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Donnerstag, 31. Dezember 2015

Silvester

By On Dezember 31, 2015
In userem Hostel kommen Tag für Tag mehr Leute hinzu. Das ist ein Zugang, das sag ich euch. Ich fühle mich hier schon fast ein wenig alt, immerhin bin ich beinahe 10 Jahre älter als die meisten hier.

Tagsüber war heute Strand und Relaxen angesagt. Abends werden wir im Hostel gemeinsam kochen und dann gehts auf zur wohl besten Party der Insel, bei den "Kendwa Rocks".

Ich wünsche euch allen schon mal einen guten Rutsch ins Jahr 2016!

Kendwa Beach



Katharina 

Montag, 28. Dezember 2015

Wieder in Nungwi

By On Dezember 28, 2015

Heute kam Katharina mit der Fähre auf Zanzibar an. Wir aßen noch "Pilau" zu Mittag in Stonetown und trafen dann Patrick, der uns mit nach Nungwi nahm. Mzushi freute sehr, uns wiederzusehen. In der Unterkunft gehts nun ein bisschen mehr zu. Es sind jede Menge Voluntäre aus Deutschland eingetroffen. In den nächsten Tag werden wohl noch einige mehr eintreffen. Das wird was werden, denn wir müssen uns jetzt schon ein Bett zu zweit teilen.

Sonntag, 27. Dezember 2015

Stonetown Tag 2

By On Dezember 27, 2015
Ich genoss den gestrigen Abend und den heutigen Vormittag in der Wohnung, die ich ganz für mich alleine hatte. Ausschlafen, keiner der schnarcht, endlich mal Zeit für mich. Ich hatte schon ewig kein eigenes Zimmer und schon gar keine eigene Wohnung mehr. Später bummelte ich durch Stonetown und traf dort "Oman", einen netten Einheimischen mit dem ich dann noch eine Zeit unterwegs war. Am Markt kaufte ich Unmengen an Gemüse und kochte mir dann zur Abwechslung mal ein gesundes und leckeres Abendessen.
Gute Nacht ;)




Samstag, 26. Dezember 2015

Stonetown

By On Dezember 26, 2015
Die  Nacht in Hajimuchos Haus wäre eigentlich superangenehm gewesen, wenn mich da nicht hunderte Moskitos attackiert hätten. Das Moskitonetz scheint wohl ein paar Löcher gehabt zu haben.

Heute morgen machte mir Patrick den Vorschlag den "Jozani Forrest" zu besuchen, da er sein sozusagenes Firmenauto benutzen könnte. Und wisst ihr wer noch mitkam? Danas! Er wollte eigentlich gleich heute in der Früh abreisen, aber die billigste Fähre geht erst nachts, deshalb hat er seine Pläne noch einmal umgekrempelt.

Patrick war recht flott unterwegs auf der Straße, vielleicht etwas zu flott. Es hatte so den Anschein, als würde uns die Polizei stoppen. Aber Patrick fuhr einfach weiter. Der Grund dafür wäre, dass die Polizei wohl sowieso zu faul sei um uns zu folgen, meinte er. Außerdem hätte er keine Lust Strafe zu zahlen. Okay. Aber zu früh gefreut, uns schien ein silbernes Auto zu folgen. Ja es war die Polizei. Die war logischerweise nicht erfreut über diese Untat und es gab mal ordentlich Zusammenschiss und dann Drohungen von horrenden Geldstrafen bis hin zur Gefängnisstrafe. Patricks Puls war ziemlich am Rasen. Aber mit seinen paar Brocken Swahili konnte er sie schon sehr beeindrucken. Außerdem kennt er Hajimucho, der hier in der Gegend wohl wirklich sehr viel Ansehen hat. Nach ewigem Diskutieren kamen wir mit etwas Erpressungsgeld, oder wie auch immer man so etwas nennen möchte, davon.

Der Jozani Forrest war ganz schön. Jede Menge "Red Colobus Affen", das ist eine spezielle Art, die es nur hier auf Zanzibar gibt. Außerdem sahen wir Mangrovenwälder und viele andere Pflanzen- und Baumarten. Danach fuhren wir an den Strand vom "Paje" um kurz ins Meer zu springen. Das Wasser war aber richtig brühwarm, also keine besondere Abkühlung. Auf Zanzibar ist es generell sehr heiß, jeden Tag um die 35 Grad. Nachts kühlt es auch nicht besonders ab. 

