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Mittwoch, 6. April 2016

Angekommen in Alajuela - Fahrt nach San José

Nun bin ich erst wenige Stunden in Costa Rica und ich habe bereits festgestellt: Ich liebe dieses Land!

Um 3:30 Uhr morgens laut der lokalen Uhrzeit  (man muss also minus 8 Stunden rechnen) kam ich heute in Costa Rica an. Mein Couchsurfing Gastgeber Felipe schickte mir seine Adresse im Voraus. Er meinte ich sollte einfach ein Taxi  vom Flughafen dorthin nehmen. Da hatte ich zwar ein wenig Schiss davor, weil die Taxifahrer in Zentralamerika recht berüchtigt sind für Diebstähle und Entführungen, aber mir blieb um diese Uhrzeit sowieso nicht anderes übrig. Als ich den Flughafen verließ umringte mich erstmals eine Horde Taxifahrer. Da ich keine Lust auf Diskussionen mit dieser Meute hatte - ich war einfach zu müde - wimmelte ich sie ab und ging einige Meter weiter. Da sprach mich ein netter älterer Herr an und begann mit mir zu plaudern. Es stellte sich heraus, dass auch er Taxifahrer war. Der Preis, den er mir vorschlug, war okay also willigte ich ein. Wir fuhren los. Plötzlich schien das Gefährt nicht mehr zu funktionieren und das genau in einer sehr dunklen Gasse. Oh nein, das ist doch genau die typische Situation. Das Taxi geht "zufällig" irgendwo im nirgendwo ein und dann wird man ausgeraubt. Ich malte mir bereits jegliche Horrorszenarien aus. Das Herz rutschte mir förmlich in die Hose. Der Fahrer schien recht nervös zu werden und begann am Auto herumzuschrauben. Er entschuldigte sich hunderte Male für diese Unannehmlichkeiten. Und siehe da, nach 15 Minuten fuhr das Ding wieder. Was war ich erleichtert. Der Start in einem neuen Kontinent wird mir wohl immer schwer gemacht, das war damals in Uganda schon so, als mich das Hostel einfach nicht wie vereinbart vom Flughafen abholte. 
Zuguterletzt brachte mich der Fahrer sicher zu Felipes Haus. Er wartete sogar noch mit mir bis mein Gastgeber persönlich vor mir stand.

Felipe scheint ein superlieber Kerl zu sein. Er wohnt mit seinem Lebensgefährten "Mike" zusammen. Ich machte noch ein kurzes Nickerchen, danach ging ich mit den zwei Jungs Mittagessen. Das Preisniveau scheint in Costa Rica ordentlich gesalzen zu sein. Ganze 8 Dollar kostete das Vergnügen, wobei wir in ein einfaches Restaurant gingen und auch nichts Außergewöhnliches aßen.

Nachmittags startete ich mein erstes Busabenteuer und machte mich auf in die Hauptstadt San José. Das Ganze gestaltete sich schwieriger als erwartet, da die Costa Ricaner schlechter englisch sprechen als die meisten Afrikaner. Das Gute ist aber, dass sie schönes spanisch sprechen und ich somit sogar teilweise ein paar Brocken verstehe.
In San José traf ich mich mit Nicholas aus den USA und wir erkundeten die Stadt ein wenig. Später werde ich mit Felipe und Mike noch etwas trinken gehen! 

Ich bin schon gespannt, was mich hier in Costa Rica noch für Abenteuer erwarten werden.

meine Gastgeber Mike und Felipe

Die Währung in Costa Rica heißt: Colones
1 Euro sind ca 600 Colones



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