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Freitag, 29. Dezember 2017

Mein Interview mit Michael Blömeke: "Als Frau alleine reisen - unterwegs im Niemandsland"

By On Dezember 29, 2017

Vor Kurzem traf ich Michael Blömeke (erfolgreicher Podcaster, Blogger und Autor) von WorkandTravel20.de . Wir führten ein super spannendes Live-Interview über meine Reise mit dem Schwerpunkt "Alleinreisen" in einem kleinen Kaffeehaus in Karlsruhe. 




Vorstellung, stelle Dich kurz vor Mein Name ist Michaela, ich bin 29 Jahre alt, komme aus Österreich und bin seit etwa zwei Jahren auf Weltreise. Davor arbeitete ich sieben Jahre als Krankenschwester in einem Spital. Ende September 2015 packte ich meinen Rucksack und startete eine Reise ins Ungewisse. Ausgestattet bloß mit einem One-Way Ticket nach Uganda und viel Optimismus ging es los. Ich hatte nicht die leiseste Ahnung was mich in Afrika erwarten würde, wie meine Route aussehen sollte oder wie lange ich unterwegs sein würde. Es war mein erster richtiger Backpacking Trip, mein erstes Mal im tiefsten Afrika und meine erste Reise alleine. Die besten Voraussetzungen also für das Abenteuer meines Lebens. Nach sechs Monaten Backpacking in Afrika ging es weiter für ein halbes Jahr nach Zentralamerika und Mexiko. Danach war ich über zehn Monate in Südamerika. Im Moment bin auf Besuch in meiner wunderschönen Heimat Österreich. Michaela Gruber Ich reise vorwiegend abseits der abgetretenen Touristenpfade und bin immer auf der Suche nach versteckten Plätzen. Warum bist Du auf Reisen? Dieser Lebenstraum ist im Jahr 2013 in mir erwacht, als ich das erste Mal nur mit einem Rucksack bewaffnet mit einer Freundin auf Bali und Lombok in Indonesien herumreiste. Es machte sich ein ungeahntes Freiheitsgefühl in mir breit. Außerdem lernte ich dort auch erstmals andere Weltreisende kennen, die mich sehr inspirierten. Wie bist Du unterwegs? Wie schon gesagt, liebe ich es abseits der abgetretenen Touristenpfade zu reisen. Massentourismus und Sightseeing ist nicht so meins. Ich reise mit öffentlichen Verkehrsmittel und per Autostopp. Unterkünfte suche ich mir meistens über die Webseite Couchsurfing.com und liebe es! Manchmal wird auch gecampt oder ich schlafe in Hostels. Was gibt Dir das, interessiert Dich auf Reisen? Natur, Berge, Seen, das Meer, Tiere, Sonnenauf- und -untergänge am Berg oder Meer, Schreiben, Lesen, Fotografieren, neue Sprachen lernen, essen (vor allem auch fremde Gerichte ausprobieren), Neues ausprobieren, verrückte Ideen, klettern, joggen, Bergsteigen Hast du ein Projekt auf Deiner Reise und willst Du es hier vorstellen? Mein letztes Projekt war mein allererstes Buch. Es geht darin darin um meine sechs Monate Backpacking in Afrika. Seit Kurzem ist das Buch sowohl im E-Book Format sowie auch als Taschenbuch auf Amazon erhältlich und ich bin wirklich mega stolz darauf. Deine Website, wo finden wir weitere Infos über Dich? Meine Webseite: www.michiumdiewelt.com Facebook: https://www.facebook.com/langersehnteweltreise2015/ Instagram: https://www.instagram.com/michiumdiewelt/  

Buchtipps:

Michaelas Buch:

Einmal im Leben mutig sein Backpacking for Beginners Das ultimative Backpacking Buch für Einsteiger

Dienstag, 12. Dezember 2017

Zufälle gibt´s, die gibt´s gar nicht!

By On Dezember 12, 2017


Die Welt ist ja bekanntlich riesengroß. Nicht aber die Welt der Reisenden. Das wurde mir während meines Backpacking-Trips immer wieder bewusst. Ich traf oft an den unmöglichsten Orten auf dieser Welt auf bekannte Gesichter. Zum Teil traf ich Reisebekanntschaften sogar mehrmals in verschiedenen Ländern, ohne es vorher ausgemacht zu haben. Ob solche Zufälle wirklich nur "Zufälle" sind, darüber lässt sich streiten. Auf alle Fälle habe nun ich beschlossen, diese ganzen unglaublichen Stories in einem Artikel zusammenzufassen.

Habt auch ihr bereits solche unglaublichen Zufälle auf euren Reisen erlebt?


Treffen meines Couchsurfing-Gastgebers aus Ecuador in Rom

Italien, 07.11.2017:

So unglaublich es klingen mag: Aber ich traf doch glatt meinen Couchsurfing Gastgeber aus Ecuador in Rom wieder. Das Ganze wieder einmal dank des Internets. 

Alle, die die Couchsurfing Webseite kennen, wissen dass es dort einen Button gibt, der "Hangout" (auf Deutsch: Abhängen) besagt. Dadurch kann man andere Reisende oder auch Einheimische nur zum "Abhängen" treffen. Da mir in Rom gerade etwas langweilig war, suchte ich nach Leuten, die Lust haben was zu unternehmen. Dann antwortete plötzlich Juan Pablo. Ich konnte es kaum glauben. Ich verbrachte ungefähr ein Jahr zuvor einige Tage bei ihm und seiner überaus liebenswürdigen Familie in der ecuadorianischen Stadt Guayaquil. Leider hatte Juan recht viel um die Ohren und wir sahen uns damals nur kurz. 

Wir arrangierten aber einige Wochen später, als ich gerade in Ecuador bei einer Familie Hunde sittete, ein weiteres Treffen. Juan kam mich besuchen und wir verbrachten eine tolle Zeit zusammen. Er erzählte mir damals schon von seinem Filmprojekt - er ist nämlich Schauspieler und auch Regisseur. Dann brach der Kontakt aber leider etwas ab. 

Als ich seine Nachricht in Rom las, arrangierten wir natürlich sofort ein Treffen. Ich traute meinen Augen fast nicht, als der dann tatsächlich - am anderen Ende der Welt - vor mir stand. Juan ging es ähnlich. Er schloss mich sofort in die Arme und ließ mich geschätzte zehn Minuten nicht mehr los. Wie ich doch diese herzliche lateinamerikanische Art liebe!

Wir quatschten noch bis tief in die Nacht hinein. Juan erzählte mir übrigens, dass er gerade in Rom sei, da er sein Filmprojekt hier vorstellen würde. Für alle die Spanisch sprechen: HIER ist der Trailer zu seinem Film. 


Juan Pablo & ich


Selber Couchsurfing-Gastgeber

Peru, 20.07.2017

Dieses Mal war es zwar keine "Wieder-Begegnung" - trotzdem fand ich den Zufall beinahe unglaublich. Ich hatte gerade eine 24-stündige Busfahrt von Cusco nach Lima hinter mir. Als ich in Lima am Busbahnhof ausstieg, sah ich eine weitere Touristin aus dem Bus kommen. Das wunderte mich, da ich um Geld zu sparen mit der schäbigsten Buslinie überhaupt gefahren bin. Normalerweise wird diese nur von Einheimischen genutzt. Außerdem gibt es tatsächliche hunderte Buslinien, die diese Strecke täglich fahren.

