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Montag, 2. Januar 2017

Weiter nach Portoviejo

Auf Umwegen zum Busterminal "Quitumbe"

Nachdem ich nun sage und schreibe 10 Tage in Quito verbrachte, geht es heute weiter nach Portoviejo. Dort gibt es anscheinend nicht viel spannendes zu sehen, aber da es auf meinem Weg nach Crucita liegt - dort wo ich wieder Hunde sitten werde - mache ich in dem Städtchen einen Zwischenstopp. Bereits der Weg zum Busterminal "Quitumbe" im Süden Quitos gestaltete sich als kleine Herausforderung. Mein Hostelbesitzer meinte, ich müsste bloß drei Häuserblöcke gehen und von aus fahre der Metrobus direkt zum Busterminal. Als ich mich in dem besagten Bus befand, fuhr dieser natürlich nicht direkt zum Terminal. Ich sollte zwei Stationen später aussteigen, da würde es dann einen Direktbus geben. Gesagt getan. An dieser Haltestelle ausgestiegen - oh welch Wunder - sagte man mir, dass ich hier falsch sei. Ich musste also nochmals mit einem Bus zu einer anderen Haltestelle fahren. Dort gab es dann endlich eine Direktverbindung zum Hauptbusterminal. Tja, das Leben eines Reisenden ist nicht immer einfach und man wird unentwegt auf Geduldsproben gestellt.


Hilfsbereitschaft kennt keine Grenzen

Der liebe ältere Herr, der neben mir im Bus saß, begann ein Gespräch mit mir. Er zeigte sich recht imponiert über meine Reiseroute und ließ es sich nicht nehmen mir am Busbahnhof "Quitumbe" zu helfen den richtigen Bus nach Portoviejo zu finden. Da dieser erst in einer Stunde losfahren sollte, bestand der Herr - er heißt übrigens Marcelo - darauf mich auf ein Frühstück einzuladen. Dann ging er auch noch sicher, dass ich mich im richtigen Bus befand und ließ mir noch seine Telefonnummer da - ich sei jederzeit in seinem Haus willkommen. Als er dann noch anmerkte, dass ich ihn jederzeit kontaktieren könnte falls ich Geld oder sonst etwas brauchen sollte, schaute ich dann doch etwas blöd aus der Wäsche. Das war nun fast zu viel des Guten. Wow, tausend Dank nochmals und auf Wiedersehen. Es folgte eine fast 9-stündige Busfahrt.

Portoviejo 

Als ich um 20:30 Uhr in Portoviejo ankam holte mich meine neue zuckersüße Gastgeberin Maria mit ihrem Freund vom Busbahnhof ab. Maria wohnt gemeinsam mit ihren Eltern, ihren zwei Brüdern und ihrer Oma in einem Haus. Die Familie hieß mich herzlichst willkommen. Zur Krönung des heutigen Tages gingen Maria und ihr Freund mit mir in ein Ceviche-Restaurant zum Abendessen bevor ich dann todmüde ins Bett fiel.

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