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Donnerstag, 7. Januar 2016

Welcome to Malawi

Dass man beim Reisen immer schön gemütlich ausschlafen kann stimmt eindeutig nicht. Frühmorgens klingelte der Wecker schon wieder. Aber ich habe richtig gut geschlafen. Hier in Mbeya ist es um einiges kühler als in Daressalaam. Es war generell spannend wie viele Klima- und Vegetationszonen wir gestern bei der Busfahrt durchfuhren. Da war so ziemlich alles mit dabei: Steppe, Regenwald, Berge, Hügel, Flachland,... Außerdem sahen wir Affen, Zebras und Giraffen.

Nach einem schnellen Frühstück machten wir uns sogleich auf die Suche nach einem Transport nach Malawi. Wir fanden diesen auch. Doch bereits nach 20 Minuten Fahrt gab das Ding den Geist auf. Also hieß es aussteigen und auf ein neues Gefährt warten. Nach einer guten Stunde erreichten wir die Grenze zu Malawi. Wir mussten ca 15 Minuten laufen um den Grenzposten zu erreichen. Der Weg dorthin war ziemlich anstrengend da uns eine Masse von Männern verfolgte und auf uns einredeten bzgl Geldwechseln, Transport usw. Die Sache mit dem Visum dauerte eine gute Stunde. Die Atmosphäre im Immigration-Office war richtig locker-fluffig und mit Robbie Williams Hits unterlegt. Die Grenzbeamten waren zu sämtlichen Späßen aufgelegt.

Der erste Eindruck von Malawi ist äußerst positiv. Die Landschaft ist ein Traum und die Menschen sind sehr freundlich und sprechen vor allem großteils gutes englisch. Nach der Grenze gönnten wir uns erstmals ein kühles Bier und dann warteten wir auf einen Minibus nach Karonga. Dieser war wieder einmal - oh Wunder - maßlos überfüllt.
In Karonga konnten wir nach kurzem Suchen eine tolle supergünstige Unterkunft für gerade mal zwei Euro finden. Es ist wirklich beeindruckend wie anders Malawi im Gegensatz zu Tanzania ist, plötzlich gibt es keine Mopedtaxis und keine Bajajis mehr sondern nur noch Fahrradtaxis, keine verschleierten Frauen mehr, die Preise sind viel niedriger und die Menschen total locker drauf.

Nachdem wir unsere Handys auf malawisches Netz umgemeldet haben probierten wir den Spaß mit den Fahrradtaxis gleich aus. Das war ein Abenteuer. Sonja und ich hatten ein Kleid an und mussten uns deshalb quer auf den Gepäcksträger setzen, was das ganze nochmals erschwerte. Aber wir hatten unheimlichen Spaß und vor allem hatten die Jungs eine ordentliche Kraft beim Treten. Außerdem kostete es so gut wie nichts. Der Malawisee hat mich total fasziniert. Wunderschön und superwarm. Ein paar Malawis badeten - teilweise nackt - neben uns. Wir genosseen die Abendstimmung dort und machten uns dann wieder auf den Weg in unsere Unterkunft.

Sonja und ich im Bus

Strohdachhäuser in Malawi

Kinder verfolgten uns in Scharen



Patrick, Sonja und ich


Abendstimmung am Malawisee

unsere Fahrradtaxifahrer

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