Auf alle Fälle hat mich die junge Frau dann angesprochen. Sie fragte mich, ob ich denn zufällig wisse wie sie von hier aus am besten ins Zentrum kommen könne. Sie würde dort nämlich Couchsurfen. Da ich vor wenigen Wochen schon mal in Lima war, und auch couchgesurft habe, fragte ich bei wem sie denn unterkommen würde. Dann antwortete sie doch glatt: "Bei Edy." Das war doch tatsächlich genau der selbe, bei dem ich auch war. Um auf Nummer sicher zu gehen, dass wir vom selben sprachen, zeigte sie mir sogar noch ein Foto von ihm. Und ja, er war es.

Unglaublich oder? Immerhin ist Lima eine 9-Millionen-Stadt und es sind tausende von Menschen auf Couchsurfing angemeldet! Weiters war die junge Frau genau im selben Bus wie ich und das am selben Tag und zur selben Zeit!


Wiedervereinigung mit einem meiner ersten Couchsurfer  in Peru

Peru, 31.05.2017

Vor etwa zwei Wochen als ich gerade in Huaraz in Peru war, sah ich auf Facebook, dass mein Freund Luis auch gerade im Land war. Luis war einer meiner ersten Couchsurfer, die ich bei mir zu Hause aufnahm. Da wir uns recht gut verstanden, besuchte er mich ein weiteres Mal in Österreich und später kam ich mit einer Freundin zu ihm auf seine Farm in Spanien. Wie es leider oft so ist, wurde der Kontakt mit der Zeit weniger.

Natürlich meldete ich mich sogleich bei ihm, als ich sah, dass wir uns gerade im selben Land befanden. Leider war er in Lima und hatte schon Pläne für die nächsten Wochen: Er würde auf einer Farm mitarbeiten. Dort hätte er auch keine Internetverbindung, da diese recht abgeschottet liegen würde. Luis meinte aber, dass er sich danach bei mir melden würde. Vielleicht ließe sich ja doch ein Treffen bewerkstelligen. Irgendwie glaubte ich jedoch nicht so richtig daran, dass das Ganze etwas werden würde.

An diesem besagten Morgen war ich gerade in der peruanischen Stadt Arequipa und lag noch im Bett. Ich überlegte, ob ich heute eventuell nach Bolivien weiterreisen sollte. Da kam eine Nachricht am Handy rein. Es war Luis! Er schrieb mir, dass er gerade in Arequipa sei und wo ich mich denn so umhertreiben würde. Das gibt´s doch gar nicht! Peru ist immerhin ein riesiges Land mit jeder Menge toller Städte. Und dann ist doch Luis genau am selben Tag wie ich hier in Arequipa.

Natürlich trafen wir uns sogleich. Da wir aber bereits beide schon Vorstellungen von unserer weiteren Route hatten, trennten sich unsere Wege wieder. Wir beschlossen jedoch ein paar Tage gemeinsam zu reisen, falls wir nächstes Monat zufällig beide in Bolivien sein würden. Und so kam es dann auch! Es war dann zwar nicht mehr so ganz dem Zufall überlassen, da wir nun doch mehr oder weniger in Kontakt blieben.

Luis & ich


Treffen eines alten Schulkollegen in Quito

Ecuador, 07.04.2017

Ich arbeitete nun schon über einen Monat in einem Hostel in Quito, der Hautpstadt Ecuadors. In meiner Freizeit gab ich zudem Deutsch-Nachhilfestunden in einem Deutsch-College - so kam wenigstens wieder einmal ein wenig Kleingeld rein.

Ja und wieder einmal war es das so oft verfluchte Internet, das zu einem unglaublichen Zusammentreffen verhalf. Über Facebook kam ich dahinter, dass Markus, ein alter Schulkollege (ich bin mit ihm insgesamt acht Jahre lang in die selbe Klasse gegangen), auch gerade in Quito ist. Das war so was von unfassbar, denn wir wohnten in Österreich in einem richtig kleinen Dörfchen. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass jemand nun genau zur selben Zeit hier in Ecuador und noch dazu in der selben Stadt sein würde wie ich. Auch wenn wir früher nie viel Kontakt hatten, beschlossen wir uns nun zu treffen, immerhin war das gerade ein wirklich außergewöhnlicher Zufall.

Als Draufgabe kamen wir sogar noch drauf, dass sein Hostel nur fünf Gehminuten von meinem entfernt lag. Wir feierten das Zusammentreffen mit einem ausgiebigen Bierklatsch.


Gerald und ich waren zur selben Zeit am selben Ort - leider ohne uns gekannt zu haben

Ecuador, 03.02.2017

Bei diesem Zufall, geht es nicht direkt um ein außergewöhnliches Zusammentreffen, trotzdem finde ich die Geschichte erzählenswert.

Ich tauschte gerade mit meinem ecuadorianischen Couchsurfing-Gastgeber Gerald Reisegeschichten aus. Dann kamen wir doch glatt dahinter, dass wir letztes Jahr genau zur selben Zeit in dem selben Dorf in Guatemala waren. Und mit Dorf meine ich wirklich Dorf! Wir sind uns dort höchstwahrscheinlich auch über den Weg gelaufen, denn es ist wirklich super klein dort. Leider kannten wir uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

ich & Gerald



Die drei Italiener

Guatemala, 05.08.2016 

Vor etwa zwei Monaten war ich in Nicaragua. Unter anderem verbrachte ich einige aufregende Tage auf der Insel Ometepe. Dort traf ich drei Italiener: Marika, Vanessa und Christian. Da wir so ziemlich auf einer Wellenlänge lagen, unternahmen wir viel gemeinsam. Dann trennten sich unsere Wege wieder.

Als ich heute gerade bei leichtem Regenschauer durch die Stadt Antigua in Guatemala spazierte, traute ich meinen Augen kaum. Standen da doch glatt die drei Italiener. Irgendwo in einer kleinen Seitenstraße. Wie klein die Welt doch ist!

Vanessa, Marika, Christian & ich


Danas - zum dritten Mal!

Südafrika, 28.02.2016

Ich war gerade mit Patrick in Kapstadt in Südafrika. Wir waren nun bestimmt schon zwei Wochen gemeinsam unterwegs. Plötzlich erhielt ich eine Nachricht von Danas, einem jungen Mann aus Litauen.

Ich hatte Danas vor fast einem halben Jahr in einem absolut abgelegenen Massaidorf in Tansania zum ersten Mal getroffen. Ich konnte es damals gar nicht glauben, dass es noch eine andere "weiße" Person dorthin verschlagen hatte. Doch es stellte sich heraus, dass Danas genauso ein Abenteurer war wie ich - immer auf der Suche nach den versteckten Geheimplätzen. Wir schlossen uns daraufhin sogleich für ein paar Tage zusammen.

Das nächste Mal traf ich Danas auf der Insel Sansibar. Wir feierten dann sogar Weihnachten zusammen. Danach trennten sich unsere Wege wieder.

