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Freitag, 11. November 2022

Meine Tage hier im Cliffbase

By On November 11, 2022

Sveta Nedjelja, Insel Hvar, Kroatien

Langsam aber sicher bin ich im absoluten Entspannungsmodus angekommen. Die Tage hier verlaufen sehr ruhig und sämtlicher Stress ist in eine weite Ferne gerückt. Mit der Morgendämmerung stehe ich meistens um kurz nach sechs auf. Dann wird erstmal der Sonnenaufgang bei einer Tasse Kaffee bestaunt. 

Guten Morgen :)

Nach dem Frühstück folgt eine kurze Yogaeinheit. Danach mache ich mich auf vom Cliffbase - das Hostel in dem ich mit den anderen drei Freiwilligenarbeitern wohne - ins Dorf Sveta Nedjelja. Es führt ein 15- bis 20-minütiger Wanderweg dorthin. Miro erwartet mich dort meist so um neun Uhr. Vorher gehe ich oft noch in den Mini-Markt, die einzige Einkaufsmöglichkeit im Dorf. Er hat nur am Vormittag ein paar Stunden geöffnet und dann erst wieder am Abend. Neben dem Eingang sitzen schon am frühen Morgen biertrinkende Männer mit der Besitzerin, die sich eine Zigarette nach der nächsten anzündet. Die Auswahl an Lebensmitteln ist wirklich sehr, sehr begrenzt. Meistens gibt es frisches Weißbrot, Milch, Käse, Nudeln, Süßigkeiten, Alkohol und ein paar ranzige Zwiebeln und Kartoffeln, die schon Triebe haben *lach*. Aber  in der Not muss man sich mit diesen Zutaten zufrieden geben. 

Miro teilt mir dann meine Aufgaben für den jeweiligen Tag zu. Diese Woche musste ich beispielsweise eines seiner Appartements putzen, Weinflaschen sterilisieren, Wein abfüllen und verkorken, sein Auto putzen, etc. Die Arbeiten dauern etwa zwei bis vier Stunden. Den restlichen Tag habe ich dann frei. Mittags kocht Miro für uns Freiwilligenarbeiter meistens noch eine kleine Mahlzeit im Cliffbase. Pavel, der Tscheche und Ricardo, der Kolumbianer, werden da schon mehr gefordert. Sie sind am Kiessäcke schleppen, Mauern bauen, zwischendurch wird der Fels mit Dynamit gesprengt, etc. Miro scheint zwischen "Männer- und Frauenarbeit" eine große Unterscheidung zu machen. Flavia, die Italienerin, verbringt ihre Tage im Hostel, um etwaige Kletterer zu empfangen und die kleinen Alltagsarbeiten zu erledigen. Dazwischen gibt sie online Spanisch-Nachhilfestunden, um sich ein bisschen was dazu zu verdienen. 

Der Weinkeller von Miro


Nach getaner Arbeit starte ich Erkundungswanderungen oder gehe Schnorcheln. Das Meer hat immer noch über 20 Grad und auch die Außentemperatur ist tagsüber noch super angenehm. Die Unterwasserwelt ist wirklich eindrücklich. Es gibt unzählige Seeigel, Seegurken und kleinere und größere Fische. Mit etwas Glück sieht man auch Oktopusse und Moränen. Bis auf meinen Ankunftstag gab es immer strahlenden Sonnenschein. Abends wird dann gekocht und wir Freiwilligen sitzen gemütlich zusammen und plaudern bei einem Glas Bio-Wein von Miro. Er ist nämlich sehr bedacht darauf, dass seine Arbeiter stets mit genügend Wein versorgt sind ;) Auch ansonsten ist er sehr um unser Wohlergehen besorgt. Miro ist zwar kein Mann großer Worte und kommt manchmal etwas ruppig rüber. Seine Taten zeigen aber, dass er ein großes Herz hat. So gegen 21 Uhr gehen wir dann meistens auch schon ins Bett. Ich merke gerade wie sehr ich es liebe - und vor allem: wie gut es dem Körper tut! -  früh schlafen zu gehen und früh aufzustehen. 