Später fuhren wir nach Stonetown, da Danas zur Fähre musste und auch ich die nächsten Tage hier verbringen werde. Ich habe einen Couchsurfing-Gastgeber gefunden. Er heißt Gabriel und ist eine Einheimischer. Dieser erklärte mir jedoch in letzter Minute am Telefon, dass er nun doch nicht zu Hause sein werde, da er jemanden am Festland besuchen wird. Aber alles kein Problem, er gebe den Schlüssel zu seiner Wohnung seinem Bruder und ich könnte dann dort wohnen solange ich will. Ist zwar eine eigenartige Vorstellung in der Wohnung einer Person zu sein, die man gar nicht kennt, aber warum nicht? Gabriels Bruder in Stonetown zu finden war gar nicht so einfach, da die Kommunikation durch seine minimalen Englischkenntnisse sehr erschwert wurde. Nach ca 2 Stunden hat es dann aber geklappt. Ein ziemlich freakiger Typ der Bruder, er sah nämlich relativ stoned aus, aber trotzdem irendwie lieb. Patrick bestand noch darauf mit uns zur Wohnung zu fahren, da ihm die Sache ein wenig suspekt war und er mich in sicheren Händen wissen wollte. Was noch ein wenig eigenartig schien, war dass der Bruder anscheinend nicht genau zu wissen schien wo Gabriel wohnt. Nach einigen Umwegen kamen wir dann aber an. Das nächste Hindernis war das Türschloss. Schon das Reinkommen in die Wohnung gestaltete sich äußert schwierig, aber das richtige Problem war dann das Aufsperren von innen. Der Bruder, der übrigens "Josef" oder "Yusuf" heißt, und Patrick machten sich ans Werk, das Schloss auseinanderzubauen. Das war wieder was. Schlussendlich fanden wir aber den Trick heraus, wie das Ganze funktioniert. Ich möchte ja schließlich morgen nicht in dieser Wohnung hier eingesperrt sein. Ja, Josef scheint ein total netter Typ zu sein und Patrick konnte sich beruhigt von mir verabschieden. Gabriels Wohnung ist übrigens Luxus pur: Strom, Wasser, Fernseher, Kühlschrank, usw.

Das war wieder ein verrückter Tag!

"Red Colobus Affe"


ziemlich zutraulich der Kleine

Mangroven


Massai am Strand von Paje

Patrick und Josef versuchen das Türschloss zu reparieren 

Abends am Strand von Stonetown 
Sonnenuntergang in Stonetown

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Weihnachten

By On Dezember 24, 2015
Aus meinem Plan nach Stonetown aufzubrechen wurde bis jetzt immer noch nichts, ich befinde mich nach wie vor in Nungwi. Auch Danas ist noch mit mir hier. Gestern traf ich Patrick, er ist Deutscher (oh welch Wunder) und arbeitet schon einige Monate auf Zanzibar. Wir beschlossen gemeinsam mit seinem Auto nach Stonetown zu fahren um die Stadt zu erkunden und vielleicht eine Kirche zu besuchen. Nach Stonetown fährt man eine gute Stunde. Es ist eine schöne Stadt am Meer mit vielen alten Gebäuden und engen Gassen. Wir fanden dann auch eine Kirche, in der ein Gottesdienst stattfand. Wir verstanden zwar kein Wort, aber es hatte einfach etwas weihnachtliches. 

Abends ging ich mit Danas in Nungwi an den Strand um lecker abendzuessen. Ich gönnte mir zur Abwechslung Meeresfrüchte vom Grill, die auch hier nicht richtig billig sind. Das Komische ist nur, immer wenn ich mit Danas unterwegs bin fällt die Rechnung nur sehr gering aus. Ich glaube, viele Afrikaner haben einfach ein großes Problem mit dem Rechnen. Im Endeffekt war unser Abendessen, dann ein richtiges Schnäppchen. Das Eigenartige ist nur, dass wir solch glückliche Ereignisse täglich haben. Nach dem Essen gings am Heiligen Abend dann nur noch ab ins Bett, die letzten Tage passierten zu viele verrückte Dinge und es gab auch zuviel Party. Das ist auch der Grund warum ich dann beschloss morgen weiterzureisen. Ich möchte zwar Zanzibar nicht verlassen, da ich mit Katharina (das deutsche Mädel, das ich in Uganda im Mpanga Forest kennengelernt habe) ausgemacht habe, dass wir gemeinsam auf Zanzibar Silvester feiern. 

