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Montag, 20. November 2017

Presse, Interviews, usw.

By On November 20, 2017


Hier findest du einige Veröffentlichungen, Interviews und Erwähnungen meiner Wenigkeit auf anderen Blogs und in den Medien!




Interviews:






Erwähnungen:




Menschen:

  • Tanja Niederhofer: "Dein Blog und deine Reiseberichte finde ich wahnsinnig inspirierend. Ich hoffe, dass auch ich eines Tages den Mut haben werde die Welt alleine zu bereisen!"

  • Meine Omi: "Eigentlich wollte ich nur ein paar Seiten des Buches lesen, aber ich konnte einfach nicht mehr aufhören - es war einfach so spannend zu lesen."


Gastbeiträge:





Bücher, E-Books:








Bist du an einer Zusammenarbeit interessiert?
.... dann schau doch mal HIER rein.




Sonntag, 12. November 2017

Zufälle gibt´s, die gibt´s gar nicht!

By On November 12, 2017


Die Welt ist ja bekanntlich riesengroß. Nicht aber die Welt der Reisenden. Das wurde mir während meines Backpacking-Trips immer wieder bewusst. Ich traf oft an den unmöglichsten Orten auf dieser Welt auf bekannte Gesichter. Zum Teil traf ich Reisebekanntschaften sogar mehrmals in verschiedenen Ländern, ohne es vorher ausgemacht zu haben. Ob solche Zufälle wirklich nur "Zufälle" sind, darüber lässt sich streiten. Auf alle Fälle habe nun ich beschlossen, diese ganzen unglaublichen Stories in einem Artikel zusammenzufassen.

Habt auch ihr bereits solche unglaublichen Zufälle auf euren Reisen erlebt?


Treffen meines Couchsurfing-Gastgebers aus Ecuador in Rom

Italien, 07.11.2017:

So unglaublich es klingen mag: Aber ich traf doch glatt meinen Couchsurfing Gastgeber aus Ecuador in Rom wieder. Das Ganze wieder einmal dank des Internets. 

Alle, die die Couchsurfing Webseite kennen, wissen dass es dort einen Button gibt, der "Hangout" (auf Deutsch: Abhängen) besagt. Dadurch kann man andere Reisende oder auch Einheimische nur zum "Abhängen" treffen. Da mir in Rom gerade etwas langweilig war, suchte ich nach Leuten, die Lust haben was zu unternehmen. Dann antwortete plötzlich Juan Pablo. Ich konnte es kaum glauben. Ich verbrachte ungefähr ein Jahr zuvor einige Tage bei ihm und seiner überaus liebenswürdigen Familie in der ecuadorianischen Stadt Guayaquil. Leider hatte Juan recht viel um die Ohren und wir sahen uns damals nur kurz. 

Wir arrangierten aber einige Wochen später, als ich gerade in Ecuador bei einer Familie Hunde sittete, ein weiteres Treffen. Juan kam mich besuchen und wir verbrachten eine tolle Zeit zusammen. Er erzählte mir damals schon von seinem Filmprojekt - er ist nämlich Schauspieler und auch Regisseur. Dann brach der Kontakt aber leider etwas ab. 

Als ich seine Nachricht in Rom las, arrangierten wir natürlich sofort ein Treffen. Ich traute meinen Augen fast nicht, als der dann tatsächlich - am anderen Ende der Welt - vor mir stand. Juan ging es ähnlich. Er schloss mich sofort in die Arme und ließ mich geschätzte zehn Minuten nicht mehr los. Wie ich doch diese herzliche lateinamerikanische Art liebe!

Wir quatschten noch bis tief in die Nacht hinein. Juan erzählte mir übrigens, dass er gerade in Rom sei, da er sein Filmprojekt hier vorstellen würde. Für alle die Spanisch sprechen: HIER ist der Trailer zu seinem Film. 


Juan Pablo & ich


Selber Couchsurfing-Gastgeber

Peru, 20.07.2017

Dieses Mal war es zwar keine "Wieder-Begegnung" - trotzdem fand ich den Zufall beinahe unglaublich. Ich hatte gerade eine 24-stündige Busfahrt von Cusco nach Lima hinter mir. Als ich in Lima am Busbahnhof ausstieg, sah ich eine weitere Touristin aus dem Bus kommen. Das wunderte mich, da ich um Geld zu sparen mit der schäbigsten Buslinie überhaupt gefahren bin. Normalerweise wird diese nur von Einheimischen genutzt. Außerdem gibt es tatsächliche hunderte Buslinien, die diese Strecke täglich fahren.

Auf alle Fälle hat mich die junge Frau dann angesprochen. Sie fragte mich, ob ich denn zufällig wisse wie sie von hier aus am besten ins Zentrum kommen könne. Sie würde dort nämlich Couchsurfen. Da ich vor wenigen Wochen schon mal in Lima war, und auch couchgesurft habe, fragte ich bei wem sie denn unterkommen würde. Dann antwortete sie doch glatt: "Bei Edy." Das war doch tatsächlich genau der selbe, bei dem ich auch war. Um auf Nummer sicher zu gehen, dass wir vom selben sprachen, zeigte sie mir sogar noch ein Foto von ihm. Und ja, er war es.

Unglaublich oder? Immerhin ist Lima eine 9-Millionen-Stadt und es sind tausende von Menschen auf Couchsurfing angemeldet! Weiters war die junge Frau genau im selben Bus wie ich und das am selben Tag und zur selben Zeit!


Wiedervereinigung mit einem meiner ersten Couchsurfer  in Peru

Peru, 31.05.2017

Vor etwa zwei Wochen als ich gerade in Huaraz in Peru war, sah ich auf Facebook, dass mein Freund Luis auch gerade im Land war. Luis war einer meiner ersten Couchsurfer, die ich bei mir zu Hause aufnahm. Da wir uns recht gut verstanden, besuchte er mich ein weiteres Mal in Österreich und später kam ich mit einer Freundin zu ihm auf seine Farm in Spanien. Wie es leider oft so ist, wurde der Kontakt mit der Zeit weniger.

Natürlich meldete ich mich sogleich bei ihm, als ich sah, dass wir uns gerade im selben Land befanden. Leider war er in Lima und hatte schon Pläne für die nächsten Wochen: Er würde auf einer Farm mitarbeiten. Dort hätte er auch keine Internetverbindung, da diese recht abgeschottet liegen würde. Luis meinte aber, dass er sich danach bei mir melden würde. Vielleicht ließe sich ja doch ein Treffen bewerkstelligen. Irgendwie glaubte ich jedoch nicht so richtig daran, dass das Ganze etwas werden würde.

An diesem besagten Morgen war ich gerade in der peruanischen Stadt Arequipa und lag noch im Bett. Ich überlegte, ob ich heute eventuell nach Bolivien weiterreisen sollte. Da kam eine Nachricht am Handy rein. Es war Luis! Er schrieb mir, dass er gerade in Arequipa sei und wo ich mich denn so umhertreiben würde. Das gibt´s doch gar nicht! Peru ist immerhin ein riesiges Land mit jeder Menge toller Städte. Und dann ist doch Luis genau am selben Tag wie ich hier in Arequipa.