Das Hostel liegt in einer absolut paradiesischen Lage zwischen den Klippen. Das Meer hier ist türkisblau und kristallklar. Von meinem Bett aus höre ich noch das Meeresrauschen. Ebenso spektakulär wie die Sonnenaufgänge sind auch die Sonnenuntergänge. Die Sonne geht nämlich direkt über dem Meer unter. Der Himmel verfärbt sich zuerst orange dann blutrot. Ich bin regelrecht verliebt in diesen Ort. 


Via Ferrata Mirko


Sveti Nikola 626m - der höchste Punkt der Insel


Sonnenuntergang :)

Nun steht das Wochenende vor der Türe, das heißt ich habe zwei Tage frei. Wenn das Wetter so schön bleibt werde ich eine kleine Inselüberquerung machen. Und bei dieser Gelegenheit auch gleich mal frisches Obst und Gemüse kaufen.


Also dann, gute Nacht!

Eure Michi :)

 



Sonntag, 6. November 2022

Angekommen in Sveta Nedjelja auf der Insel Hvar

By On November 06, 2022

 

Sveta Nedjelja, Hvar, Kroatien


Hier werde ich die nächsten 2,5 Wochen wohnen :)

Das Daumen drücken hat sich auf alle Fälle ausgezahlt. Um 14:30 Uhr bin ich dann gestern bei Sturm und Regen mit der Fähre auf die Insel Hvar gefahren. Der Wind war dermaßen stark, dass mein Regenschirm in weniger als einer Minute komplett kaputt und verbogen war. Klatschnass saß ich dann etwa zwei Stunden lang auf der Fähre. Das Ticket kostete 43 Kuna (= 5,70€). Ich kam in der Stadt Stari Grad an. Miro - mein Workaway Gastgeber - meinte, ich sollte mir im Supermarkt noch Notwendiges kaufen, da es in dem Dörfchen, wo ich die nächsten 2,5 Wochen sein werde, keine Einkaufsmöglichkeiten gäbe. Ich schlenderte durch die Supermarktregale als plötzlich ein Typ etwa Mitte fünfzig mit ziemlich verdeckten und löchrigen Kleidern vor mir stand. Es dauerte eine Weile bis mir klar wurde, dass es sich hier um Miro handelte *lach*. Es stellte sich aber heraus, dass er ein super lieber Kerl ist. Er ist Slowake und lebt seit über zwanzig Jahren auf der Insel. In dieser Zeit hat er hier einiges aufgebaut: ein tolles Hostel mitten in den Klippen, einige Ferienaparmtens, er stellt selber Wein und Olivenöl her und hat einen Klettersteig und eine ganze Menge an Kletterrouten rund um sein Hostel in die Klippen gebaut. 


Aufgrund des schlechten Wetters konnte er mich gestern nicht mehr in das Hostel bringen, in dem ich wohnen werde, da dort nur ein Wanderweg hinführt. Er ließ mich deshalb in einem seiner Ferienapartments in Sveta Nedjelja schlafen. Vorher zeigte er mir aber noch seinen Weinkeller und es gab obendrauf noch eine ordentliche Weinverkostung. So lässt sichs auf alle Fälle leben. 


Morgenwanderung 

Ich habe hervorragend geschlafen und startete gleich voll motiviert eine kleine Morgenwanderung. Das Wetter hatte mittlerweile umgeschlagen und die Sonne strahlte vom Himmel. Die langen Hosen hätte es heute jedenfalls nicht gebraucht. Bei meiner Erkundungstour entdeckte ich die Ruinen einer Kirche, welche in eine Höhle gebaut ist.



Blick auf das Dorf Sveta Nedjelja 



Angekommen im Paradies

Mittags holte mich Miro dann ab. Gemeinsam mit seinem Sohn, dessen Frau und deren Kind fuhren wir mit einem kleinen Motorboot zum Hostel. Es heißt übrigens Cliffbase. Dort angekommen konnte ich es kaum fassen: es ist noch viel schöner dort, als auf den Fotos, die ich bisher gesehen hatte. Man könnte es auch über einen 20-minütigen Wanderweg vom Dorf aus erreichen. Aber Miro musste sowieso ein paar Sachen dorthin bringen, deshalb nahmen wir das Boot. Seht nun selbst:

Das Cliffbase Hostel gebaut in die Klippen und darunter eine wunderschöne Badebucht. Dahinter gibt es unzählige Kletterrouten. 

