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Mittwoch, 23. Oktober 2019

Budweis - Die Stadt des Biers


Tatsächlich wird Budweis auch als "die Stadt des Biers" bezeichnet, da es dort eine traditionsreiche Bierbrauerei gibt. Die meisten haben bestimmt schon mal vom Budweiser Bier gehört. Da ich aber gestehen muss, dass ich Bier zwar gerne trinke, aber leider keine große Bierkennerin bin, habe ich mein erstes Budweiser hier einfach mal aus der Dose - die ich mir zuvor im Supermarkt gekauft habe - getrunken. Wahrscheinlich würden viele nun behaupten, dass man es so eigentlich nicht machen sollte. Ich kann dazu nur sagen: Es hat trotzdem vorzüglich geschmeckt.

Der Plan für heute, war es erstmals auszuschlafen, nach der ziemlich langwierigen Anreise gestern. Aber dem war natürlich nicht so. Um kurz vor sieben war ich putzmunter und wollte unbedingt raus und die Gegend erkunden. Mein kleines Appartment, das ich mir für die ersten paar Tage gemietet habe, steht in dem Örtchen Hluboká nad Vltavou. Es liegt nur 20 Fahrminuten mit dem Bus von Budweis entfernt. Ich möchte mir nun einfach ein paar ruhige Tage gönnen, um ein bisschen vom Stress der letzten Tage runterkommen und mich schön langsam aufs Reisen wieder einzustellen. Ich bin ja gar kein Mensch, der gerne herumhetzt und jeden Tag an einem anderen Ort ist oder sich wilde Sightseeing-Pläne zusammenstellt. Hier in diesem niedlichen Appartment, das auf einem Hügelhang den Ort überblickt und sogar eine kleine Terrasse hat, bin ich auf alle Fälle goldrichtig. 

Als ich aus dem Fenster schaute, konnte ich nicht wirklich viel sehen. Alles war in einen dichten Nebel eingehüllt. Trotzdem beschloss ich mich rauszuwagen. Die nette Vermieterin hat mir gestern noch erklärt wie das mit den Bussen hier funktioniert. An der Bushaltestelle überlegte ich mir, wie man denn "Ceské Budejovice" (= das tschechische Wort für Budweis) am besten ausspricht. Immerhin musste ich dem Busfahrer ja sagen wohin ich möchte. Ich habe nämlich gemerkt, dass die ältere Generation hier nicht wirklich Englisch - geschweige denn Deutsch - versteht. Als ich dem Busfahrer dann meinen mit viel Mühe auswendig gelernten Zielort sagte, konnte er sich ein herzhaftes Lachen nicht verkneifen. Den tschechischen Akzent habe ich demzufolge wohl noch nicht so drauf. Aber ich bekam mein Fahrtticket. Er entgegnete noch etwas auf tschechisch, das ich natürlich nicht verstand.

In Budweis angekommen schlenderte ich durch die hübschen kleinen Gassen. Vor allem die Gegend rund um die Moldau ist wunderschön.



Kurz nach Mittag riss die Nebeldecke dann endlich auf. Ich genoss die Sonnenstrahlen in vollen Zügen, während ich am Ufer der Moldau saß und entspannte. Später kamen noch ein paar junge Männer vorbei. Kurzerhand ließen die Jungs, die Hüllen - bis auf die Unterhose - fallen und sprangen dann zu meiner Überraschung in die Moldau. Und ich dachte schon, nur ich würde immer so verrückte Sachen machen. Schade, dass ich meinen Bikini nicht dabei hatte.


Na dann, Prost ;)


=> HIER<= findest du noch mehr meiner Fotos von Budweis.





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