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Mittwoch, 21. September 2016

Wandern in Tepoztlán

Ceviche und nochmals Ceviche

Da wir es gestern bei Einkauf der Zutaten für die Ceviche dezent übertrieben hatten, gabs heute gleich nochmals Ceviche zum Frühstück. Ich glaube meine Cevichesucht ist somit für kurze Zeit einmal geheilt.


Wandern bei nicht enden wollendem Regenschauer in Tepoztlán

Nach dem Frühstück packten Pablo und ich unsere Rucksäckchen und machten uns auf die Suche nach einem Bus nach Tepoztlán, welche sich als kleine Herausforderung entpuppte. Dort wo Santiago meinte wir könnten einen Bus finden war nämlich anscheinend nicht die richtige Stelle. Letztendlich dauerte es über eine Stunde um am richtigen Busbahnhof anzukommen. Das Dörfchen Tepoztlán gefiel uns auf Anhieb sehr gut. Im Hintergrund erheben sich kleine, felsige Berge, wobei auf einem dieser Felsen die Ruinen einer Pyramide der Azteken steht. Nach einer ca 30-minütigen Wanderung entlang eines steil nach oben führenden Pfades begleitet von leichtem Regenschauer konnten wir diese erreichen. Normalerweise sollte der Ausblick hier berauschend sein, leider haben uns die immer mehr werdenden Regenwolken diese Freude verdorben. Dafür hatten wir riesigen Spaß beim Beobachten einer Meute gar nicht schüchterner Nasenbären, die dort ihr Unwesen trieben. Sie versuchten sogar an unsern Klamotten hochzukraxeln um an den Rucksack zu kommen, da sie dort Essbares vermuteten. Anfangs wollte ich noch panisch die Flucht ergreifen, man weiß ja nicht ob diese Vieher eventuell beißen. Letztendlich stellten sie sich aber als ganz friedvoll heraus. Da wir noch gerne mehr von dieser beeindruckenden Gegend sehen wollten, folgten wir einem weiteren Wanderpfad. Leider wurde der Regen immer stärker. Wir suchten unter einem Felsvorsprung Schutz. Nach einer halben Stunde wurde es besser und wir wagten uns weiter. Zu früh gefreut, es begann erneut wie aus Eimern zu schütten. Okay, dann besser Rückweg. Immer wieder mussten wir uns zwischendurch unter einem Felsvorsprung unterstellen. Wir waren bereits klitschnass und froren. Der Weg wurde zu einem reißenden Fluss. Da blieben keine Schuhe trocken. Im Endeffekt sind wir wohl mehr unter irgendwelchen Felsen gesessen als gewandert, aber das war eindeutig Teil des Abenteuers. Zurück in Tepoztlán gönnten wir uns leckere Tacos und ein wohlverdientes Michelada am lokalen Markt.

der lokale Markt in
Cuernavaca

Essensstände an der Sraße

Wandern in Tepoztlán



Nasenbär

erfolglose Suche nach Essbarem



Azteken Pyramide am Gipfel eines Berges/Felsen

Baby Nasenbär





der Weg war nach dem strömenden Regen ein reißender Fluss


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