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Freitag, 30. September 2016

Choachí - Wasserfallwanderung

By On September 30, 2016
Gestern Abend besuchten wir noch eine ziemlich verrückte Bar mit Livemusik hier in Bogota. Zurück in Martins Haus wurde es dann fast ein bisschen eng - Isabel, Anki und ich teilten uns Martins aufblasbares ca 1,40 x 2m Bettchen. Das Lustige ist, dass wir alle drei Krankenschwestern sind, das war natürlich ein herrlicher Anblick für Martin und Angelo.

Heute wollten wir - Isabel, Anki, Martin und ich - eigentlich früh aufstehen, um in dem nahegelegen Dorf "Choachí" wandern zu gehen. Letztendlich schafften wir es aber nicht vor 10 Uhr das Haus zu verlassen - tja die Zeit tickt einfach anders hier in Zentralamerika. Der Weg zum Busbahnhof kostete uns eine weitere Stunde. Zuerst wollten wir dorthin gehen, aber mehrere Leute auf der Straße machten uns darauf aufmerksam, dass die Gegend dorthin sehr gefährlich sei und wir keinesfalls zu Fuß gehen sollten. Na gut, dann also mit dem Taxi zum Busbahnhof. Der Weg nach Choachí bot einen traumhaften Blick über Bogotá, da es erstmals steil bergauf ging. Danach ging es eine Stunde lang steile Bergstraßen bergauf und bergab. Choachí ist ein klitzekleines Bergdörchen. Kleine Häuschen stehen weit verstreut und Kühe grasen auf den saftig grünen Wiesen. Wahrlich wie zu Hause auf der Alm. Es folgte eine angenehme ca 2 stündige Wanderung zu den Wasserfällen. Die Landschaft versetzte uns ordendlich ins Staunen. Zuerst diese almähnliche Landschaft, die sich dann aber allmählich mehr in einen Dschungel verwandelte. Riesige Farne, Kakaobäume,  Palmen, Moose, Lianen und wunderschöne Blumen. Das Wetter war ein Mix aus Sonne, Wolken und Regen. Letztendlich war es dann aber zu kalt für eine Dusche unter dem Wasserfall, immerhin befanden wir uns auf über 3000m Höhe und ohne Sonne wird es da schon ordentlich frisch. Wir genossen unsere mitgebrachte Jause bestehend aus Weißbrot, Avocado, Tomaten und einer Thunfischdose - wir zauberten ein superleckeres Sandwich daraus. Am Rückweg regnete es die ganze Zeit leicht, was uns aber nicht sonderlich störte.

=> Video: Eisverkäufer in Choachí 







... wie zu Hause auf der Alm 










Martin und ich

Isabel, Martin und ich









ein sehr bewachsenes Häuschen 


Martin, ich, Anki, Isabel 

die drei Krankenschwestern 



Donnerstag, 29. September 2016

Bogota Tag 3 - Juhuu meine Anki ist da

By On September 29, 2016

Gestern in der Nacht kam noch eine weitere Couchsurferin an, Isabel aus Spanien. Am Morgen starteten Martin, Isabel und ich einen weiteren Stadtspaziergang und es gab wieder einmal Ceviche zum Frühstück - wobei ich sagen muss, dass das Ceviche in Zentralamerika eindeutig besser ist, weil sie hier komischerweise Ketchup dazumischen. Am Nachmittag besuchte ich mit Isabel ein Museum "Museo del Oro". Wobei ich schon dem Abend entgegenfieberte - die Vorfreude auf meinen Besuch aus Österreich war groß. Um kurz vor 18 Uhr war ich am Flughafen und kurze Zeit später konnte ich die Anki schon in die Arme nehmen. Ich freue mich schon sehr auf das gemeinsame Monat hier in Kolumbien - und die ganzen Abenteuer, die uns erwarten werden :)

Mittwoch, 28. September 2016

Bogota Tag 2 - Monserrate

By On September 28, 2016
Nachdem ich heute richtig lange geschlafen habe, traf ich mich mit Jared, dem Neu Seeländer, den ich im Flugzeug kennengelernt habe. Wir spazierten durch die Stadt und beschlossen dann Bogotás stolzes Wahrzeichen zu besuchen, den Monserrategipfel, der auf 3150m liegt. Ursprünglich konnte man auf diesen kleinen Berg hinaufwandern. Die Wege sind nun jedoch geschlossen, da es dort vermehrt zu Überfällen kam. Uns blieb also nichts anderes übrig als mit einer nicht besonders billigen Gondel dorthin zu kommen. Der Gipfel ist von einer weißen Kirche gekrönt. Es bietet sich ein atemberaubender Blick über fast ganz Bogotá.

