Abenteuer in Los Gigantes
Los Gigantes, Teneriffa
Eigentlich überlegten Sdravko und ich, ob wir die nächsten Nächte wieder irgendwo draußen schlafen sollten. Der Wetterbericht schien aber dermaßen schlecht, dass wir uns einen Plan B überlegten. Es sollte bis auf 1.500m herunterschneien und es sind heftige Regenstürme angekündigt.
Unser Plan B war Los Gigantes. Es ist der westlichste Ort Teneriffas. Das einst verträumte Fischerdorf entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem beliebten Touristenzentrum. Seine imposante Steilküste fällt bis zu 450m senkrecht in den Atlantik hinein. Der Ort erinnert mich tatsächlich ein bisschen an Puerto de Mogán auf Gran Canaria.
Bevor wir uns mit dem Bus auf dem Weg nach Los Gigantes machten, spazierten wir noch ein wenig an der Küste von Puerto de la Cruz entlang - in der Hoffnung ein paar Früchte zu finden. Da leider gerade nicht Saison ist, fanden wir bis auf ein paar Ashwagandha Beeren nicht viel Essbares. Sehr beeindruckend fand ich aber die Blüten der Passionsfrüchte:
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| Die wunderschöne Blüte der Passionsfrucht |
Unsere Unterkunft in Los Gigantes versetzte uns in Staunen. Wir buchten ein Appartment für 18 Euro pro Person und Nacht. Unsere Erwartungen waren also nicht besonders hoch. Das Ganze in einem Apparthotel. Bereits beim Betreten des Hotels erschien es uns recht nobel. Es gibt sogar zwei beheizte Pools. Unser Appartment ist riesig groß (70m²) mit Küche, Waschmaschine, Wohnzimmer, riesiger Terrasse und für jeden ein eigenes Schlafzimmer und als Draufgabe sogar noch zwei Badezimmer. Nicht schlecht! Vor allem wenn man bedenkt, dass ich auf Gran Canaria oft schon 20 Euro für ein Bett im Schlafsaal bezahlt habe. Wegen dem Corona ist das Hotel fast leer - unser Glück ;)
Los Gigantes: Skywalk und Durchquerung zweier Wassertunnel
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| Der Eingang zum zweiten Wasserstollen, der ganze drei Kilometer lang ist. |
Regenschauer....
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| Vulkanische Gesteinsformationen am "Charco del Diablo" |

















































