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Dienstag, 3. Dezember 2019

Australian Camp, Dhampus & der Phewa-See



Australian Camp & Dhampus

Die gestrige Wanderung mit Pramod zum Australischen Camp und dem Dorf Dhampus war wunderschön und sehr relaxed. Zuerst fuhren wir mit dem Motorbike bis zu dem Dorf Phedi. Dort stellten wir dieses ab und fuhren die recht abenteuerliche Bergstraße mit dem Bus weiter bis nach Kande. Von hier aus starteten wir unsere Wanderung. Bis zum Australischen Camp brauchten wir etwa eine Stunde. Man muss aber dazu sagen, dass Pramod bestimmt nicht der sportlichste ist. Er schwitzte und keuchte den ganzen Weg lang unaufhörlich. Dementsprechend machten wir auch viele Pausen.



Im Camp angekommen aßen wir zu Mittag: Dal Bhat natürlich. Ich wage mich zu behaupten, dass dies mein allerbestes Dal Bhat war. Pramod erzählte mir, dass er dieses Gericht täglich zu Mittag und abends essen würde. Eine Mahlzeit ohne Dal Bhat wäre für einen Nepalesen keine richtige Mahlzeit. Das erinnert mich an Afrika und das Posho/Ugali.

Dal Bhat

Vom Australischen Camp ging es über das Dorf Dhampus zurück zum Motorbike in das Dorf Phedi. Das waren vielleicht nochmal 2 Stunden - aber halt wirklich im Schneckentempo. Die Wanderung war insgesamt wunderschön. Die üppige Natur erinnert ein wenig an einen Dschungel.

Dieses süße Baby-Hündchen entdeckten wir am Rückweg 

Zum Abendessen traf ich mich tatsächlich mit einem Schweizer. Er heißt Luca und bereist schon seit 1,5 Jahren die Welt. Wir tauschten noch jede Menge Reisegeschichten aus und verabredeten uns auch gleich zum Joggen für den nächsten Tag.

Laufrunde um den Phewa-See 

Heute morgen startete ich topmotiviert meine Laufrunde. Es sollte einmal komplett um den Phewa-See gehen, das sind etwa 30km. Luca kündigte an, dass er später nachkommen würde. Ich rannte also alleine los. Die Gegend war wunderschön.




Um die Mittagszeit wurde es aber extrem heiß. Ich genehmigte mir ein kaltes Cola und wartete währenddessen auf Luca. Bereits nach einer halben Stunde kam er an. Die restliche Strecke legten wir dann gemeinsam zurück. Es ging durch Reisfelder und kleine Dörfer. Zudem kamen wir an einem Tempel und mehreren tollen Aussichtspunkten vorbei.




Da wir zwischendurch hungrig wurden, legten wir noch eine Essenspause ein. Danach ging es nur noch schleppend weiter - mit vollem Bauch joggt es sich einfach nicht gut. Aber wir hatten ja keinen Zeitstress. Von daher beanspruchte unsere Runde letztendlich fast den ganzen Tag. Zu Abend aßen wir dann in der Bar meines Couchsurfing Gastgebers. Insgesamt ein sehr gelungener Tag!








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