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Montag, 28. September 2015

Resümee meines ersten Tages in Uganda


So da bin ich nochmal...
Den ersten Tag hab ich geschafft und ich muss sagen, dass es mir wirklich sehr sehr gut geht. Ich hatte heute so unendlich viele  neue Eindrücke und lernte jede Menge neuer Leute kennen.

Am frühen Nachmittag wagte ich mich erstmals alleine in das kleine Städtchen Entebbe. Es ist schwer das alles hier in Worte zu fassen, es ist einfach eine andere Welt. Eine andere weiße Person hab ich weit und breit nicht gesehen. Die Einheimischen sind teilweise sehr freundlich, teilweise aber doch ein bisschen ablehnend gegenüber den "Muzungus" (so werden hier die Weißen genannt). Die Blicke zog ich als weiße Blondine allemal auf mich. Aber ich konnte mich bereits nach kurzer Zeit recht gut damit abfinden. Es gab für mich einfach so viele neue Sinneseindrücke: maßlos überladene Mopeds, richtig verrückter Straßenverkehr, teilweise sehr arm wirkende Menschen, Ziegen auf der Straße, bei jedem Schritt muss man aufpassen wo man hinsteigt damit man nicht in irgendein Loch fällt (also nachts ist unbedingt eine Taschenlampe zu empfehlen), sehr viele bewaffnete Soldaten, usw

Später lernte ich noch einen sehr lieben Vorarlberger kennen mit dem in dann an den Strand des Viktoriasees fuhr - übrigens mit einem "Boda-Boda", das sind die Motorradtaxis hier, also das ist auch ein Abenteuer für sich. Dort trafen wir noch eine Österreicherin, 2 Engländerinnen und einen Einheimischen und genossen den Sonnenuntergang am Strand. Schade nur, dass man aufgrund der Bilharziosegefahr im Viktoriasee nicht schwimmen gehen sollte - obwohl: den Einheimischen scheint das ziemlich egal zu sein, die schwimmen trotzdem munter drauf los. Den Heimweg legten wir zu Fuß zurück. Also am Abend erwachen hier die Straßen so richtig zum Leben, jede Menge Leute sind am Weg zu den Märkten usw. Dort gönnten wir uns noch ein leckeres Abendessen für ca 30 Cent - Wahnsinn einfach. Was nicht so schön ist, sind die Rauchschwaden die abends herumziehen. Man sieht fast nichts mehr, die Einheimischen verbrennen nämlich denn Müll um diese Zeit. Da brennen die Äuglein schon ordentlich. Danach gabs noch das Feierabendbier und jetzt gehts dann in die Heia. Bin doch noch recht geschafft von der Reise hierher. Aber es ist wirklich unglaublich wieviel ich an diesem Tag bereits erlebt habe und wieviele Leute ich schon kennengelernt habe. Im Hostel fühle ich mich pudelwohl, die Angestellten sind total lieb und man fühlt sich fast so wie zu Hause im eigenen  Wohnzimmer.
Leider ist das WLAN so langsam, dass es fast unmöglich ist Fotos hochzuladen, ich hoffe ich kann das noch nachholen. Die Hygienebedingungen sind natürlich auch nicht mit unseren vergleichbar. Hab heute schon meine Wäsche im Regenwasser mit einem Klecks Duschgel gewaschen, das selbe Wasser benutze ich zum Duschen und Trinken - aber mit meinem tollen Wasserfilter scheint das gut zu gehen, spür noch nichts von Magenverstimmungen.

Gute Nacht :)




1 Kommentar:

  1. Muraho und Gratulation zum ersten Tag. Der wäre also schon mal geschafft und das ganze hört sich ziemlich spannend an. Mich erinnert das an meine Ruandareise von 2003. Ja - ist schon etwas her, aber in manchen Ländern ticken die Uhren auch anders. Viel Spaß und gute Reise

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