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Dienstag, 30. Mai 2017

Ein Tag in Arequipa, der weißen Stadt


Die Stadt Arequipa befindet sich in einer wüstenartigen Region und wird von drei beeindruckenden Vulkanen bewacht. Zudem wird sie regelmäßig von Erdbeben erschüttert. Der Stadtkern wurde außerdem im Jahr 2000 zur Liste der Unesco-Welterbestätten hinzugefügt. Von der gigantischen Kathedrale aus hat man einen traumhaften Ausblick auf den 5.825 m hohen El Misti. Bekannt ist Arequipa außerdem für seine kulinarischen Köstlichkeiten und die beeindruckende Schluchten-Landschaft. Als "Weiße Stadt" wird sie übrigens bezeichnet, weil die Häuser im Zentrum aus Sillar, einem weißen Vulkangestein, gebaut sind.

Arequipa, im Hintergrund erhebt sich prachtvoll der Vulkan Misti


Meine Gastgeber haben mir nahegelegt die Free-Walking-Tour (= gratis Stadtführung, es wird lediglich Trinkgeld verlangt) mitzumachen, die täglich stattfindet. Doch aus unerfindlichen Gründen war ich irgendwie zu spät dran - oh ja, mich hat nun wohl wirklich das lateinamerikanische Zeitempfinden eingefangen. Ich beschloss also die Stadt auf eigene Faust zu erkundschaften.

Plaza de Armas

Zuerst ging es zum Hauptplatz der Stadt, dem Plaza de Armas - so werden übrigens hier in Peru alle Hauptplätze bzw -parks genannt. Drei Seiten des Parks werden von beeindruckenden Arkaden gesäumt, die vierte dominiert die größte Kathedrale Perus mit ihren zwei Türmen. Neben dem Park wird jede Menge Kunsthandwerk verkauft, darunter allerhand Strickeren aus Alpakawolle (Handschuhe, Socken, Kopfbedeckungen). Die Preise scheinen mir sehr billig - oh hier könnte ich wirklich in einen Kaufrausch verfallen. Leider sind es noch zwei Monate hin bis zu meinem Heimatbesuch, also sollte ich meinen Rucksack noch nicht allzu voll stopfen (was er eigentlich eh schon ist).

Plaza de Armas

Plaza de Armas


Mercado San Camilo

Ich spazierte einige Meter weiter und kam zum Mercado San Camilo, ein relativ großer Markt hier in Arequipa, in dem alles mögliche und unmögliche verkauft wird. Vor allem die große Artenvielfalt an Kartoffeln hier in Arequipa ist beeidruckend. 



Bin nun gerade etwas am Tüfteln, was ich die nächsten Tage machen sollte. Einerseits würde es mich reizen einen der 6.000er hier zu besteigen, andererseits ist die Sache aufgrund des Equipments usw immer etwas kostspielig. Außerdem gäbe es eine sehr beeidruckende Schlucht, die wohl auch eine der größten und tiefsten weltweit sein sollte, namens Canon de Colca - leider liegt diese auch einige Fahrtsunden entfernt. Mal sehen wo es mich hintreibt :)

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