Nun steigt meine Vorfreude schon ins Unermessliche - morgen kommt meine Freundin Anki aus Österreich :)

Bogotá





Dienstag, 27. September 2016

1 JAHR AUF WELTREISE

By On September 27, 2016

Bogota Tag 1

Habe ich schon erwähnt, dass Bogota ziemlich kalt ist - so zwischen 7 und 20 Grad Celsius. Aber die Stadt liegt auch auf fast 3000m.
Martin überraschte mich heute Morgen mit einem leckeren Frühstück. Er liebt es zu kochen und ist eindeutig gut darin. Später führte er mich ein wenig durch die Stadt. Am Abend gings mit dem Motorrad auf einen kleinen Berg am Rande von Bogota. Eine riesige Stadt sag ich euch und sauuukalt sobald die Sonne weg ist.

1 Jahr auf Weltreise

.... unglaublich oder? Genau vor einem Jahr, am 27. September 2015 startete ich meinen Trip ins Ungewisse. Zuerst war es mein Plan ein halbes Jahr zu verreisen, danach verlängerte ich auf ein Jahr und mittlerweile könnte ich mir vorstellen für immer zu reisen. Aber keine Angst, mein Budget schrumpft ja doch täglich um einige Euro, also wird das wahrscheinlich nicht möglich sein. Trotzdem kann ich eindeutig behaupten, dass das Reisen süchtig macht und die Vorstellung einen normalen Alltags mit der täglichen Routine im Moment grauenhaft für mich klingt.

Welcome to Colombia

By On September 27, 2016
Nach einem sehr späten Frühstück begleitete Pablo mich noch zum Flughafen. Wir genossen ein letztes Michelada - zumindest für mich. Ich muss zugeben, dass ich Mexiko und Zentralamerika mit einem weinenden Auge verlasse. Die wunderbarsten und verrücktesten Menschen kreuzten meine Wege und ich erlebte unvergessliche Abenteuer. Ich glaube, ich habe schon einmal erwähnt, dass ich Flughäfen nicht mag. Sie sind zumeist mit Abschied nehmen verbunden. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich auch Kolumbien lieben werde. Diesmal wird auch der  Abschied von Pablo längere Zeit als nur einen Tag - so wie beim letzten Mal - andauern.


Im Flugzeug lernte ich einen netten Neu Seeländer kennen, mit dem ich interessante und lustige Gespräche hatte. Der Flug verging somit wie im Flug! Mein Couchsurfing Gastgeber Martin holte mich um kurz nach Mitternacht mit seinem Motorrad vom Flughafen ab und legte mit dem Ding eine ordentliche Geschwindigkeit an den Tag - bzw die Nacht. Aber er scheint auf den ersten Blick recht sympathisch. In diesem Sinne: Buenas noches :)

Resümee Zentralamerika/ Mexiko

By On September 27, 2016

Zu allererst  muss ich sagen, dass es mir anfangs etwas schwer fiel mich mit der Kultur in Zentralamerika zu identifizieren. Ich hing einfach noch sehr an Afrika. Außerdem ist die afrikanische Gastfreundschaft nur schwer zu übertrumpfen. Doch mit der Zeit lernte ich auch diese Länder und Leute kennen und lieben. 

Meine Erinnerungen an die einzelnen von mir bereisten Länder in Zentralamerika & Mexiko:


Costa Rica

+ wunderschöne Strände
+ atemberaubende Tierwelt - Tukane, Papageien, Affen, Waschbären, Schlangen, Krebse
+ das beste Ceviche in Zentralamerika
+ "Pura Vida" ( = das pure Leben): man hört es hunderte Male am Tag und man kann es für fast alles verwenden - Hallo, Tschüss, Mahlzeit, Danke,....
+ meine Lieblingsplätze: Uvita, Manuel Antonio, Ocotal, Montezuma

- sehr teuer, vor allem Nahrungsmittel
- Unmengen von Touristen
- für jeden noch so kleinen Wasserfall ist Eintritt zu bezahlen
- die Männerwelt ist teilweise dezent anstrengend - habe hier auch meine erste und einzige schlechte Erfahrung mit Couchsurfing gemacht
- teiweise von Touristen genervte Einheimische