Natürlich trafen wir uns sogleich. Da wir aber bereits beide schon Vorstellungen von unserer weiteren Route hatten, trennten sich unsere Wege wieder. Wir beschlossen jedoch ein paar Tage gemeinsam zu reisen, falls wir nächstes Monat zufällig beide in Bolivien sein würden. Und so kam es dann auch! Es war dann zwar nicht mehr so ganz dem Zufall überlassen, da wir nun doch mehr oder weniger in Kontakt blieben.

Luis & ich


Treffen eines alten Schulkollegen in Quito

Ecuador, 07.04.2017

Ich arbeitete nun schon über einen Monat in einem Hostel in Quito, der Hautpstadt Ecuadors. In meiner Freizeit gab ich zudem Deutsch-Nachhilfestunden in einem Deutsch-College - so kam wenigstens wieder einmal ein wenig Kleingeld rein.

Ja und wieder einmal war es das so oft verfluchte Internet, das zu einem unglaublichen Zusammentreffen verhalf. Über Facebook kam ich dahinter, dass Markus, ein alter Schulkollege (ich bin mit ihm insgesamt acht Jahre lang in die selbe Klasse gegangen), auch gerade in Quito ist. Das war so was von unfassbar, denn wir wohnten in Österreich in einem richtig kleinen Dörfchen. Niemals hätte ich damit gerechnet, dass jemand nun genau zur selben Zeit hier in Ecuador und noch dazu in der selben Stadt sein würde wie ich. Auch wenn wir früher nie viel Kontakt hatten, beschlossen wir uns nun zu treffen, immerhin war das gerade ein wirklich außergewöhnlicher Zufall.

Als Draufgabe kamen wir sogar noch drauf, dass sein Hostel nur fünf Gehminuten von meinem entfernt lag. Wir feierten das Zusammentreffen mit einem ausgiebigen Bierklatsch.


Gerald und ich waren zur selben Zeit am selben Ort - leider ohne uns gekannt zu haben

Ecuador, 03.02.2017

Bei diesem Zufall, geht es nicht direkt um ein außergewöhnliches Zusammentreffen, trotzdem finde ich die Geschichte erzählenswert.

Ich tauschte gerade mit meinem ecuadorianischen Couchsurfing-Gastgeber Gerald Reisegeschichten aus. Dann kamen wir doch glatt dahinter, dass wir letztes Jahr genau zur selben Zeit in dem selben Dorf in Guatemala waren. Und mit Dorf meine ich wirklich Dorf! Wir sind uns dort höchstwahrscheinlich auch über den Weg gelaufen, denn es ist wirklich super klein dort. Leider kannten wir uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

ich & Gerald



Die drei Italiener

Guatemala, 05.08.2016 

Vor etwa zwei Monaten war ich in Nicaragua. Unter anderem verbrachte ich einige aufregende Tage auf der Insel Ometepe. Dort traf ich drei Italiener: Marika, Vanessa und Christian. Da wir so ziemlich auf einer Wellenlänge lagen, unternahmen wir viel gemeinsam. Dann trennten sich unsere Wege wieder.

Als ich heute gerade bei leichtem Regenschauer durch die Stadt Antigua in Guatemala spazierte, traute ich meinen Augen kaum. Standen da doch glatt die drei Italiener. Irgendwo in einer kleinen Seitenstraße. Wie klein die Welt doch ist!

Vanessa, Marika, Christian & ich


Danas - zum dritten Mal!

Südafrika, 28.02.2016

Ich war gerade mit Patrick in Kapstadt in Südafrika. Wir waren nun bestimmt schon zwei Wochen gemeinsam unterwegs. Plötzlich erhielt ich eine Nachricht von Danas, einem jungen Mann aus Litauen.

Ich hatte Danas vor fast einem halben Jahr in einem absolut abgelegenen Massaidorf in Tansania zum ersten Mal getroffen. Ich konnte es damals gar nicht glauben, dass es noch eine andere "weiße" Person dorthin verschlagen hatte. Doch es stellte sich heraus, dass Danas genauso ein Abenteurer war wie ich - immer auf der Suche nach den versteckten Geheimplätzen. Wir schlossen uns daraufhin sogleich für ein paar Tage zusammen.

Das nächste Mal traf ich Danas auf der Insel Sansibar. Wir feierten dann sogar Weihnachten zusammen. Danach trennten sich unsere Wege wieder.

Nun schrieb mir Danas an diesem Tag eine Nachricht, dass er gerade in Kapstadt war. Patrick und ich strahlten wie Honigkuchenpferde - immerhin hatte auch Patrick auf Sansibar mit Danas schon Bekanntschaft gemacht. Es erfolgte ein wunderschönes Wiedersehen!

ich, Patrick & Danas


Die Mexikanerin, die ich ganze viermal in vier verschiedenen Ländern in Afrika traf

Namibia, 20.02.2016

Nachdem Patrick und ich uns zufällig in Windhoek in Namibia wiedergetroffen hatten, beschlossen wir gemeinsam nach Südafrika zu reisen. Die Busfahrt dorthin sollte ganze 22 Stunden dauern. Doch da uns sowieso immer genug Blödsinn einfiel, störte uns das nicht besonders. Kaum betraten wir den Bus, traute ich meinen Augen kaum. Da war doch glatt eine junge Mexikanerin und zwei Männer, die ich nun bereits zweimal zuvor auf meiner Reise getroffen habe.

Das erste Mal in einem kleinen Hostel in Malawi. Dort haben wir aber nicht sonderlich viel miteinander gesprochen. Das nächste Mal traf ich sie in Sambia. Ich irrte dort gerade durch die Hauptstadt Lusaka, als die drei plötzlich vor mir standen. Sie kamen mir wahnsinnig bekannt vor, doch ich wusste nicht ganz wo ich sie hintun sollte. Zum Glück war das Personengedächtnis der drei besser als meines und sie klärten mich sogleich auf. Wir konnten es alle zusammen nicht glauben, dass wir uns hier in irgendeiner unbedeutenden Straße wieder über den Weg liefen.

Als ich sie nun da so im Bus sitzen sah, dachte ich echt, dass ich jetzt spinne. So viele Zufälle kann es doch gar nicht geben, oder? Auch die drei staunten nicht schlecht.

Und der absolute Gipfel ist, dass ich die Mexikanerin ein paar Tage danach nochmals traf und zwar an einem Hafen in Kapstadt. Kann es sowas denn wirklich geben??


Patrick ist wie ich in Windhoek!

Namibia, 05.02.2016

Ich war gerade in Windhoek, der Hauptstadt Namibias, angelangt. Aus unerfindlichen Gründen musste ich an Patrick denken. Ich hatte den verrückten Kerl vor einigen Wochen auf der Insel Sansibar kennengelernt. Er ist Deutscher und arbeitete auf der Insel im Marketing für ein Hotel. Als ich ihm von meinen aufregenden Backpacking-Abentereuern erzählte, beschloss der Gute kurzerhand zu kündigen und auch loszureisen. Wir reisten für die ersten Tage gemeinsam, dann trennten sich unsere Wege wieder.

Da ich an dem besagten Tag gerade an ihn dachte, beschloss ich ihm eine Nachricht zu senden. Ich vermutete, dass er wohl gerade irgendwo in Südafrika sei, da er meines Wissens vor etwa zwei Wochen hier in Namibia war und seine Reise in den Süden weitergehen sollte. Patrick schrieb doch glatt zurück, dass er etwas krank war und aufgrund dessen tatsächlich immer noch in Windhoek verweilte!! Meine Freude war riesengroß, immerhin erlebte ich mit Patrick immer die verrücktesten Abenteuer. Bei unserem Treffen beschlossen wir dann kurzerhand gemeinsam weiter zu ziehen.