Die Küche des Hostels

Mit mir sind noch drei andere Freiwilligenhelfer dort: ein Tscheche "Pavel" und ein Pärchen: "Flavia", eine Italienerin und "Ricardo", ein Kolumbianer. Pavel und Ricardo sprechen kein Englisch, aber gut, mit dem einen kann ich ja Spanisch reden und mit dem anderen funktioniert es mit Händen und Füßen auch ;)

Miro lud uns noch zum Grillen ein und düste dann gemeinsam mit seinem Sohn und dessen Familie wieder ab. Er selbst wohnt nämlich im Ort. 

Diese Ruhe hier ist einfach super idyllisch. Außer dem Meeresrauschen und den Möwen hört man gar nichts. Da nun Nebensaison ist, sind im Moment auch keine Gäste hier. Meine Arbeiten für die nächsten Tage werden recht vielfältig sein: das Hostel und die Apartments putzen, mit den Oliven und dem Wein helfen etc. 

Am Nachmittag ging es für mich dann erstmals ab ins Meer. Das Wasser ist tatsächlich noch sehr warm, über zwanzig Grad. Es ist kristallklar, das Einzige worauf man aufpassen muss sind die unzähligen Seeigel. Jetzt genoss ich gerade noch einen wunderschönen Sonnenuntergang und bin nun sehr gespannt darauf was die Zeit hier noch so bringen wird. 

Mein erster Sonnenuntergang hier :)



Gute Nacht!


Eure Michi :)



=> Hier findest du noch mehr Fotos und Videos von der Insel Hvar <=





Samstag, 5. November 2022

Verregnete Tage in Split

By On November 05, 2022

 

Split, Kroatien


Lange Fahrt nach von den Plitvicer Seen nach Split

Ich hatte ein Riesenglück, der Bus ist am Donnerstag tatsächlich noch gekommen. Und auch diesmal wieder überpünktlich - etwa fünf Minuten vor der mir mitgeteilten Abfahrtszeit sind wir schon wieder losgefahren. Dafür hat sich die Busfahrt dann ins Unendliche gezogen. Laut Google Maps würde eine Autofahrt nach Split knapp dreieinhalb Stunden dauern. Wir waren über sechs Stunden unterwegs. Grund dafür war wohl, dass wir nicht die schnellste Route genommen haben und dafür in jedem Kaff hielten. Der Bus war dafür super gemütlich und es war für ausreichend Klopausen gesorgt ;) Zudem waren nicht einmal die Hälfte der Sitze besetzt. 


Um kurz nach 20 Uhr kam ich dann in Split an. Es war schon stockdunkel aber noch angenehm warm. Diesmal hatte ich mit Couchsurfing Gastgebern leider kein Glück. Es war schon in Zagreb schwierig jemanden zu finden, aber hier in Split habe ich bestimmt zehn Anfragen verschickt und keiner hat geantwortet. Kann auch sein, dass es in Europa generell schwerer ist als in Afrika oder Lateinamerika. War aber auch nicht weiter schlimm, denn ich buchte dann ein hübsches kleines Appartment. Dieses zu finden gestaltete sich etwas schwieriger in den engen, verwinkelten Gassen der Stadt. Im Endeffekt habe ich mich dann komplett verirrt und die äußerst liebe Gastgeberin ist mich abholen gekommen. 


Wolken, Regen & Sturm in Split

Es scheint so als hätte ich schlechtes Wetter nach Split gebracht. Nachdem es auch hier die letzten Tagen sommerlich warm war, war es am Freitag Morgen stark bewölkt und windig. Da für den Nachmittag Regen angekündigt war, startete ich gleich am Morgen mit eine Erkundungstour. Zuerst suchte ich den Hafen auf, um zu fragen zu welchen Uhrzeiten die Fähren morgen auf die Insel Hvar - mein nächstes Ziel - starten. Die Antwort war ernüchternd: Aufgrund des schlechten Wetters könnte es sein, dass die Fähren und Katamarane nach Hvar gecancelt werden, so wie dies scheinbar auch heute der Fall sei. 



