiko, Puebla/Tlaxcala
Höhe: 4.420 m
Tour: Besteigung des Vulkans La Malinche
Dauer: 1 Tag
Schwierigkeit: anspruchsvoll
Erlebnis:
Zuerst durch dichten Wald und dann über vulkanischen schwarzen Sand ging es auf den 4.420 m hohen La Malinche. Nach etwa vier Stunden erreichten mein Couchsurfing Gastgeber Pablo und ich den Gipfel, wo es natürlich einen wohlverdienten Mezcal gab - der typisch mexikansiche Agaven-Schnaps.
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Acatenango · 3.976 m
Land/Region: Guatemala, Departamento Chimaltenango
Höhe: 3.976 m
Dauer: 2 Tage
Schwierigkeit: anspruchsvoll
Erlebnis:
Der Acatenango ist vor allem wegen des Nachbarvulkans Fuego ein ganz besonderes Bergerlebnis. Während der Nacht am Berg kann man die Ausbrüche des aktiven Vulkans Fuego beobachten. Der Aufstieg durch die Vulkanlandschaft und die Übernachtung in großer Höhe machten die Tour zu einem super eindrucksvollen Vulkanabenteuer.
→ Zu den Reiseberichten: Tag 1 & Tag 2
Wow... da hast viel gesehen,... und Herausforderungen gemeistert! beachtenswert! lg Michi B.
AntwortenLöschenDanke Michi
LöschenDas sind ganz schöne Höhen, in denen Du da unterwegs warst. Wie sieht's da mit der Höhenkrankheit aus?
AntwortenLöschenIst eigentlich nie was gewesen bis vor ein paar Tagen als ich den Rucu Pichincha ein zweites Mal bestiegen bin - hatte danach 2 Tage starke Kopfschmerzen
LöschenWas für eine spannende Kombination. Hast du bestimmte Vorkenntnisse was Bergsteigen betrifft? Mich würde interessieren, warum du dich für den Mt. Meru und nicht für den Kilimajaro entschieden hast, der ja quasi direkt nebenan liegt.
AntwortenLöschenLg, Anne
Das war eher eine Budgetfrage - der Kilimandscharo hätte mich 2.000 USD geskostet und der Mt. Meru bloß 350,-
LöschenWow ich bin beeindruckt! Ich war ebenfalls in Ecuador und habe dort ein Akklimatisierungsprogramm mit dem Reiseveranstalter Gulliver Expeditions gemacht, wo ich jedem nur weiterempfehlen kann. Die Guides waren erstklassig und die ecuadorianischen Anden sind perfekt, um sich an die grossen Berge heranzutasten. Die Bergbesteigung des Chimborazo war mein erster 6000er wo ich erklommen habe und es war definitiv ein unvergessliches Erlebnis! Beste Grüsse, Isabell
AntwortenLöschenWas für eine spannende Kombination und noch faszinierender was du alles an Höhenmetern geleistet hast. Respekt.
AntwortenLöschenAuch wen ich extrem gerne wandertechnisch unterwegs bin, ich nehme dann lieber die Genusswander-Version, was aber sicher nicht Gondel bedeutet :-)
Super cool, liebe Grüße, Katja
Alle Achtung, in welchen Höhen Du da unterwegs warst! Unser höchster Berg war der Pikes Peak in den USA. Auf 4.300 m Höhe waren wir schon ganz schön höhenkrank...
AntwortenLöschenViele Grüße von Sanne
I love the hills too. Nepal and India are my favorite countries. This year I will be visiting Switzerland and Austria :)
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