Patrick, ich & mein Couchsurfing Gastgeber






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Dienstag, 24. Oktober 2017

Welcher Rucksack ist der richtige für eine Backpacking-Reise?

By On Oktober 24, 2017


Eines der wichtigsten Dinge für einen Backpacker ist, wie es der Name schon sagt, der Rucksack. Immerhin trägt man ihn fast tagtäglich am Rücken mit sich herum. Doch wie findet man ein geeignetes Modell? Und worauf sollte man beim Rucksackkauf achten?






Was ist also wichtig beim Rucksackkauf? 


Tragekomfort
Lass dich am besten in einem Fachgeschäft beraten. Der Rucksack sollte nämlich gut am Rücken anliegen – da ist es am besten ihn schon mal probezutragen. Es gibt auch spezielle Modelle für Frauen

Hüftgurt
Wichtig ist ein guter Hüftgurt, denn das Gewicht sollte großteils von den Hüften und nicht von den Schultern getragen werden. Alle, die schon einmal einen schweren Rucksack einen längeren Zeitraum am Rücken trugen, können das bestimmt gut nachvollziehen. 

Rucksackfächer
Das nächste Kriterium sind die Rucksackfächer. Es ist von großem Vorteil, wenn der Rucksack nicht nur von oben zu befüllen geht. Das ist zwar recht praktisch beim Packen, da man immer bloß nachstopfen braucht, wenn man aber irgendeine Kleinigkeit braucht, die blöderweise gerade ganz unten ist, wird es zum Problem. Die Lösung dafür sind Rucksäcke, die sich durch einen Reißverschluss auch weiter unten öffnen lassen. Außerdem sind mehrere Stau- und Trennräume im Rucksack sinnvoll, um etwas Ordnung halten zu können. 

Regenschutzhülle

Ein weiteres wichtiges Detail ist die Regenschutzhülle. Ich habe es irgendwie geschafft, in fast allen meinen bereisten Ländern immer genau zur Regenzeit anzukommen. Und es gibt wirklich nicht viel Schlimmeres als wenn der komplette Rucksack samt Inhalt nass wird. Die Regenhülle hat zusätzlich noch andere Vorteile: Der Rucksack wird beispielsweise nicht so schnell schmutzig – ich hatte die Hülle nämlich so gut wie immer drauf, diese lässt sich auch einfach waschen – und schützt vor Taschendieben in vollgestopften Bussen, da es die Langfinger nicht ganz so leicht haben, an den Rucksackinhalt zu kommen. 

Rucksackgröße
Zu guter Letzt solltest du dir über die Rucksackgröße Gedanken machen. Keinesfalls solltest du einen zu großen Rucksack kaufen, denn glaub mir: Du wirst ihn immer komplett voll stopfen und jedes zusätzliche Gewicht, wirst du später bereuen. Ich selbst bin mit meinem 45+10 Liter Rucksack von Deuter mehr als zufrieden und reise damit nun schon ganze zwei Jahre um die Welt. Da das Material auch sehr robust ist, sieht er immer noch aus wie neu. 

Preis
Bitte spart keinesfalls beim Geld, wenn ihr euch einen Rucksack für eine Langzeitreise kaufen wollt. Denn wie gesagt, der Rucksack ist wirklich eines der allerwichtigsten Dinge für einen Backpacker. Man hat ihn - fast - tagtäglich auf dem Rücken und möchte sich diesen auch nicht ruinieren. Außerdem gibt es nichts Schlimmeres als wie wenn der Rucksack während der Reise kaputt geht. In vielen Ländern ist es  nämlich so gut wie unmöglich an qualitativ hochwertige Rucksäcke in der entsprechenden Größenordnung zu kommen. Einer Reisebekanntschaft von mir ist einmal in Tansania der Rucksack gerissen - es war unmöglich dort auch nur überhaupt einen neuen Rucksack zu finden. Es sei aber auch dazu gesagt, dass teuer nicht immer gleichzusetzen mit guter Qualität ist!

Meine Empfehlung
Ich persönlich bin mit meinem Modell wirklich sehr zufrieden und hab reise damit bereits seit September 2015 um die Welt:

Weitere Empfehlungen:
Ansonsten kannst du ja einfach einmal ein bisschen auf Amazon die Rucksäcke vergleichen.

Hast du noch weitere Vorschläge für tolle Weltreiserucksäcke? Dann füge diese gerne als Kommentar zu diesem Artikel hinzu :)


Was ist beim Packen des Rucksacks zu beachten?
Bevor dich dich auf deine große Reise machst, solltest du unbedingt probepacken,damit du siehst, ob auch wirklich alles Platz hat. Beim Packen ist zu beachten, dass Dinge die oft benötigt werden, immer griffbereit sind. Zudem sollten schwere Gegenstände eher körpernah und weiter oben verstaut werden.

Während der Reise solltest du stets nach dem gleichen Prinzip packen und sämtlichen Dingen einen festen Platz im Rucksack geben. Somit ersparst du dir ewig langes Suchen, wenn du mal wieder einen bestimmten Gegenstand ganz dringend brauchst. Die Wertsachen verstaust du am besten im Handgepäck, damit du sie immer bei dir hast.


Wie sieht die Packliste für meinen Rucksack aus?

Meine ganz persönliche Packliste kannst du dir....

HIER 
.... ansehen!



Anmerkung:
Ich möchte noch hinzufügen, dass es auch Reisende gibt, die einen Koffer bevorzugen. Das hängt natürlich stark vom Reisestil ab. Für mich als Abenteuer-Backpacker wäre das jedoch keine Option. Der Vorteil eines Koffers ist, dass man ihn nicht immer tragen muss, da er meist kleine Rollen hat. Diese können jedoch leicht kaputt werden. Außerdem sind nicht alle Straßen asphaltiert.






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Dienstag, 17. Oktober 2017

Kurztrip Prag mit geringem Budget

By On Oktober 17, 2017

Das letzte Wochenende stand bei mir und meiner Mami ein Prag-Kurztrip auf dem Plan. Obwohl ich ja nicht so der Städte- und Sightseeing-Fan bin, hat mich diese Stadt wirklich fasziniert. Vor allem jetzt im Herbst, leuchtet die Stadt durch die vielen Grünflächen und Parks in den wunderschönsten Orange- und Rottönen. 

Schon öfters habe ich gehört, dass Prag gar nicht mehr so billig sein sollte, doch ich fand heraus, dass es auch mit geringem Budget sehr gut möglich ist, die Stadt kennen zu lernen und zu genießen. 




Wo schlafen?

Da ich mit meiner Mami unterwegs war, kam diesmal Couchsurfing nicht in Frage – obwohl es in Prag bestimmt genügend Möglichkeiten dafür gäbe. 

Wir kamen in einer kleinen, gemütlichen Pension namens PenzionU Cejpu, unter.
Der Preis pro Person und pro Nacht lag bei 22 Euro inklusive reichhaltigem Frühstücksbuffet in einem geräumigen Einzelzimmer. Wir buchten über Booking.com.

Die Pension liegt leicht außerhalb des Zentrums, jedoch ist die Metro C zu Fuß in nur wenigen Minuten erreichbar. Man ist in etwa 15-20 Minuten im Stadtzentrum. 