Nun schrieb mir Danas an diesem Tag eine Nachricht, dass er gerade in Kapstadt war. Patrick und ich strahlten wie Honigkuchenpferde - immerhin hatte auch Patrick auf Sansibar mit Danas schon Bekanntschaft gemacht. Es erfolgte ein wunderschönes Wiedersehen!

ich, Patrick & Danas


Die Mexikanerin, die ich ganze viermal in vier verschiedenen Ländern in Afrika traf

Namibia, 20.02.2016

Nachdem Patrick und ich uns zufällig in Windhoek in Namibia wiedergetroffen hatten, beschlossen wir gemeinsam nach Südafrika zu reisen. Die Busfahrt dorthin sollte ganze 22 Stunden dauern. Doch da uns sowieso immer genug Blödsinn einfiel, störte uns das nicht besonders. Kaum betraten wir den Bus, traute ich meinen Augen kaum. Da war doch glatt eine junge Mexikanerin und zwei Männer, die ich nun bereits zweimal zuvor auf meiner Reise getroffen habe.

Das erste Mal in einem kleinen Hostel in Malawi. Dort haben wir aber nicht sonderlich viel miteinander gesprochen. Das nächste Mal traf ich sie in Sambia. Ich irrte dort gerade durch die Hauptstadt Lusaka, als die drei plötzlich vor mir standen. Sie kamen mir wahnsinnig bekannt vor, doch ich wusste nicht ganz wo ich sie hintun sollte. Zum Glück war das Personengedächtnis der drei besser als meines und sie klärten mich sogleich auf. Wir konnten es alle zusammen nicht glauben, dass wir uns hier in irgendeiner unbedeutenden Straße wieder über den Weg liefen.

Als ich sie nun da so im Bus sitzen sah, dachte ich echt, dass ich jetzt spinne. So viele Zufälle kann es doch gar nicht geben, oder? Auch die drei staunten nicht schlecht.

Und der absolute Gipfel ist, dass ich die Mexikanerin ein paar Tage danach nochmals traf und zwar an einem Hafen in Kapstadt. Kann es sowas denn wirklich geben??


Patrick ist wie ich in Windhoek!

Namibia, 05.02.2016

Ich war gerade in Windhoek, der Hauptstadt Namibias, angelangt. Aus unerfindlichen Gründen musste ich an Patrick denken. Ich hatte den verrückten Kerl vor einigen Wochen auf der Insel Sansibar kennengelernt. Er ist Deutscher und arbeitete auf der Insel im Marketing für ein Hotel. Als ich ihm von meinen aufregenden Backpacking-Abentereuern erzählte, beschloss der Gute kurzerhand zu kündigen und auch loszureisen. Wir reisten für die ersten Tage gemeinsam, dann trennten sich unsere Wege wieder.

Da ich an dem besagten Tag gerade an ihn dachte, beschloss ich ihm eine Nachricht zu senden. Ich vermutete, dass er wohl gerade irgendwo in Südafrika sei, da er meines Wissens vor etwa zwei Wochen hier in Namibia war und seine Reise in den Süden weitergehen sollte. Patrick schrieb doch glatt zurück, dass er etwas krank war und aufgrund dessen tatsächlich immer noch in Windhoek verweilte!! Meine Freude war riesengroß, immerhin erlebte ich mit Patrick immer die verrücktesten Abenteuer. Bei unserem Treffen beschlossen wir dann kurzerhand gemeinsam weiter zu ziehen.


Patrick, ich & mein Couchsurfing Gastgeber






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Welcher Rucksack ist der richtige für eine Backpacking-Reise?

By On Dezember 12, 2017


Eines der wichtigsten Dinge für einen Backpacker ist, wie es der Name schon sagt, der Rucksack. Immerhin trägt man ihn fast tagtäglich am Rücken mit sich herum. Doch wie findet man ein geeignetes Modell? Und worauf sollte man beim Rucksackkauf achten?






Was ist also wichtig beim Rucksackkauf? 


Tragekomfort
Lass dich am besten in einem Fachgeschäft beraten. Der Rucksack sollte nämlich gut am Rücken anliegen – da ist es am besten ihn schon mal probezutragen. Es gibt auch spezielle Modelle für Frauen

Hüftgurt
Wichtig ist ein guter Hüftgurt, denn das Gewicht sollte großteils von den Hüften und nicht von den Schultern getragen werden. Alle, die schon einmal einen schweren Rucksack einen längeren Zeitraum am Rücken trugen, können das bestimmt gut nachvollziehen. 

Rucksackfächer
Das nächste Kriterium sind die Rucksackfächer. Es ist von großem Vorteil, wenn der Rucksack nicht nur von oben zu befüllen geht. Das ist zwar recht praktisch beim Packen, da man immer bloß nachstopfen braucht, wenn man aber irgendeine Kleinigkeit braucht, die blöderweise gerade ganz unten ist, wird es zum Problem. Die Lösung dafür sind Rucksäcke, die sich durch einen Reißverschluss auch weiter unten öffnen lassen. Außerdem sind mehrere Stau- und Trennräume im Rucksack sinnvoll, um etwas Ordnung halten zu können. 

Regenschutzhülle

Ein weiteres wichtiges Detail ist die Regenschutzhülle. Ich habe es irgendwie geschafft, in fast allen meinen bereisten Ländern immer genau zur Regenzeit anzukommen. Und es gibt wirklich nicht viel Schlimmeres als wenn der komplette Rucksack samt Inhalt nass wird. Die Regenhülle hat zusätzlich noch andere Vorteile: Der Rucksack wird beispielsweise nicht so schnell schmutzig – ich hatte die Hülle nämlich so gut wie immer drauf, diese lässt sich auch einfach waschen – und schützt vor Taschendieben in vollgestopften Bussen, da es die Langfinger nicht ganz so leicht haben, an den Rucksackinhalt zu kommen. 

Rucksackgröße
Zu guter Letzt solltest du dir über die Rucksackgröße Gedanken machen. Keinesfalls solltest du einen zu großen Rucksack kaufen, denn glaub mir: Du wirst ihn immer komplett voll stopfen und jedes zusätzliche Gewicht, wirst du später bereuen. Ich selbst bin mit meinem 45+10 Liter Rucksack von Deuter mehr als zufrieden und reise damit nun schon ganze zwei Jahre um die Welt. Da das Material auch sehr robust ist, sieht er immer noch aus wie neu. 

Preis
Bitte spart keinesfalls beim Geld, wenn ihr euch einen Rucksack für eine Langzeitreise kaufen wollt. Denn wie gesagt, der Rucksack ist wirklich eines der allerwichtigsten Dinge für einen Backpacker. Man hat ihn - fast - tagtäglich auf dem Rücken und möchte sich diesen auch nicht ruinieren. Außerdem gibt es nichts Schlimmeres als wie wenn der Rucksack während der Reise kaputt geht. In vielen Ländern ist es  nämlich so gut wie unmöglich an qualitativ hochwertige Rucksäcke in der entsprechenden Größenordnung zu kommen. Einer Reisebekanntschaft von mir ist einmal in Tansania der Rucksack gerissen - es war unmöglich dort auch nur überhaupt einen neuen Rucksack zu finden. Es sei aber auch dazu gesagt, dass teuer nicht immer gleichzusetzen mit guter Qualität ist!