Patrick hat mir supertolles Angebot gemacht. Einer seiner Mitarbeiter würde wohl ein Zimmer frei haben und dort könnte ich gratis ein paar Tage bleiben. Die Idee fand ich natürlich super. Das einzige Problem ist nur, dass Hajimucha (so heißt der Kollege) kein Englisch spricht und ich kein Swahili. Außerdem wohnt er in einem minikleinen muslimischen Dorf irgendwo im Nirgendwo. Aber genau das finde ich super spannend.

Patrick holte mich am Vormittag in Nungwi ab. Von Danas musste ich mich verabschieden. Ach, diesen verrückten Kerl werde ich wirklich sehr vermissen. Aber die Welt ist klein, ich bin mir sicher, dass sich unsere Wege nochmals kreuzen werden auf unseren Reisen.

Wir besuchten den Arbeitsplatz von Patrick. Dort stehen zwei traumhafte riesige Villen am Meer mit Pool und anderen Luxusausstattungen, welche sie vermieten. Er stellte mich seinen Arbeitskollegen vor, das sind ungefähr 20 Einheimische und noch ein Wiener. Schon krass für zwei Villen so viele Angestellte, aber Arbeitskräfte sind hier einfach sehr billig. Wir gingen Schnorcheln am Strand, das Riff dort ist wirklich sehr schön. Vor allem abseits von Touristen, da die Villen sehr versteckt liegen. Es waren nur ein paar einheimische Frauen und Kinder am Strand, die Krebse einsammelten. Danach wurde ich sogar noch zum Weihnachtsessen mit seinen Mitarbeitern eingeladen. Also manchmal hat man als Traveller wirklich mehr Glück als Verstand, oder? Leben wie eine Königin und das auch noch ohne Geld auszugeben.

Danach meinte Patrick wir könnten die Gegend rund um "Fukuchani" (=der Name des Dorfes, in dem wir uns befinden) noch erkunden. Es gebe wohl irgendwo Höhlen mit angenehm kühlem Wasser zum Schwimmen. Gesagt getan. Dorthin zu finden war sehr schwierig. Wir irrten durch den Palmendschungel, vorbei an einigen Strohhütten. Die Einheimischen hier sprechen leider so gut wie kein Englisch, deshalb war es nicht sehr einfach nach dem Weg zu fragen. Doch schlussendlich fanden wir im dichten Gestrüpp den Eingang zu einer Höhle. Ich staunte nicht schlecht, das sah aus wie ein kleines Paradies mit glaskarem Wasser. Wir mussten ca 5m nach unten kraxeln und dann warfen wir uns in die Fluten. Das war eine angenehme Erfrischung. Irgendwie muss es sich aber unter den Einheimischen herumgesprochen haben, dass hier zwei Muzungus herumirren und kurzerhand standen sie auch schon am Höhleneingang. Sie verlangten dann natürlich nach Geld, dafür dass wir in ihrem Terrain sind. Aber gut, mit ein paar Cent war die Sache erledigt. Später trafen wir einen 15-jährigen Jungen, der zeigte uns eine weitere sehr versteckte Höhle. Diese war noch größer und sehr dunkel, da fast kein Licht reinkam. Wow, sowas habe ich noch nie gesehen. Wie ein riesiger unterirdischer Pool und vor allem richtig unheimlich, so fast ganz im Dunkeln. Aber traumhaft! Wir schmissen uns logischerweise in das kühle Nass. Der Junge mit uns.

