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Freitag, 4. März 2016

Unendliche Gastfreundschaft und weiter nach Kokstad

By On März 04, 2016
Gestern Abend überraschte uns noch Warren's Mam mit einem leckeren Abendessen. Dann gings schon bald ab ins Bettchen, denn ich hatte geplant heute so früh wie möglich Richtung Lesotho aufzubrechen.
Ich verbrachte eine unruhige Nacht, da mein Magen wieder einmal verrückt spielte. Ich denke, das sollte mir nun endlich eine Lehre sein, nicht immer alles wie wild in mich hineinzustopfen. Aber essen ist und bleibt einfach eines der schönsten Dinge, die es gibt. 

Patricks Plan war in Richtung Coffee Bay aufzubrechen, das heißt unsere Wege trennten sich heute wieder. Ich werde diesen verrückten Kerl fast ein bisschen vermissen, da unser Humor doch ziemlich auf einer Wellenlänge liegt und die alltäglichen Lachanfälle richtig gut getan haben.

Warren und seine Mutter brachten uns in die Stadt und ließen sich auch nicht davon abhalten uns noch beim Suchen der Busse behilflich zu sein. Leider schien es fast unmöglich Lesotho heute noch zu erreichen, deshalb wird mein heutiger Tagestrip vorerst nur bis Kokstad gehen. 

Im Bus versuchte ich einen Last-Minute Couchsurfing-Gastgeber in Kokstad zu finden. Leider gibt es hier nicht richtig viele Personen, die auf dieser Website angemeldet sind. Ich bekam bloß eine Absage von einem jungen Mann namens Piet, da es seiner Mutter nicht gut gehe. Kurz darauf meldete er sich jedoch bereits wieder und meinte er hätte nun einen Schlafplatz bei einer Freundin organisiert und er würde mich am Busbahnhof abholen. Und siehe da der quirlige junge Mann holte mich doch glatt wirklich ab, lud mich noch auf einen Drink ein und erzählte mir von seinem spannendem Leben als Farmer. Dann brachte er mich zu seiner Bekannten, die am Rande der Stadt in idyllischer Umgebung mitsamt der ganzen Familie wohnt. Sie vermieten kleine Häuschen an Urlauber. Da nicht viel los war, durfte ich eine für mich alleine haben. Dann wollten sie mich noch bekochen usw. Morgen möchte mich dann ein Freund von Piet unbedingt an die Grenze von Lesotho bringen, da er die Minibusse für zu gefährlich hält. Also die Gastfreundschaft hier in Südafrika ist fast unübertrefflich, so etwas erlebt man in Österreich eher selten. Ich bin zutiefst gerührt von so viel Hilfsbereitschaft. Es ist unbeschreiblich auf wie viele wundervolle Menschen ich während meiner Reise bereits getroffen bin. Ich erlebte immer wieder rührende Hilfsbereitschaft und wurde von fremden Menschen wie ein Familienmitglied aufgenommen. Im Moment geht mir eine vor allem eine Frage durch den Kopf: Wie kann ich mich für all das jemals bedanken oder revanchieren?

Donnerstag, 3. März 2016

Auf der Farm bei den Millers

By On März 03, 2016
Die Farm der Millers ist richtig idyllisches Fleckchen ca 15km außerhalb von East London. Wir wurden heute fest zum Arbeiten eingespannt oder besser gesagt fast versklavt. In der brütenden Mittagshitze mussten mussten Patrick und ich ein Loch im Garten graben. Wir wurden dafür mit leckeren Mahlzeiten versorgt, die Warren für uns zubereitete.

Nach getaner Arbeit brachte uns Warren an sein Lieblingsplätzchen. Dort mündet ein Fluss namens "Kwelera" ins Meer. Dieses Fleckchen war wahrlich atemberaubend. Wir wanderten das Flussdelta entlang und staunten nicht schlecht über die abwechslungsreiche Vegetation. Unsere Wanderung artete dann sogar noch in eine Schlammschlacht aus. Warren ist ein richtig verrückter und humorvoller Kerl. Das war wieder ein Traumtag, den ich bestimmt nicht so schnell vergessen werde.

die Farm der Millers

die Farm hat sogar einen Pool

ein kleiner Tümpel in der Nähe der Farm




Kwelera Flussdelta





Patrick, ich, Warren und Warren's Rottweiler





Mittwoch, 2. März 2016

Cape Recife und East London

By On März 02, 2016
Patrick und ich machten uns heute Mittag mit einem Minibus auf zum nahegelegenen "Cape Recife", ein Naturschutzgebiet am Meer am Rande von Port Elizabeth. Ein traumhaftes Stückchen Erde zum herumwandern. Die vielfältige Pflanzenwelt war faszinierend, ebenso die Küste, die teilweise steinig war und zum anderen aus Sanddünen bestand. Meine Bauchschmerzen machten sich mit der Zeit jedoch wieder bemerkbar, weshalb wir uns dann vorzeitig auf den Nachhauseweg machten. Aufgrund meiner "überaus gesunden Ernährungsweise", die heute aus einem frisch gegrillten halben Hühnchen zum Frühstück bestand, darf einem das Ganze aber auch nicht wundern. Der Doktor hat mir gestern ausdrücklich geraten leichte Kost zu essen, aber die Krankenschwestern wissen ja immer alles besser.