Meine Empfehlung
Ich persönlich bin mit meinem Modell wirklich sehr zufrieden und hab reise damit bereits seit September 2015 um die Welt:
                                             
Als ich meine erste mehrmonatige Backpacking Reise plante, die vorwiegend aus Trekking bestand, besorgte ich mir das Modell von Osprey, da es ein wahres Leichtgewicht ist. Das ist ein großer Vorteil, wenn man viel zu Fuß unterwegs ist, da dann jedes Kilo, das man mehr herumschleppen muss, eine große Belastung wird.

Weitere Empfehlungen:
Ansonsten kannst du ja einfach einmal ein bisschen auf Amazon die Rucksäcke vergleichen.*

Hast du noch weitere Vorschläge für tolle Weltreiserucksäcke? Dann füge diese gerne als Kommentar zu diesem Artikel hinzu :)


Was ist beim Packen des Rucksacks zu beachten?
Bevor dich dich auf deine große Reise machst, solltest du unbedingt probepacken,damit du siehst, ob auch wirklich alles Platz hat. Beim Packen ist zu beachten, dass Dinge die oft benötigt werden, immer griffbereit sind. Zudem sollten schwere Gegenstände eher körpernah und weiter oben verstaut werden.

Während der Reise solltest du stets nach dem gleichen Prinzip packen und sämtlichen Dingen einen festen Platz im Rucksack geben. Somit ersparst du dir ewig langes Suchen, wenn du mal wieder einen bestimmten Gegenstand ganz dringend brauchst. Die Wertsachen verstaust du am besten im Handgepäck, damit du sie immer bei dir hast.


Wie sieht die Packliste für meinen Rucksack aus?

Meine ganz persönliche Packliste kannst du dir....

HIER 
.... ansehen!



Anmerkung:
Ich möchte noch hinzufügen, dass es auch Reisende gibt, die einen Koffer bevorzugen. Das hängt natürlich stark vom Reisestil ab. Für mich als Abenteuer-Backpacker wäre das jedoch keine Option. Der Vorteil eines Koffers ist, dass man ihn nicht immer tragen muss, da er meist kleine Rollen hat. Diese können jedoch leicht kaputt werden. Außerdem sind nicht alle Straßen asphaltiert.


(*) Es handelt sich hierbei um Werbelinks. 




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Montag, 11. Dezember 2017

ROUTE DEUTSCHLAND

By On Dezember 11, 2017


Reisezeitraum:
29.11. - 11.12.2017

Route:
SCHWEIZ - Offenburg - Strasbourg (Frankreich) - Kamp-Lintfort - Moers - Köln - Karlsruhe - ÖSTERREICH


Donnerstag, 30. November 2017

Michi geht in die Schweiz

By On November 30, 2017


Ja, nun ist es endlich offiziell: Ich werde ab Januar in die Schweiz gehen. Eine kleine (oder eventuell auch größere – je nachdem wies mir dann gefällt) Reisepause ist angesagt. Ich war nun ja 1,5 Wochen in diesem wunderschönen Land unterwegs und habe mir dabei auch ein paar Krankenhäuser angeschaut, die für mich zum Arbeiten in Frage kommen würden. Gestern ist dann meine Entscheidung gefallen: Es wird das Spital in Interlaken! Ich freue mich schon sehr auf eine aufregende Zeit in der Schweiz!

Zudem bin ich auch schon sehr gespannt was mich hier alles so erwarten wird. Man mag ja denken, dass Österreich und die Schweiz doch grundsätzlich eh genau das selbe ist. Denkste! Ich habe bereits mehr kulturelle Unterschiede und Überraschungen erlebt als erwartet. Aber zum Glück hauptsächlich positiv. Zudem bin ich ja Kulturschocks aus meinen Reisen schon gewohnt und so krass wie in Afrika oder Lateinamerika ist es ja dann doch wieder nicht. Bloß an meinem „schwitzerdüütsch“ muss ich noch ein wenig arbeiten. Die sprachlichen Unterschiede sind auf keinem Fall zu unterschätzen. Anfangs hörte sich für mich das Ganze zum Teil tatsächlich nach einer komplett anderen Sprache an. Ich musste mich wirklich stark konzentrieren, um wenigstens einen klitzekleinen Teil des Gesprochenen verstehen zu können.

Hier ein kleiner Auszug aus dem „Schwitzerdüütsch-Wörterbuch“:

Fangen wir mit dem Wichtigsten an: Die Begrüßung ist zumeist ein kurzes Grüezi. Geht man in eine Kneipe und bestellt ein Bier, dann heißt das auf schweizerdeutsch, dass man in eine Beiz geht und eine Stange bestellt. Mit „Ischs guat gsi?“ wird gefragt ob es gut gewesen ist. Das Fahrrad ist das Velo und es parkiert am dafür vorgesehenen Platz. Die Chinder (=Kinder) spielen auf den Matten (=Wiesen). Beim Beck (=Bäcker) kauft man sich Brötli, Gipfeli und Weggli. Eventuell verkauft er auch Schoggi (=Schokolade). Das Jausnen in der Früh ist das „Znüüni“ und am Nachmittag nennt man es „Zvieri“. Der „Chas“ ist der Käse. Zur Verabschiedung sagt man „Auf Wiedaluaga“. Wobei „luaga“ mit dem Wort schauen zu übersetzen ist. Um sich zu bedanken wird großteils das französische Wort „Merci“ benutzt. Das war jetzt nur ein ganz kleiner Einblick. Und natürlich ist der Dialekt von Gegend zu Gegend sehr verschieden.


Nun habe ich in letzter Zeit ganz viele Fragen gestellt bekommen, welche ich hier kurz beantworten möchte:


Warum wieder arbeiten?

Ja, das Reisen ist definitiv eine Sucht und bis vor Kurzem dachte ich noch, dass ich am liebsten nie wieder damit aufhören möchte. Mein Plan war es ja ursprünglich nach einem kurzen Heimatbesuch von Europa aus über den Landweg nach Asien zu reisen. Aber zum einen wurde nun mein Reisebudget rapide weniger – zu Hause braucht man doch tatsächlich mehr Kohle als auf Reisen. Und nein, durch die Veröffentlichung meines Buches bin ich noch nicht zur Multimillionärin geworden *lach*. Auf der anderen Seite habe ich wirklich immer mit viel Leidenschaft als Krankenschwester gearbeitet. Nun bekam ich so ein bisschen das Bedürfnis, diesem Job wieder ein wenig nachzugehen, um natürlich auch nicht mein ganzes Wissen zu vergessen. Ich freue mich nun schon sehr auf eine spannende und herausfordernde Zeit als Krankenschwester in der Schweiz.

Warum in die Schweiz?

Das kleine Nachbarland hat mich schon immer etwas fasziniert. Vor allem für mich als Natur- und Outdoorfreak ist sie ein Paradies. Ich möchte damit aber keinesfalls sagen, dass meine wunderschöne Heimat in Österreich dafür weniger geeignet wäre. Aber nach über zwei Jahren des Reisens, wäre es für mich nun eine schreckliche Vorstellung wieder im selben kleinen Ort in diesen ganz normalen Alltag zurückzugehen. Ich möchte einfach wieder was neues sehen. Es stellt für mich eine super spannende Herausforderung dar nun, wieder in eine neue Kultur einzutauchen und eine neue Gegend kennen zu lernen.

