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Donnerstag, 26. Mai 2016

Managua Tag 3

Ich weiß, ich habe schon einmal betont wie heiß es hier in Nicaragua ist, aber lasst euch eines sagen: Managua ist um ein Vielfaches heißer als der Rest des Landes. Tagsüber hat es um die vierzig Grad und nachts sinkt die Temperatur gerade mal auf ca 30 Grad. Man ist also am Dauerschwitzen. Zwischen 10 Uhr vormittags und 4 Uhr nachmittags ist die Hitze so unerträglich, dass man gar nicht erst auf die Straße gehen will. Da ich jedoch um 13 Uhr zum Spanischkurs muss, bleibt mir nichts anderes übrig. Ich versuche bloß, soweit es möglich ist, im Schatten zu gehen. Aber für große Erkundungstouren ist es eindeutig zu heiß und man riskiert definitiv einen Sonnenstich. Am Schlimmsten sind die Nächte, es ist nur schwer irgendwie zu schlafen wenn man schweißgebadet im Bett liegt. Wir haben zwar einen Ventilator im Zimmer, aber erstens funktioniert das Ding nur bedingt und zweitens kann man es nur schwer so positionieren, dass es alle Personen, die dort schlafen, erreicht.

Nach dem Spanischkurs traf ich mich heute erneut mit David. Er zeigte mir den Managua-See, welcher fast 60km lang ist. Leider ist der See sehr verschmutzt und riecht auch nicht sonderlich gut. Lange Zeit wurden die Abwässer direkt und ungeklärt in den See geleitet, weshalb dieser als biologisch so gut wie tot galt. Vor einigen Jahren wurde eine Kläranlage gebaut, mittlerweile hat er sich etwas erholt, aber Schwimmen geht man da trotzdem nicht freiwillig.

Im Moment sitze ich wieder an der Rezeption des Hostels und kämpfe damit, meine Äuglein irgendwie offen zu halten - 3 Stunden noch...



Managua See



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