Nicaragua

+ sehr billig - anscheinend das billigste zentralamerikanische Land
+ leckeres Bier: Toña
+ meine Lieblingsplätze: Granada, Popoyo, Insel Ometepe, Leon

- Touristen werden gerne abgezogen, vor allem beim Busfahren
- sehr heiß, v.a. in der Hauptstadt Managua
- keine besonderen kulinarischen Köstlichkeiten



El Salvador

+ mein zentralamerikanischer Favorit: die nettesten und gastfreundlichsten Menschen überhaupt
+ fast keine Touristen
+ superleckeres Essen: Pupusas, Yukas frittas, Suppen
+ meine Lieblingsplätze: Playa el Cuco, Suchitoto,  Concepción de Ataco, Atiquizaya, Vulkan Santa Ana

- es ist anscheinend das gefährlichste Land der Welt (ausgenommen von Kriegsgebieten), vor allem wegen der Gewalt die von den "Maras" (= kriminelle sehr gewaltbereite Banden) ausgeht
- sehr viele bewaffnete Menschen (Pistolen, Macheten), sogar in den Bussen,...
- Wanderungen können nur in Polizeibegleitung durchgeführt werden



Honduras

+ Baleadas
+ sehr freundliche Menschen
+ meine Lieblingsplätze: habe leider nicht viel gesehen, aber Copan Ruinas ist auf alle Fälle einen Besuch wert

- auch Honduras gilt als sehr gefährliches Land und man kann sich nur eingeschränkt frei fortzubewegen




Guatemala

+ ein sehr farbenfrohes Land; die Frauen sind zumeist in ihren traditionellen bunten Kleidern zu sehen
+ das typische schnelle mit der rechten Hand schnippen, was soviel heißen sollte wie "Schneller!"; sogar kleine Kinder beherrschen das schon - ich kann es leider immer noch nicht
+ Erdbeeren, Bananen, Papayas und noch viele andere leckere Früchte vor allem um Antigua
+ meine Lieblingsplätze: Antigua, Semuc Champey, der Vulkan Acatenango, die Maya Ruinen von Tikal

- teilweise etwas von den Touristen genervte Einheimische
- ich habe von einigen Reisenden gehört, dass ihnen im Bus Rucksäcke und dergleichen gestohlen wurde



Mexiko

+ traumhafte, sehr vielfältige Landschaften: Berge, Strände, tropische Regenwälder, Vulkane, Berge
+ billig
+ absolute Traumstrände in Oaxaca (meine Favoriten: Zipolite und Mazunte)
+ Michelada = Bier mit Tabasco, Chili, Salz und Zitronensaft
+ "Nieve" = selbstgemachtes Eis in Oaxaca
+ "Chapulines" = pikant gewürzte Grashüpfer in Oaxaca, besonders lecker mit Chili und Knoblauch
+ Chili, Limetten und leckere pikante Soßen
+ Besteigung des Vulkans La Malinche
+ meine Lieblingsplätze: San Cristobal, Mazunte, Zipolite, Oaxaca City, Hierve el Agua, Zacatlan de las Manzans, Tepoztlan

- irgendwann hängen einem die Tortillas zum Hals raus
- die Verkehrsmittel sind etwas teurer (dafür aber auch komfortabler)




Was alle dieser Länder gemeinsam hatten: ich hatte die absolut genialsten und besten Couchsurfing Gastgeber und lernte dadurch Freunde fürs Leben kennen!



=> Fotoalben Zentralamerika <=


=> Fotoalben Mexiko <=









Montag, 26. September 2016

ROUTE MEXIKO

By On September 26, 2016
GUATEMALA - Palenque - San Cristobal de las Casas - Puerto Escondido - Puerto Angel - Ziploite - Mazunte - La Ventanilla - La Crucetita - Oaxaca City - Hierve el Agua - Etla - Puebla - Zacatlan de las Manzanas - Cuernavaca - Tepoztlán - Grutas de Cacahuamilpa - Mexico City - KOLUMBIEN


Sonntag, 25. September 2016

Mexiko City - Tag 2

By On September 25, 2016

Museumsbesuch

Nachdem Pablo und ich uns heute Vormittag von Art - der wirklich ein ausgezeichneter Gastgeber, mit einer ordentlichen Prise Verrücktheit war - verabschiedet haben, machten wir uns ans andere Ende der Stadt auf, wo sich unsere neue Unterkunft befindet.
Heute Stand ein Museumsbesuch auf dem Plan, nämlich das "Museo de Historia Natural y Cultura Ambiental". War ganz interessant, trotzdem bin ich immer noch der Überzeugung, dass ich mich außerhalb dieser großen Städte wohler fühle.