Blick vom "Rigi" auf den Vierwaldstättersee

Luzern mit dem "Pilatus" im Hintergrund

Bern

Warum Interlaken

Ich weiß nicht, ob ihr schon einmal von diesem Ort gehört habt, aber wenn nicht, dann googelt ihn doch unbedingt mal! Es ist ein richtig kleines Paradies zwischen zwei idyllischen Seen gelegen und umgeben von schneebedeckten Berggipfeln. Ich glaube, ihr werdet gut nun gut verstehen, warum ich mich dafür entschieden habe.

Interlaken




Ich hoffe ich konnte eure Fragen zufriedenstellend beantworten. Und auf jeden Fall wird meine Reise – früher oder später – weitergehen!

Drückt mir also ganz fest die Daumen für einen guten Start in der Schweiz!

Eure Michi




Mittwoch, 29. November 2017

ROUTE SCHWEIZ

By On November 29, 2017



Reisezeitraum & Route:

20.11. - 29.11.2017

  • ÖSTERREICH - Bern - Interlaken - Luzern - DEUTSCHLAND


01.01. 2018 - ?     

  • Interlaken => mein derzeitiger Wohnort ;)
  • Erkundungsreisen: Lungern & Schönbüel, 



Montag, 13. November 2017

ROUTE ITALIEN

By On November 13, 2017



Reisezeitraum:
02.11. - 08.11.2017

Route:
ÖSTERREICH - Rom - Orvieto - Civita di Bagnoregio - Rom - ÖSTERREICH


Dienstag, 24. Oktober 2017

Die schönsten Wanderungen in Österreich (Fotos)

By On Oktober 24, 2017
Durch das Klicken auf die jeweiligen Namen gelangst du zu den entsprechenden Fotoalben :)


https://goo.gl/photos/3Gw4Xa3CqXFZjkyz9

=> Hochkönigsjodler - Klettersteig <=
















Mittwoch, 18. Oktober 2017

ROUTE TSCHECHIEN

By On Oktober 18, 2017




12.10. - 15.10.2017: ÖSTERREICH - Prag - ÖSTERREICH

22.10. - 02.11.2019: SCHWEIZ - Budweis - Hluboká Nad Vltavou - Prag - NEPAL






Dienstag, 17. Oktober 2017

Kurztrip Prag mit geringem Budget

By On Oktober 17, 2017

Das letzte Wochenende stand bei mir und meiner Mami ein Prag-Kurztrip auf dem Plan. Obwohl ich ja nicht so der Städte- und Sightseeing-Fan bin, hat mich diese Stadt wirklich fasziniert. Vor allem jetzt im Herbst, leuchtet die Stadt durch die vielen Grünflächen und Parks in den wunderschönsten Orange- und Rottönen. 

Schon öfters habe ich gehört, dass Prag gar nicht mehr so billig sein sollte, doch ich fand heraus, dass es auch mit geringem Budget sehr gut möglich ist, die Stadt kennen zu lernen und zu genießen. 




Wo schlafen?

Da ich mit meiner Mami unterwegs war, kam diesmal Couchsurfing nicht in Frage – obwohl es in Prag bestimmt genügend Möglichkeiten dafür gäbe. 

Wir kamen in einer kleinen, gemütlichen Pension namens PenzionU Cejpu, unter.
Der Preis pro Person und pro Nacht lag bei 22 Euro inklusive reichhaltigem Frühstücksbuffet in einem geräumigen Einzelzimmer. Wir buchten über Booking.com.

Die Pension liegt leicht außerhalb des Zentrums, jedoch ist die Metro C zu Fuß in nur wenigen Minuten erreichbar. Man ist in etwa 15-20 Minuten im Stadtzentrum. 

Die Entfernung zum Zentrum hat zudem den Vorteil, dass sich hier in der Gegend günstigere Restaurants und Bars befinden. Wir haben fast immer direkt im Restaurant der Pension gegessen und waren mit den Preisen und der Qualität sehr zufrieden. Besonders billig empfanden wir dort das Bier mit nur etwas über einem Euro pro halbem Liter – und geschmeckt hat es auch 😉

Transportmittel in Prag

Das Verkehrsnetz in Prag schien mir recht gut ausgebaut zu sein. Eine Fahrt mit den Öffis von maximal 30 Minuten kostet 24 Tschechische Kronen (= ca. 0,70 Euro).  Eine 24 Stunden Karte 110 (= ca. 4,30 Euro) und eine 72-Stunden-Karte 310 Tschechische Kronen (= ca. 12 Euro).

 

Sehenswürdigkeiten mit geringem Budget

Prag hat wirklich eine lange Liste an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Da wir nur begrenzt Zeit hatten pickten wir uns einige Dinge heraus – wobei alles was wir gemacht haben völlig kostenlos war:

Altstadt

Am ersten Tag spazierten wir gemütlich durch die Altstadt. Wir waren sehr erstaunt wieviele Touristen sich hier tummelten. So etwas versetzt mich immer recht schnell in Stress. Aber zum Glück konnten wir immer wieder ein paar versteckte Gassen finden.

Ein paar der bekanntesten Sehenswürdigkeiten schauten wir uns trotz der dort versammelten Menschenmassen an, wie z.B. das Altstädter Rathaus mit der astronomischen Uhr. Auch die Teynkirche und das Denkmal für den Reformator Jan Hus sind einen Stopp wert.

Ansonsten sieht man in der Altstadt wunderschöne alte Häuser und zahlreiche prunkvolle Kirchen. Darüber hinaus trifft man auf Straßenkünstler und viele kleine Cafés.


Jüdisches Viertel

Am jüdischen Stadtteil Josefov kommt man bei einem Altstadtspaziergang mehr oder weniger vorbei. Neben mehreren Synagogen findet man auch den bekannten Alten jüdischen Friedhof. Da wir samstags dort waren, war dieser leider geschlossen, aber wir konnten ein wenig hineinspähen. Zudem befindet sich hier ein jüdisches Museum das wir aber ausgelassen haben.

Moldau

Weiter führte uns unser Spaziergang an die Moldau. Von hier aus hat man traumhafte Ausblicke auf die Prager Burg und die vielen Kirchen der Stadt. Für mich war das Entlangspazieren an der Uferpromenade eines der Highlights unseres Prag-Besuches. Im Fluss tummeln sich zudem hunderte von wunderschönen Schwänen.



Karlsbrücke

Die bekannteste der vielen Brücken in Prag ist die Karlsbrücke. Sie gehört zu den berühmtesten und ältesten Brücken Europas. Hier befinden sich insgesamt 30 steinerne Figuren, die bekannteste davon ist die des heiligen Nepomuks. Zudem tummeln sich Straßenkünstler, Karikaturisten und Straßenverkäufer auf der Brücke.

