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Montag, 15. August 2016

Die Maya Ruinen von Tikal - Willkommen im Dschungelbuch

Total verpennt

Ich bin ja normalerweise eine sehr zuverlässige und pünktliche Person, aber irgendwie muss ich doch gestern Abend etwas durcheinander gebracht haben. Ich stellte meinen Wecker anstatt auf 2:30 Uhr auf 3 Uhr morgens. Als dieser klingelte blieb ich noch gemütlich einige Minuten im Bettchen liegen. Plötzlich hörte ich einen Typen "Tiiiikaaaaal!!!!" brüllen. Ach du liebe Güte! Ich streckte meinen Kopf ganz verwirrt aus meiner Zimmertür und bat den Typen inständig noch ein paar Sekunden zu warten. Dieser schien jedoch nicht von geduldiger Natur zu sein und trat doch peinhart in mein Zimmer ein um mich noch mehr zu stressen. Okay 20 Sekunden Zähneputzen, völlig planlos meine Sachen packen und los gings. Die zwei Spanier lachten sich schlapp. Ganz munter war ich immer noch nicht.

Die Maya Ruinen von Tikal

Nach einer Fahrtstunde kamen wir in Tikal an. Die Ausgrabungsstätte zieht sich über ein riesiges Gebiet. Es würde Tage dauern, alles zu erkundschaften. Unsere Gruppe wanderte in der Dunkelheit schnellen Schrittes in Richtung des höchsten Tempels der Ausgrabungen, um von dessen Gipfel den Sonnenaufgang über dem dichten Dschungel genießen zu können. Wir waren mucksmäuschenstill. Die einzigen Geräusche, die uns umgaben, war das laute Gebrüll der Affen. So stellt man sich das Dschungelbuch vor. Leider hatten wir wenig Glück mit dem Sonnenaufgang, da es sehr bewölkt war. Dafür beobachteten wir wie es schön langsam Tag wurde und die Vögel mit einem heiteren Gezwitscher erwachten. Unser Guide erzählte uns spannende Fakten zu den Mayas. Schätzungsweise sind bis jetzt bloß 30% der Ruinen, dieser Ausgrabungsstätte erkundschaftet. Die Tierwelt hier ist aufregend bunt, wir sahen verschiedene Affenarten, Papageien, Tukane und rießige Wildhühner. Außerdem sollte es hier Jaguare geben. Kurz vor Mittag ging es zurück nach Flores. Ich gönnte mir ein wohlverdientes Nickerchen.

Treffen mit Edwin

Am Abend traf ich mich zum zweiten Mal mit Edwin, er wohnt in der Nähe von Flores und ich kenne ihn von Couchsurfing. Er kam mit seinem Moped und wir machten eine Inselrundfahrt und genossen einen Drink.


Wildhuhn












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