Die Entfernung zum Zentrum hat zudem den Vorteil, dass sich hier in der Gegend günstigere Restaurants und Bars befinden. Wir haben fast immer direkt im Restaurant der Pension gegessen und waren mit den Preisen und der Qualität sehr zufrieden. Besonders billig empfanden wir dort das Bier mit nur etwas über einem Euro pro halbem Liter – und geschmeckt hat es auch 😉

Transportmittel in Prag

Das Verkehrsnetz in Prag schien mir recht gut ausgebaut zu sein. Eine Fahrt mit den Öffis von maximal 30 Minuten kostet 24 Tschechische Kronen (= ca. 0,70 Euro).  Eine 24 Stunden Karte 110 (= ca. 4,30 Euro) und eine 72-Stunden-Karte 310 Tschechische Kronen (= ca. 12 Euro).

 

Sehenswürdigkeiten mit geringem Budget

Prag hat wirklich eine lange Liste an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Da wir nur begrenzt Zeit hatten pickten wir uns einige Dinge heraus – wobei alles was wir gemacht haben völlig kostenlos war:

Altstadt

Am ersten Tag spazierten wir gemütlich durch die Altstadt. Wir waren sehr erstaunt wieviele Touristen sich hier tummelten. So etwas versetzt mich immer recht schnell in Stress. Aber zum Glück konnten wir immer wieder ein paar versteckte Gassen finden.

Ein paar der bekanntesten Sehenswürdigkeiten schauten wir uns trotz der dort versammelten Menschenmassen an, wie z.B. das Altstädter Rathaus mit der astronomischen Uhr. Auch die Teynkirche und das Denkmal für den Reformator Jan Hus sind einen Stopp wert.

Ansonsten sieht man in der Altstadt wunderschöne alte Häuser und zahlreiche prunkvolle Kirchen. Darüber hinaus trifft man auf Straßenkünstler und viele kleine Cafés.


Jüdisches Viertel

Am jüdischen Stadtteil Josefov kommt man bei einem Altstadtspaziergang mehr oder weniger vorbei. Neben mehreren Synagogen findet man auch den bekannten Alten jüdischen Friedhof. Da wir samstags dort waren, war dieser leider geschlossen, aber wir konnten ein wenig hineinspähen. Zudem befindet sich hier ein jüdisches Museum das wir aber ausgelassen haben.

Moldau

Weiter führte uns unser Spaziergang an die Moldau. Von hier aus hat man traumhafte Ausblicke auf die Prager Burg und die vielen Kirchen der Stadt. Für mich war das Entlangspazieren an der Uferpromenade eines der Highlights unseres Prag-Besuches. Im Fluss tummeln sich zudem hunderte von wunderschönen Schwänen.



Karlsbrücke

Die bekannteste der vielen Brücken in Prag ist die Karlsbrücke. Sie gehört zu den berühmtesten und ältesten Brücken Europas. Hier befinden sich insgesamt 30 steinerne Figuren, die bekannteste davon ist die des heiligen Nepomuks. Zudem tummeln sich Straßenkünstler, Karikaturisten und Straßenverkäufer auf der Brücke.

Die Wolschaner Friedhöfe

Den zweiten Tag starteten wir mit den Wolschaner Friedhöfen. Sie sind ganz einfach mit der Metro Linie A erreichbar (nur etwa 15 Minuten vom Zentrum entfernt) und stellen das größte Gräberfeld in Prag dar. Bis zu zwei Millionen Menschen sollen seit der Gründung im Jahr 1680 – aufgrund einer Pestepidemie – dort bestattet worden sein. Er beseht aus zwölf Einzelfriedhöfen, darunter diverse militärische Grabstätten, ein muslimisches Gräberfeld und der größte jüdische Friedhof Europas, welcher in Prag auch als der „neue jüdische Friedhof“ bezeichnet wird. Sehr bekannt und auch touristisch überlaufen ist ja der alte Judenfriedhof in der Altstadt Prags. Der neue Judenfriedhof ist den meisten Touristen eher unbekannt. Das war auch der Grund warum wir ihn besuchen wollten. Womit wir aber leider nicht gerechnet hatten war, dass er samstags leider geschlossen hat – schade!
Im Endeffekt hat sich der Ausflug dorthin aber trotzdem mehr als ausgezahlt. Wir spazierten durch die anderen Friedhöfe. Hier scheint die Hektik der Großstadt fern. Die mit Efeu überwucherten Grabsteine unter den uralten Bäumen, deren Blätter zur Zeit alle in den schönsten Herbstfarben leuchten, fanden wir richtig idyllisch.
Wer sich für den jüdischen Friedhof interessiert, kommt am besten an keinem Samstag und auch nicht an jüdische Feiertagen hierher, denn dann ist er leider geschlossen. Auch das Grab von dem berühmten Franz Kafka und seiner Familie kann hier besichtigt werden.

 
Wolschauer Friedhöfe

Wolschauer Friedhöfe

Wolschauer Friedhöfe

Die Prager Burg

Weiter ging es zur Prager Burg im historischen Stadtviertel Hradschin. Wir fuhren zur nächstgelegenen Metro-Station und wanderten dann den Hügel zur Burg hinauf. Hier tummelten sich weitaus am meisten Touristen. Wir empfanden das als ziemlich abschreckend. Es war ein richtiges Gedränge am Weg dorthin. Oben angekommen mussten wir uns dann an einer langen Menschenschlange anstellen zur Sicherheitskontrolle. Da geht es ganz genau her und sogar die Handtaschen werden durchsucht. Dafür ist der Eintritt frei, nur wenn man die historischen Innenräume sehen will, muss man bezahlen.
Von der Burg aus hat man dann einen unglaublich schönen Ausblick über Prag. Die Prager Bug selbst und der Veitsdom, der im Zentrum davon steht, sind auf alle Fälle sehenswert. Die prunkvollen Bauten brachten uns wirklich ins Staunen. Trotzdem hielten wir uns nicht besonders lange hier auf, das die Touristenmassen einfach zu groß waren.

 
Prager Burg

Prager Burg

Berg Petrin

Von der Prager Burg wanderten wir zum Berg Petrin. Das war eine wirklich willkommene Abwechslung. Es gibt zahlreiche kleine Wanderwege, wo teilweise keine Menschenseele zu sehen ist. Vorbei an Apfel- und Weingärten führen idyllische Wege den Berg hoch. Es ist auch möglich mit einer Standseilbahn auf den Berg zu fahren, wobei ich es aber eindeutig empfehlen würde zu gehen, da die etwa 20-minütige Wanderung wunderschön ist.  

Oben angekommen tummeln sich schon mehr Touristen. Vor allem um den Aussichtsturm herrscht reges Treiben. Er ist 63,5 Meter hoch und auf seine Spitze führen 299 Stufen. Der Ausblick von da oben ist bestimmt einmalig, wir haben dieses Vergnügen aufgrund der Menschenmassen aber sausen lassen.

Zudem stellt der Berg Petrin ein beliebtes Ausflugsziel für ein Picknick und als Erholungsgebiet dar. Es gibt mehrere Parks, Gärten und viel Wald.

