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Dienstag, 14. März 2017

Auf nach Riobamba - Vorbereitung Chimborazo


Vorbereitung auf die Chimborazo Besteigung 

Der Tag X steht nun vor der Türe. Morgen starte ich  meinem Guide Ñato die Besteigung des höchsten Berges Ecuadors, den Chimborazo mit seinen 6.310 m. Das ganze wird eindeutig kein Kinderspiel werden und man muss auf alle Fälle Gletschererfahrung und Erfahrung im hochalpinen Gelände mit sich bringen. Weiters ist eine ausreichende Akklimatisierung Voraussetzung, um einen solchen Berg zu besteigen. Die letzten Tage bzw Wochen habe ich in meiner Freizeit so gut wie jede freie Minute zum Bergsteigen bzw für körperliche Betätigungen genutzt. Vorgestern bin ich den Rucu Pichincha ein fünftes Mal bestiegen und seitdem bin ich am Ruhen und Kräfte sammeln für den morgigen Tag. Ich habe die letzten Tage auch etwas mehr auf gesunde und kohlenhydratreiche Ernährung geachtet.

Tja, nun kann ich nur noch hoffen, dass alles gut geht. Im Prinzip machen mir vor allem drei Dinfe Sorgen, die schief gehen könnten:
1. Habe schon von unmotivierten Guides gehört, die die Besteigung in einem viel zu schnellem Tempo starten, damit man stark ernüdet und somit vorzeitig umkehren möchte.
2. Das Wetter ist dermaßen schlecht, so dass eine Besteigung nicht möglich ist.
3. Ich bekomme massive Probleme mit der Höhe.

Also bitte ganz fest Daumen drücken. Gestern traf ich mich noch mit David, der mir liebenswürdigerweise einiges von seinem Equippment geliehen hat.

Auf nach Riobamba zu Fausto

Derzeit bin ich auf dem Weg nach Riobamba, dem Ort am Chimborazo. Dort werde ich bei Fausto Couchsurfen. Dieser hat mir übrigens auch einen tollen und vor allem preiswerten Guide empfohlen, er heißt Ñato. Ñato verlangt 80 USD pro Tag, weiters muss ich die Schutzhütte, die Verpflegung und die Anreise bezahlen. Das macht dann in etwa: 160 USD Guidegebühren (80x2), 30 USD Schutzhütte (15x2 also für mich und ihn) und ~ 20 für Essen und Anreise. Equippment wie Steigeisen, Eispickel, ordentliche Bergschuhe, Seil und Helm stellt mir Ñato gratis zur Verfügung. Damit wären wir bei etwa 210 USD für alles, was gar kein so schlechter Preis ist. Von diversen Agenturen bekam ich Angebote von etwa 600 USD für das Ganze.

Der morgige Tag

Auf alle Fälle werde ich mich morgen früh mit Ñato treffen, dann überprüfen wir mein Equippment und dann gehts auch schon los. Zuerst mit dem Bus zum Nationalparkeingang des Chimborazo. Dann etwa 2-3 Stunden Gehzeit zur Schutzhütte, die auf etwa 5.000 m liegt. Dort werden wir essen und uns bis etwa 22 Uhr ausruhen und an die Höhe gewöhnen. Um etwa 22 Uhr starten wir dann die Gipfelbesteigung. Wenn alles gut geht, werden wir diesen am Donnerstag Morgen etwa zum Sonnenaufgang erreichen.




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