Ich beschloss in Richtung Altstadt weiterzugehen. Die Straßen waren großteils menschenleer. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass sich hier im Sommer normalerweise riesige Massen an Touristen durch die Gassen drängen. Irgendwann begann es dann zu regnen. Ich suchte ein kleines Lokal auf, um mir Kaffee und ein Frühstück zu bestellen. Dabei passierte mir wohl ein kleiner Fehler, denn ich landete scheinbar in einer Eisdiele, was mir aber erst im Nachhinein bewusst wurde. Somit habe ich mir zum Frühstück tatsächlich Eiscreme bestellt - in der Annahme es sei eine Frückstücksbowl. Es war ja letztendlich sehr lecker, aber bei strömenden Regen am frühen Morgen könnte ich mir eigentlich Besseres vorstellen als Eiscreme *lach*.  

Am Nachmittag kam kurz die Sonne durch, dann ging es aber schon wieder weiter mit Sturm und Regen. 


Weiter geht es nach Hvar...

... aber natürlich nur wenn die Fähre abfährt. Heute am Samstg um 14 Uhr sollte es soweit sein. Draußen regnet es immer noch in Strömen. Drückt mir die Daumen! Immerhin sollte ich heute meinen Freiwilligenjob auf Hvar starten. 



Eure Michi :)


Donnerstag, 3. November 2022

Nationalpark Plitvicer Seen im Herbst

By On November 03, 2022


Plitvicer Seen, Kroatien


Nationalpark Plitvicer Seen 


Auf geht's zu den Pltvicer Seen

Nachdem ich auf Ivan's Sofa erstaunlich gut geschlafen habe, machte ich mich dann am Dienstag Morgen auf zum Busbahnhof. Um 10:30 Uhr sollte ein Bus zu den Plitvicer Seen fahren, bzw genauer gesagt in das Dörfchen Jezerce, in dem ich meine Unterkunft gebucht habe. Es liegt etwa 40 Gehminuten vom Nationalpark entfernt. 


Am Busbahnhof lief alles reibungslos und ich konnte problemlos das Busticket kaufen, welches 110 Kuna (ca 14,50 €) kostete. Für das Gepäck werden zusätzlich mit 7 Kuna (ca 0,93 €) verlangt. Der Bus fuhr überpünklich los und die Fahrt dauerte gut zwei Stunden. Der Busfahrer war äußerst aufmerksam und fragte in gebrochenem Englisch mehrmals nach, an welcher Haltestelle er mich genau rauslassen müsse. 


Angekommen in Jezerce

Das kleine Dörfchen Jezerce besteht nur aus ein paar Häusern. Die Gastgeberin meiner Unterkunft ist super lieb und machte sich vor allem Sorgen darüber, ob ich denn eh etwas zu essen dabei hätte, weil am Dienstag ja ein Feiertag - Allerheiligen - war, und somit wirklich alles in der Umgebung geschlossen hatte. Daran habe ich gar nicht gedacht, aber wie es der Zufall so will habe ich mir dermassen viel Wegzehrung eingepackt, dass das locker für den ganzen Tag reichte. Mein Zimmer kostete umgerechnet 26€ die Nacht, das war auch das günstigste, welches ich in der Gegend hier finden konnte. Es gibt eine kleine Küche, in der man kochen kann und zu meiner Freude einen riesigen Balkon. Für diese Jahreszeit war es ungewöhnlich warm, es hatte ganze 24 Grad. Ich gönnte mir erstmal einen Kaffee und ließ mir die Sonne ins Gesicht scheinen. Da es erst früher Nachmittag war, erkundete ich dann noch ein wenig die Umgebung.


Passend zu Allerheiligen fand ich sogar einen Friedhof


Der Nationalpark Plitvicer Seen

Am Mittwoch Morgen startete ich bereits um 7:30 Uhr in Richtung Nationalpark. Vorher deckte ich mich im Supermarkt des kleinen Dörfchens Mukinje noch mit allerhand Wegzehrung ein. Immerhin hatte ich vor den ganzen Tag im Park zu verbringen. 