Hinunter wanderten wir auf der anderen Seite des Bergs, welche meiner Meinung nach noch viel schöner war. Es gibt unzählige kleiner Wege und große Felsblöcke stehen herum, die zum Klettern einladen. Wir kraxelten auf einen davon hoch und legten dort eine gemütliche Nachmittagsruhe ein. Wir fühlten uns hier wirklich weit entfernt vom Großstadt-Stress.

Berg Petrin







Weitere Empfehlungen für das kleine Budget

Da wir bei unserem Kurztrip nicht so viel Zeit hatten, Prag aber noch viel mehr zu bieten hat, zähle ich euch hier noch ein paar weitere empfehlenswerte Dinge auf, die man mit geringem Budget machen kann:
  •         Free Walking Tour
  •          Der Bauernmarkt
  • ·        Die John Lennon Mauer

·          

Kulinarik

Was wir sogleich feststellen konnten war, dass die tschechische Küche sehr reichhaltig ist – viel Fleisch, viel Fett und viel Bier. Nach drei Tagen typisch tschechischem Essen waren wir zu Hause wieder richtig froh, endlich wieder Gemüse essen zu können. Trotzdem fanden wir die Gerichte dort super lecker.

Unbedingt ausprobieren sollte man:
  •          eine typisch tschechische Gulaschsuppe,
  •          eine leckere Schweinshaxe mit knuspriger Kruste,
  •          Knödel,
  •          Trdelnik-Baumkuchen (traditionelles Süßgebäck; wird an vielen Ständen in der Altstadt verkauft),
  •          und natürlich das Bier! Dieses kostet pro halbem Liter zwischen einem und 1,50 Euro und ist somit zumeist auch günstiger als Wasser.



Zusamenfassung


Sowohl ich als auch meine Mama fanden Prag wirklich wunderschön. Unser absoluter Favorit war der Berg Petrin und gleich danach kommt die Uferpromenade an der Moldau. 

Es gibt wie ihr seht auch genügend Möglichkeiten für das geringe Budget, ein Prag-Kurztripp ist somit auch für Low-Budget-Reisende absolut drin. 

Falls ihr noch ein paar Geheimtipps für das geringe Budget in Prag habt, dann nur her damit :)




Hast du Interesse an weiteren Reisezielen in Europa?

Dann schau doch auf Frautschi´s Reiseblog vorbei - sie hat jede Menge interessanter Reiseziele in Europa auf ihrem Blog zusammengestellt!!








Sonntag, 8. Oktober 2017

Mein Interview für HINREISEND

By On Oktober 08, 2017


Vor einigen Tagen hatte ich die Ehre, zu einem Interview mit Timo Möbes von HINREISEND eingeladen worden zu sein. Er führt einen spannenden Blog mit dem Themenschwerpunkt "alleine reisen". In unserem fast einstündigem Interview besprachen wir viele spannende Themen. Vor allem ging es um meine sechs Monate Backpacking in Afrika.



HIER kommt ihr zum Interview.



Viel Spaß beim Zuhören :)





Donnerstag, 5. Oktober 2017

Vorbereitungen für eine Weltreise

By On Oktober 05, 2017




Du planst eine Langzeitreise oder gar eine Weltreise? Dann bleibt es dir nicht aus, einiges an Vorbereitungen zu treffen. Um dir das Ganze etwas zu erleichtern, habe ich dir meine wichtigsten Erkenntnisse hier zusammengestellt.


Klicke auf die einzelnen Überschriften und du erhälst detaillierte Informationen zu den Themen:


=> DER ENTSCHLUSS <=


=> ORGANISATORISCHES <=


=> FINANZIELLES <=


=> GESUNDHEITLICHES <=


=> PACKLISTE <=









In meinem E-Book "Einmal um die Welt - Allein als junge Frau durch Afrika" gebe ich detaillierte Informationen und Ratschläge zum Thema für euren erste Backpacking Trip. HIER könnt ihr es euch herunterladen.

EINMAL UM DIE WELT - Allein als junge Frau durch Afrika (Michaela Gruber)









Donnerstag, 28. September 2017

Mein neues E-Book ist auf Amazon erhältlich!

By On September 28, 2017




Juhuu, mein allererstes E-Book ist endlich fertig!!


EINMAL UM DIE WELT

 Allein als junge Frau durch Afrika 


Wohnung auflösen, Job kündigen, alles zurücklassen und einfach die Welt bereisen – wie hört sich das an? Ich habe es gewagt! Im September 2015 packte ich meinen Rucksack und startete eine Reise ins Ungewisse. Ausgestattet bloß mit einem One-Way-Ticket nach Uganda und viel Optimismus ging es los. Ich hatte nicht die leiseste Ahnung was mich in Afrika erwarten würde, wie meine Route aussehen sollte oder wie lange ich unterwegs sein würde. Es war mein erster richtiger Backpacking Trip, mein erstes Mal im tiefsten Afrika und meine erste Reise völlig alleine. Die besten Voraussetzungen also für das Abenteuer meines Lebens.

  • Willst auch du dem grauen Alltag entfliehen? 
  • Oder spürst du den Drang etwas Neues und Abenteuerliches auszuprobieren?
  • Oder planst du bereits einen Backpacking Trip und benötigst noch ein paar Ratschläge und Tipps? 
  • Oder hast du einfach nur Interesse an Afrika oder abenteuerlichen Reisegeschichten?

Dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich!


Inhalte des Buches:  

  • nützliche Tipps zur Vorbereitung eines Backpacking-Trips (Organisatorisches, Gesundheitliches, Finanzielles, Packliste,…)
  • was du während der Reise beachten solltest (Unterkünfte, Transport, Hygiene, Gesundheit, Sicherheit, andere Kulturen,…)
  • meine aufregendsten Reisegeschichten abseits der abgetretenen Touristenpfade
  • wie mich das Reisen verändert hat
        … und noch vieles, vieles mehr!

Bei den einzelnen Punkten habe ich den Schwerpunkt auf Afrika gesetzt. Das Buch enthält aber auch sehr allgemein gehaltene Tipps und Ratschläge. Um das Ganze etwas spannender zu gestalten, lasse ich immer wieder persönliche Erfahrungen und Geschichten mit einfließen.



Das E-Book könnt ihr euch hier über diesen Link gleich herunterladen:


 




Viel Spaß beim Lesen :)


PS: Ich würde mich natürlich riesig freuen, wenn ihr mir eine Rezension auf Amazon hinterlassen könntet und das Buch weiterempfehlen würdet, falls es euch gefallen hat!

Mittwoch, 27. September 2017

Mein Interview für Backpack Stories

By On September 27, 2017


ALLEIN ALS FRAU IN AFRIKA BACKPACKEN

MEIN INTERVIEW FÜR BACKPACK STORIES


HIER könnt ihr euch mein Interview für Backpack Stories anhören :)



Es geht um meine Erfahrungen aus sechs Monaten Backpacking in Afrika und generell meinen Entschluss zu einer Weltreise. 


Viel Spaß mein Zuhören :)






Sonntag, 17. September 2017

Die größten Reinfälle auf meiner bisherigen Reise

By On September 17, 2017


Während ich die letzten zwei Jahre mit dem Rucksack um die Welt gereist bin, gab es neben jeder Menge unvergesslich schöner Erlebnisse auch ein paar Reinfälle. 