Wieder zurück bei den Villen machten wir uns auf zu Hajimuchos Haus. Es liegt in einem kleinen muslimischen 20-Hütten Dorf, aber richtig niedlich. Hajimucho scheint ein recht angesehener Mann hier zu sein. Er zeigte mir alles mit Händen und Füßen. Was mich bloß stutzig machte war, dass es in dem Haus nur ein Schlafzimmer gab. Aber schon kurz darauf kam ich seinem Vorhaben auf die Spur. Hajimucho begann das Zimmer komplett auszuräumen mitsamt Matratze und seinen ganzen Klamotten. Dann brachte er eine neue Matratze, Bettzeug und Moskitonetz. Ja er schläft allen Ernstes wo anders und überlässt mir sein ganzes Haus. Hat man so viel Gastfreundschaft schon mal gesehen?! Ein Mitgrund wir vielleicht auch der muslimische Glauben sein. Wahrscheinlich ist es einem Mann nicht gestattet mit einer fremden Frau in einem Haus zu schlafen.
Heute werde ich schlafen wie im siebten Himmel.

Schöne Weihnachten nochmals und gute Nacht :)

Palmenwälder um Fukochani

Wasserschildkröten

der Strand vor Patricks Villen

bei Hajimucho zu Hause: Hühner im Hof

Hajimuchos Haus - dort durfte ich ganz alleine wohnen

der Strand von Fukochani bei Ebbe

Fischmarkt in Stonetown 


Stonetown

Mangoverkäufer

Stonetown

Stonetown

am Markt in Stonetown

Kinder beim Baden


Fukochani

Fukochani

der unterirdische Pool in der Höhle

der Eingang zum "Pool"

Krebs

Chamäleon 

Buschbaby

Vogelnester

am Strand vor den Villen



Mittwoch, 23. Dezember 2015

Zanzibar beach life

By On Dezember 23, 2015
Der Tag gestern verlief relativ gemütlich, denn uns fehlte es ein wenig an Energie nach dieser langen Partynacht. Aber nun haben wir einfach ein wenig Urlaub vom Reisen. Alex musste heute morgen zum Flughafen aufbrechen. Für ihn gehts zurück nach Deutschland. Danas und ich werden noch ein wenig relaxen. Für die nächsten Tage bin ich noch sehr planlos. Vielleicht werde ich morgen nach Stonetown, die Hauptstadt der Insel, aufbrechen.

Danas, ich und Alex




Sonntag, 20. Dezember 2015

Relaxen im Paradies

By On Dezember 20, 2015
Dieser Tag heute lag ganz im Sinne des Relaxens. Ausschlafen, leckeres Frühstück und dann ab zum Strand gemeinsam mit Danas und Alex. Solch endlos lange, weiße Sandstrände wie hier auf Sansibar habe ich wirklich erst selten gesehen. Obwohl die Insel für Tourismus bekannt ist, hält sich dieser sehr in Grenzen. Also wenn man will, findet man ohne weiteres einsame Plätze mit keiner Menschenseele weit und breit. Das Meer ist brühwarm und meist strahlt die Sonne den ganzen Tag vom Himmel -dies mach sich nun aber leider an meiner knallroten Haut bemerkbar. "Morgen ist es dann sicher braun!" - sag ich mir dabei immer ;)

Der Besitzer unserer Unterkunft "Mzushi" möchte uns heute noch zu einer Beachparty mitnehmen. Bin schon gespannt!





Freitag, 18. Dezember 2015

Zanzibar - endlich!!

By On Dezember 18, 2015
Hier in Dar es Salaam ist es im einiges heißer als im Landesinneren. Ich glaube ich habe 20 Liter geschwitzt diese Nacht, aber man sagt ja das sei gesund. John kümmerte sich noch rührend um mich. Er ließ mich in seinem Bett schlafen, besorgte ein superleckeres Chapati-Frühstück und war mir heute Morgen noch eine große Hilfe beim Besorgen des Fährentickets nach Zanzibar.

mein Gastgeber "John" und ich




am Hafen von Dar es Salaam

Die Fahrt mit der Fähre dauerte 3.5 Stunden und war recht enspannend. Ich ließ mir die erfrischende Meeresbrise um die Nase wehen. Die Einheimischen breiteten sich großteils am Boden aus und hielten ein Nickerchen. Auf Zanzibar angekommen kämpfte ich mich erstmals durch aufdringliche Taxifahrer. Ein älterer Herr zeigte mir wo ich das Dalla-Dalla nach Nungwi finden konnte. Natürlich nicht ohne etwas Trinkgeld dafür zu verlangen. In Nungwi warteten bereits Alex und Danas (das ist der junge Mann, den wir am Lake Natron kennengelernt haben) auf mich. Zanzibar ist wirklich eine traumhaft schöne Insel. Ich freue mich schon auf den Strand morgen. Heute ist es leider schon dunkel und unsere Unterkunft liegt ca 20 Gehminuten vom Strand entfernt, aber dafür ist sie superbillig und der Besitzer ist klasse.