Die Wolschaner Friedhöfe

Den zweiten Tag starteten wir mit den Wolschaner Friedhöfen. Sie sind ganz einfach mit der Metro Linie A erreichbar (nur etwa 15 Minuten vom Zentrum entfernt) und stellen das größte Gräberfeld in Prag dar. Bis zu zwei Millionen Menschen sollen seit der Gründung im Jahr 1680 – aufgrund einer Pestepidemie – dort bestattet worden sein. Er beseht aus zwölf Einzelfriedhöfen, darunter diverse militärische Grabstätten, ein muslimisches Gräberfeld und der größte jüdische Friedhof Europas, welcher in Prag auch als der „neue jüdische Friedhof“ bezeichnet wird. Sehr bekannt und auch touristisch überlaufen ist ja der alte Judenfriedhof in der Altstadt Prags. Der neue Judenfriedhof ist den meisten Touristen eher unbekannt. Das war auch der Grund warum wir ihn besuchen wollten. Womit wir aber leider nicht gerechnet hatten war, dass er samstags leider geschlossen hat – schade!
Im Endeffekt hat sich der Ausflug dorthin aber trotzdem mehr als ausgezahlt. Wir spazierten durch die anderen Friedhöfe. Hier scheint die Hektik der Großstadt fern. Die mit Efeu überwucherten Grabsteine unter den uralten Bäumen, deren Blätter zur Zeit alle in den schönsten Herbstfarben leuchten, fanden wir richtig idyllisch.
Wer sich für den jüdischen Friedhof interessiert, kommt am besten an keinem Samstag und auch nicht an jüdische Feiertagen hierher, denn dann ist er leider geschlossen. Auch das Grab von dem berühmten Franz Kafka und seiner Familie kann hier besichtigt werden.

 
Wolschauer Friedhöfe

Wolschauer Friedhöfe

Wolschauer Friedhöfe

Die Prager Burg

Weiter ging es zur Prager Burg im historischen Stadtviertel Hradschin. Wir fuhren zur nächstgelegenen Metro-Station und wanderten dann den Hügel zur Burg hinauf. Hier tummelten sich weitaus am meisten Touristen. Wir empfanden das als ziemlich abschreckend. Es war ein richtiges Gedränge am Weg dorthin. Oben angekommen mussten wir uns dann an einer langen Menschenschlange anstellen zur Sicherheitskontrolle. Da geht es ganz genau her und sogar die Handtaschen werden durchsucht. Dafür ist der Eintritt frei, nur wenn man die historischen Innenräume sehen will, muss man bezahlen.
Von der Burg aus hat man dann einen unglaublich schönen Ausblick über Prag. Die Prager Bug selbst und der Veitsdom, der im Zentrum davon steht, sind auf alle Fälle sehenswert. Die prunkvollen Bauten brachten uns wirklich ins Staunen. Trotzdem hielten wir uns nicht besonders lange hier auf, das die Touristenmassen einfach zu groß waren.

 
Prager Burg

Prager Burg

Berg Petrin

Von der Prager Burg wanderten wir zum Berg Petrin. Das war eine wirklich willkommene Abwechslung. Es gibt zahlreiche kleine Wanderwege, wo teilweise keine Menschenseele zu sehen ist. Vorbei an Apfel- und Weingärten führen idyllische Wege den Berg hoch. Es ist auch möglich mit einer Standseilbahn auf den Berg zu fahren, wobei ich es aber eindeutig empfehlen würde zu gehen, da die etwa 20-minütige Wanderung wunderschön ist.  

Oben angekommen tummeln sich schon mehr Touristen. Vor allem um den Aussichtsturm herrscht reges Treiben. Er ist 63,5 Meter hoch und auf seine Spitze führen 299 Stufen. Der Ausblick von da oben ist bestimmt einmalig, wir haben dieses Vergnügen aufgrund der Menschenmassen aber sausen lassen.

Zudem stellt der Berg Petrin ein beliebtes Ausflugsziel für ein Picknick und als Erholungsgebiet dar. Es gibt mehrere Parks, Gärten und viel Wald.

Hinunter wanderten wir auf der anderen Seite des Bergs, welche meiner Meinung nach noch viel schöner war. Es gibt unzählige kleiner Wege und große Felsblöcke stehen herum, die zum Klettern einladen. Wir kraxelten auf einen davon hoch und legten dort eine gemütliche Nachmittagsruhe ein. Wir fühlten uns hier wirklich weit entfernt vom Großstadt-Stress.

Berg Petrin







Weitere Empfehlungen für das kleine Budget

Da wir bei unserem Kurztrip nicht so viel Zeit hatten, Prag aber noch viel mehr zu bieten hat, zähle ich euch hier noch ein paar weitere empfehlenswerte Dinge auf, die man mit geringem Budget machen kann:
  •         Free Walking Tour
  •          Der Bauernmarkt
  • ·        Die John Lennon Mauer

·          

Kulinarik

Was wir sogleich feststellen konnten war, dass die tschechische Küche sehr reichhaltig ist – viel Fleisch, viel Fett und viel Bier. Nach drei Tagen typisch tschechischem Essen waren wir zu Hause wieder richtig froh, endlich wieder Gemüse essen zu können. Trotzdem fanden wir die Gerichte dort super lecker.

Unbedingt ausprobieren sollte man:
  •          eine typisch tschechische Gulaschsuppe,
  •          eine leckere Schweinshaxe mit knuspriger Kruste,
  •          Knödel,
  •          Trdelnik-Baumkuchen (traditionelles Süßgebäck; wird an vielen Ständen in der Altstadt verkauft),
  •          und natürlich das Bier! Dieses kostet pro halbem Liter zwischen einem und 1,50 Euro und ist somit zumeist auch günstiger als Wasser.



Zusamenfassung


Sowohl ich als auch meine Mama fanden Prag wirklich wunderschön. Unser absoluter Favorit war der Berg Petrin und gleich danach kommt die Uferpromenade an der Moldau. 

Es gibt wie ihr seht auch genügend Möglichkeiten für das geringe Budget, ein Prag-Kurztripp ist somit auch für Low-Budget-Reisende absolut drin. 

Falls ihr noch ein paar Geheimtipps für das geringe Budget in Prag habt, dann nur her damit :)




Hast du Interesse an weiteren Reisezielen in Europa?

Dann schau doch auf Frautschi´s Reiseblog vorbei - sie hat jede Menge interessanter Reiseziele in Europa auf ihrem Blog zusammengestellt!!








Sonntag, 8. Oktober 2017

Mein Interview für HINREISEND

By On Oktober 08, 2017


Vor einigen Tagen hatte ich die Ehre, zu einem Interview mit Timo Möbes von HINREISEND eingeladen worden zu sein. Er führt einen spannenden Blog mit dem Themenschwerpunkt "alleine reisen". In unserem fast einstündigem Interview besprachen wir viele spannende Themen. Vor allem ging es um meine sechs Monate Backpacking in Afrika.



HIER kommt ihr zum Interview.



Viel Spaß beim Zuhören :)





Donnerstag, 5. Oktober 2017

Vorbereitungen für eine Weltreise

By On Oktober 05, 2017




Du planst eine Langzeitreise oder gar eine Weltreise? Dann bleibt es dir nicht aus, einiges an Vorbereitungen zu treffen. Um dir das Ganze etwas zu erleichtern, habe ich dir meine wichtigsten Erkenntnisse hier zusammengestellt.


Klicke auf die einzelnen Überschriften und du erhälst detaillierte Informationen zu den Themen:


=> DER ENTSCHLUSS <=


=> ORGANISATORISCHES <=


=> FINANZIELLES <=


=> GESUNDHEITLICHES <=


=> PACKLISTE <=









In meinem E-Book "Einmal um die Welt - Allein als junge Frau durch Afrika" gebe ich detaillierte Informationen und Ratschläge zum Thema für euren erste Backpacking Trip. HIER könnt ihr es euch herunterladen.