Neben den alltäglichen Problemen eines Backpackers, die ich  =>HIER<=  schon einmal beschrieben habe, gab es auch ein paar Ereignisse, die mir ganz besonders in Erinnerung geblieben sind. Um euch daran teilhaben lassen zu können, habe ich sie hier nochmals aufgelistet:



Verhaftung in den frühen Morgenstunden am Titicacasee
Bolivien, Juli 2017
Ich war gerade zum Couchsurfen bei einem Vorarlberger Aussteiger namens Ernst, der sich in einem kleinen, abgelegenen Dörfchen am Titicacasee niedergelassen hatte. Mit mir befand sich ein weiterer Gast in seinem Haus - ein 20-jähriges bolivianisches Mädchen, das mir leicht seltsam erschien und mir mit ihrem nächtlichen Schlafwandeln schon öfters ordentlich Angst eingejagt hatte. Eines schönen Morgens stand plötzlich das ganze Dorf samt Polizei vor unserem Haus. Tatverdacht: Illegaler Drogenhandel, das Anzünden eines Hauses und als Draufgabe wurde Ernst noch Mädchenhandel unterstellt. Mit viel Glück konnte ich einer Nacht im Gefängnis entgehen, Ernst aber leider nicht. Gott sei Dank konnte die Sache mehr oder weniger aufgeklärt werden. Trotzdem musst Ernst der sehr korrupten Polizei einiges an Schmiergeld bezahlen.
Die ganze Geschichte könnte ihr =>HIER<= nachlesen.

"Verhaftung am Titicacasee"
 Hier am Bild: Ernst mit der Polizei und den aufgebrachten Dorfbewohnern



Zudringlicher Couchsurfing Gastgeber
Bolivien, Juni 2017
Da ich meine Pläne wieder einmal spontan geändert hatte, suchte mich mir einen Last-Minute Couchsurfing Gastgeber in Oruro. Leider gab es dort nicht viel Auswahl. Dann fand ich Paul, er hatte zwar nicht viele Referenzen, aber immerhin wohnte er laut Angabe auf seinem Profil mit seiner Mama und seinen Großeltern zusammen - da kann ja nicht viel schief gehen. Er holte mich mit dem Auto vom Busbahnhof ab und meinte, dass wir gleich zu schönen Thermalquellen hier in der Nähe fahren könnten. Das hörte sich gut an. Es ging also gleich schnurstracks zur Therme. Leider war das Hauptbecken aufgrund von Reinigungsarbeiten gesperrt. Es blieb uns also nur die Möglichkeit in einem kleinen, privaten Minipool zu baden. Irgendwie hatte ich so das Gefühl das Paul sich an mich ranmachen wollte, deshalb erzählte ich ihm gleich, dass ich einen Freund hätte. Das schien ihn nicht sonderlich zu stören. Als wir endlich auf dem Rückweg zu ihm nach Hause waren, meinte er er müsste mir noch etwas zeigen. Wir fuhren einen kleinen Berg hoch. Mittlerweile war es schon stockdunkel. Oben angekommen stiegen wir vom Auto aus und sahen hinunter auf das funkelnde Lichtermeer der Stadt. Es war wunderschön, aber ich hatte immer noch das Gefühl, dass Paul sich irgendwas erhoffte. Zu allem Überfluss packter er dann auch noch eine Flasche Rotwein und Weingläser aus dem Kofferraum aus. Ich trank anstandshalber zwei Schlücke. Paul leerte sich das Zeugs dafür nur so runter. Kaum war die erste Flasche geleert kam schon die zweite dran. Durch den Alkohol schien er nun noch mutiger geworden zu sein und wurde nun wirklich ekelig zudringlich, obwohl ich ihm eindeutig zeigte und auch sagte, dass ich nicht an ihm interessiert war. Ihm schien das nicht im geringsten zu stören. Letztendlich erklärte ich ihm lautstark, dass ich JETZT zurück in die Stadt will. Er schaute mich erstaunt an und merkte nun wohl, dass es mir richtig ernst war. In der Stadt angekommen, ließ ich ihn an einem Hostel halten, nahm meinen Rucksack und verließ wortlos sein Auto.



Zweimalig gescheitere Besteigung des Chimborazo 6.310 m
Ecuador, März 2017
Gleich zweimal misslang mir der Gipfelsieg des über 6.000 m hohen Chimborazo. Das erste Mal lag es an den großen Massen von Neuschnee, die das Vorankommen sehr verzögerten. Zusätzlich kamen meine Probleme mit der Höhe dazu. Beim zweiten Mal scheiterten wir an zu gefährlichen Schneeverhältnissen.
Die genauen Berichte dazu kannst du =>HIER<= (1. Besteigung) und =>HIER<= (2. Besteigung) nachlesen. 

"Gescheiterte Besteigung des Chimborazo"



Flucht aus einer partywütigen Hippie-Villa
Mexiko, September 2016
Nach einer schlaflosen Nachtbusfahrt kam ich völlig übermüdet bei meinem Couchsurfing Gastgeber in Puerto Escondido an. Dieser entpuppte sich als wilder Hippie, der gemeinsam mit seinen Freunden in einem kleinen Haus lebte. Es gab sogar einen kleinen Pool. Mein Gastgeber fragte mich, ob es mich eh nicht stören würde, wenn hier heute Nacht eine kleine Party steigen würde. Ich schluckte erstmals. Nach und nach trudelten die Partygäste bereits ein. Letztendlich waren bestimmt 50 Leute vor Ort. In der Küche wurde mit lustig machenden Kräutern ein Dessert geköchelt, währenddessen dasselbe Kraut dazu geraucht wurde. Auch ein paar Pillen gingen durch die Runden, während sich andere lieber was durch die Nase zogen. Mir war aber eigentlich nur zum Schlafen zumute. Ich fragte meinen Gastgeber wo ich mich denn etwas ausruhen könnte, worauf dieser antwortete, dass ich mich überall hinlegen könnte wo ich wollte. Ach du lieber Himmel. Im ganzen Haus wimmelte es von Leuten. Ich ging auf die Dachterrasse, denn dort gab es so etwas ähnliches wie ein kleines Bett. Aber auch hier saßen mindestens zehn Leute, die mich die ganze Zeit zum Mitfeiern motivieren wollten. Dass ich gerade einfach viel zu müde dafür war, verstanden sie natürlich überhaupt nicht. Ich stopfte mir meine Ohrenstöpstel rein und versuchte irgendwie zu schlafen, was aber nur sehr bedingt möglich war. Am frühen Morgen packte ich gleich meine sieben Sachen. Überall lagen völlig stoned Leute herum - neben mir auf der Dachterrasse, am Küchenboden, im Wohnzimmer, neben dem Pool,... Ich schrieb einen schnellen "Danke-fürs-Übernachten-Zettel" und machte mich aus dem Staub. Eigentlich hatte ich meinem Gastgeber ja angekündigt ein paar Tage hier zu bleiben, doch diesen Plan änderte ich ganz spontan.