Am späten Nachmittag ging es auf nach East London. Oscar hat uns einen Transport mit einem Bekannten von ihm dorthin organisiert. Warren, Oscar's Bruder, kam auch mit. Ihre Eltern haben nämlich eine FarmPatrick und ich machten uns heute Mittag mit einem Minibus auf zum nahegelegenen "Cape Recife", ein Naturschutzgebiet am Meer am Rande von Port Elizabeth. Ein traumhaftes Stückchen Erde zum herumwandern. Die vielfältige Pflanzenwelt war faszinierend,       ebenso die Küste, die teilweise steinig war und zum anderen aus Sanddünen bestand. Meine Bauchschmerzen machten sich mit der Zeit jedoch wieder bemerkbar, weshalb wir uns dann vorzeitig auf den Nachhauseweg machten. Aufgrund meiner "überaus gesunden Ernährungsweise", die heute aus einem frisch gegrillten halben Hühnchen zum Frühstück bestand, darf einem das Ganze aber auch nicht wundern. Der Doktor hat mir gestern ausdrücklich geraten leichte Kost zu essen, aber die Krankenschwestern wissen ja immer alles besser.

Am späten Nachmittag ging es auf nach East London. Oscar hat uns einen Transport mit einem Bekannten von ihm dorthin organisiert. Warren, Oscar's Bruder, kam auch mit. Ihre Etern wohnen nämlich in East London und haben eine Farm dort. Sie haben uns eingeladen bei ihnen nächtigen zu können. Was will man mehr? Die Gastfreundschaft der Südafrikaner ist  wirklich bemerkenswert.



vielfälte Pflanzenwelt am Cape Recife



eim kleiner See, dahinter kann man die Sanddünen sehen










Dienstag, 1. März 2016

Sardinia Bay

By On März 01, 2016
Die Nacht verlief wieder relativ schlaflos, da mich erneut Bauchschmerzen und Übelkeit plagten. Ich hatte diese Beschwerden ja bereits in Lusaka, wobei sie sich nach ein paar Tagen von selbst verflüchtigten. Die letzten1-2 Wochen kamen dieselben Wehwehchen vermehrt wieder. Ich suchte also doch einen Doktor auf. Dieser bestätigte mir meinen Verdacht, dass es sich wohl um eine Gastritis handeln würde. Nun hoffe ich, dass in ein paar Tagen mittels den geeigneten Pillen wieder besser wird.

Nachmittags machte Oscar den Vorschlag zu einer schönen Bucht zu fahren. Patrick und Ozy kamen auch mit. Es war ein traumhafter Strand mit Sanddünen ringsherum. Wir genossen einen malerischen Sonnenuntergang von einer Düne aus.











Montag, 29. Februar 2016

Studenten WG

By On Februar 29, 2016
Nach einer schlaflosen Nacht im Bus wurde ich am Busbahnhof von meinem Gastgeber "Oscar" abgeholt. Er teilt seine Wohnung mit einem seiner Brüder "Warren" und seinem Freund "Ozzy". Alles Studenten. Außerdem waren heute morgen noch ein weiterer Bruder von ihm, ein weiterer Freund und noch eine Freundin da. Full House sozusagen. Ich glaube mein Aufenthalt hier könnte witzig werden. Patrick ist bei einer anderen Gastgeberin, nicht weit von mir entfernt, untergebracht.

Da ich mich heute einfach nur völlig übermüdet und fertig fühlte, gings am Nachmittag bloß auf den schönen Sandstrand, der nur 100m vom Haus entfernt liegt, zum Relaxen. Ironischerweise erfuhren Patrick und ich jetzt erst, dass zwischen Cape Town und Port Elizabeth die berühmte "Garden Route" liegt. Wir haben haben davon im Dunkeln unglücklicherweise nicht viel mitbekommen. Tja, das kommt davon wenn man zu faul ist, Reiseführer zu lesen.

Strandpromenade in Port Elizabeth 





Sonntag, 28. Februar 2016

Townshipparty und dann auf nach Port Elizabeth

By On Februar 28, 2016
Jason erzählte mir von einer Party, die jeden Sonntag in den Townships, also in den sozusagenen Schwarzenvierteln, stattfinden würde. Patrick und ich machten uns gegen Mittag dorthin auf. Wir trafen sogar Danas nochmals kurz und später tauchten noch Jason und Hayley auf. Es war ein Riesenspaß, gute Musik und ausgelassene Stimmung dort. Um ca 16 Uhr mussten Patrick und ich uns auf zum Busbahnhof machen. Heute gehts nämlich mit dem Nachtbus auf nach Port Elizabeth.


Hayley und ich

Ich, Patrick und Danas