EINMAL UM DIE WELT - Allein als junge Frau durch Afrika (Michaela Gruber)









Donnerstag, 28. September 2017

Mein neues E-Book ist auf Amazon erhältlich!

By On September 28, 2017




Juhuu, mein allererstes E-Book ist endlich fertig!!


EINMAL UM DIE WELT

 Allein als junge Frau durch Afrika 


Wohnung auflösen, Job kündigen, alles zurücklassen und einfach die Welt bereisen – wie hört sich das an? Ich habe es gewagt! Im September 2015 packte ich meinen Rucksack und startete eine Reise ins Ungewisse. Ausgestattet bloß mit einem One-Way-Ticket nach Uganda und viel Optimismus ging es los. Ich hatte nicht die leiseste Ahnung was mich in Afrika erwarten würde, wie meine Route aussehen sollte oder wie lange ich unterwegs sein würde. Es war mein erster richtiger Backpacking Trip, mein erstes Mal im tiefsten Afrika und meine erste Reise völlig alleine. Die besten Voraussetzungen also für das Abenteuer meines Lebens.

  • Willst auch du dem grauen Alltag entfliehen? 
  • Oder spürst du den Drang etwas Neues und Abenteuerliches auszuprobieren?
  • Oder planst du bereits einen Backpacking Trip und benötigst noch ein paar Ratschläge und Tipps? 
  • Oder hast du einfach nur Interesse an Afrika oder abenteuerlichen Reisegeschichten?

Dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich!


Inhalte des Buches:  

  • nützliche Tipps zur Vorbereitung eines Backpacking-Trips (Organisatorisches, Gesundheitliches, Finanzielles, Packliste,…)
  • was du während der Reise beachten solltest (Unterkünfte, Transport, Hygiene, Gesundheit, Sicherheit, andere Kulturen,…)
  • meine aufregendsten Reisegeschichten abseits der abgetretenen Touristenpfade
  • wie mich das Reisen verändert hat
        … und noch vieles, vieles mehr!

Bei den einzelnen Punkten habe ich den Schwerpunkt auf Afrika gesetzt. Das Buch enthält aber auch sehr allgemein gehaltene Tipps und Ratschläge. Um das Ganze etwas spannender zu gestalten, lasse ich immer wieder persönliche Erfahrungen und Geschichten mit einfließen.



Das E-Book könnt ihr euch hier über diesen Link gleich herunterladen:


 




Viel Spaß beim Lesen :)


PS: Ich würde mich natürlich riesig freuen, wenn ihr mir eine Rezension auf Amazon hinterlassen könntet und das Buch weiterempfehlen würdet, falls es euch gefallen hat!

Mittwoch, 27. September 2017

Mein Interview für Backpack Stories

By On September 27, 2017


ALLEIN ALS FRAU IN AFRIKA BACKPACKEN

MEIN INTERVIEW FÜR BACKPACK STORIES


HIER könnt ihr euch mein Interview für Backpack Stories anhören :)



Es geht um meine Erfahrungen aus sechs Monaten Backpacking in Afrika und generell meinen Entschluss zu einer Weltreise. 


Viel Spaß mein Zuhören :)






Sonntag, 3. September 2017

Coca-Blätter kauen - der liebste Zeitvertreib der Bolivianer

By On September 03, 2017



In Bolivien werden Coca-Blätter ganz gemütlich im Bus oder vor dem Fernseher gekaut - so wie bei uns die Kartoffelchips. Das Kauen von Coca-Blättern ist dort eine Jahrhunderte alte Tradition. Es ist zum einen Genussmittel, zum anderen dient es medizinischen und kultischen Zwecken.


Was ist Coca eigentlich?

Als Coca werden die Blätter des Coca-Strauches bezeichnet. Dieser ist in den Andenregionen von Bolivien, Kolumbien und Peru beheimatet.


Wie werden die Blätter des Coca-Strauches verwendet?

Bei dem Gedanken an den Coca-Strauch, denken die meisten wahrscheinlich zu allererst an die Herstellung von dem Rauschgift Kokain. Die Blätter der Coca-Pflanze enthalten lediglich 0,5 - 1 Prozent des als Kokain bekannten Alkaloids. Mit Hilfe chemischer Prozesse wird es aus den Blättern des Coca-Strauches gewonnen. Durch Extraktion aus den Blättern entsteht die Coca-Paste, welche zu Kokainhydrochlorid weiterverarbeitet wird. Diese Substanz gelangt meist nach Beimischung von Streckmmitteln in pulverisierter Form als Kokain auf den illegalen Markt. Kokain (oder auch Koks genannt) ist eine Rauschdroge mit starkem Abhängigkeitspotenzial.

Die Blätter des Coca-Strauches werden auch für das Nationalgetränk der Andenregionen Perus und Boliviens verwendet - dem "Mate de Coca". Man kann ihn fertig abgepackt in Teebeuteln in den Supermärkten kaufen oder man geht auf die lokalen Märkte. Dort werden sie meist von recht stämmigen Frauen verkauft, die  in ihren traditionellen Kleidern vor riesigen, randvoll angefüllten Coca-Blätter-Säcken sitzen. Meist bezahlt man je nach Verhandlungsgeschick zwischen umgerechnet 25 Cent bis zu einem Euro für eine kleine Plastiktüte voll mit den Blättern. Für die Zubereitung des Tees nimmt man einige der Blätter und übergießt sie mit heißem Wasser.

Mate de Coca - Tee aus Coca-Blättern
Tee aus Coca-Blättern "Mate de Coca"

Neben dem Mate de Coca werden die Blätter in den Andenregionen auch liebend gerne gekaut. Vor allem in Bolivien und rund um den Titicacasee habe ich das sehr oft beobachten können. Es hat eine jahrhundertelange Tradition.

Früher hat sogar das Coca-Cola echtes Kokain enthalten.

Die Blätter werden außer zum Konsum auch noch für relgiöse Praktiken verwendet. So war ich beispielsweise in der kleinen Minenstadt Potosí in Bolivien und hatte das Glück an einem Lama-Opferungsfest teilnehmen zu können. Die Opfergabe ist für die Pachamama (zu deutsch: Mutter Erde) und sollte für die Bergarbeiter Glück im kommenden Jahr bringen. Dabei werden die Lama vor der Opferung mit Coca-Blättern übersät.

Lama mit Coca-Blättern übersät
Lama mit Coca-Blättern übersät

Außerdem werden dem Gott der Minenarbeiter, welcher Tio genannt wird, Coca-Blätter als Opfergaben gebracht. Und natürlich sind die Arbeiter selbst auch den ganzen Tag über fest am Kauen. Teilweise haben sie riesige Backentaschen voll mit den Blättern. Es helfe ihnen diese schwere Arbeit leichter zu bewältigen, erzählten sie mir.

Tio - der Gott der Minenarbeiter Bolivien übersät mit Coca-Blättern als Opfergabe

Auch in Kirchen sieht man immer wieder Opfergaben von Coca-Blättern. Die vorherrschende Religion in den Anden ist meist Katholizismus, jedoch vermischt mit den uralten Naturreligionen.

