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Sonntag, 10. Juli 2016

Dritter Tag in Copan Ruinas - abenteuerliche Erkundungstour

Immer wieder Pupusas 

Morgens um 7 Uhr bereitete ich mit Ana wieder das Frühstück zu und half beim Servieren. Danach ging ich Lauren an der Rezeption zur Hand. Zu Mittag beschlossen wir zur Abwechslung wieder einmal Pupusas (hier auch "Empanadas" gennant, da mit Pupusa anscheinend auch das weibliche Geschlechtsteil gemeint sein könnte) zu kochen ;) Es folgte sozusagen der 2. Teil des gestrig begonnenen Kochkurses von Ana. Sie schmeckten wie immer vorzüglich. Das einzig Abschreckende war meines Erachtens die enorme Menge an Öl und Margarine, die Ana in die Dinger einarbeitete. Und dann wundert sie sich immer warum sie so viel auf den Rippen hat, obwohl sie doch eh so wenig isst :D

Abenteuerliche Erkundungstour 

Mit vollgestopftem Bauch startete ich eine kleine Erkundungstour. In der Nähe der Maya-Ruinen befindet sich ein dichter Urwald  mit einigen Wanderpfaden. Diese führten bis zum Fluss (Río Copan), der übrigens auch durch den Ort fließt. Kein Mensch war weit und breit, bloß lautes Vogelgezwitscher und Raschelgeräusche im Gebüsch waren zu vernehmen. Ich konnte ein paar Riesenmeerschweinchen entdecken. Ansonsten jede Menge unterschiedlicher Vogelarten. Besonders faszinierend fand ich die riesigen, schwarzen, geierähnlichen Vögel mit ihrem hässlichen roten, nackten Kopf. Als der Weg immer schmaler wurde und das Gebüsch immer dichter hatte ich eine kurze paranoide Phase und malte mir aus, was da wohl alles für Gift- und Würgeschlagen unterwegs wären. Solche Phasen sind schrecklich, denn ich wagte mich keinen Zentimeter mehr zu bewegen. Dann kam mir noch die Warnung von Lauren ins Gewissen, dass ich ja nicht alleine in den Wald sollte, da die Gefahr von Raubüberfällen oder sogar Vergewaltigungen einsamen Gegenden sehr hoch sei. Ich versuchte mich etwas abzulenken und schließlich konnte ich alle diese bösen Gedanken wieder verdrängen und die schöne Natur genießen. Ich entdeckte sogar weitere Maya Ruinen im Wald, von denen es hier in der Gegend jede Menge gibt. Zumeist sieht man jedoch nur noch Steinhaufen, die bereits bewachsen sind. Trotzdem ist es eine spannende Vosrstellung, dass hier vor einigen hundert Jahren die Maya herumspazierten. Dann kamen mir sogar noch ein paar Kinder unter, die mir ihren Schmuck verkaufen wollten - mit wenig Glück. 

Harte Arbeit

Am Abend saß ich wieder mit Fernando von 17-22 Uhr an der Rezeption. Es passierte genau gar nichts, außer dass das Telefon zweimal klingelte, welches aber Fernando beantwortete. 

In diesem Sinne, Gute Nacht :)

Ana bei ihrer Lieblingsbeschäftigung: Zubereiten von Pupusas 

Maya Ruinen in einer Waldlichtung 





der Vogel mit dem hässlichen roten Kopf

geschäftstüchtige Kinder



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