Kolumbien....

Ob mans glaubt oder nicht - morgen geht es schon weiter nach Kolumbien. Nach ganzen 6 Monaten in Zentralamerika und Mexiko ist nun Südamerika dran. Unglaublich wie die Zeit verfliegt. Und das beste: meine liebe Anki kommt in einigen Tagen zu mir nach Bogota - freu mich schon soo :)


Art, Pablo und ich





Samstag, 24. September 2016

Mexico City

By On September 24, 2016
Ich bin ja wirklich kein Großstadtmensch - Mexico City hat übrigens ca 25 Millionen Einwohner - trotzdem blieb es nicht aus heute die Stadt zu erkundschaften. Es gibt ja doch einiges an Sehenswürdigkeiten. Zuerst besuchten Pablo und ich den riesigen Park "Chapultepec". Danach gings auf ins Zentrum zum zentralen Platz der Stadt, dem "Zocalo".
Besonders eindrucksvoll fand ich die enormen Menschenmassen, die sich in der Metro befanden bzw durch die Straßen drängelten. Nicht zu unterschätzen sind auch die Wegstrecken in der Stadt, um von A nach B zu kommen mit den öffentlichen kann ohne Weiteres zwei Stunden dauern. 


Eichkätzchen im Chapultepec Park

Zocalo



Freitag, 23. September 2016

Auf nach Mexiko City

By On September 23, 2016
Santiago überraschte uns heute morgen mit einem leckeren Milchshake und Kaffee. Danach gings für Pablo und mich weiter in die Stadt Mexiko
Es gibt zwei Möglichkeiten dorthin zu kommen. Variante eins dauert 1,5 Stunden, Variante zwei dauert 3 Stunden ist dafür aber um die Hälfte billiger. Natürlich entschieden wir uns für die billigere Variante ;)

Als wir uns mit dem Bus der Millionenstadt näherten, war diese eingehüllt in graue Wolken. Pablo klärte mich auf, dass dies alles Abgaswolken wären, die die Stadt ständig einhüllen. Schauderlich.
Zuerst suchten wir einen Freund von Pablo auf, bei dem wir bis zum späten Nachmittag bleiben konnten, da unser Couchsurfing Gastgeber Art erst am Abend nach Hause kam. Bei Art angekommen, hieß er uns herzlich in seiner kleinen Ein-Zimmer-Wohnung willkommen. Wir verbrachten den Abend mit Karten spielen und interessanten Gesprächen. 

Donnerstag, 22. September 2016

Las Grutas de Cacahuamilpa

By On September 22, 2016

Auf Umwegen zum Busbahnhof 

Der Plan des heutigen Tages: die Höhlen von Cacahuamilpa besuchen. Unseren Informationen zufolge wären es wohl 1,5 Stunden von Cuernavaca aus. Leider gestaltete sich bereits der Weg von Santiagos Haus zu dem gewünschten Busbahnhof als äußerst schwierig. Santiago hat es wohl nicht so mit Wegbeschreibungen, es war nämlich nicht das erste Mal, dass er uns in die Irre führte. Wir saßen erstmals im falschen Bus, da uns dieser nicht zum gewollten Busbahnhof brachte. Der Fahrer erklärte uns, dass wir aber mit dem Bus Nr. 16 dort garantiert hinkommen. Na gut, also die Nummer 16. Sicherheitshalber fragten wir auch diesen Busfahrer nochmals ob er garantiert dort hinfahre, da die Zeit bereits knapp war. Dieser bejahte. Schlussendlich waren wir wieder am falschen Ende der Stadt. Pablo und ich beschlossen niemanden mehr zu trauen, sondern mit Google Maps bewaffnet so schnell wie möglich zu unserem Ziel zu rennen. Genau zwei Minuten vor Abfahrt konnten wir diesen erreichen. Glück gehabt. 


Die Höhlen von Cacahuamilpa 

Die Höhlen von Cacahuamilpa versetzten uns in ordentliches Staunen. Ich habe noch nie so eine große und beeindruckende Höhle gesehen. Zum einen ist sie richtig hoch und zum anderen sind die riesigen Tropfsteinskulpuren atemberaubend. Nach über einer Stunde Erkundungstour wanderten wir noch in der schönen Umgebung herum. An einem kleinen Wasserfall legten wir eine Planschpause inklusive Klettereinheit ein.










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