Unsanfter Rausschmiss aus einem Hostel
Nicaragua, Juni 2016
Ich war gerade an einem wunderschönen Traumstrand in Nicaragua zum Arbeiten in einem Hostel. Leider kam ich mit der Besitzerin Leslia nicht besonders gut klar, da diese eine richtige Hexe war. Sie versuchte mir das Leben wo es nur geht schwer zu machen, während ihr Gatte ein richtig netter Kerl war, mit dem ich sehr gut auskam. Irgendwann brachte Leslia das Fass zum Überlaufen, als sie zu mir meinte es würde Geld in der Kassa fehlen. Daraufhin erklärte ich ihr, dass ich morgen abreisen würde. Das passte ihr am Anfang gar nicht so und sie versuchte es kurz nochmals mit der zuckersüßen Art, aber mir reichte es nun eindeutig. Am nächsten Morgen gegen sechs Uhr wurde ich unsanft aus dem Schlaf gerissen. Leslia stand vor mir und erklärte mir ungehalten, dass ich sofort ihr Hostel verlassen sollte. Mir war es ein Rätsel wie sie in mein Zimmer kam, da ich dieses abgeschlossen hatte. Sie schrie mich an, dass  ich mich gefälligst beeilen sollte, denn sie würde mein Zimmer für neue Gäste brauchen. Ich wusste natürlich, dass das nicht stimmte, da es jede Menge freie Zimmer gab. Sie wollte mir nun so richtig eins auswischen und wahrscheinlich hatte sie Angst, dass ich um 8 Uhr noch da bin, wenn dann ihr Gatte kommt. Wenn der von den gestrigen und heutigen Geschehnissen Wind bekommen würde, wäre er sicher nicht begeistert, wie mich seine Frau behandelte. Aber gut. Ich wollte keine Streit und packte alles zusammen. Da wir recht abgelegen waren, kam nur einmal am Tag - nämlich um 10 Uhr - ein Bus. Ich wollte also auf der Straße vor dem Hostel warten. Da kam die aufgebrachte Hexe herbeigerannt und schrie ich sollte auf der Stelle ihr Grundstück verlassen, sonst würde sie die Polizei rufen. Ich hatte schon Angst, dass die Gute gleich eine Herzattacke bekommen könnte, da sie sich so unwahrscheinlich aufregte. Ich warf ihr noch ein zuckersüßes Lächeln zu, packte mir meinen Rucksack auf den Rücken und begann loszuwandern. Bis zum nächsten Ort würde ich ca. zwei Sunden brauchen, der Weg ging zudem stetig leicht nach oben. In der brütenden Hitze hier, war das Ganze gleich nochmal so schlimm. Ich plagte mich also den Weg hoch. Wie durch ein Wunder hielt ein junger Mopedfahrer neben mir und bot mir an mich in den nächsten Ort zu bringen. Letztendlich wollte er nicht einmal Geld annehmen für seinen Gefallen. Der Kleine rettete wirklich meinen Tag - es gab also doch noch gute Menschen auf dieser Erde. 



Bedrängnis im Nebelwald
Costa Rica, April 2016
Wieder einmal war ich zum Couchsurfen. Diesmal bei einem etwa 50-jährigen Mann, der inmitten eines Nationalparks in einem Nebelwald in einem kleinen Haus wohnte. Zuerst waren wir zusammen beim Dorffest. Danach brachte uns ein Freund von ihm zu seinem Haus, das relativ abgelegen lag. Die beiden führten das Fest zu Hause fort und begannen sich am Balkon weiter zu besaufen. Als der Freund nach Hause gefahren war, begann mein Gastgeber plötzlich etwas zudringlich zu werden. Ich fragte ich wo ich denn nun schlafen könnte, woraufhin er antwortete, ob ich nicht sehen könnte, wie klein sein Haus wäre und dass wir uns sein Bett teilen müssten. Ich war wie versteinert vor Schreck. Mitten in der Nacht konnte ich unmöglich zurück ins Dorf, denn dieses lag etwa 15 km entfernt. Ich legte mich ganz an den Rand des Bettes, machte aber die ganze Nacht kein Auge zu. Der Typ war Gott sei Dank so besoffen, dass er sofort in einen tiefen Schlaf fiel. Ich wusste, dass er am nächsten Tag früh aufstehen und zur Arbeit musste. Als er endlich weg war, nahm ich meinen Rucksack und haute so schnell wie möglich ab. Tagsüber gab es zum Glück öffentliche Verkehrsmittel, die beim Haus vorbei fuhren.



Polizeilicher Verweis aus dem Armenviertel
Namibia, Februar 2016
Als meine Reisebegleitung Patrick und ich gerade am Busbahnhof in Walvis Bay an der namibischen Küste ankamen, lechzte Patrick bereits nach einem kalten Bier. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite entdecken wir dann auch gleich eine kleine Kneipe, aus der lautstarke Musik dröhnte. Sie sah zwar etwas heruntergekommen aus, aber das störte uns nicht. Der Schuppen war ganz schön voll. Wir bestellten Bier und schon bald gesellten sich ein paar Einheimische zu uns. Sie waren total sympathisch aber auch sehr erstaunt, dass hier Weiße in der Bar waren. Wir wären sogar die ersten weißhäutigen Menschen, die sie jemals hier gesehen hatten. Das wunderte uns, denn  hier in Walvis Bay sollten anscheinend viele Weiße leben. Ein junger Mann erklärte uns, dass diese alle in den reicheren Stadtvierteln wohnen würden und hier eigentlich nie herkämen. Die Männer gaben gleich eine Runde für uns und wir verbrachten lustige Stunden mit ihnen. Später sprach uns erneut ein Mann in der Bar an und auch er meinte, dass hier normalerweise nie Weiße herkommen und wir sollten gut aufpassen, denn es sei gefährlich hier. Das schien uns nicht Grund genug, den Ort zu verlassen, bis uns dann wahrhaftig die Polizei rausholte. Wir saßen gerade an einem Tisch vor der Kneipe, als ein Polizeiauto die Straße entlang fuhr. Dann stoppten sie doch glatt neben uns und winkten uns herbei. Sie wollten uns in eine sicherere Gegend bringen. Das sah ich vorerst überhaupt nicht ein und fand es noch dazu diskriminierend. Patrick zischte mir zu, ich solle mich doch beruhigen und er möchte hier keine Probleme bekommen. Na gut, widerwillig holte ich meinen Rucksack. Wir verabschiedeten uns von unseren neuen Freunden. Diese meinten, wir sollen doch bald wiederkommen, was wir ihnen dann auch versprachen. Die Polizei brachte uns dann zu einem Hostel im Stadtzentrum.

"Polizeilicher Verweis aus dem Armenviertel"
Hier am Bild: Die Polizei, Patrick und ich



Geld aus dem Rucksack gestohlen
Botswana, Februar 2016
Am besagten Tag, plante ich eine Reittour durch das Okavango Delta. Als ich auf der Pferdefarm ankam, erklärte mir die Besitzerin, dass ich meinen kleinen Rucksack während der Tour doch bei ihrem Kollegen lassen sollte, damit er mich nicht stört. Ich dachte mir nicht viel dabei und händigte ihm das Ding aus. Als die Tour nach wenigen Stunden vorüber war, vergaß ich meinen Rucksackinhalt zu kontrollieren. Erst bei der Ankunft meines Hostels dachte ich daran. Leider fehlte wirklich etwas - zu meinem Glück aber nur ein Teil des Bargeldes (umgerechnet vielleicht 30-40 Euro). Das war mir wieder einmal eine Lehre nicht jedem zu vertrauen und auf meine Sachen besser aufzupassen.