Der Nationalpark Plitvicer Seen ist übrigens der größte und älteste Nationalpark Kroatiens. Er ist für seine 16 kaskadenförmig angeordneten Seen bekannt, die durch Wasserfälle miteinander verbunden sind und sich in eine Kalksteinschlucht hinein erstrecken. 


Der Park hat zwei Eingänge, wobei Eingang 1 der überlaufenere ist. Von meiner Unterkunft aus, war zum Glück der Eingang 2 näher. Ich bezahlte 80 Kuna (ca 10,60 €) Eintritt. Die wunderschöne Landschaft erstrahlte in den schönsten Herbstfarben. Ich konnte es kaum glauben, dass ich fast auf fast keine anderen Leute traf. Von vielen Seiten habe ich nämlich schon gehört wie furchtbar überlaufen dieser Nationalpark sein sollte. Es gibt wohl keine bessere Jahreszeit diesen Park zu besuchen als den Spätherbst: der Eintrittspreis sinkt nämlich ab 1.11. beträchtlich, es sind nur noch sehr wenige Menschen unterwegs und zudem ist die Herbstlandschaft super eindrücklich. 



Es gibt verschiedene Routen im Park. Ich entschied mich für die längste - die "Route K", welche etwa 18 km lang ist. Im Endeffekt bin ich so gut wie  alle nur existierenden Wege abgegangen - und noch ein paar inoffizielle obendrauf. Als ich an einigen Stellen auf die  Hauptroute kam, war da schon um Einiges mehr los, aber abseits davon konnte man absolute Ruhe genießeh. Auf der Hauptroute gibt es auch kleine Minifähren  und Busse, die man mit dem Eintrittsticket kostenlos benutzen kann. 




Route K

Ich bin insgesamt an dem Tag über 32 Kilometer  und knapp 600 Höhenmeter gewandert. Am meisten bereute ich es, dass ich keinen Bikini mitgenommen hatte, denn das glasklare Wasser verführt wirklich zum Hineinspringen - vor allem bei diesen sommerlichen Temperaturen. Vermutlich ist das Baden zwar nicht erlaubt, aber da ich teilweise wirklich an versteckte Stellen kam, hätte ich es bestimmt wagen können. 




Zum Schluss bin ich dann sogar noch mit einer Mini-Fähre gefahren 

Mission Busticket

Neben der wunderschönen Wanderung war es gestern zudem noch mein Ziel herauszufinden wo ich ein Busticket für mein nächstes Ziel Split finden konnte. Die Informationen im Internet waren nicht sonderlich vertrauenswürdig. Auf einigen Webseiten stand, dass im November gar keine Busse dorthin fahren, auf anderen fand ich einen einzigen Bus mit etwas ungünstigen Zeiten. In der Hochsaison fahren scheinbar über sechs Busse täglich diese Strecke. Ich erkundigte mich also an den Info-Schaltern am Eingang des Nationalparks. Doch leider konnte mir absolut keiner eine Auskunft geben. Letztendlich bin ich das Risiko eingegangen und habe einfach ein Ticket online gebucht. Nun kann ich nur ganz stark hoffen, dass dieser Bus heute auch kommt. 


Weiter geht es nach Split

... das hoffe ich zumindest. So ganz vertraue ich dieser Online-Buchung nämlich immer noch nicht. Der Bus sollte um 13:50 Uhr den Eingang 1 des Nationalparks passieren. Meine liebe Gastgeberin in  Jezerce hat mir erlaubt bis dahin noch in meinem Zimmer bleiben zu können.


Nun werde ich noch ein bisschen die Sonne auf meiner Terrasse genießen. 

Also dann, ich melde mich wieder sobald ich in Split bin


Eure Michi :)




=> Hier findest du noch mehr Fotos und Videos von den Plitvicer Seen <=









Montag, 31. Oktober 2022

Angekommen in Zagreb

By On Oktober 31, 2022

Zagreb, Kroatien


Wie die Zeit vergeht

Es ist einfach unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. Tatsächlich habe ich seit meiner letzten Reise nach Kenia schon wieder über ein halbes Jahr gearbeitet. Das heißt es ist wieder Zeit zu reisen ;) Diesmal werden es "nur" drei Monate sein, anstatt der ansonsten üblichen fünf. 