Auf nach Dar es Salaam

By On Dezember 18, 2015

Hätte ich doch beinahe heute morgen den Bus nach "Dar es Salaam" versäumt. Gesagt wurde mir, dass der Bus um 7 Uhr morgens abfährt, ich aber schon um halb 7 da sein sollte. Ich machte mir also keinen wahnsinnigen Stress, da ich schon oft genug fünf Stunden oder länger auf die Abfahrt gewartet habe. Als ich um 20 nach 6 die Straße entangschlendere rauscht mir plötzlich ein Bus entgegen. Ein alter Mann auf der Straße fragte mich genau in dem Augenblick wo ich müsse. Als ich ihm die Antwort gab, konnte er gerade noch den Bus aufhalten. Wow, so ein Glück. Das mit den Abfahrtszeiten hier soll mal einer durchschauen.
Leider gings dann sehr langsam weiter. Wir blieben unendlich oft stehen und Menschen stiegen aus und zu. Außerdem wurden noch diverse Kleinigkeiten auf der Strecke in den Bus geladen wie Möbel, Kohlesäcke usw. Eigentlich sollte der Bus um 13 Uhr in Dar es Salaam sein, aber daraus wurde logischerweise nichts. Dabei hätte ich mich schon so gefreut die Fähre nach Sansibar heute noch zu erwischen. Aber man ist ja flexibel, dann wird eben eine Nacht in Dar verbracht.

Kurzerhand konnte ich über couchsurfing einen superlieben jungen Mann finden, der mich bei sich aufnahm. Er heißt John und  führte mich noch durch Dar, außerdem hatten noch viele tolle Gespräche und jede Menge Spaß.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Usambara Gebirge

By On Dezember 16, 2015
Nach langem Hin- und Herüberlegen habe ich mich nun doch entschieden für die heutige Wandertour in den Usambara-Bergen einen Guide zu nehmen. Es gibt hier nämlich keine Wegbeschilderungen, also würde ich mich früher oder wahrscheinlich sowieso verlaufen. Außerdem habe ich auch schon von Raubüberfällen auf Alleinwanderer gehört. Den Preis für den Guide konnte ich von 40 Dollar auf 10 Dollar runterhandeln. Das ist okay für mich, da wir den ganzen Tag unterwegs sein werden.

Omary, mein Guide, ist ein total lieber. Er kaut zwar die meiste Zeit an seinen Kath-Blättern, aber wahrscheinlich ist er genau deshalb so gut drauf. Diese stimulierenden Blätter sind hier sehr beliebt. Wir durchquerten Eukalyptuswälder und richtig niedliche kleine Dörfer. Es wird hier sehr viel Landwirtschaft betrieben: Mais, Bohnen, Pfirsiche, Kaffee,... Pause machten wir in einem tollen Gasthaus und ich bekam dort ernsthaft frisches Schwarzbrot, selbstgemachte Butter, Topfen und Käse. So etwas hätte ich mir hier nicht erwartet. Was will das Herz mehr? Ziel unserer Wanderung war der "Irente Viewpoint", ein traumhafter Aussichtspunkt.

Heute muss ich wirklich mal früh in die Federn, denn morgen fährt gleich in der Früh mein Bus nach "Dar es Salaam" ab.

Blick über das Bergdorf "Lushoto"

mein Guide "Omary"


Frau bei der Feldarbeit




Irente Viewpoint - ein toller Aussichtspunkt 


Usambara Gebirge



Frau beim Transportieren von Holz

eine traumhafte Jause


die Kinder verfolgen mich in Scharen





Omary



jede Menge Chamäleons am Weg

Frau bei der Feldarbeit



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