Überfall von einem Pavian bei den Viktoriafällen
Sambia, Februar 2016
Als ich die Viktoriafälle an der Grenze Sambia-Simbabwe besuchte, beschloss ich noch ein wenig die wunderschönen Wanderwege entlang der imposanten Schlucht zu erkunden. Ich war alleine unterwegs. Auf meiner Erkundungstour sah ich Unmengen von Pavianherden. Diese schienen hier in der Gegend nicht besonders schüchtern zu sein und kamen teilweise ziemlich nah ran. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass sie von den Touristen immer wieder gefüttert wurden. Anfangs fand ich die Vieher auch noch wirklich süß und machte Videos und Fotos aus nächster Nähe von ihnen. Nur von den ausgewachsenen Männchen hielt ich immer leichten Sicherheitsabstand, da die Tiere ganz schön groß waren. Als ich gerade ein paar Babyaffen aus nächster Nähe beim Spielen beobachtete, baute sich plötzlich ein riesiges Pavian-Männchen vor mir auf. Er fletschte die Zähne und riss mir meine gelbe Tüte aus der Hand. So schnell konnte ich gar nicht schauen, war er dann auch schon mit dem Ding in den Baumkronen verschwunden. Na, zum Glück hatte ich bloß mein Wurstbrot und nichts Wertvolles in der Tüte. Im weiteren Verlauf der Wanderung hatte ich dann immer panische Angst, dass mir nochmals so ein Riesen-Vieh über den Weg laufen könnte. 




Rucksack vergessen
Malawi, Jänner 2016
Am wunderschönen Malawisee vergaß ich leider meinen heißgeliebten Tagesrucksack in einem Hostel. Diese Unachtsamkeit brachte eine zusätzliche fast zweitägige Busfahrt mit sich. Aber  der Rucksack war es mir wert. 



Handy futsch 
Malawi, Jänner 2016
Zu meiner großen Freude fand ich in einem kleinen malawischen Dörfchen eine Unterkunft für umgerechnet bloß einem Euro/ Nacht. Doch die Freude hielt nicht lange. Als ich am Abend kurz das Zimmer verließ, hatte in der Zwischenzeit jemand mein Handy aus dem Zimmer gestohlen. Die Dorfgemeinschaft zeigte sich äußerst hilfsbereit und half mir bis tief in die Nacht hinein das Ding zu suchen - leider erfolglos. Als ich am nächsten Tag den Polizeiposten im Nachbarort aufsuchte, musste ich mich noch mit den Polizisten ärgern, die Austria nicht von Australia unterscheiden konnten. Ansonsten waren sie aber ganz lieb und teilten sogar ihr Mittagessen mit mir.
Die genauen Details zu der Geschichte kannst du =>HIER< nachlesen. 



Betrunkener und bekiffter Guide 
Malawi, Jänner 2016
Dass die Einwohner von Malawi ein sehr redseliges Volk sind, mussten meine Reisebegleitung Sonja und ich gleich bei der Einreise nach Malawi feststellen. Wir wollten gerade in Chitimba am Malawisee einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen, als uns wieder einmal ein Einheimischer - er hieß übrigens Bob - volllaberte. Er wollte uns ein wenig Gras verkaufen - dieses wird dort übrigens "Malawi Gold" genannt, da es besonders gut sein sollte - und uns zu guter Letzt noch eine kleine Wasserfall-Tour für morgen andrehen. Da er dafür umgerechnet nur drei Euro haben wollte und die Tour fast den ganzen Tag dauern sollte, sagten wir ihm sogar zu. Immerhin lieben wir Wasserfälle. Als Bob am  nächsten Tag am vereinbarten Treffpunkt etwa eine Stunde zu spät erschien, hatte er glührote Mini-Augen. Gleich bei der Begrüßung erzählte er uns dann, dass er heute Morgen schon drei Flaschen irgendeiner lokalen Spirituose getrunken und zwei Joints geraucht hatte. Dafür sah er eigentlich noch ganz gut aus, obwohl man die Alkoholfahne schon deutlich riechen konnte. Er meinte dann noch, dass er mindestens jede Stunde eine kleine Joint-Pause brächte. Na, das kann ja was werden. Nach zehn Minuten gehen musste er sich tatsächlich schon den ersten drehen. Er kam dann auch gleich mit einer Flasche dieser lokalen Spirituose an, die wir unbedingt probieren sollten. Das Zeugs schmeckte gar nicht so schlecht, wir hielten uns jedoch mit dem Trinken etwas zurück, immerhin hatten wir noch eine ordentliche Strecke vor uns. Verwunderlicherweise hatte Bob einen ziemlich flotten Schritt drauf, dem wir nur schwer folgen konnten. Vor allem die Hitze machte uns ordentlich zu schaffen. Der Wasserfall war letztendlich atemberaubend schön. Am Ende der Wanderung verließ uns Bob aber dann ganz plötzlich - er meinte er fühle sich nicht gut und müsste ganz dringend schlafen gehen. Tja, wen wundert´s?

"Betrunkener und bekiffter Guide"
Hier am Bild: Beim Drehen seines Joints



Fähre versäumt aufgrund eines Uhrzeit-Missverständnisses
Tansania, Dezember 2015
Ich war gerade mit meiner Reisebegleitung Alex am Viktoriasee. Wir wollten an diesem besagten Tag mit einer Fähre den See überqueren. Gleich in der Früh machten wir uns auf, um noch ein Ticket am Hafen zu ergattern - immerhin fuhr die Fähre nur zweimal pro Woche ab. Der nette Herr am Ticketschalter erklärte uns, dass wir um 8 Uhr am Hafen sein sollten, denn um 8:30 Uhr wäre Abfahrt. Wir schlossen daraus logischerweise, dass 20 Uhr gemeint sein musste, denn 8 Uhr morgens war schon vorbei. Als Alex und ich gegen 14:30 Uhr gerade gemütlich am See in der Sonne relaxten, sahen wir plötzlich wie die Fähre abfuhr. Das kam uns äußerst seltsam vor. Wir fragten den Besitzer unserer Unterkunft nach dem Grund. Wie wir erfahren mussten, hat es sich tatsächlich um unsere Fähre gehandelt. Viele Einheimische in Tansania würden wohl in der "Swahili-Zeit" reden. In der Swahili-Zeit beginnt der der Tag mit dem Sonnenaufgang um 7 Uhr morgens - da Tansania am Äquator liegt, ist dieser das ganze Jahr zur exakt selben Uhrzeit. Der Sonnenaufgang ist die Stunde 1. 8 Uhr ist demzufolge 2, usw. Der Ticketverkäufer hatte mit 8 Uhr also 14 Uhr gemeint. Dieses Missverständnis bescherte uns weitere zwei Tage in dem Küstenörtchen, da wir ja auf die nächste Fähre warten mussten.

"Fähre versäumt"
Hier am Bild: die Fähre, die ohne uns davongefahren ist



Begegnung mit der grünen Mamba
Uganda, November 2015
Es war noch relativ am Anfang meiner Reise, als ich mich in einem Regenwald in Uganda total verlaufen hatte. Als wäre das nicht genug, sah ich plötzlich vor mir auf einem Ast eine 1,5 m lange  giftgrüne Schlange, die mir direkt in die Augen schaute. Ich war wie versteinert vor Schreck. Ungewöhnlich langsam verschwand das Biest dann in der Baumkrone. Den genauen Bericht dazu könnt ihr =>HIER<= nachlesen.




Bei der Blogparade von Ellen auf => PATROTA.COM <= könnt ihr noch mehr zum Thema "Pleiten, Pech und Pannen auf Reisen" nachlesen ;)


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