Pläne

Ich habe beschlossen dieses Mal in Europa zu bleiben. Meine hauptsächlichen Reiseziele werden Kroatien, Griechenland und Schweden sein. In jedem dieser Länder werde ich 2-3 Wochen einen Workaway Job machen. Das soll heißen, dass ich gegen ein paar Stunden Arbeit am Tag Kost und Logis kostenlos gestellt bekomme. 


Erster Stopp: Zagreb

Nachdem ich nun eine Woche bei meiner Familie in Österreich verbracht habe, machte ich mich heute mit dem Zug auf den Weg nach Zagreb. Dort werde ich eine Nacht bei meinem Couchsurfing Gastgeber Ivan - ich glaube ich Kroatien heißen so gut wie alle Männer so - verbringen. Morgen sollte es dann weitergehen zu den Plitvicer Seen. Touristenattraktionen sind ja eigentlich gar nicht mein Ding, aber ich habe die große Hoffnung, dass dieser eigentlich wunderschöne Nationalpark in der Nebensaison nicht so überlaufen ist wie sonst. 


Zu meinem Glück war der Zug von Villach nach Zagreb fast leer. An gefühlt jeder zweiten Haltestelle kam ein neuer Schaffner um die Fahrkarten zu kontrollieren. Als Schwarzfahrer hätte man es hier also nicht besonders leicht. Die Zugstrecke war super schön, vor allem der Teil, der durch Slowenien führt. An der kroatischen Grenze kam dann eine Horde an Polizisten in den Zug die genauestens alle Ausweise kontrollierten. 


Am Weg nach Zagreb in einem halb leeren Zug

Im Zug habe ich meinen ersten Kuna gefunden - mein Glückskuna :)

Um kurz nach 17 Uhr kam ich dann pünktlich in Zagreb an. Aufgrund der gestrigen Zeitumstellung war es schon ziemlich dunkel. Zuallererst suchte ich mir einen Bankomaten, um ein paar Kuna abzuheben. Ivan schickte mir seine Wohnadresse. Laut Landkarte sollten es etwa 45 Minuten zu Fuß dorthin sein. Nach der langen Zugfahrt war der Spaziergang eine Wohltat, obwohl ich wirklich so gut wie gar nichts von der Gegend sah. Erschwerend zur Dunkelheit kam nämlich noch dichter Nebel hinzu.


Problemlos konnte ich die Wohnung von Ivan finden. Er empfing mich super nett in seinem Zuhause und servierte mir selbstgemachte kroatischer Wurst von seinen Eltern. Während Ivan nun noch auf eine Helloween-Party gehen wird, werde ich mein Schlafgemach für diese Nacht hüten: ein super gemütliches Sofa. 


Ihr werdet wieder von mir hören sobald ich bei den Plitvicer Seen angekommen bin. 


Gute Nacht!


Eure Michi :)













Sonntag, 3. April 2022

Route Kenia

By On April 03, 2022

 


Reisezeitraum & Route: 

06.11.2021 - 19.03.2022

ÖSTERREICH - Nairobi - Naivasha - Mount Longonot 2.776m - Kamere - Oloidien See - Nakuru - Eldoret - Kapkoi - Eldoret - Tinderet - Nakuru - Nanyuki - Point Lenana 4.985m /  Mount Kenya - Chogoria - Karatina - Nairobi - Kitale - Lodwar - Kakuma - Eliye Springs - Lodwar - Kitale - Mount Elgon Nationalpark - Kitale - Kisumu - Luanda Kotieno - Mfangano Island - Sindo - Kisumu - Kericho - Nairobi - Masai Mara - Nairobi - Nakuru - Nyahururu - Nanyuki - Marsabit - North Horr - Loiyangalani - Marsabit - Nanyuki - Nairobi - Lamu Island - Watamu - Nairobi - DEUTSCHLAND 








=> Hier findest du alle meine Fotoalben von Kenia <=