Kirche in Bolivien - Coca-Blätter
in einer Kirche in Bolivien

Was bewirken Coca-Blätter?

Der Genuss von Coca-Blättern ist nur sehr bedingt mit dem Konsum von Kokain zu vergleichen, da die vorhandene Wirkstoffmenge extrem gering ist.

Werden die Blätter in Form eines Tees getrunken, ist die antriebssteigernde Wirkung etwa mit der von starkem Schwarztee oder Kaffee zu vergleichbar. Außerdem hilft er gegen die Höhenkrankheit und gegen Magenbeschwerden.

Werden die Blätter gekaut ist die Wirkung etwas stärker als beim Tee, aber dennoch keineswegs mit der von Kokain vergleichbar. Es tritt eine stimulierende, stimmungsaufhellende Wirkung ein verbunden mit subjektiver Leistungssteigerung. Zudem verbessert sich die Sauerstoffaufnahme, weshalb es ein wirkungsvolles Mittel gegen die Höhenkrankheit darstellt. Außerdem wird das Hungergefühl unterdrückt. Zusätzlich enthalten die Blätter Vitamine und Spurenelemente. Oft werden die Blätter zusammen mit Kalk oder alkalischer Asche gekaut, was die Aufnahme verbessern sollte.

Generell wird gesagt, dass eine Abhängigkeit zum Coca-Blätter Kauen nicht bekannt ist, jedenfalls nicht stärker als es beim Trinken von schwarzem oder grünem Tee vorkommen kann.



Wie kaut man Coca-Blätter?

Wie das Ganze nun genau funktioniert, möchte ich euch hier erklären:
  • Zuerst einmal müssen natürlich die Coca-Blätter gekauft werden. Dies geschieht am besten auf einem lokalen Markt, da dort die Blätter um einiges frischer sind, als die fertig abgepackten im Supermarkt. 
  • Wer die Wirkung verstärken möchte, kauft zusätzlich Pflanzenasche oder Kalk. Auch Backpulver sollte dieselbe Wirkung haben.
  • Wenn man nun die Tüte mit den getrockneten Blättern - die aber auch nicht zu trocken sein sollten - vor sich hat, nimmt man sich erstmals ein Blättchen heraus. Dann entfernt man die harte Blattfaser in der Mitte - einfach rausziehen. Diese führt nämlich oft zu Verletzungen an der Mundschleimhaut. 
  • Hat man die Faser entfernt, stopft man sich das Blatt in den Mund und belässt es in der Wangentasche. 
  • Dasselbe wiederholt man mit ungefähr einer Handvoll Blätter. Die Einheimischen benutzen oft sogar eine ganze Tüte voll. Man kann sich bei dem Vorgang aber Zeit lassen.
  • Zwischendurch nimmt man eine Messerspitze voll mit Pflanzenasche oder eben Backpulver und mischt diese zu den Blättern in der Wangentasche. Es darf auch etwas auf den Blättern gekaut werden, aber nicht zu viel - nur ganz zaghaft. 
  • Die Wangentaschen werden mit der Zeit etwas taub. 
  • Normalerweise belässt man die Blätter für etwa eine Stunde im Mund, es kann aber auch länger sein. Die Einheimischen haben sie oft stundenlang drin und somit schon richtig ausgebeulte Hamsterbacken.
  • Will man die Blätter entfernen, spuckt man sie einfach aus. Man hat danach oft noch reichlich grünes Blätterzeugs zwischen den Zähnen. Mundausspülen hilft hier.


Sind Coca-Blätter legal?

In der Andenregion Südamerikas sind die Blätter völlig legal und können auch so gut wie überall erworben werden. Die Verarbeitung der Coca-Blätter zu Tee wird teilweise sogar staatlich gefördert.

In Österreich und Deutschland sind jedoch alle Produkte, die Bestandteile der Coca-Pflanze beinhalten, verboten. Das gilt anscheinend auch für die fertig abgepackten Coca-Blätter-Teebeutel und Coca-Bonbons, die man in Südamerika in jedem Supermarkt erhält. 


Mein Selbstversuch:

Natürlich wollte ich selbst ausprobieren was des mit diesen Coca-Blättern auf sich hat. Der Coca-Tee zeigte bei mir keine große Wirkung. Ich muss aber dazu sagen, dass ich auch bei Schwarztee oder Kaffee nicht viel merke. Leute, die da sensibler sind, spüren bestimmt mehr. So traf ich bereits einige Reisende, die meinten, dass bereits der Tee bei ihnen eine stark antriebssteigernde und muntermachende Wirkung hätte.

Und nun zum Kauen der Blätter. Als ich gerade mit meiner Reisebegleitung Luis eine etwa
8-stündige Busfahrt in Bolivien vor mit hatte, beschloss ich diese Zeit zu nutzen und einmal auszuprobieren, was diese Blätter, wenn man genug davon konsumiert, so bewirken. Ich habe bereits zuvor öfters welche gekaut, z.B. als ich hohe Berge bestieg, da sie ja bekanntlich gegen die Höhenkrankheit helfen solllten. Doch ich merkte eigentlich nie etwas von dieser Wirkung.

Diesmal hatte ich eine relativ große Coca-Blätter Tüte mit dabei und dazu ein weißes Pulver, das mir am Markt mit den Blättern verkauft wurde - es stand leider nicht drauf was es war, aber ich vermute mal, Kalk oder Pflanzenasche, was wohl die Wirkung verstärken sollte.

Auch Luis beschloss es mir gleichzutun. Wir begannen also ganz gemütlich uns die Blätter in den Mund zu stopfen. Nach einer halben Stunde, meinte Luis, er würde nun aufhören, da er den Effekt schon recht stark spürte. Also er fühlte sich wacher und sehr aktiv.  Ich spürte dafür noch so ziemlich gar nichts und naschte noch weitere vier Stunden an den Blättern. Natürlich ganz gemütlich, also ich stopfte mir vielleicht alle 5-10 Minuten wieder so ein Ding in den Mund. Ich hatte mit der Zeit eine richtige Hamserbacke. Mein bolivianischer Sitznachbar schien recht erstaunt, einen Gringo (so werden in Lateinamerika Ausländer genannt) zu sehen, der Coca-Blätter kaut. Meist machen das nämlich bloß die Einheimischen und das auch vorzugsweise die eher ältere Generation.

Mein Mund war nun schon fast komplett taub und irgendwie fühlte ich mich mit der Zeit recht gut gelaunt, wach und vor allem redefreudig - sehr zum Leidwesen von Luis, denn bei dem war der Effekt nach etwa zwei Stunden wieder weg und er wollte schlafen. Doch das hielt mich nicht davon ab, ihn weiterhin vollzulabern. Nach etwa zwei Stunden war es auch bei mir wieder vorbei mit der Wirkung.

Fazit: Es war auf alle Fälle ein tolles Experiment und ich konnte diesmal auch etwas von der Wirkung spüren. Natürlich kann es sein, dass auch ein bisschen Placebo-Effekt dabei war. Der einzige Nachteil war, dass meine Mundschleimhaut danach etwas schmerzte, da die teils scharfkantigen Blätter diese reizen. Vom Geschmack her könnte man die Blätter vielleicht mit Heu vergleichen.


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